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Foren
Frage zu 10K Spreizung Wärmepumpe
Verfasser:
cubase
Zeit: 28.10.2018 14:22:18
0
2698006
Bei mir werkelt eine Sole-WP Elco Aquatop 8es (baubleich CTA Optihead 1-8es).
Diese ist mit COP 4.7 mit folgenden Spreizungen angegeben:



sprich die Spreizung senkenseitig beträgt 10K bei 710l/h.
(Wärmeabgabe über FBH/WHZ-Trockenbausystem. derzeit VL/RL 34/24)

Meine Frage nun, macht es Sinn die WP mit der hier oftmals zu lesenden Empfehlung mit hohen Volumenstrom und kleiner (5K) Spreizung zu fahren?
Würde ja dann bedeuten den Volumenstrom sehr deutlich anzuheben!?
Oder ist es besser die auf 10K "designte" WP so zu betreiben wie im Datenblatt angegeben?

LG cub

Verfasser:
winni 2
Zeit: 28.10.2018 14:32:55
1
2698012
Hi,

ich würde sagen, die WP ist nicht auf 10 Grad Spreizung designt worden,
sondern bei 35/25 sehen die COP-Werte einfach besser aus, als bei den
heute üblichen 35/30 Grad.

Ich würde denken, das es besser wäre die Vorlauftemperatur zurückzu-
nehmen und auf 5 k Spreizung zu gehen.
Entscheidend für den COP ist die mittlere Temperatur, also Vor- plus
Rücklauftemperatur durch 2.

Grüsse

winni

Verfasser:
Christian H
Zeit: 28.10.2018 16:57:39
0
2698095
Das stimmt meines wissens nicht ganz.

Die mittlere Temperatur (also der loagrithmische Mittelwert im Verhältnis zur Raumtemperatur) definiert die Wärmeabgabe und die ist bei kleinerer Spreizung ggf besser.
Für die Wärmepumpe ist eher die Rücklauftemperatur relevant.
Das gilt natürlich nur, soweit sich die nicht für die hohe Vorlauftemperatur quälen muss.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 28.10.2018 18:11:42
0
2698158
Kommt darauf an wieviel Leistung die Heizkreisuwp brauch und welches KM verwendet wird. Bei R407c und alte Pumpen(keine Hocheffizienz) bzw hohem Druckverlust kann 10K durchaus viel besser laufen als 5K Spreizung. R410a läuft bei 5K in der Regel besser.
Eine höhere VL und längere Verweildauer in der Senke erhöht die Wärmeabgabe und senkt die RL Temp was eher für die hohe Spreizung spricht.

Verfasser:
cubase
Zeit: 28.10.2018 20:51:45
0
2698248
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Ich würde denken, das es besser wäre die Vorlauftemperatur zurückzu-
nehmen und auf 5 k Spreizung zu gehen. ]



Macht scheinbar aber nicht sehr viel aus:

Ab einer Temperaturspreizung von 5,2 K bis 12 K variiert der COP mit Pumpen
nur relativ wenig im Bereich von 0,15.




Quelle:
https://www.bs.hm.edu/projekte/projekte_1~1_1152.de.html


Frage wäre noch, ob die meist durchlaufenden UWPs in den Taktpausen (m)einer On/Off WP da mit eingerechnet worden.
Achja, es ist bei mir R410A.

LG cub

Verfasser:
BigNose82
Zeit: 31.10.2018 15:34:42
2
2699454
@feanorx
Seit wann ist die Verweildauer ausschlaggebend für die Leistungsabgabe in den Raum?
Die höhere Spreizung kann bei annähernd gleicher Erzeugerleistung nur durch Verringerung des Volumenstroms erfolgen. In P = m * c * dT wird zwar das dT größer aber m kleiner. Außerdem steigt der Hub für die WP.
Für die Übertragung in den Raum ist doch die Heizmittelübertemperatur zuständig. Für 22 °C RT und 35/25 liegt sie nach der logarithmischen Berechnung bei 6,8 K und für 32/28 liegt sie bei 7,8 K.
Also können in die Betrachtung eigentlich nur die Verluste infolge der höheren Pumpenleistung eingehen. Der Hub wird kleiner und die WP läuft etwas effizienter.

Verfasser:
cubase
Zeit: 05.01.2019 13:16:42
1
2730247
Der Praxistest

die Ausgangslage (V1):



Da das laut Winni und den meisten hier ja gepredigt wird, mache ich das mal:
Pumpe auf Max.und somit Volumenstrom rauf (710>1105 l/h) und Spreizung Richtung 5K.
Nur leider ist das Ergebnis bei (m)einer Rücklaufgeführten WP folgendes :



V2



Durch den höheren Volumenstrom verringert sich die Spreizung, da aber die RL-Temperatur gleich bleibt sinkt folglich die VL-Temperatur. Wir verbrauchen weniger Strom (hurra) aber geben durch die abgesenkte Mitteltemperatur auch weniger Wärme ab.(öhhhhh)
Ebenfalls wird der Heiztakt kürzer. von 33min auf 24min.


Also müssen wir, um auf die gleiche Heizmitteltemperatur zu kommen, zu dem erhöhten Volumenstrom AUCH die Rücklauftemperatur erhöhen :



V2+RL-Temperaturanpassung



Bei gleicher Heizmittelübertemperatur ist die Stromaufnahme im Heiztakt bis auf wenige (ca.10)Watt quasi identisch!
V1/V2 Taktanfang 1735/1750
V1/V2 Taktende 1901/1907

Diese 10 Watt x meine 1353 Betriebsstunden des letzten Jahres würden also 13.5 kWh einsparen (von 2678kWh)

Lässt man, wie ich, jetzt noch seine Heizkreispumpe durchlaufen (sei es wegen alter Steuerung, zweiter Wärmeerzeuger ST) dann verbraucht man mit der V2 (66W) mehr als doppelt so viel Strom wie mit V1 mit 28W in den Heiztaktpausen.

Ich lasse somit meine Heizkreispumpe wieder mit gemütlichen 28W bei 710l/h laufen und verzichte auf die ca. 3 Euro/a an Einsparung während der Heiztakte.

LG cub

Info:
Temperaturen stammen direkt aus der Steuerung der Wp
Stromzähler S0 mit 1000imp/1kWh
Heizmittelübertemperatur hier berechnet

Tagesübersicht:



Hier noch der Vollständigkeit halber die Wirkung bei einer Volumenstromerhöhung bei einer Vorlaufgeführten Regelung
(die es bei Wps anscheinend gar nicht gibt)


Verfasser:
gutheiz
Zeit: 05.01.2019 15:38:03
0
2730330
@ cubase

Der Praxistest ist Klasse.
Wenn man jetzt noch individuell das verwendete Kältemittel und den für das Haus erforderlichen VL-Strom berücksichtigt dann kann bestimmt Jeder damit was anfangen.
Ich für mich sage Danke !
Gruss.

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