Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Kollektor unter Blechgaragen?
Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 05.10.2018 21:16:13
0
2689274
Hallo,
ich will mir ein Fertighaus bauen mit 40 cm- Wand und sehr guter Isolierung.
Das Typ 130 HH von Kuca Eco:Typ 130 HH

Daneben baue ich verfahrensfreie Hallen unter 100 m2, die ich in Bayern als Bauer bauen darf.

Es werden Blechgaragen aufgestellt 4 Stück 4 x 6 m. Ich werde etwa 50 cm Boden auffüllen.

Macht es Sinn unter den Blechgaragen 50 cm tief Kollektoren einzubauen? Oder habe ich da nur wenig Wärmegewinn zu erwarten?

Alternativ könnte ich auf der angrenzenden Wiese einen Ringgrabenkollektor einbauen.

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 06.10.2018 08:39:37
0
2689366
Wenn eine Direktverdampferanlage für Dich infrage käme (gerade bei Häusern ohne Keller interessant, da die WP aussen aufgestellt werden kann und IM Haus keinen Platzbedarf hat) würdest Du bei einer Heizlast von unter 4 kW mal gerade 2 Gräben à 40 Meter benötigen. Keinesfalls jedoch UNTER die Garagen zu verlegen.
Kurt

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 06.10.2018 09:08:26
3
2689376
Der zu erwartende Heizleistungsbedarf wird vermutlich nicht besonders groß sein ... meinst daher nicht, dass es ohne die bebaute Fläche ausreichend Möglichkeit gibt um die Wärmequellenerschliessung auf dem Gründstück zu machen auf dem das Haus steht?

Die Nutzung der angrenzenden Wiese würde ich genauestens überlegen ... bei Veräußerung dieser könnte es irgendwann unter Umständen zu Komplikationen kommen.

Sind bei dem Grundriss des Fertighauses wohl Änderungen möglich?

Dann würde ich das Bad (10), das Gäste-WC (3) und die Küche (4) zum Hausarbeitsraum (8) etwas anders ausrichten, um im HAR (8) beispielsweise eine äußerst kompakte vollmodulierende Sole-Wasser-Erdwärmepumpe (1,5 bis 7,5 kW th.) mit wenig Stellplatzbedarf und integrierter Trinkwassererwärmung möglichst zentral platzieren zu können.

Von wem und wie sollen denn die hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen ausgeführt werden?
Erste Informationen dazu findest z.b. unter Punkt 2) auf folgend verlinkter Seite: # generelle Tipps

😉

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 06.10.2018 10:17:08
2
2689397
Der Boden darunter wird trocken werden, und das ist in diesem Fall so ziemlich die einzige Anwendung, bei der ein schlechter Wärmeleitwert von Nachteil ist ;-)

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 06.10.2018 12:32:39
0
2689425
Ja, danke für die Tipps.
Der Bauplatz liegt am Dorfrand. Das FH soll dort hin, wo mal die Scheune stand. Das LRA hat mir gesagt, es wäre Innenbereich und ich bin optimistisch, eine Baugenehmigung zu bekommen.

Ich denke, ich lass mir den Rohbau hinstellen und werde den Innenausbau dann selbst machen.

Die Wiese ist schon noch die gleiche Flurnummer, der Boden wurde mal aufgefüllt.

An sich haben wir dort bereits Fernwärme. Da könnte ich vielleicht auch drauf gehen.

Ich würde da einen Wärmemengenzähler einbauen und Umwälz- und Ladepumpe parallel betreiben. Mit einem Thermostat, der die Temperatur begrenzt.

Der Rohbau käme mich recht günstig. Denke Bodenplatte 20 000,- Rohbau 75 000,-. Den Innenausbau mit vielleicht 30 000,- . Sonstiges 10 000,- . Bin ich bei 135 000,-

Ich würde 10 JaHRE als Ferienwohnung vermieten. Da bekomme ich die Umsatzsteuer ausbezahlt. Muß beim vermieten dann halt 7 % abführen. Nach 10 Jahren kann ich selbst einziehen oder vermiete normal.

In Österreich / Laakirchen kann man ein Haus anschauen. Denke, werd mal hinfahren.

