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Wassergeführten pelletofen integrieren.. Hilfe bitte ;)
Verfasser:
Pschnei688
Zeit: 07.12.2018 11:59:27
0
2716529
Hallo in die Runde ich hoffe das mir ein Fachmann mal etwas Licht ins dunkle bringen kann.
Also wir Wechsel nächstes Jahr von Öl auf Ein Gas Brennwertgeröt. Vermutlich Vaillant oder Junkers.
So und nun kommt die Frage ...
wir haben einen 23 kw wassergeführten pelletofen im Betrieb allerdings nur fürs Wohnzimmer als ganz normaler Kamin in betrieb.

Nun war die Überlegung es wäre doch blöd den nicht gleich in die neue Anlage zu integrieren um das Heizwasser damit zu erwärmen.

Allerdings kann mir so kwiner mal Leihenhaft erzählen was zusätzlich an Geräten benötigt wird bzw. Welche Kosten mehr entstehen um diesen zu integrieren.

Würde mich super freuen wenn mir da der eine oder andere mal ein wenig Nachhilfe gibt.

Vielen Dank und allen ein schönes Wochenende.

Gruß Peter

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 07.12.2018 12:03:11
0
2716532
Wohin gibt der wasserführende Pelleter aktuell seine Wärme ab? Nur in die Luft? 23kW?

Sind TAS (thermische Ablaufsicherung), RLA (Rücklaufanhebung), Pufferspeicher und Co vorhanden?

Verfasser:
Pschnei688
Zeit: 07.12.2018 12:22:05
0
2716539
...der wird wie gesagt bisher nur fürs Wohnzimmer genutzt also gibt die Wärme via Gebläse in den Raum.
23 kw Jep der Stand schon im Haus beim Kauf vermute die Vorbesitzer hatten ähnliche Planungen.

Zu dein anderen fragen kam ich dir so garnichts sagen bzw. Da nächstes Jahr eine komplett neue Heizung kommen soll war ja meine Frage was wird zusätzlich benötigt um mal zu erfahren ob der Kostenaufwand lohnt.

Und wie gesagt ich bin da totaler leihe.

Gruß

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 07.12.2018 12:23:29
0
2716540
Wenn der Ofen momentan nur Luftseitig angeschlossen ist, dann kriegst Du d wohlkeine Leitungen mehr hin.

Du brauchst:

-Vorlaufleitung vom Ofen is in den Heizungskeller
-Rücklaufleitung vom Ofen i in den Heizungskeller
-Frischwasseranschluss mit therische Ablaufsicherung vom Ofen bis in den Heizungskeller, am besten über einen Strömungsteiler angeschlossen um die Leitung vor Stagnation zu schützen
-Sicherheitsablaufleitung für die TAS
-Fühlerkabel vom Ofen bis in den Heizungskeller
-Temperaturdifferenzregelung
-Pumpengruppe
-Sicherheitsventil
-Pufferspeicher
-zusätzliches MAG für die Heizungsanlage, abgestimmt auf den Puffer.

ganz locker sind das Mehrkosten von 3000-5000€ je nach Aufwand.

Wenn Du Dich für ein Junkers/Bosch Gerät entscheidest, kann man die Pufferspeicher aber nachrüsten, bei Vaillant müsste man den vorher ins Gesamtsystem integrieren.

Nochwas... wir reden hier nicht über ein paar Literchen Pufferwasser. Bei 23 KW übern Daumen 1200 Liter. Das braucht natürlich Platz.

Gruss
Dom

Verfasser:
Pschnei688
Zeit: 07.12.2018 19:11:04
0
2716709
Hallo Dom,
Danke für deine Antwort......
Also mit den Leitungen wäre kein Problem da der Ofen im Raum genau über dem Heizungsraum steht das wäre also easy gemacht..

