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Dämmung oberste Geschossdecke
Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 28.11.2018 19:46:53
0
2712572
Hallo, hoffe ihr könnt mir helfen.
Zur Situation: wir haben ein Haus von 1957 (Holzbalkendecken) gekauft.
Weder Dach noch Geschossdecke inkl. Dachschrägen sind gedämmt.
Dach zu dämmen ist sehr teuer und da wir den Dachboden nicht nutzen werden auch irgendwie Blödsinn.
Oberste Geschossdecke ist reizvoll easy, Problem sind die Dachschrägen. Gibt es da irgendwelche guten Lösungen? Von innen möchte ich sehr ungerne, da es die Räume noch kleiner macht.

Es ist doch richtig dass ich nicht nur für oberste Geschossdecke dämmen kann und die Dachschrägen erstmal so lasse oder?

Und ich habe gelesen dass Holzbalkendecken eigentlich immer dem Mindestwärmeschutz entsprechen. Das hieße ich muss vom Gesetz Herr gar nicht dämmen oder?

Verfasser:
Pxxxxxxxxxxxxxxo
Zeit: 28.11.2018 20:08:26
0
2712579
Hallo,

wie jetzt, zwischen den Sparren ist... nichts?!
Wenn das Haus/Geschoss bewohnt und beheizt werden soll - dämmen!

Wenn man zwischen den Sparren dämmt, geht auch keine Raumhöhe verloren.
Eine passende Folie drunter und jut.

Gruss PeSo

PS: zum Thema Altbausanierung hier lesen: Link

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 28.11.2018 20:25:29
0
2712591
Man kann das schlecht erkennen aber irgendwas ist in den Dachschrägen. Am manchen Stellen guckt Dämmmaterial heraus.
Gelten Dachschrägen und Geschossdecke als ein Bauteil? Also wenn ich Geschossdecke dämme muss ich auch die Dachschrägen dämmen?

Verfasser:
Pxxxxxxxxxxxxxxo
Zeit: 28.11.2018 20:32:05
0
2712594
Lesen Sie sich auch die Komentare zum verlinkten Text durch. Wenn man dem glauben kann, dann zählen die Schrägen zur Geschossdecke.

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 28.11.2018 20:51:07
0
2712604
Verfasser:
micha_el
Zeit: 28.11.2018 21:01:06
0
2712612
http://www.energie-fachberater.de/news/seit-januar-2016-dachboden-muss-gedaemmt-sein.php

hier steht dass es nicht gilt wenn man in dem Haus selbst wohnt.
wobei das mit der obersten Geschossdecke eine Massnahme ist die sich schnell amortisiert.

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 28.11.2018 21:18:08
0
2712625
Wenn man seit 2001 in dem Haus wohnt, betrifft einen das nicht. Wir haben gerade erst gekauft.

Verfasser:
Pxxxxxxxxxxxxxxo
Zeit: 28.11.2018 21:24:34
0
2712638
es steht aber: "Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer bereits im Februar 2002 eine selbst bewohnt hat, sind von den Pflichten zur Dämmung zunächst ausgenommen."

Da da Haus gerade erworben wurde...

An Stelle vom TE würde ich mir aber, die ganze Verordnung reiziehen, und mich nicht auf die Interpretationen von Anderen stutzen!

Verfasser:
micha_el
Zeit: 28.11.2018 21:31:34
0
2712647
frägst du jetzt weil Du dämmen möchtest?

Sonst stelle ich mal die ketzerische Frage wer diese Vorschrift überprüfen sollte...

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 28.11.2018 21:33:24
0
2712648
Da steht " Geschossdecken zum unbeheizten Dachraum". Dachschrägen haben ja keine Verbindung zum Dachraum, also gehe ich davon aus dass sie nicht dazugehören.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 28.11.2018 22:10:59
0
2712671
Vielleicht wäre es einfacher doch das Dach und nicht nur die Geschossdecke zu dämmen, weil man dann zwischen den Sparren mit Einblasdämmung viel einfacher ...

Winnieeee 2 wo bleibst Du ?????????

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 28.11.2018 22:20:31
1
2712681
Mir gehen irgendwelche Vorschriften im selbst genutzten EFH sonstwo vorbei.
Es wird alles das gedämmt was sich lohnt und rechnet.