Die Fernwärme ist relativ günstig, nur 5,5 cent die kWh momentan. Denke wird das einfachste sein da drauf zu gehen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 06.10.2018 13:02:10
0
2689434
Einfachste Variante wäre natürlich die Fernwärme - was soll denn das Anschliessen und die benötigte Technik faktisch insgesamt zusammen kosten?

Aber Du bist doch handwerklich ganz gut drauf ... meinst nicht der Ringgrabenkollektor in Eigenleistung inklusive der Förderung vom BAFA wäre eine preiswertere Möglichkeit?

Wenn Du dir dann die kompakte vollmodulierende 6er Nibe aus Schweden importierst und die selbst installieren würdest, sowie die Inbetriebnahme auch hinbekommst, dürte das doch kaum teurer als der Fernwärmenetzanschluss werden.

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 06.10.2018 13:30:52
0
2689444
Ja, Low, beides wäre möglich.
Bei der Fernwärme würde ich nach dem vorhandenen Wärmemengenzähler mit der Regelung vom vorhandenen Haus weggehen. Also keine Anschlußkosten der Fernwärmegenossenschaft.
Morgen fahr ich nach Laakirchen Fertighaus anschauen.
Die haben in Deutschland noch kein Fertighaus aufgebaut. Da bin ich dann der Erste.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 06.10.2018 15:11:37
0
2689481
Würdest Du denn den den Anschluss der zusätzlichen Wohneinheit (neu gebauter Bungalow) gar nicht melden wollen?

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 06.10.2018 17:45:32
0
2689520
Da ist doch alles bekannt im Dorf, da brauch ich kein Formular ausfüllen.
Der Wärmelieferant hat vor 4 Jahren stark um jeden Kunden geworben und es wurden nur das halbe Dorf angeschlossen.
Der Biogaser gibt seine Wärme kostenlos ab. Um so mehr Wärme verbraucht wird, um so billiger kommt es für den Rest der Gemeinschaft. Die Kosten sind fix und wenn mehr Wärme abgerechnet wird, verbilligt das die kWh.

Aber zur Sicherheit werde ich dann doch anfragen.

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 06.10.2018 18:40:19
0
2689528
Low, was sagst denn zu dem serbischen Fertighaus? Wenn ich da den Rohbau hinstellen lasse und mache den Innenausbau selbst, kann doch nicht viel schiefgehen?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.10.2018 19:10:26
0
2689535
Ob das Selbermachen wirklich Geld spart, ist hier die Frage. Das Haus sieht doch gut aus.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 06.10.2018 19:30:26
1
2689538
Zitat von Tinyburli Beitrag anzeigen
... was sagst denn zu dem serbischen Fertighaus? Wenn ich da den Rohbau hinstellen lasse und mache den Innenausbau selbst, kann doch nicht viel schiefgehen?
Na ja ... in der Technischen Beschreibung vom Hersteller finde z.b. ich nichts dazu, wie die die Luftdichtheit der Außenwände realisieren und wie das luftdicht auf der Bodenplatte angeschlossen wird - da kannst bei Deinem Besuch in dem Musterhaus ja mal nachhaken.

Ansonsten scheint das insgesamt ganz okay - obwohl ich beispielsweise die Angabe zur Außenwanddämmung interessant finde!
Da steht echt bei Zusammensetzung der Außenwand (von Innen nach Außen): "Hart gepresstes Fassaden-Styropor"

Würde auch z.b. die Dachrinnen in Zink oder Kupfer haben wollen ... lt. Haushersteller gibt's die in PVC-beschichtetem Stahlblech in Farbe!
Ebenso bei den Außenfensterbänken .. die fänd ich in Alu (z.b. so wie diese) wertiger.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 06.10.2018 19:38:34
2
2689540
Bei diesem Wandaufbau wäre eine wirklich dichte Verlegung der
Dampfbremse, die auf der Homepage als Dampfsperre bezeichnet
wird und nicht näher beschrieben ist, wichtig, weil es sonst zu
Feuchtigkeit in der Wand kommen kann.

Die Dämmung der obersten Geschossdecke finde ich, im Vergleich
zur Wand, schwach.
Die 50 mm Dämmung auf der Bodenplatte völlig unzureichend.

