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Fußbodenheizung per Handy/Internet steuern
Verfasser:
Oldmanpetterson
Zeit: 27.11.2018 22:07:04
0
2712198
Hallo zusammen,

in unserer Wohnung (Haus mit 6 Wohnungen) haben wir überall Fußbodenheizungen,
Über Drehregler (Stufe 1-5) steuern wir unsere FBH in unserer Wohnung.
Was wäre eine einfache Lösung, dass wir in Zukunft die FBH per Handy steuern können?
Wir würden gerne, wenn wir längere Zeit nciht zu Hause sind, die FBH wahlweise bedienen können (aus der Ferne).
Wir haben Internet, WLAN, Router, Alexa etc. eigentlich ist alles mögliche vorhanden. Halt ein ganz normaler Haushalt.
Was für Teile und Aufwand und Kosten wären dafür notwendig?

Bitte eine einfache Lösung. Weitere Einbindungen ins Smarthome (Licht, Fernseher etc) benötigen wir nicht.
Uns interessiert die einfachste und beste Lösung, so dass man die FBH per Handy von unterwegs steuern kann.

mfg

Verfasser:
OldBo
Zeit: 27.11.2018 22:45:27
5
2712218
Warum soll das träge System gesteuert werden?

Verfasser:
Chrashi
Zeit: 27.11.2018 22:49:47
4
2712222
Kann Alexa das nicht beantworten? Das wäre doch normal oder?

Verfasser:
Chrashi
Zeit: 27.11.2018 23:03:15
0
2712233
Gibt verschiedene Smart-Heat Lösungen die mit Alexa Gesteuert werden können. Außer den Stellantrieben und einem Regler inklusive Server wird man nicht viel mehr brauchen.
Aber warum reichen nicht die vorhandene Regelfunktionen der Heizungsanlage um Abwesenheit zu steuern?

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 28.11.2018 09:18:23
5
2712325
Fussbodenheizungen sind vom System her sehr träge, deshalb macht es keinen Sinn mit irgendwelchen Abwesenheitsspielereien irgendwelchen Unfug zu treiben.

Klar, Smart home und Smart Heating liesst man heutzutage überall. Wenn ihr mit euer Nachbarschaft gut könnt, wäre vielleicht mal eine generelle Wärmeerzeugerüberprüfung ratsam um eventuelle Defizite aufzuzeigen.

Eine FBH läuft im idealfall rund um die Uhr auf niedriger Temperatur durch. Man spart somit Energie und Lebenszeit, die dafür draufgeht ständig zu den Temperaturreglern zu rennen.

Wenn es denn aber unbedingt Smart und Alexa und toll und teuer sein soll, dann hat das grosse Internetversandhaus sicherlich was passendes parat. Aber man braucht dann natürlich den Sender für jeden Raum, Empfänger auf dem Verteilerbalken und dann noch die Netzwerkkompalibilität. Unter 500€ für ein komplettes System seh ich da nix.

Ich verstehe zwar den Gedanken dahinter, Smart is toll und fresh und fancy... Aber wie oft komme ich in die Bedrullie nachts um drei auf der Autobahn mein Schlafzimmer heizen zu wollen?

Mein Tipp: setzt euch zusammen, versteht wie so eine Zentralheizung arbeitet und lasst die von einem fachkundigen Techniker optimal einstellen. Das bringt oft mehr als das ganze System zu verkomplizieren.

Gruss
Dom

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 28.11.2018 10:44:42
0
2712356
Der Vollständigkeit halber sollten wir eventuell noch fragen um was für eine Art Fußbodenheizung es sicht handelt?
Dicke Rohre im Estrich - träge
Trockenbau - weniger träge, aber immer noch "langsamer" als ein Heizkörper
Elektrisch - Jetzt könnte dein Samrthome Sinn ergeben.

Weitere Frage Gebäudedämmung:
Wenn du ein halbwegs moderndes Gebäude hast (ich sag mal ausm Bauch BJ 2000 oder später bzw. nachträglich gedämmt, wobei es auch für altere Gebäude passen kann!) Dann kühlt da gar nichts so schnell aus wie du aus- und einschalten willst.
Das ist vlt 1-2 Grad über 24h, aber dann auch in jede Richtung, also bis es soweit abkühlt und dann bis es wieder aufgeheizt ist. Da müssen ja im Zweifel zig Kubikmeter Estrich erstmal erwärmt werden bevor es an den Raum kommt.