Wenn ich dann ein Teil anfasse was teuer ist (Dach), dann "darfs gern etwas mehr sein" weilm ich das in meinem Leben nicht nochmal machen will.

Wenn dein Dach eh in 5 Jahren neu muss, dann würde ich was notdürftiges machen um darin wohnen zu können.
Wenns noch mindestens 20 oder mehr Jahre hält alles von unten aufmachen und dämmen.

Dusagst das dort Dämmung heraus kommt. Dann mach doch wenigstens mal etas auf und guck genau nach was da so ist. Danach kann man mehr entscheiden.

Gruß
Poeggsken

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 28.11.2018 22:21:54
0
2712682
Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen
Vielleicht wäre es einfacher doch das Dach und nicht nur die Geschossdecke zu dämmen, weil man dann zwischen den Sparren mit Einblasdämmung viel einfacher ...

Winnieeee 2 wo bleibst Du ?????????


Würde ich machen wenn die finanzielle Seite keine Rolle spielen würde...

Verfasser:
HFrik
Zeit: 28.11.2018 22:41:17
0
2712693
Also, wenns nicht schimeln soll, an den Schrägen Putz runter, Dämmung rein, Dampfbremse fachgerecht und lufdicht einbauen und Anschliessen, dann z.B. mit Gipskarton wieder zu. Und das am besten bevor man alles renoviert, sonst wird später der Aufwand dafür nur umso höher.
Wer meint es geht ohne Dampfbremse: mit Ubakus das Glaser-Diagramm rechnen lassen und nachsehen ob es wirklich funktioniert. Bei meinen letzten Versuchen hat es nicht funktioniert. Es gibt Ecken wo man nicht sparen sollte. Lieber Küche oder Fliesen erneuern um ein paar Jahre vertagen. Da kommt man immer ran.
P.S. wenn man sowas ein paar mal gemacht hat verliert man auch die Angst davor irgendwo ein paar qm Putz neu machen zu müssen.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 28.11.2018 23:06:21
0
2712707
Zitat von Pxxxxxxxxxxxxxxo Beitrag anzeigen
Lesen Sie sich auch die Komentare zum verlinkten Text durch. Wenn man dem glauben kann, dann zählen die Schrägen zur Geschossdecke.


Ich kann in dem Text nichts dergleichen finden. Wäre auch falsch.
Obere Geschossdecke ist die obere Geschossdecke, nicht die Dachschrägen des oberen Geschosses.

In der EnEV steht, dass man alternativ auch die Dachschrägen des Dachbodens dämmen darf (statt oberer Geschossdecke), was sinnvoll ist, wenn eine spätere Nutzung des Dachbodens angedacht ist.

Eine Nachrüstverpflichtung für die Dachschrägen des obersten bewohnten Geschosses gibt es nicht.

Die obere Geschossdecke muss meistens tatsächlich auch nicht gedämmt werden, wenn das eine Holzbalkendecke ist, weil die die Mindestanforderungen dann normalerweise schon erfüllt.

Soweit zu den Pflichten.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall sich Gedanken um eine Dämmung der gesamten Hülle zu machen. Da würde ich bei einem älteren Haus auf jeden Fall auch nachsehen, was vorhanden ist, berechnen, wo ich hinkommen kann und dann wahrscheinlich die Innenverkleidung der Dachschrägen runterreißen und eine neue Zwischensparrendämmung einbauen und mit Gipskarton/Gipsfaserplatte verkleiden. Ist wenig Aufwand, wenn ein Haus sowieso komplett renoviert wird und macht sich nicht nur in der Energieeinsparung bemerkbar sondern auch ganz besonders im Wohnkomfort.

Grüße
Martin

Verfasser:
winni 2
Zeit: 28.11.2018 23:39:20
1
2712723
Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen
Vielleicht wäre es einfacher doch das Dach und nicht nur die Geschossdecke zu dämmen, weil man dann zwischen den Sparren mit Einblasdämmung viel einfacher ...

Winnieeee 2 wo bleibst Du ?????????


:-)

Ich hatte da irgendwie kein Bock darauf, wenn ich schon wieder was von
Gesetzen lese...
Wenn man denn meint, ein ungedämmtes Haus wäre eine nachhaltig
wirtschaftliche Lösung und komfortabel und sonst nichts interessiert,
bitte schön...

