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Datenschutz / Stromzähler
Verfasser:
TackaTucka
Zeit: 06.12.2018 16:03:55
0
2716188
Moin!

Hier sind wieder wie jedes Jahr die Ableser unterwegs und ein junger Mann hat mir angekündigt, daß wir demnächst neue elektronische Stromzähler erhalten werden.

Die neuen Zähler seien datenschutzrechtlich gesichert: sie könnten nur noch nach Eingabe einer PIN abgelesen werden, die den Mietern zugeschickt würde. Hinweise an den Zählern, die auf die Lage der Wohnung oder gar den Namen des Bewohners schließen ließen, seien zu entfernen.

Wollte der mich vergackeiern? Ist das wieder so eine Jux-Geschichte wie die von den Klingelplatten, von denen die Namen entfernt werden sollen?

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 06.12.2018 18:52:00
0
2716277
Schmeiss ihn raus, wenn er bei Dir irgend etwas kappen will.
Was auf den Zählern und sonstigen wichtigen Armaturen steht, bestimmt immer noch der Hausherr. Sonst steht demnächst an keinem Versorgungsdurchlaufhahn im Keller mehr, für welche Wohnung dieser Hahn bestimmt ist und das Chaos ist im Notfall perfekt.

Nicht alles , was irgendwo geschrieben wurde, muss man ernst nehmen.

Ich meine, die Zählerdaten können Dir egal sein, Du musst sie ja nicht zahlen. Aber Du musst wissen, welcher Zähler mit den meist dabei angebrachten Hauptsicherungen zu welcher Wohnung gehört

Verfasser:
TackaTucka
Zeit: 06.12.2018 19:28:48
0
2716302
Hab' gerade beim Versorger nachgeschaut: ist keine Ente, die neuen Zähler gibt's wirklich, sie haben eine PIN und der Austausch ist bereits im Gange.

Der Versorger behauptet, er habe keine Wahl. Man begrüße die neuen Zähler nicht, weil deren Eichfrist halbiert wurde und die alten Zähler wiederverwendet werden konnten. Ist aber Gesetz - und zwar nicht aus Brüssel sondern aus Berlin ("Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende").

Offenbar sind wir sogar spät dran, im Fernsehen wurde schon vor langer Zeit berichtet:

Neue digitale Stromzähler | extra 3 | NDR

Zeit: 06.12.2018 22:15:04
0
2716399
Zitat von Dieter C. Beitrag anzeigen
bestimmt immer noch der Hausherr. Sonst steht demnächst an keinem Versorgungsdurchlaufhahn im Keller mehr, für welche Wohnung dieser Hahn bestimmt ist und das Chaos ist[...]


Richtig, genau darum geht's doch.

Der Hausherr darf bestimmen, der Messstellenbetreiber daher nicht einfach persönliche Daten auf die Zähler schreiben. Ist wie mit dem Klingelschild. Natürlich darf der Name da drauf stehen, es darf nur kein anderer den Namen einfach ungefragt draufschreiben.

Mal ganz abgesehen davon, wozu muss der Zähler selber beschriftet werden? Die Zählerposition für die einzelnen Verbrauchsstellen steht doch fest und beschriftet werden doch wohl die Stromkästen im Haus, oder?

Das mit der PIN hat die gleichen Ursachen. Gerade in MFH sind die Zähler doch oft da wo auch andere Bewohner Zutritt haben können. Warum soll mein Nachbar ungefragt meinen Stromverbrauch nachvollziehen können? Geht den nichts an.

Verfasser:
Bramme
Zeit: 06.12.2018 22:43:17
1
2716407
Mit dem PIN kann man sich den aktuellen Verbrauch und zurückliegende Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreswerte anzeigen lassen.
Die Bedienung mit der Taschenlampe ist allerdings so unkomfortabel, dass ich bezweifle, dass jemand dies tun wird.

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