Ausnahme:
Es ist ein Mehrfamilienhaus (wie du schreibst) und du hast keine Kontrolle über die Zentralheizung und diese ist ziemlich bescheuert (verbrauchsintentisv) eingestellt. Dann könnte es durchaus sein, dass es "relativ" schnell geht mit dem Aufheizen. Aber da würde ich dir trotzdem raten: Teste es aus.
Um wieviel singt die Temperatur pro Stunde/Tag, wenn du abdrehst und dann auch umgekehrt um wie lange musst du warten um es wieder aufzuheizen.
Ich würde bei einer "normal" trägen Fußbodenheizung erwarten, dass wir hier eher über Tagesrythmus reden, deine "App" bringt dir also vlt. was im Winterurlaub wo du zwei Wochen weg bist. Aber da kommt dich ein Kasten Bier für nen guten Kumpel pro Jahr billiger, der dann wieder die Heizung aufdreht.

Verfasser:
Oldmanpetterson
Zeit: 28.11.2018 22:38:30
0
2712691
Hallo Leute,

danke für die Antworten.
Nehmt mir es nicht übel, aber ich wollte jetzt hier keine Diskussion an Start bringen, ob sowas sinnvoll ist oder nicht.
Ich möchte bitte eine Empfehlung bekommen für mein Vorhaben.
Es ist ein 2016er Baujahr Gebäude.
Wir sind mehere Wochen im Jahr nicht zu Hause. Dann wieder mehrere Wochen im Jahr zu Hause. Alles relativ unregelmässig und sehr spontan. Ich kann keinem Freund einen Kasten Bier hinstellen, damit er die Heizung rauf und runter dreht.
Auch muss es nicht zwingend über Alexa laufen.

Meine Bitte bzw. meine Vorstellung; aus der Ferne per Handy benötige ich Zugriff, damit ich die FBH regeln kann.
Das ist es. Nicht mehr und nicht weniger.
Das darf gerne diese angesprochenen 500Euro kosten. Das darf gerne mehr kosten.

Generell strebe ich natürlich die einfachste, effektivste und günstigste Lösung an.

Bisher hilfreich war: "Stellantrieb, Regler und Server"
Habt ihr ggf ein paar genauere Anbieter für sowas?

Liebe Leute, bitte nich böse sein. Aber alles andere soll hier in meinem Thread nicht diskutiert werden. Das dürfen die Anderen gerne in einem anderen Thread machen.
Hier bitte ausschließlich das Thema des Threads behandeln:

Fernzugriff per Handy auf meine FBH.
Einfach und kostengünstig.

Grüße an alle.

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 29.11.2018 12:25:02
0
2712877
Verfasser:
OldBo
Zeit: 29.11.2018 12:49:50
0
2712886
Gefährliche Webseite blockiert
Zugriffsversuch auf:
http://www.lmdfdg.com/?q=Alexa+Fussbodenheizung
Diese Seite ist als gefährlich bekannt. Es wird ausdrücklich empfohlen, diese Seite NICHT aufzurufen.

Auf der Website von Norton, um mehr über Phishing und Internetsicherheit zu erfahren.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 29.11.2018 13:05:18
0
2712893
Zitat von Oldmanpetterson Beitrag anzeigen
[...]Generell strebe ich natürlich die einfachste, effektivste und günstigste Lösung an.[...]


Die einfachste, effektivste und günstigste Lösung ist, dass Du das bleiben lässt.

Das ist in der Anschaffung teuer und verursacht höhere Heizkosten, insbesondere bei einer FBH, wenn man schnell Ergebnisse "sehen" möchte.

Aber mach ruhig, das ist hier ein freies Land, da darf jeder seine Erfahrungen selbst machen:

Smarte ERR

Verfasser:
OldBo
Zeit: 29.11.2018 13:15:09
0
2712899
Na, diese Art der ERR scheint wohl gerade ein Hype zu sein. Hier eine andere Methode.

Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 29.11.2018 15:54:19
1
2712997
Zitat von Oldmanpetterson Beitrag anzeigen

Liebe Leute, bitte nich böse sein. Aber alles andere soll hier in meinem Thread nicht diskutiert werden. Das dürfen die Anderen gerne in einem anderen Thread machen.
Hier bitte ausschließlich das Thema des Threads behandeln:
[...]


Regulatoren+Zentrale: Danfoss Link + Danfoss Living Connect
Fernzugriff über homee mit zigBee Erweiterung.

