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Klimaschutzkonferenz in Paris
Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 07.12.2018 10:10:29
1
2716488
Es ist eben für's spätere Ausgesorgthaben nicht unwichttig, möglichst lange auf seiner (hohen) Position zu bleiben. Dazu brauchst du sowas wie Freunde. Damit du die hast, brauchst du andere, welche mit Einfluss und: Geld. Denn das brauchst du schließlich auch, sonst klappt Ersteres nicht. Der Einfluss liegt also letztendlich bei denen, die die Mittel haben. Daher läuft es halt so, wie es läuft.

Zitat von sukram Beitrag anzeigen
...während China, das effektive Maßnahmen ergriff...
Naja, dem würde ich mal widersprechen. Was denkst Du, wieso die damit aufgehört haben? Es hat einfach nicht funktioniert.
Der Verlust aller Unterstützungen für das erste Kind - wenn ein (oder eben mehr) weiteres dazu kommt - war so schwerwiegend, dass weitere Kinder einfach verheimlicht wurden. Und für einen Staat ist es nicht so toll, wenn irgendwann überall unregistrierte Leute rumlaufen.
Wenn in einem Dorf mit offiziell 100 Einwohnern alleine schon auf der Straße 100 Kinder herumliefen, wurde das Problem doch offensichtlich.

Verfasser:
crink
Zeit: 07.12.2018 11:07:51
0
2716505
Zitat von Allesgenauwissenwollender Beitrag anzeigen
Klimaschutz ist das perfekte Beispiel dafür. Klimaschutz ist keine Sache der Politik, Klimaschutz ist eine Sache dessen wie sich die 8 Milliarden Menschen auf dem Planeten benehmen. Macht die Politk was und man selber soll sich irgendwo selber mal ändern wird geschimpft dass das alles Blödsinn ist und doch die anderen zuerst ... macht die Politik nichts wird auch gemeckert.

Wenn die 8 Milliarden Menschen verantwortungsvoll handeln würden wäre eine Klimaschutzkonferenz überhaupt nicht nötig. Dann hätten wir keine Millionen Tonnen Plastikmüll im Ozean und immer noch Regenwälder.

Das Volk macht es sich gerade in einer Demokratie verdammt einfach, Kopf in den Sand stecken, selber bloß keine Verantwortung für irgendwas übernehmen und auf die Politik schimpfen. So funktioniert keine Demokratie.

Moin,

die Geschichte mit der Verantwortung ist genauso in der Politik zu beobachten: Seitdem die SPD mit der Agenda 2010 bei ihrer Klientel krachend gescheitert ist traut sich kein Politiker mehr über die drängensten Probleme hinaus einen Plan für die Zukunft über die aktuelle Legislaturperiode hinaus zu entwickeln. Es wird nur noch reagiert, es kommen keine Impulse für Veränderung aus der Politik. Wenn jetzt ein "Früher war alles besser"-Vertreter zum CDU-Vorsitzenden gemacht wird ist keine Änderung in Sicht.

Das Volk macht doch nichts anderes, als sich den durch die Regierung vorgegebenen Regeln anzupassen, im Zweifelsfall ein wenig darüber zu schimpfen, aber dann den persönlich lukrativsten Weg einzuschlagen.

Und so hat die Politik alle Mittel in der Hand, das Verhalten des Volkes wesentlich in Richtung Klimaschutz zu steuern - über Steuern. Wenn dabei an anderer Stelle Entlastungen für eine ausgeglichene Bilanz sorgen und das sinnvoll kommuniziert wird, klappt das, siehe zB die Schweiz oder GB. In Frankreich sieht das momentan (siehe Gelbwesten) durchaus anders aus, entweder sind die Entlastungen nicht ausreichend oder die Kommunikation ist schlecht.

Mehr Informationen zum Thema CO2-Steuern von den wissenschaftlichen Diensten des Bundestags.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 07.12.2018 12:10:16
1
2716535
Verfasser:
crink
Zeit: 07.12.2018 12:45:53
1
2716552
Hi,

so einem Konzern geht es nur ums Geld, Umweltgesichtspunkte sind denen nur dann wichtig, wenn sich dadurch der Profit steigern lässt. Da die durch die energetischen Sanierungen möglichen Mietpreissteigungen einen Gewinn versprechen wird saniert. Die durch die Mietpreissteigerungen folgende schlechte Presse schadet dem Profit - deshalb nun das Einschänken der energetischen Modernisierungen.

