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Datenschutzhinweise

Lohnt sich die Umrüstung auf eine LWP ???
Verfasser:
CurtiusF
Zeit: 15.11.2005 22:25:35
0
273198
keine so große Lippe

bring erst mal die Rechnung in Ordnung:
Zitat-anfang H. Frank:


" ....Lass doch die olle Kohle weg und nimm Gas zum Strom produzieren. Ein modernes Gaskraftwerk hat einen Wirkungsgrad von über 40%.

Mit einer WP von einer JAZ von 5 ergibt sich:
100% Gaswärme * 0,4 Wirkungsgrad * 5 JAZ = 200% Heizwärme

Man setzt also mit dieser WP nur die Hälfte an CO2 frei als mit einer Brennwertheizung.


H. Frank

Verfasser:
H. Frank
Zeit: 16.11.2005 09:21:01
0
273337
@CurtiusF

Die CO2-Bilanz von Wärmepumpen erfolgt nach den Richtlinien der EnEV und nicht nach irgenwelchen theoret. Gedankenspiele eines CurtiusF.
Und mit Hilfe der Wärmepumpe habe ich die Anforderungen der EnEV unterschritten und KfW-Gelder in Anspruch genommen. Mit einer Gasheizung wäre die primärenergiebezogene Anlagenaufwandszahl zu schlecht gewesen (sprich der CO2-Ausstoss zu hoch). Nebenher habe ich schon für den zukünftigen Energie- (Häuser-) Pass Bestnoten in der Tasche.

Wenn meine WP läuft, so heizt sie mit einer mittleren Leistungsaufnahme von 1000 Watt ein Haus von 180m² und stellt nebenbei noch WW für 4 Personen zur Verfügung.
Dies mit einem Brennwertgrät mit einer Heizleistung von 1KW zu versuchen, wird auch CurtiusF nicht so einfach gelingen.
Weiter verzichte ich auf den Gasanschluss und pfeife auf das Monopol der Gasversorger und das doch so ökologische und moralisch anspruchsvolle Gas aus Russland.

Mit einer elektr. Leistungsaufnahme von 1 kW lohnt sich kein WP-Tarif (die extra Zählergebühr frisst den Gewinn wieder auf). Durch meinen normalen Haushaltszähler kann ich mir immer den günstigsten Anbieter suchen. Da habe ich jetzt Heizkosten, die liegen im dem Bereich, den der umweltfreundlichste aller Heizer, der Holzheizer, jährl. für den Schornie löhnt.

Den Nutzungsgrad meiner WP kann ich immer noch erhöhen, jedoch lohnt sich dieser Aufwand bei den sehr geringen Heizkosten noch nicht. Der Gasheizer bleibt aber auf seinem sensationellen Normnutzungsgrad von 110% sitzen (vom realen Nutzungsgrad im praktischen Betrieb wollen wir gar nicht reden).

Weiterhin lebe ich im Jahr 2005, nicht in der energetischen Steinzeit, als man fast den ganzen Strom mit Kohlekraftwerken mit Wirkungsgraden jenseits von gut und böse hergestellt hat. Jedoch sollte derjenige, der persönlich die Gasheizung als das ökologischere Modell preist, auch mal einen Blick nach Sibirien und dem Kaukasus werfen.

Setze ich jetzt nur eine kleine Photovoltaikanlage aufs Dach, erzeuge ich mehr Strom, als ich verheize. Will der Gasheizer mehr Gas erzeugen, als er verheizt, so wünsche ich ihm viel Spass beim Betreiben seiner Biogasanlage im Keller.


H. Frank
der ohne seine pisbedingten Defizite sicher auch eine Gasheizung hätte und nun zusammen mit dem Bund der Energieverbraucher über seine hohen Heizkosten klagen würde.

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