Frischwasser zum Ofen?
Wozu dient das bitte ?
Vor und Rücklauf ist klar ich dachte das wars an Leitungen...er soll doch nur unterstützend wirken und das heizwasser erwärmen wenn er sowieso in betrieb ist....🤔.
Scheint mein Plan wäre nicht so einfach wie vermutet,

Ich hab von Beiträgen gelesen da haben Leute ihren Ofen einfach in einen Rücklauf eines Heizkörpers integriert und somit das Rücklauf Wasser erwärmt somit fließt warmes Wasser zurück in die Heizung und die Gas Therme springt nicht an,,..

Aber nochmal danke 🙏

Gruß Peter

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 07.12.2018 19:21:46
0
2716712
Das ist eine Sicherheitseinrichtung und schützt den Ofen vorm Explodieren, wenn

A.) die Pumpe mal defekt ist und
B.) der Puffer bzw. die Temperatur bereits am Anschlag ist.

Ich hoffe ich muss Dir nicht sagen, dass Du das unbedingt durch einen Fachmann anschliessen lassen solltest...

Gruss
Dom

Verfasser:
Pschnei688
Zeit: 07.12.2018 19:29:11
0
2716719
Ja da eine komplett neue Anlage kommt wird es alles vom Fachmann installiert. Mir konnte nur keiner sagen was zusätzlich an Gerätschaften benötigt wird um den Ofen zu integrieren.
Pufferspeicher wusste ich da aber pellet Ofen Hersteller damit werben das neuere Öfen Ventile etc. Integriert haben war ich der Meinung das zum Pufferspeicher lediglich die vor und Rücklauf Leitung vom Ofen gelegt werden muss......

Gruß Peter

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 07.12.2018 19:38:29
1
2716723
Wenn Dir dein Heizungsbauer NICHT sagen kann, wie man einen wasserführenden Festbrennstoff-Ofen an eine Zentralheizung anschliesst und was man dafür alles braucht und beachten muss, dann würde ich mir allerschleunigst einen anderen Fachmann suchen, der sich damit auskennt.

Wenn man da Fehler macht, dann kostet das im schlimmsten Fall auch Menschenleben, wenn so ein Ofen im Wohnzimmer einfach mal detoniert. Wenn ich solche Aussagen von sogenannten "Fachmännern" höre bzw. lese... ich krieg da langsam echt Angst.

Jaja, integriert ist eine thermische Ablaufsicherung mit Sicherheit, aber die muss natürlich auch irgendwo angeschlossen sein.


Trotzdem viel Spass und vielleicht auch viel Glück?

Verfasser:
S211
Zeit: 07.12.2018 23:04:25
0
2716826
Hallo mal alle zusammen , also hab schon viel gesehen und selber an heizungsanlagen eingebaut aber einen wassergeführten kessel ohne wasser jahrelang zu betreiben ist abselutes neuland , hier stellt sich für mich als erstes die frage ob das teil noch wasserdicht ist weil die wärme aus dem brennraum nicht richtig abgeführt werden kann und so dieser durchbrennen kann.
als zweites kommt man an die anschlüsse auf der rückseite heran zum anschließen .
wenn ja dann erst mal versuchen den kessel mit wasser zu befüllen um zu sehen ob der dicht ist
tschau matthias

Verfasser:
Pschnei688
Zeit: 08.12.2018 09:29:35
0
2716870
Danke für eure Antworten ich bin ein wenig schlauer.

Wo ich gerade dabei bin;)

Sollte ein neuer pellet Ofen kommen was würdet ihr sagen wieviel kw sollte dieser haben?
Das Haus ist ein Altbau schlecht isoliert mit 240 m2.
Die neue Gas Therme ist ein brennwert gerät von Junkers oder vaillant mit 23 kw.
Der pellet Ofen soll nur unterstüzend wirken für das heizungswasser.

Gruß Peter

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 08.12.2018 09:39:41
3
2716873
Vielleicht sollte man bei einem komplett neuen energetischen Konzept einfach mal ne Wärmebedarfsberechnung anstrengen und gucken, was die Hütte so braucht.