Die Politik wäre nun gefragt, durch sinnvolle Maßnahmen dafür zu sorgen, dass sich einerseits energetische Modernisierungen für den Vermieter sinnvoll sind und andererseits die Mieter insgesamt nicht mehr belastet werden - klingt nach Spagat. Eine sinnvolle Maßnahme wäre CO2-Abgaben auf fossile Brennstoffe bei gleichzeitigem Rückfluss der Einnahmen mit sinnvoller Kommunikation.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 07.12.2018 13:23:14
0
2716565
Sanieren/Energie sparen rechnet sich nicht, resp. konventionelles Heizen ist zu billig.

Die Kosten für die Sanierung trägt der Vermieter, die Vorteile hat der Mieter. Wenn dann nur ein Teil der Investition auf die Mieten umgelegt werden kann, legt der Vermieter drauf.

Diejenigen die jetzt aufschreien sollen sich an die eigene Nase fassen: Wenn ich mir anschaue, wie hier jeweils bei Investitionsentscheidungen wegen 200 € im Jahr auf Gas anstelle WP gesetzt wird und das im Eigenheim, warum soll ein Investor der damit Geld verdienen muss, viel mehr als 200 € im Jahr verschenken?

Beispiel aus der Praxis. Ist ein Bsp. hier aus der Schweiz, aber es geht um die Wirkungsweise:

Ersatz Ölheizung durch WP in einem 6-FH:
Investition WP + Sonde 120'000 CHF
- Fördermittel 30'000 CHF
= Restinvestition 90'000 CHF

Geschätzte Heizkostenersparnis:
6000 CHF/Jahr => 1000 CHF/Jahr/Wohnung => ca. 85 CHF/Monat/Wohnung

Ich mache das nur, wenn ich etwa 80 CHF/Monat/Mieter umlegen kann, sonst habe ich keinen Anreiz. Die Ölheizung dürfte durchaus noch 10 Jahre halten. Mit ca. 80 CHF höherer Miete pro Monat ist es für die Mieter kostenneutral.

Für den Vermieter rechnet es sich erst besser, wenn Altbauten/fossil beheizte Bauten durch hohe Co2-Steuer so teuer zu vermieten sind, dass es sich auf den Nettomietzins ("Kaltmiete") durchschlägt.

Was lernen wir daraus: Steuer auf CO2, aber dann wird wieder gejammert, es würde die Schwächsten treffen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.12.2018 13:37:19
0
2716576
Zitat von Fritzli Beitrag anzeigen

Was lernen wir daraus: Steuer auf CO2, aber dann wird wieder gejammert, es würde die Schwächsten treffen.
[...]

Das Gejammere ist nur Vorgeschoben. Wer nicht will, sucht Gründe, wer will, sucht Wege.

Es gibt genügend Gestaltungsmöglichkeiten die CO2-Abgabe (für die Schwächsten oder grundsätzlich) kostenneutral zu gestalten. In Dtl. könnte man z.B. im Gegenzug die "Stromsteuer" reduzieren.

Grüße Nika

Verfasser:
sukram
Zeit: 08.12.2018 16:29:09
0
2716993
Das GEG muss noch ein bissele weiterreifen:


(1) Die Mitgliedstaaten gewährleisten, dass

bis 31. Dezember 2020 alle neuen Gebäude Niedrigstenergiegebäude sind und

nach dem 31. Dezember 2018 neue Gebäude, die von Behörden als Eigentümer genutzt werden, Niedrigstenergiegebäude sind.

Die Mitgliedstaaten erstellen nationale Pläne zur Erhöhung der Zahl der Niedrigstenergiegebäude. Diese nationalen Pläne können nach Gebäudekategorien differenzierte Zielvorgaben enthalten.

(2) Des Weiteren legen die Mitgliedstaaten unter Berücksichtigung der Vorreiterrolle der öffentlichen Hand Strategien fest und ergreifen Maßnahmen wie beispielsweise die Festlegung von Zielen, um Anreize für den Umbau von Gebäuden, die saniert werden, zu Niedrigstenergiegebäuden zu vermitteln; hierüber unterrichten sie die Kommission in den in Absatz 1 genannten nationalen Plänen.

(3) Die nationalen Pläne enthalten unter anderem folgende Angaben:
...


