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Wirtschaftlickeit Solaranlage / BAFA
Zeit: 12.01.2019 15:38:06
0
2734012
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Kurios nur für denjenigen der keine Ahnung von Wärmetechnik hat.

Aufgrund meiner verbauten Wärmetechnik taktet mein Brenner sehr wenig: 1300 Starts pro Jahr. Typischerweise lägen diese beim 6-fachen.

1300 Takte, entsprechen ca. 100 kWh Stromverbrauch pro Jahr. Beim 6-fachen logischerweise 600 kWh.

Ohne Worte
.
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ach ja? Dann klär mich auf.

Du hast etwas unbegründet und haltlos behauptet, nicht ich.
Dann bist auch du derjenige, der es zu erklären hat.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Es sind immer andere Häuser um die es geht, aber du versuchst nach wie vor sämtliche Häuser in dein Denkschema zu pressen.

Richtig, Schema.
Das chema ist einfach: Man braucht nurr soviel zu hizen wie man braucht.
Punkt. Fertig. Aus.

Du kritisierst aber anhand deiner DATEN deines Hauses, bezogen auf fremde Häuser.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 12.01.2019 16:56:44
0
2734048
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ich gehe jede Wette ein das mit dieser Einstellung du und einige ST-Kritiker vermutlich nie eine PV gekauft hätte im Wert von 25.000 €. Es hätte sich ja nicht lohnen können.


Die Wette halte ich. Wir wetten um deine Ersparnis, die dir deine STA gebracht hat. Bitte wende dich dann via PM an mich, so dass ich diir dann die Zahlungsmodalitäten zusenden kann.

Warum ich die Wette gewinne:

Wo ist denn bei einer PVA das Risiko??? Du kannst via PVGIS den Ertrag abschätzen. Du kennst den Preis, schlägst noch Versicherung oben drauf und vielleicht einen Wechselrichter zusätzlich und hast deine Rendite, wenn du die Einspeisevergütung gegenüberstellst. Selten hat es in Deutschland so risikofreie Investments gegeben mit so einer Vergütung. Und sie waren damals sogar noch sicherer, weil es wegen der Volleinspeisung weniger Unbekannte gab.


Zitat:

Ich weiß ja nicht wann du deine letzte Stromrechnung gelesen hast, ich sehr wohl.
Ich zahle für meinen Haushalt > 900 € pro Jahr an Stromkosten.
Hingegen liegen meine Wärmekosten bei anteilig läppischen 200 - 250 € pro Jahr.


Fast die Hälfte meines Strombedarfes kam aus der PVA zu 12,3ct (ohne Steuer). Und das wird noch fast die nächsten 20 Jahre so sein. (Danach wirds noch billiger) Zu wie viel Prozent konntest du dich denn gegen steigende Energiekosten absichern und was hast du dafür bezahlt bzw. was zahlt der STA-Nutzer dafür, der keinen Versicherungsschaden hatte?

Zitat:


Selbst wenn ich meine (kostenlose) ST mit 500 € pro Jahr als Wärmegestehungskosten anrechnen würde läge ich immer noch weit unter meinen jährlichen Stromkosten.



Wenn die 500€ tatsächlich ein ernst zunehmender Wert ist:

500/,25=2000 -> damit decke ich einfach mal weit mehr als meine gesamten Wärmekosten, wenn die PVA 0,0 kwh Beitrag leisten würde.


Zitat:


Selbst wenn ich meine (kostenlose) ST mit 500 € pro Jahr als Wärmegestehungskosten anrechnen würde läge ich immer noch weit unter meinen jährlichen Stromkosten.

Und da ich seinerzeit (2007) den "Mut" hatte in PV zu investieren bin ich deshalb in der Lage Strom im Wert von > 2500 € pro Jahr verkaufen zu können.

Ihr versucht krampfhaft euer BWL-Wissen in den Privatsektor anwenden zu wollen. Kann man ja mal versuchen, aber sobald man sich für ein "Nur"-EFH entschieden hat wurden gleichzeitig viele Steuerliche Optionen unmöglich gemacht (AfA).

Es ist doch ganz offenkundig das ihr versucht die verbliebenen kümmerlichen Optionen wie EV, PV&WP weitesgehend zu nutzen um noch einigermaßen rentabel zu erscheinen.

Sorry, da bin ich weitaus besser aufgestellt. Der Wärmesektor rangiert bei mir unter der Rubrik peanuts.



Ach wie süß.

Meine Stromgestehungskosten liegen bei deutlich unter 10ct. Vertickt wird das zu 12,3ct. Ich muss nicht einigermaßen rentabel "erscheinen". Das ist Rentabel, sogar bei Volleinspeisung.

Kategorie Peanuts:

Ich habe mal so überschlagen was mich dieses Jahr Energie gekostet hat. D.h.
Stromrechnung + Abschreibung_PVA - Einspeisevergütung = Da kam ich auch ~18€ pro Monat (ohne Reparaturrückklage, Steuer).

Ich sehe nicht, dass es eine andere Möglichkeit gegeben hätte mich besser aufzustellen.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 12.01.2019 17:15:01
1
2734062
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Meine Empfehlung;

Dort die Abb.4.3 „Entwicklung Energiepreise 2006 – 2017“ zur Kenntnis nehmen.

Die höchsten Preisanstiege wurden dort für Wärmepumpenstrom angegeben



Meine Empfehlung:

Genauer Lesen!