Mehr als 15 KW sollten das nicht sein. Wenn der Ofen nur unterstützend arbeiten soll vielleicht so 8-10KW bei Luft/Wasser Verhältnis 30/70%.

Gruss
Dom

Verfasser:
Ofenprofi
Zeit: 08.12.2018 13:12:19
0
2716928
Diesen Ofen kannst nicht mehr mit WW betreiben. Die wasserführenden Rohre können stark angegriffen sein, bzw. evtl. teilweise sogar durchgebrannt. Das dürfte auch in der Bedienungsanleitung stehen.
Die Kühlung der Rohre findet nun mal durch das Wasser statt.

das sollte sogar in der Bedienungsanleitung FETT drinn stehen

Verfasser:
Taunusheizer
Zeit: 08.12.2018 13:47:47
1
2716940
Zitat von Pschnei688 Beitrag anzeigen
Hallo in die Runde ich hoffe das mir ein Fachmann mal etwas Licht ins dunkle bringen kann.
Also wir Wechsel nächstes Jahr von Öl auf Ein Gas Brennwertgeröt. Vermutlich Vaillant oder Junkers.[...]

Zwei Wärmeerzeuger machen selten Sinn, die Hydraulik wird kompliziert, vermutlich ist der Wärmetauscher im Ofen Schrottreif.
Warum soll die Ölheizung ersetzt werden? Was lief da im Jahr an Öl durch und welchen Wirkungsgrad hat die Anlage?
Warum der Wechsel auf Gas? Liegt schon ein Gas-Anschluß? Wie groß ist die Heizlast des Gebäudes und wie groß ist das Grundstück? Mit welcher Heizkurve wird derzeit gefahren?
Wir leben im 21 Jahrhundert und die Jahre der fossilen Energieträger sind gezählt.
Die Frage ist, wie lange wird eine neuer evtl. teurer Gas-Anschluss noch genutzt und wie lange wird dieses Haus noch von euch bewohnt.
Zuerst energetisch sanieren, macht meistens Sinn, hängt aber vom Projekt und der weiteren Nutzung ab.

Verfasser:
And_i3
Zeit: 08.12.2018 18:18:35
0
2717029
Hallo zusammen, mein allererster Beitrag 😬 hier im Forum.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das ein wassergeführter Pelletofen nicht mit einem wassergeführten Scheitholzofen zu vergleichen ist.
Soll heißen, vor 11Jahren habe ich meine 11kW Pelletofen Anlage genau nach diesen „Scheitholz“ Vorgaben gebaut und würde es nicht wieder tun.

Der große und entscheidene Unterschied ist das der Pelletofen modulieren kann und im Notfall innerhalb kurzer Zeit „runterfährt“. Keine Überschüssige Wärme muss abgekühlt oder abgeführt werden. Daher sind TAS und co. nicht nötig.

Der große Pufferspeicher soll ein Zeitspeicher sein, führt jedoch dazu das der Ofen nachdem der Heizkreis geschlossen ist, gegen den Speicher kämpfen muss. Wenn während dieser Zeit der Heizkreis wieder Wärme anfordert steht der Ofen nicht still.
Runter und hochfahren vom Pelletofen dauert 10min + 20min. PS nicht wirklich nötig.

Der simple Ansatz von Pschnei688 den Ofen an einen Rücklauf anzuschließen, kann funktionieren, hat jedoch den Nachteil das die Rücklauftemp. zum Pelletofen eigentlich durch eine extra Rücklaufanhebung min. 55°C haben muss, damit der Ofen nicht versottet.
Bei meinem Ofen kann ich die Vorlauftemp. genau angeben, diese hält er sehr konstant +-1°C.
Wenn Pschnei688 nur Heizkörper mit VL55/RL45 betreibt, hat er gute Chancen das sein Vorschlag funktioniert.