Wenn viel Bauen am Ende des Geldes ist oder man ein paar cm Höhen-
verlust in Wohnräumen nicht in Kauf nehmen kann, kann man ohne weiteres
nur die oberste Geschossdecke dämmen und die Schrägen unberührt
lassen. Ein Haus ist kein Eimer mit Loch, durch das Wasser (Wärme) restlos
ausfliesst, ausser der Bau ist total luftundicht. Jede gedämmte Fläche hilft
gegen Wärmeverluste oder auch Hitzeeintrag, auch wenn andere Flächen
lausig gedämmt sind.

Besser wäre es, wie Martin andeutet, sich mal Gedanken zu machen, wo
man mit dem Haus langfristig hinwill. Das kann einen vor halbgaren
Lösungen schützen, die letzten Endes unbefriedigend sind. Also, wenn man
was macht, besser richtig oder man macht es vielleicht doppelt.

Nebenbei habe ich noch das Problem, das Quinhagen in einem anderen
Thema schreibt: "Ist ein Bestandsgebäude von 1958, Außenwände,
Dach und Kellerdecke nachträglich gedämmt."?? Ja, watt denn nuu?

Grüsse

winni

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 29.11.2018 08:13:41
0
2712773
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen
[...]


:-)

Ich hatte da irgendwie kein Bock darauf, wenn ich schon wieder was von
Gesetzen lese...
Wenn man denn meint, ein ungedämmtes Haus wäre eine nachhaltig
wirtschaftliche Lösung und komfortabel und sonst nichts interessiert,
bitte[...]


So war es auch eigentlich geplant. Außenwand ist gemacht. Eigentlich dachten wir dass das Dach eh bei eingedeckt werden muss. Dann hätten wir direkt eine Außensparrendämmung gemacht. Jetzt hat sich herausgestellt dass das Dach wohl noch einige Jahre kann. Daher das überlegen mit der obersten Geschossdecke.
Beim Kellner ist einfach dass Problem dass wir unten nicht dämmen können (1,70m, da müsste ich sonst kriechen) und oben würde man ein Problem mit der Aufbauhöhe bekommen.
Ich weiß auch, dass das Dämmen natürlich Priorität haben sollte, aber ein kleines bisschen wirtschaftlich muss ich es auch sehen.
Oberste Geschossdecke ist das günstigste und auch mit das effektivste denk ich.
Alles andere sind wir gerade am abwägen.
Vielleicht dann lieber erstmal nur die Geschossdecke, und wenn dann in 10-20 Jahren das Dach neu muss eine gute Aufsparrendämmung.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 29.11.2018 08:36:49
0
2712781
Zitat von Quinhagen Beitrag anzeigen
Vielleicht dann lieber erstmal nur die Geschossdecke, und wenn dann in 10-20 Jahren das Dach neu muss eine gute Aufsparrendämmung.


Nochmal: Mach irgendwo auf und sieh nach, wie der Aufbau wirklich ist. Dann kann man auch nachrechnen, was die Wärme, die da durchgeht in den nächsten 10-20 Jahren kostet und was eine Verbesserung kosten würde.

Je nachdem was im Haus ohnehin gemacht wird, ist es kein so großer Zusatzaufwand, von innen eine vernünftige Zwischensparrendämmung einzubringen und wieder zu verkleiden.

Wenn Du das jetzt nichts machst, ärgerst Du Dich u.U. die genannten 10-20 Jahre über viel zu hohe Heizkosten und geringe Behaglichkeit in den Räumen mit kalten Dachschrägen.

Grüße
Martin

Verfasser:
HFrik
Zeit: 29.11.2018 16:03:50
0
2713002
Dem schliesse ich mich an. Wenn das noch orignal 1958 ist (und das ist es meist, siehst Du an den Schrägen hnter 2cm Putz direkt die Dachziegel von unten und dahinter durch die Ritzen die freie Landschaft.

Verfasser:
Pxxxxxxxxxxxxxxo
Zeit: 29.11.2018 23:14:47
0
2713201
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von Pxxxxxxxxxxxxxxo Beitrag anzeigen
[...]


Ich kann in dem Text nichts dergleichen finden. Wäre auch falsch.
Obere Geschossdecke ist die obere Geschossdecke, nicht die Dachschrägen des oberen Geschosses.
[...]