Eine Merkwürdigkeit ist, das der Hersteller OSB-Platten als gut
wärmedämmend beschreibt...

Ein Kollektor in nur 1 Meter Tiefe und noch unter Garagen, wäre
wenig leistungsfähig, denke ich.

Grüsse

winni

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 06.10.2018 19:46:01
0
2689544
Das Haus in Österreich ist ja das Ana 3. Der Aufbau ist reich bebildert.

Ana 3

Nach meiner Schnittzeichnung ist unterm Estrich 10 cm Styropor vorgesehen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 06.10.2018 19:57:02
2
2689547
10 cm Bodendämmung ist m.M. auch zu wenig.
Vor allem unter einer Fußbodenheizung mit ihrem höheren Temperatur-
niveau, als Raumluft.
Sollte dann zumindest alukaschiertes PUR sein.

Grüsse

winni

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 06.10.2018 20:07:40
2
2689550
@Tinyburli.
Die Bodenplatte ist ja bei dem Hersteller exklusive. Dann könntest Du es doch eigentlich auch gleich wirklich zukunftsorientiert machen!

Siehe dazu Link 1 auf folgender Seite: Bei Neubau sind die besten Chancen ... 😉

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 06.10.2018 20:35:16
2
2689561
Zitat von Tinyburli Beitrag anzeigen
Der Biogaser gibt seine Wärme kostenlos ab. Um so mehr Wärme verbraucht wird, um so billiger kommt es für den Rest der Gemeinschaft. Die Kosten sind fix und wenn mehr Wärme abgerechnet wird, verbilligt das die kWh.

Wenn dem so ist, ist die Fernwärme das ökologischere.
Die Wärme ist als Abfallprodukt aus der Stromproduktion ohnehin vorhanden und würde andernfalls in die Umwelt "entsorgt" werden. Der Strom für eine Wärmepumpe hingegen ist kein Abfallprodukt.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 06.10.2018 21:05:57
2
2689574
Aber eine Wärmepumpe ist so smart. Da kann man doch die Abwärme besser in die Umwelt entsorgen ;>))

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 07.10.2018 00:30:56
0
2689602
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Ob das Selbermachen wirklich Geld spart, ist hier die Frage. Das Haus sieht doch gut aus.


Ja, ich bin stark am überlegen. Das Angebot ist 69 400,- für den Rohbau und 27 900,- für den Innenausbau. Die Monteure muß man 8 Wochen unterbringen, einen Kran zum ABLADEN organisieren und die Bodenplatte bauen. Heizung ist zusätzlich. Wärmepumpe so 9 000,-

Wenn ich das schlüsselfertig machen lasse, wird das professionell gemacht und ich schone meine Knochen.

Und es ist in 8 Wochen fertig. Ich würde da wohl 2 Jahre dran rummurksen.

Ich könnte 2 Jahre früher als Ferienwohnung vermieten und hätte vielleicht 6000,- Einnahmen in der Zeit, die ich sonst nicht haben würde.

Von daher mach ichs besser schlüsselfertig.

Ich kann mich meinem verfahrensfeien Bauwerk widmen und mit PV weitermachen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.10.2018 08:45:42
2
2689618
Lässt dir von der Firma dann also den Bungalow auf der von dir vorher realisierten Bodenplatte schlüsselfertig Erstellen.

Da würde ich die Gunst der Stunde nutzen und an Deiner Stelle auf jeden Fall in dem möglichst optimal von außen gegen das Erdreich gedämmten Sohlenbeton definitiv die wasserführenden Wärmeaustauschflächen als BKA integriert haben wollen ...
Bei Betonkernaktivierung sind Vorlauftemperaturen von 23-25° ausreichend ...









😉

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 07.10.2018 23:02:03
0
2689882
Ja, Low, hab mich mit dem Slobodan ganz ausführlich unterhalten. Er würde neben dem Dragoslav auch solche Häuser aufstellen lassen können. Will mir ein Angebot machen.

Er hat auch so eine 25 cm isolierte Bodenplatte, 25 cm dick mit darin verlegten Rohrschlangen. Die Fa. Flortech aus Hamburg hat sie Ihm gebaut.