Um welchen Typ handelt es sich denn bei dem Ofen? Marke/Typbezeichnung/Ausstattung

Ich stimme jedoch meinem Vorredner zu, dass nach einer gewissen Zeit das Gerät ohne Wasser zu betreiben bedenklich ist, und zu einem Defekt führen kann.
Einen Ersatz für den defekten Pelletofen würde ich mir nicht mehr kaufen. !
Eine Heizlastberechnung vor der Neuanschaffung ist natürlich zu empfehlen, oder mit den bestehenden Geräten das beste rausholen, und gut.

Ich mach mal Pause, juhu meine erster Beitrag zum Wohle des Volkes.😜

Gruß
And_i3

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 09.12.2018 00:08:02
1
2717125
Und dann schreibst Du gleich so einen Unsinn zusammen.

Tut mir leid, aber JEDER Festbrennstoffkessel muss zwingend eine thermische Ablaufsicherung für den Notfall haben. Pellets, Scheitholz oder Autoreifen ist dabei egal, wenns brennt dann brennt es, Modulation hin oder her.

Falsch ist auch die Aussage, dass ein Puffer Wärme anfordern würde. Die Temperaturdifferenzregelung schickt einfach die Wärme vom Holzkessel in den Puffer, ob der jetzt will oder nicht.

Also bitte nicht einfach leichtsinnig so einen fachlichen Unsinn schreiben. Wenn das so bei Die gebaut wurde dann ist das schlichtweg falsch, im schlimmsten Fall sogar ein Sicherheitsrisiko und sollte dringend korrigiert werden.

Gruss
Dom

Verfasser:
Pschnei688
Zeit: 09.12.2018 00:23:49
0
2717130
Moin Andi, da hast aber gleich einen aufn Deckel bekommen für dein ersten Beitrag...gewöhn dich dran das ist warum auch immer in jedem Forum so egal was man fragt.....
Aber ich danke dir für deine Erfahrungen.

Und auch dir danke Dom für deine Erläuterungen 👍.

Andi wir haben unten im Wohnzimmer auch einen Pelletofen... ohne wasserführung der brauch nur 3 min. Zum hochfahren ausm Standby betrieb...😁.

Aber ich glaube ich verliere so langsam die Lust am wassergeführten pelletofen an der neuen Heizungsanlage.
Ich vermute es wird dann lediglich die neue Anlage von Junkers ohne den Pelletofen dran:((
Hatte das als leihe einfacher gedacht.
Neue Heizung großer puffer vor Rücklauf vom Pelletofen dazu ein zwei regelventile fertig.
Naja zum Glück gibt es die Fachabteilung die mich eines besseren belehrt hat.

Schade eigentlich.
Dachte wenn der Pelletofen läuft kann doch bissl Wasser durchlaufen und das heizwasser erwärmen...
Naja ich seh es positiv von der 15 Jahre alten Ölheizung zum neuen Gas brennweetgerät wird sicherlich auch schon ein Ersparnis werden.

Schönen 2. Advent allen.
Gruß Peter

Verfasser:
Pschnei688
Zeit: 09.12.2018 00:28:32
0
2717132
Taunusheizer...dich habe ich vergessen :(
Also wir machen im Jahr derzeit ca. 3500 Öl weg was ich für drei Personen Haushalt mit 2 Öfen im Haus die sehr oft laufen finde ich das deutlich zu viel.
Haben das Haus jetzt den zweiten Winter und ich konnte mit ein paar neuen Heizkörpern,Ventilen und SmartHome Thermostaten schon einiges an Öl sparen aber mir ist das immer noch deutlich zu viel.
Heizkurve......1.1.....hab ich da nach langem hin und her als beste Einstellung gefunden.
Heizung ist eine 15 Jahre alte Öl Heizung von Wolf.

Gruß Peter

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 09.12.2018 11:47:53
1
2717224
Entschuldigt bitte meine Schroffheit... Aber das ist ein sicherheitsrelevantes Thema. Da kann man nicht einfach mal was hinklempnern.