„Die Ressortabstimmung des Entwurfs für das Gebäudeenergiegesetz wird in Kürze beginnen. Ziel ist ein Inkrafttreten des Gesetzes Mitte nächsten Jahres [Anm.: 2019]. Eine Quantifizierung der mit dem Energieeinsparrecht für Gebäude einhergehenden Treibhausgaseinsparungen ist von zahlreichen Randbedingungen abhängig. Vor dem Hintergrund fehlender valider Erkenntnisse zu den künftigen Randbedingungen ist eine verlässliche Abschätzung derzeit nicht möglich. Im Rahmen der Untersuchungen zur Zielarchitektur der Energiewende werden die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes einfließen.“
...
„Wenn wir, wie angekündigt, ein Inkrafttreten des Gesetzes Mitte 2019 anstreben, ist aus unserer Sicht die EU-rechtliche Anforderung zum 1. Januar kommenden Jahres auch deswegen unproblematisch, weil nach unserer festen Überzeugung schon mit dem geltenden Energieeinsparungsgesetz die allgemeinen Vorgaben erfüllt sind. Wir haben uns im Koalitionsvertrag – das ist die Antwort auf Ihre zweite Frage – bewusst dafür entschieden, die Standards nicht zu erhöhen und Aufwendungen für die Bauherren nicht auszuweiten.“


Es ist also wahrlich überreif

Zitat von GroKo-Vertrag zum GEG:
„Wir werden das Ordnungsrecht entbürokratisieren und vereinfachen und die Vorschriften der EnEV, des EnEG und des EEWärmeG in einem modernen Gebäudeenergiegesetz zusammenführen und damit die Anforderungen des EU-Rechts zum 1. Januar 2019 für öffentliche Gebäude und zum 1. Januar 2021 für alle Gebäude umsetzen. Dabei gelten die aktuellen energetischen Anforderungen für Bestand und Neubau fort.“


Nebenbei- in der eigentlich abzulösenden EnEV gibt's ein paar Regelungen, die bis Ende Jahr befristet sind :-/

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 08.12.2018 20:57:19
0
2717075
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Das GEG muss noch ein bissele weiterreifen:

Zitat von [url=http://www.enev-online.de/epbd/2018/epbd_2018_09_niedrigstenergie_gebaeude_passivhaus.htm
[...]


Zitat von [url=https://www.tga-fachplaner.de/Archiv/News-Archiv/article-852182-100463/das-geg-muss-noch-einige-huerden-nehmen-.html
[...]


Es ist also wahrlich überreif

Zitat von GroKo-Vertrag zum GEG:
[...]


Nebenbei- in der eigentlich abzulösenden EnEV gibt's ein paar Regelungen, die bis Ende Jahr befristet sind :-/


Armes Deutschland.......

Warum halten die sich denn mit voller Absicht nicht daran?
Vorsätzliches nichteinhalten der Klimaziele würde ich das nennen.

Gut das schon ein paar Leute dagegen Klage eingereicht haben.

Verfasser:
sukram
Zeit: 08.12.2018 23:21:44
5
2717117
Zitat von Poeggsken Beitrag anzeigen

Armes Deutschland.......

Warum halten die sich denn mit voller Absicht nicht daran?
Vorsätzliches nichteinhalten der Klimaziele würde ich das nennen.

Gut das schon ein paar Leute dagegen Klage eingereicht haben.


Acha- dieselbe Sorte Leute, die gerade überall erzählen, dass der UNO-Migrationspakt rechtlich überhaupt garnicht niemals nie bindend sei (obwohl das Wort "Verpflichtung" (nur) in der deutschen Übersetzung drölfzig mal vorkommt), klagen also gerade Klimaziele ein, die zwar eindeutig definiert, aber als nicht einklagbar festgeschrieben sind ;-)

Luschdig, um sie nicht irre zu nennen.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 09.12.2018 21:07:32
0
2717555
Ich wage mal einige düstere Prognosen zum Thema:

Die Malediven werden genau so absaufen wie Tuvalu (Internetendung.tv). Im Gegensatz zu den Malediven hat Tuvalu aber bereits vor gesorgt und Land für seine Bevölkerung in Australien erworben. In Küstenstädten wie Venedig und Hamburg wird es dann halt auch Tauchtourismus geben.

Den Küstenschutz bei uns wird man wohl noch zwei Generationen lang betreiben und dann ins Landerinnere verlagern. Eine Elbgermanische Wanderungsbewegung nach Osten und Süden hatten wir ja schon einmal. In der Eifel kann man bereits heute eine teilweise Wiederbelebung der Ortschaften durch die Niederländer feststellen.

Die Zuwanderungsrouten über Spanien und Italien werden geschlossen werden. Die Wanderbewegung wird in die Weiten Russlands gehen, wo Sümpfe entwässert und Ackerland geschaffen werden kann. Natürlich wird der Kohlendioxidgehalt der Luft auf über 500 ppm steigen. Um das zu kompensieren werden die Menschen vermutlich wachsen und damit höhere Lungenvolumina bekommen.