Er hatte auch schon mal Hochwasser im Haus stehen und mußte die Gipsplatten und Isolierung erneuern.

Ansonsten ist das Haus ganz ansprechend. Er meint ich muß auf die Feuersicherheit aufpassen, dass die deutsche Norm erfüllt wird mit entsprechend starken Gipsplatten.

Das Hochwasser muß ich bedenken und vielleicht nochmal 20 cm höher bauen.

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 12.10.2018 07:09:23
0
2691453
Heute gebe ich den dreifachen Antrag auf Vorbescheid für das Fertighaus ab.
Muß erst klären ob ich überhaupt bauen darf.

Vorerst widme ich mich dem alten Haus das da auch noch steht. Ich muß da noch Wasser und Abwasser richten. Dann kann ich die Monteure unterbringen.

Hab jetzt auch den Antrag der Dorferneuerung im Original abgeschickt. Mit so altmodischen Faxen geben die sich nicht ab. Hab da 75 000,- Kosten für das alte Haus reingeschrieben. Für die Heizung fördern die nur die Heizkörper und Rohrleitungen. Wärmeerzeuger werden nicht gefördert.

Zur Beheizung der 100 m2 Altbau von 1800 sowieso habe ich mir eine Luft- Wasser Wärmepumpe Technibel 12 kW zu 1200,- ausgeguckt.
https://www.ebay.de/itm/Technibel-PHRT-9-12-kW-Luft-Wasser-Warmepumpe-55-C-Warmepumpenheizung-Heizung/302317673861?hash=item4663899d85:m:mhxL1hvtJ2b4M1j0u10OpCw

Vorerst werde ich aber nur eine kleine Wärmepumpe so 3 kW zur Aufheizung eines Warmwasserspeichers installieren.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 12.10.2018 07:54:22
1
2691470
Meinst nicht, dass Du beim Bau aus 1800 (was sind denn da überhaupt für mittlere Heizwassertemperaturen im System erforderlich?) langfristig eventuell mit einer Kaskade (z.b. realisiert aus zwei der preiswerten WH-MDC05H3E5) für Trinkwassererwärmung und Raumtemperierung insgesamt günstiger fährst? 🤔

Verfasser:
JaSt
Zeit: 12.10.2018 09:36:27
0
2691500
@Tinyburli:
Ist Kuca Eco auch folgende Liste bekannt? Man meint ja immer EU ist EU, aber der Teufel steckt im Detail.
Ausführung von handwerklichen Dienstleistungen in Deutschland

Verfasser:
Tinyburli
Zeit: 12.10.2018 12:25:29
0
2691545
Die Firma sitzt in Slowenien, nicht in der Slowakei.
In Österreich haben die ja schon Häuser gebaut.
Der Jovanovic schreibt ja , er hätte die Erlaubnis in der EU zu bauen.

Die Technibel ist ja mit 1200,- recht günstig. Ich werde ja als Ferienwohnung vermieten wollen und dann das meist im Sommer machen.

Der Plan ist noch nicht bis zum Ende geplant und ich weiß es noch nicht recht. Erst wollte ich eine gebraucht Ölheizung anbauen. Im anderen Haus habe ich ja was gebrauchtes eingebaut und der Kessel war nach einem Jahr undicht. Außerdem ist der Ölpreis jetzt so hoch, dass die Wärmepumpentechnik etwa gleichauf kommt. Und wenn die WP nur 1200,- kostet, ist das interessant für mich.

Aktuelle Forenbeiträge
Turbotobi76 schrieb: Hi der Aufpreis für KfW 55 ist nicht gerechtfertigt. Die Firmen bauen halt gerne ihre Standarthäuser alles andere wird so teuer gemacht das es sich kaum lohnt. Da sollte man nochmals nachhaken und...
feanorx schrieb: normales leitungswasser reicht Vormischen ist nicht notwendig, einfach jedes Rohr einzeln 1h gut spülen damit schonmal soviel luft wie möglich raus ist, wasser drin lassen, dann sole in ein rohr reinpumpen...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Wasserbehandlung mit Zukunft
Website-Statistik