Ich kenne auch "wasserführende Anlagen" im Eigenbau... Das sah dann so aus dass man in den Kamineinsatz einfach einen Heizkörper zur Wärmeübertragung reingeferkelt hat...

Hat das funktioniert? Anscheinend ja... Richtig und sicher wird es darum trotzdem nicht.

Ein Wasserkamin ist eine tolle Ergänzung zum bestehenden Heizusystem... Aber es muss richtig gemacht werden.

Also nehmt es bitte nicht persönlich. Hier geht es einfach um die Betriebssicherheit.

Gruss
Dom

Verfasser:
And_i3
Zeit: 09.12.2018 16:59:16
1
2717409
Schönen 2.Advent,

der Dom hat natürlich Recht das das TAS ein Sicherheitsrelevantes Bauteil einer Festbrennstoff Anlage sein muss, das im Notfall auch bei Stromausfall eine Wärmeabfuhr des verbleibenen Feststoffes gewährleisten muss.

Das bei den unterschiedlichen Festbrennstoffen Scheitholz, Pelletofen, Pelletkessel, Briketts, Holzvergaser auch unterschiedliche „Restmengen“ anfallen und dementsprechend auch mehr oder weniger Restwärme abzuführen sind erklärt sich von selbst.
Bei einem moderen Pelletofen mit einer aufwendigen Feuerungsregelung und dem komplexen Zusammenspiel von Pelletmenge, Zuluftmenge, Wassertemperatur von Vorlauf und Rücklauf, sowie die Berücksichtigung der Abgas Druckverhältnisse im Brennraum, schaltet der Pelletofen bei Übertemperatur schon vor dem TAS aus und die thermische Sicherung wird aktiviert.

Bei Stromausfall würde der Abgasventilator keine Zuluft mehr in den Ofen ziehen, die Pelletschnecke würde aufhören zu fördern, A: die Pumpe würde aufhören zu fördern. Die Restmenge an Pellets, in der Auffangschale, kann mit den Gegebenheiten kaum weiter brennen und geht aus. Die Restwärme im Ofen wird über Konvektion an den Raum abgegeben. Ein Überschwingen der Resttemperatur im Ofen ist möglich, wird aber nicht zu einem Durchbrannt führen.
Bei einem Öl- Gasbrenner baut man auch keine TAS ein, da die Restbrennstoffmenge sehr sehr gering ist. Genausowenig muss ein Pufferspeicher bei einer Öl-Gas Anlage eingebaut werden. Darum auch kein Pufferspeicher bei einem moderen Pelletofen.

Leider fällt mir kein Fall ein indem eine TAS bei einem Pelletofen wirklich gebraucht werden könnte. B: Wenn die Pufferspeichertemp an der Grenze ist, und keine Wärme mehr aufgenommen werden kann, geht der Pelletofen aus. „Explodieren“ wird ein Pelletofen nur wenn sich genügend Gase in einem zündfähigem Gemisch im Brennraum befinden. Zum Glück ist die Brennerschale sehr klein.

Ich möchte nur auf eines Aufmerksam machen, das man ein Pelletofen nicht mit einem „normalen“ Festbrennstoffofen/Kessel vergleichen kann. Da es aber einfacher ist, alles über einen Kamm zu scheren, bleibt halt alles so wie es ist.

Schönen Sonntag.
Gruß
Andi

Verfasser:
Mad41
Zeit: 11.12.2018 13:48:07
0
2718162
Hallo zusammen,

schönen Dank an Andi_i3, er hat es genau richtig erklärt. Eine TAS brauchen alle Geräte, deren Wärmeerzeugung nicht so ohne weiteres regelbar ist. Also z.B. Scheitholzöfen oder Holzvergaserkessel. Pelletöfen oder Pelletkessel haben das in der Regel nicht, da hier die Verbrennung geregelt und im Notfall "relativ" schnell unterbunden werden kann.