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 29.11.2018 17:19:03
0
2713043
Im Gegensatz zu Spinnereien bei denen jemand Heimweh kriegt wenn er nicht alle 5 Minuten aus der Ferne seine Heizung regeln kann, sehe ich den Sinn bei einem länger leerstehenden Haus schon.
Gerade weil die Heizung träge ist will man sie einen Tag vorher schon einschalten. Bzw. HOCHschalten, denn sie sollte nie ganz aus sein.
Allerdings frage ich mich was Alexa damit zu tun hat. Es wird niemand ins Haus fahren und Alexa sagen sie möge heizen, morgen komm ich wieder und will es warm haben.

Verfasser:
walter
Zeit: 29.11.2018 21:40:52
0
2713178
heatapp.de sollte für dich passen. Brauchst ja wohl nur deine eigene Wohnung zu regeln, von daher beschränkt sich alles auf den/die Verteiler.

Verfasser:
mstorm
Zeit: 30.11.2018 11:38:17
0
2713373
Zitat von Oldmanpetterson Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

Nehmt mir es nicht übel, aber ich wollte jetzt hier keine Diskussion an Start bringen, ob sowas sinnvoll ist oder nicht.

Wie du sicher gemerkt hast antworten dir hier oft nur altgediente Haustechniker, die alles Smarte prinzipiell für Quatsch halten, weil sie nicht verstehen bzw. nicht akzeptieren wollen daß und wo dies echte Vorteile gegenüber ihren altgewohnten Steuerungskonzepten bringt. Lass dich davon nicht abhalten.

Mir fallen aus dem Kopf Tado, Homematic und das Alpha von Möllenhoff ein (letzteres ist eigentlich ein klassisches geschlossenes System, es gibt aber inzwischen auch eine Variante mit einer API).

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 30.11.2018 12:01:33
1
2713381
Wir halten nicht alles Smarte prinzipiell für Quatsch.

Es ist nur schlicht Unsinn, ein von Natur aus ausgeprägt träges System -wie eine FBH- zwangsdynamisieren zu wollen.

Das geht nun mal nach den Gesetzen der Thermodynamik nur mit zusätzlicher Energie, die dann auch zusätzlich zu den "smarten" Dingsbums bezahlt werden will.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 30.11.2018 12:11:30
2
2713386
Zitat von Automadrant Beitrag anzeigen
Allerdings frage ich mich was Alexa damit zu tun hat. Es wird niemand ins Haus fahren und Alexa sagen sie möge heizen, morgen komm ich wieder und will es warm haben.


Du könntest einen Hardware-Anrufbeantworter ins Haus stellen, der eingehende Anrufe direkt über Lautsprecher wiedergibt. Dann kannst Du Dich selbst anrufen und Alexa sagen, sie möge die Heizung hochstellen.

Grüße
Martin

Verfasser:
jumy04
Zeit: 30.11.2018 13:18:38
0
2713427
Hier mal was praktisches, was in die gewünschte Richtung führt:
Homematic FBH

Da könnte man z. B. eine CCU anschließen. Die wäre dann z. B. über VPN oder Cloud (allerdings schüttelt es mich bei Cloud als technik affinen Menschen sehr) andere Zugangsarten erreichbar. Bei Homematic wäre mit Mediola und Alexa auch was möglich ohne große Umwege.

Unabhängig der hier genannten Lösungen, wäre das sicherlich auch preislich interessant. Ich selber habe zwar keine Errs bei der FBH (die sollten mal ans KNX), habe aber nicht den verständlichen Anwendungsfall der temporär genutzten Wohnung.

Die Frage ist für mich persönlich aber auch, wieviel du im Jahr mehr ausgeben müsstest, wenn du die Wohnung einfach durchheizt (vielleicht mit 18°C) bei einem 2016er Baujahr.
Mal die Gegenrechnung der notwendigen Investition und Bereitschaft zu basteln etc., Zuverlässigkeit der Lösung etc. Und man muss das System immer pflegen.

Verfasser:
mstorm
Zeit: 30.11.2018 14:10:27
0
2713458
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Wir halten nicht alles Smarte prinzipiell für Quatsch.

Es ist nur schlicht Unsinn, ein von Natur aus ausgeprägt träges System -wie eine FBH- zwangsdynamisieren zu wollen.

Das geht nun mal nach den Gesetzen der Thermodynamik nur mit zusätzlicher Energie, die dann auch[...]