Aber dass das alles friedlich abläuft, wage ich mal zu bezweifeln.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 10.12.2018 07:14:14
1
2717620
Wir können das alles aber gar nicht verhindern, weil es ein natürlicher Vorgang ist.

In der Luft sind

0,038% CO2
96% davon produziert die Natur von selbst.

Die restlichen 4% der Mensch.

Deutschland hat davon einen Anteil von 3,2%

Somit beeeinflusst Deutschland den CO2 Ausstoß zu 0,0004712%

Ob es tatsächlch Sinn macht, panikartik so viel Geld in die Hand zu nehmen???

Verfasser:
gnika7
Zeit: 10.12.2018 07:31:50
3
2717624
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Wir können das alles aber gar nicht verhindern, weil es ein natürlicher Vorgang ist.

In der Luft sind

0,038% CO2
96% davon produziert die Natur von selbst.

Die restlichen 4% der Mensch.

Deutschland hat davon einen Anteil von 3,2%[...]

Diese Darstellung ist so was von irreführend, dass es schon weh tut. 3,2% Anteil in einem Jahr ist nicht schlimm, auf 40 Jahre bedeutet das aber bereits 120 Prozentpunkte. Und gemessen an dem Bevölkerungsanteil gehören die Deutschen nicht unbedingt zu den CO2-Vermeidern.

https://jottesgedanken.wordpress.com/2017/02/10/der-mensch-verursacht-sehr-wenig-co2/

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 10.12.2018 10:20:23
0
2717672
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Das GEG muss noch ein bissele weiterreifen:



@sukram

Habe den Vorgang im Bundestagsprotokoll nachgelesen.

Die spannende Frage ist, ob Brüssel hier die gleiche Meinung vertritt wie das BMWi.

Die zweite Frage, kommt der Referentenentwurf so wie vorliegend durch die Ressortabstimmung ?

An dieser Hürde ist schon der letzte Versuch gescheitert..

Dietmar Lange

Verfasser:
LambdaSonde
Zeit: 10.12.2018 11:13:20
1
2717692
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
[...]

Diese Darstellung ist so was von irreführend, dass es schon weh tut. 3,2% Anteil in einem Jahr ist nicht schlimm, auf 40 Jahre bedeutet das aber bereits 120 Prozentpunkte. Und gemessen an dem Bevölkerungsanteil gehören die Deutschen nicht unbedingt zu den[...]

Was ist das denn für eine Rechnung?

Ich schmeiß
mich weg;(

Tuvalu ist ein tektonisch sehr interessantes Thema, genauso wie Venedig.

Richtig ist, dass Deutschland CO2-bedingt im Rauschen untergeht und nicht im Meer.

Harald

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 10.12.2018 11:40:22
1
2717711
Ich als Einzelner mit meiner Bude und 380 kW/h*m²/a sowie dem Chevy mit 17 l/100 km gehe auch im Rauschen unter.
Ist das nicht ein gutes Argument?

Meine Bude steht schließlich nicht am Meer, und trotz Niedrigwasser aufgrund der letzten Dürre kam noch genug Benzin für mich über den Rhein geschippert, und Strom ist auf der Dose auch noch.

Daher: Nicht mein Problem

Verfasser:
wpibex
Zeit: 10.12.2018 12:15:12
0
2717726
Das "Klima" wird "verursacht" von ~10 000 Wetterhütten, die in 2 Meter Höhe die Lufttemperatur messen. Wer in Physik aufgepaßt hat, könnte noch wissen, daß Wasser pro Volumen eine rund 1000-fach höhere Wärmekapazität als Luft hat.
Folgerung: die oberen 10 Meter der Ozean haben die gleiche Wärmekapazität wie die gesamte Lufthülle. Wie haben sich die Wassertemperaturen der Ozeane (mittlere Tiefe >3000 Meter) entwickelt?
Gibt es da ebenfalls ein dichtes Netz von Thermometern?
Die meisten Wetterhütten stehen in bewohnten Gebieten, die in den letzten 50 Jahren zugebaut wurden. Welchen Einfluß hat das auf die Meßergebnisse?

Verfasser:
delta97
Zeit: 10.12.2018 13:10:59
1
2717756
Zur Realität & Gruss delta97

Kohlendioxid (CO2)-Emissionen entstehen vor allem bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Somit gehören Wärmekraftwerke und andere stationäre Verbrennungsanlagen zu den bedeutenden Quellen dieses Treibhausgases

www.umweltbundesamt.de/../emissionen-von-waermekraftwerken-..
www.umweltbundesamt.de/.._co2-emi-kraftwerke-prtr_2018-09-26.pdf

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 10.12.2018 13:32:40
0
2717766
Wie haben sich die Wassertemperaturen der Ozeane (mittlere Tiefe >3000 Meter) entwickelt?