@Do Mestos: Wenn man schon so schroff ist, dann sollte man sich aber auch auskennen. Was Du geschrieben hast, ist leider fachlicher Unsinn (siehe oben). Einfach mal vorher informieren oder nix schreiben, wenn man sich nicht auskennt. Oder mal bei z.B. Pelletkesselherstellern nachschauen, ob die eine TAS verbaut haben. Viel Spaß beim suchen.

Einen Pelletofen mit 23 kW (welcher Abgabe an Luft/Wasser?) sollte schon mit einem Pufferspeicher betrieben werden. Vor allem, wenn es wirklich zu einer Kombi mit einem Gasbrennwertkessel kommt.
Dazu gibt es auch funktionierende Hydrauliken (ja, man kann auch mehr als einen Wärmeerzeuger kombinieren). Deshalb VORHER ein vernünftiges Gesamtkonzept erstellen, anständige Planung machen und dann den Umbau angehen.

@Pschnei688: Leider hat dir die "Fachabteilung" hier was falsches erzählt. Lass den Pelletofen prüfen, ob die Wasserseite noch ok und benutzbar ist und erstell dann mit dem Fachhandwerker ein Konzept zur Einbindung. Das geht und ist auch sinnvoll. Ach ja, evtl. auch mal den Schornsteinfeger fragen, ob der Pelletofen noch ok ist (BImschV usw.)

Viele Grüße,
Mad41

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 11.12.2018 15:35:03
0
2718201
@DoM:

@Mad41 hat hinsichtlich der TA Recht.

Bei einem wasserführenden Pelletofen handelt es sich um eine mittelschnell regelbare Feuerstätte und nicht um eine langsam regelbare, wie z.B. ein Scheitholzvergaser oder ein mit Scheitholz betriebener wasserführender Kaminofen.

Das liegt schlicht daran, das man Pellets viel feiner dosieren kann als Scheitholz: Stokerschnecke aus und kurz danach auch Feuer aus.

Das geht mit Scheitholz schlicht nicht und deshalb benötigen wasserführende Öfen, die mit Scheitholz betrieben werden, eine TA und solche für Pellets nicht.

Zum Thema:
Die HBs werden allein schon deshalb zurückhaltend sein, weil niemand Gewährleistung für einen soundsoviel Jahre alten Pelletofen übernehmen will, dessen Wärmetauscher durch nicht sachgerechten Betrieb (ohne Wasser) in einem unwägbaren Zustand ist und deshalb schon morgen undicht werden kann.

Insofern stellt man sich offenbar eher ahnungslos und hofft, dass das Thema dadurch im Sande verläuft ;-)

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 11.12.2018 16:35:22
0
2718226
Okay, kapiert. Danke für die Richrigstellung.

Aber auch lesen was der TE schreibt.

"Ein Pelletofen, der als normaler Kamin benutzt wird"

Ich vermute mal, dass es sich hier nicht um einen reinen Pelletofen handelt, deshalb bin ich vorsichtig mit solchen "kannste weglassen" Äusserungen.

Better save than sorry

Verfasser:
Mad41
Zeit: 11.12.2018 17:40:40
0
2718263
@Do Mestos:

"kannste weglassen" setzt voraus, dass es vorhanden ist. Wenn eine TAS vorhanden ist, dann muß sie auch angeschlossen und funktionsfähig sein. Wenn es aber keine gibt, dann muß auch keine eingebaut werden.
Und Vermutungen sind nie hilfreich, Wissen ist besser. Das weiß aber nur der TE und ein Fachhandwerker, der sich das vor Ort anschaut.

Und wenn es keine Daten (Typenschild) von dem Ofen gibt, dann ist "der Ofen sowieso aus".

Schlecht ist nur, wenn man einem Fragesteller etwas rät und es einfach nicht stimmt. Und das hat nix mit vorsichtig zu tun!

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