Danke für diese prototypisch undifferenzierte Antwort - zeigt schön was ich meine:
Konzepte aus den vielleicht 80ern werden immer noch versucht allen aktuellen Bauvorhaben und Nutzern überzustülpen, weil man sich an überholte Wahrheiten klammern und nicht auf Nutzerbedürfnisse eingehen will, wenn diese daran rütteln.

Beide o.g. Aussagen sind weitestgehend falsch.
Natürlich macht Dynamisierung Sinn, denn heutzutage wollen die meisten eine sparsame FBH, es aber auch jederzeit komfortabel warm haben, obwohl die Anwesenheitszeiten zunehmend erratischer geworden sind. Die Ansprüche sind halt gestiegen. Aber dass diese mit veralteten Heizungssteuerkonzepten nicht zu befriedigen sind heisst ja nicht daß das inzwischen noch immer nicht geht ... nicht erst seit 2016 (Bj des Fragestellers) gibt es schnell reagierende FBH, Dünnbett- und Elektroflächenheizungen beispielsweise. Im Gegenteil, das ist inzwischen Standard.
Und nur mit smarter Technik kann man den Heizzeitpunkt schon vor die Ankunft verlegen, dann spielt das Ausmaß der Trägheit kaum noch eine Rolle.
Dass Dynamisierung mehr Energie kostet ist auch Quatsch. Wenn du schon Gesetze der Thermodynamik zitierst, dann fang mit dem allerersten an, dem Energieerhaltungssatz. Dynamisierung verschiebt lediglich den Verbrauch zeitlich und kostet in der Summe nicht mehr, sondern ceteris paribus gleich viel Energie.
Und in Szenarien wie diesem mit langen Abwesenheiten spart sie sogar enorm.
Nicht zu vergessen den Zeitaufwand und die Kiste Bier, die man dem Nachbarn nicht für's Wiederanstellen ausgeben muss.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 30.11.2018 14:13:41
2
2713459
Selten so viel Quatsch gelesen. Ich spar mir deshalb die Worte, jedes weitere wäre eins zu viel.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 30.11.2018 14:41:59
0
2713469
Zitat von mstorm Beitrag anzeigen
Natürlich macht Dynamisierung Sinn, denn heutzutage wollen die meisten eine sparsame FBH, es aber auch jederzeit komfortabel warm haben, obwohl die Anwesenheitszeiten zunehmend erratischer geworden sind.


In modernen Häusern macht kurfristige Dynamisierung keinen Sinn, weil es recht egal ist, wann die Wärme eingebracht wird. Über den Tag muss nur soviel Wärme nachgeliefert werden, wie über Verluste verschwunden ist. Wann das passiert ist relativ egal. Sieht man sehr gut daran, dass ein modernes Haus nicht wirklich auskühlt, wenn man einen halben Tag die Heizung ausmacht.

Zitat von mstorm Beitrag anzeigen

Und nur mit smarter Technik kann man den Heizzeitpunkt schon vor die Ankunft verlegen, dann spielt das Ausmaß der Trägheit kaum noch eine Rolle.
Dass Dynamisierung mehr Energie kostet ist auch Quatsch. Wenn du schon Gesetze der Thermodynamik zitierst, dann fang mit dem allerersten an, dem Energieerhaltungssatz. Dynamisierung verschiebt lediglich den Verbrauch zeitlich und kostet in der Summe nicht mehr, sondern ceteris paribus gleich viel Energie.


Da es fast egal ist, wann man in einem modernen Haus heizt ist es aber oft sehr viel sparsamer, den ganzen Tag mit niedriger Vorlauftemperatur durchzuheizen als nur kurze Zeit mit hoher Leistung und damit hoher Vorlauftemperatur weil der Wärmeerzeuger (Gasbrennwert oder noch mehr Wärmepumpe) dann mit schlechterem Wirkungsgrad läuft.

Dazu kommt eine wesentlich bessere Behaglichkeit, wenn die Temperatur gleichmäßig gehalten wird als wenn man zwischendurch tatsächlich eine Auskühlung in Kauf nimmt, die dazu führt, dass man wegen kalter Wände eine höhere Raumlufttemperatur braucht, um sich wohlzufühlen. Auch wenn das in modernen Häusern kaum pasiert, außer bei mindestens tagelanger Absenkung.