Hallo,

wohl doch nicht so genau gelesen! Ich helfe aber gerne nach.

Zitat:

"JOMA am 12.02.2018 14:50

Wir sind Besitzer einer Obergeschosswohnung im 2 Familienhaus. Die Geschossdecke zum Dachgeschoss wurde gedämmt nach Enev.

In unserer Wohnung befindet sich trotzdem eine Dachschräge. Muss die auch nach EnEV erneuert werden?

Das Dach ist nur 1979 gemacht worden. Die Wohnung wurde nach 2002 gekauft.

auf Kommentar antworten

Redaktion bauen.de am 16.02.2018 16:11

Hallo JOMA,

die Ausnahme der EnEV gilt für Sie nicht. Das heißt: die oberste Geschossdecke muss gedämmt werden, alternativ auch das Dach. In Ihrem Fall gehört das Dach zur obersten Geschossdecke. Die aktuelle Dämmung kann allerdings bleiben. Sie müssten nur dann nachbessern, wenn Sie das Dach ohnehin neu eindecken oder sanieren.

Herzliche Grüße,

die Redaktion von bauen.de"


Zitat Ende

Ist halt Interpretationssache. Ich würde aber eher zur Ansicht der Experten von bauen.de tendieren, weil mir das viel logischer erscheint!

Gruss PeSo

Verfasser:
RobertP
Zeit: 29.11.2018 23:40:00
1
2713205
Manchmal kann die EnEV auch sinnvoll sein...
Meines Erachtens sind die verschiedenen Nachrüstpflichten so angesetzt, dass der davon Betroffene zu seinem Glück gezwungen wird. Wer mal nachrechnet, wird feststellen, dass z.B. die Dämmung der obersten Geschossdecke so simpel ist, dass es sich in kürzester Zeit amortisiert.
Für Sonderfälle, wo Maßnahmen unwirtschaftlich sind, gibt es entsprechende Paragraphen...

Verfasser:
LutzFechner
Zeit: 30.11.2018 00:11:05
0
2713214
Gerade ungenutzte Dachräume sind echt einfach zu Dämmen. Hatte hier 2 ungedämmte Dachräume (mit 4 Zimmern darunter). Beides nicht begehbar und nach oben offenes Kaltdach. Einmal wurde mit Zelluloseflocken gedämmt, da der Dachraum recht niedrig und uneben war (unterschiedliche Balkenhöhen, Verstrebungen vom Dachstuhl, etc.) einmal Zwischensparren- und Aufsparrendämmung. Das war jeweils ein Samstag pro Dach. Kosten zusammen ca. 500 EUR. In begehbaren Dachräumen wird noch die Dachfläche gedämmt. Zwischensparrendämmung mit Aufdoppelung und Untersparrendämmung.
Alle Konstruktionen kommen ohne jegliche Form von Folie aus. Das muss man aber vorher simulieren.

Verfasser:
Ice3333
Zeit: 28.12.2018 23:03:57
0
2726394
Und gibt es schon eine zufrieden stellende Lösung?
Das ist ein reizvolles Thema, es gibt Genüge Dächer dieser Art.
Da die eigentliche DachbodenDämmung eher die kleinenste Herausforderung ist, sondern das Dämmen der schrägen, diese machen einen beträchtlichen Teil der Fläche aus.
Bisher hatte ich nur von Säckenngehört, ähnlich Delta Folie. Diese werden zwischen den Sparren eingelassen und mit Einblasdämmung verfüllt.

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 09.01.2019 20:32:41
0
2732647
Es sieht so aus, als ob wir wirklich die Dachschrägen zum Dämmen komplett zurückbauen müssen. Ist natürlich teuer und aufwendig, aber es sind keine anderen Lösungen aufgetreten.

Verfasser:
Quinhagen
Zeit: 29.01.2019 15:05:02
0
2742972
Jetzt gibt es das Problem, dass wir bei den Dachschrägen (wenn wir sie dämmen) auch auf einen bestimmten U-Wert kommen müssen. Das bekommen wir laut Energieberater nur mit einer dämmhöhe von zusätzlich mindestens 10cm hin.
Das ist für uns allerdings keine Option da die Räume eh schon sehr klein sind. Mehr als max. 5 cm sind da für uns nicht drin.

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