Sie steigen.

Es gibt auch Messungen in unbewohnten Gebieten wie z.B. der Arktis und Antarktis. Auch dort steigen die Temperaturen, und zwar besonders schnell. Wie man am Wegbrechen der Schelfeisgebiete und an der Schmelze grönländischer Gletscher sehen kann.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 10.12.2018 13:43:35
0
2717771
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
Das "Klima" wird "verursacht" von ~10 000 Wetterhütten, die in 2 Meter Höhe die Lufttemperatur messen. Wer in Physik aufgepaßt hat, könnte noch wissen, daß Wasser pro Volumen eine rund 1000-fach höhere Wärmekapazität als Luft hat.
Folgerung: die oberen 10 Meter der Ozean haben die gleiche[...]

Yep die Ozeane waren es in den letzten Jahren auch die, die uns den A**ch gerettet haben indem sie viel Wärme gepuffert haben. Tja, scheinbar ist ein Teil der Pufferwirkung bereits aufgebraucht und die Temperaturerhöhung schlägt sich durch....

Was wirklich ein Problem bei den Klimamodellen ist, sind die Wolken....

Grüße
Nika

Verfasser:
gnika7
Zeit: 10.12.2018 13:44:53
0
2717772
Zitat von LambdaSonde Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Was ist das denn für eine Rechnung?

Ich schmeiß
mich weg;(

Mathe scheint nicht wirklich ihre Stärke zu sein... Auf der verlinkten Seite wurde es deshalb für dummies erklärt...

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 10.12.2018 13:51:02
0
2717776
Nunja, es gibt Messungen über diverse Satelliten, aber...
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
Wie haben sich die Wassertemperaturen der Ozeane (mittlere Tiefe >3000 Meter) entwickelt?
...Du kannst ja mal selbst hinschwimmen, eine Runde tauchen und nachmessen, dann haben wir ein Problem weniger ;-)

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 10.12.2018 14:15:30
0
2717792
Distinct Rise in Global Ocean Temperatures Detected

Researchers led by Dean Roemmich, a physical oceanographer at Scripps Institution of Oceanography, UC San Diego, found that the top 2,000 meters (6,500 feet) of the world’s oceans warmed at a rate of 0.4 to 0.6 watts per square meter (W/m 2) between 2006 and 2013. The rate translates to a warming of roughly 0.005° C (0.009° F) per year in the top 500 meters of ocean and 0.002° C (0.0036° F) per year at depths between 500 and 2,000 meters.

Grüße
Frank

Verfasser:
crink
Zeit: 10.12.2018 14:58:22
0
2717802
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
Wie haben sich die Wassertemperaturen der Ozeane (mittlere Tiefe >3000 Meter) entwickelt?

Hier gibts Infos zum Thema - die nicht gerade beruhigen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
wpibex
Zeit: 10.12.2018 17:52:12
0
2717856
The cold waters of Earth’s deep ocean have not warmed measurably since 2005, according to a new NASA study, leaving unsolved the mystery of why global warming appears to have slowed in recent years.
von dieser Seite: https://wattsupwiththat.com/2014/10/06/the-heat-went-to-the-oceans-excuse-and-trenberths-missing-heat-is-awol-deep-ocean-has-not-warmed-since-2005/
Die Ozeantemperaturen werden erst seit 2007 mit frei schwimmenden Argo Bojen gemessen. Alle "Eimer"-Messungen von Forschungsschiffen oder Kühlwasser-Einläufen von Handelsschiffen vorher sind unsicher. Auf wattsupwiththat.com werden die Ozeantemperaturen ausgiebig diskutiert. Die Meldungen unserer ÖR-Sender und Kwalitätszeitungen dienen überwiegend der "Volkserziehung".

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 10.12.2018 18:00:11
0
2717858
Hast du in o.g. Link gelesen was mit diesen Bojen ermittelt wurde? Die Ozeantemperatur bis in 2.000m Tiefe steigt merklich, um 0,005° je Jahr bis in 500m Tiefe, 0,002° bis 2.000m Tiefe.

Etwa die Hälfte allen Wassers auf der Erde ist in den Schichten bis 2.000m Tiefe vorhanden, die zweite Hälfte darunter.

Selbst wenn in der unteren Hälfte der Ozeane in den paar Jahren kein Anstieg gemessen wurde, in der oberen Hälfte ist dieser eindeutig vorhanden. Es ist eigentlich einleuchtend dass in der oberen Schichten ein Anstieg schneller zu sehen ist als in den tiefsten Schichten.

Grüße
Frank

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