Der einzige Anwendungsfall wo ich den Wunsch nach einer Fernsteuerung nachvollziehen kann ist der vom TE geschilderte Fall langer Abwesenheit mit nicht vorher planbarer Rückkehr. Da macht es Sinn, auf eine vernünftige Temperatur abzusenken und rechtzeitig wieder hochzuheizen.

Grüße
Martin

Verfasser:
mstorm
Zeit: 30.11.2018 16:31:45
0
2713544
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen


In modernen Häusern macht kurfristige Dynamisierung keinen Sinn, weil es recht egal ist, wann die Wärme eingebracht wird.


Natürlich ist der Unterschied umso geringer je höher die Dämmung. In wirklich gut gedämmten Häusern sind das wohl nur Nuancen, darüber lohnt sich kein Streit.
Aber 90% der Gebäude in D sind Altbauten. Wenn man Aussagen mit Allgemeingültigkeitsanspruch tätigt, sollten sie also zuallererst einmal dafür zutreffen.
'Egal' und damit 'unsinnig' würde ich es aber selbst bei den meisten Neubauten nicht nennen. Es macht bspweise selbst bei gleicher Raumtemperatur für die Behaglichkeit einen Unterschied, wie warm der Fussboden aktuell ist.
Ich mache unsere FBH z.B. morgens nur kurzzeitig an, bis alle aus dem Haus sind. Der Raum kommt bis zur erneuten Abschaltung gar nicht auf die Zieltemperatur, trotzdem fühlt man sich barfuss nicht unwohl (obwohl Altbau).
Und welche Temperatur man in welchem Raum zu welcher Tageszeit als angenehm empfindet ist natürlich individuell verschieden. Durchgängig gleiche Temperaturen sind keinesfalls die für jeden beste Variante. Nur mit smarter Technik lassen sich verschiedene Schaltungen während eines Tages realisieren, beim Durchheizen gibt es nur genau die eine.
So lassen sich auch wetterbedingte Schwankungen oder Nutzungsänderungen (z.B. tagsüber Büro, nachts Schlafen) leicht automatisch ausgleichen. Ein hydraulischer Abgleich ist da ja bestenfalls eine Krücke mit beschränkter Halbwertszeit und Wirksamkeit, und aufwändig dazu.

Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen

Da es fast egal ist, wann man in einem modernen Haus heizt ist es aber oft sehr viel sparsamer, den ganzen Tag mit niedriger Vorlauftemperatur durchzuheizen als nur kurze Zeit mit hoher Leistung und damit hoher Vorlauftemperatur weil der Wärmeerzeuger (Gasbrennwert oder noch mehr[...]


Das ist zumindest zur Hälfte auch so eine Legende... für die häufiger anzutreffenden Gasbrennwerter macht das nämlich quasi keinen Unterschied: dort ist die Effizienz Temperatur-invariant. Der Brenner brennt ja im "Durchheiz"-Fall nicht durchgängig und Flamme/Abgas sind auch kaum heisser, der Wirkungsgrad ist nahezu derselbe.
Für Wärmepumpen stimmt dein Punkt wohl. Irgendeiner jüngst gesehenen Statistik zufolge machen WP aber nur gut 1/4 selbst der Neubauten aus, und richtig ausgelegt sind die auch oft nicht. Ich verweise hier nochmal auf die Allgemeingültigkeit von Aussagen bzw. Konzepten.

Und in der Fragestellung ging es explizit um eine Mietwohnung. Da darfst du nicht vergessen daß in MFH der Wärmeerzeuger nicht in Reichweite des Mieters liegt und das Gesamtsystem nur sehr selten optimiert wird ... im Gegenteil, da wird der Vorlauf schnell mal hochgesetzt sobald sich ein Mieter beschwert. Kostet den Vermieter ja nix. Natürlich hängt es stark von u.a. der Methodik der Verrechnung und den Anwesenheiten ab, aber da kann sich so eine Steuerung auch schon mal lohnen selbst wenn sie nur Nachtabsenkung macht.

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manniw schrieb: Danke für den Hinweis. Ich kenne so ziemlich alle Arten von Motorschlössern. In der Regel werden die ins Türblatt eingebaut und erfordern eine Kabelzuführung für Stromversorgung und Öffnungsimpuls....
fdl1409 schrieb: Was die Bohrfirma schreibt ist überwiegend richtig, aber nicht alles. Die Bohrung muss bei einer modulierenden WP nicht auf die Nennleistung ausgelegt werden, wenn die Heizlast niedriger ist. Auch...
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