Ich habe nicht geschrieben, dass es zwischen 2006 und 2017 keine Preisanstiege beim Strom gab, sondern ich schätze das Risiko weiterer Preisanstiege als relativ gering ein.

Im Übrigen ist es auch völlig unerheblich welche Ölpreis vor drei Dekaden für eine Wirtschaftlichkeit einer STA nötig gewesen wäre.

In welchem Spektrum liegen die Wärmegestehungskosten für eine STA_WW / STA_HU in einem typischen Neubau?

Und dann kann man mal das mit Gaspreisen,Ölpreisen, Pellet, PV-Strom,HH-Strom vergleichen.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 12.01.2019 19:10:22
1
2734155
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Ich habe nicht geschrieben, dass es zwischen 2006 und 2017 keine Preisanstiege beim Strom gab, sondern ich schätze das Risiko weiterer Preisanstiege als relativ gering ein.

Im Übrigen ist es auch völlig unerheblich welche Ölpreis vor drei Dekaden für eine Wirtschaftlichkeit einer STA nötig gewesen wäre.

In welchem Spektrum liegen die Wärmegestehungskosten für eine STA_WW / STA_HU in einem typischen Neubau?

Und dann kann man mal das mit Gaspreisen,Ölpreisen, Pellet, PV-Strom,HH-Strom vergleichen.

[...]


Das Risiko sieht die deutsche Wärmepumpenbranche zwar anders, ich habe aber keine Lust mich darüber mit Angehörigen einer hier aktiven Wärmepumpenfraktion zu streiten, die offensichtlich die ständigen Statements des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) zu diesem Thema nicht kennt oder ignoriert,

Über die typischen Wärmegestehungskosten der Erfüllungsoptionen zum EEWärmeG kann man sich in den amtlichen Erfahrungsberichten des zuständigen Ministeriums an den deutschen Bundestag informieren, die ich schon mehrfach verlinkt habe.

Trotzdem werden hier immer wieder die gleichen, schon längst beantworteten Fragen gestellt

Dietmar Lange

Verfasser: Nicole4711
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser: SolarMB
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Zeit: 12.01.2019 23:13:15
0
2734257
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ich gehe jede Wette ein das mit dieser Einstellung du und einige ST-Kritiker vermutlich nie eine PV gekauft hätte im Wert von 25.000 €. Es hätte sich ja nicht lohnen können.

Ihr wartet fortwährend darauf das irgend jemand für euch die Kohlen aus dem Feuer holt, damit ihr zum möglichst niedrigsten Preis von den Pionieren profitieren könnt.


Ich erkenne weder Logik noch einen Zusammenhang zum Thema darin, sich selbst zu den PV-Pionieren zu zählen und Nachfolgenden "zu verbieten" zu folgen und ihnen eine STA "vorzuschreiben".

Die "Pionierleistung" bestand 2007 worin?
Ist es eine Pionierleistung angesichts der extrem hohen und garantierten Vergütung einen Vertrag über ein Investment zu unterzeichnen?

Hier werden Leute systematisch bekriegt, die die Frage des Themenerstellers beantwortet haben, blos weil sie kein Loblied auf die STA singen, sondern sachlich vergleichen.

Was sind Pioniere?

Leute die eine Fertiglösung von der Stange kaufen?
Oder sind es Leute die neue Lösungen, Technkien und Konzepte (weiter)entwickeln, so daß andere von dem Fortschritt profitieren und zunehmend unabhängig werden, nicht nur von der Energie, sondern auch von der Förderung.

Verfasser: SolarMB
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser: SolarMB
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
SolarMB
Zeit: 13.01.2019 02:44:42
0
2734294
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
"Addiere die Erträge die du auch brauchst!"

Andere bekämpfen [b]über Jahre hinweg völlig ohne jedes sachliche[ Argument mit viel Aufwand/b] diese einfache Rechenmethode: [...]

Und genau das mache bereits seit etlichen Jahren: Ich addiere die Erträge die ich tatsächlich brauche! Nur du willst mir anhand dieser FSC-Rechenmehtode weismachen dass das nicht sein kann/darf. Und sorry so etwas wie eine FSC-Methodik bekämpfe ich nicht, dafür wäre mir meine Zeit zu schade. Sie interessiert mich einfach nicht.

Ich hatte vor kurzem diese Berechnung gepostet:



als Ergebnis kam folgende monetäre "Einnahme" einer ST im Zeitraum von 25 Jahre bei 4, 5 oder 6-prozentiger Preissteigerung bei den Heizkosten heraus:




Und ich weiß anhand meiner Heizölrechnungen das 6% Steigerungsrate ziemlich realistisch sind.

Verfasser: Nicole4711
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Zeit: 13.01.2019 10:49:26
0
2734383
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Und genau das mache bereits seit etlichen Jahren: Ich addiere die Erträge die ich tatsächlich brauche! Nur du willst mir anhand dieser FSC-Rechenmehtode weismachen dass das nicht sein kann/darf.

Das ist absurd.
Das ist das FSC-Prinzip!
Was man braucht, ist der Bedarf, welcher beschränkt, was man vom Bruttoertrag anrechnet (Nutzen).
Ich sage: So ist es!
Unterstellt wird: "Kann nicht / Darf nicht."

Die Probleme beginnen an anderer Stelle, den Daten.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Und sorry so etwas wie eine FSC-Methodik bekämpfe ich nicht, dafür wäre mir meine Zeit zu schade. Sie interessiert mich einfach nicht.

Das zieht sich über viele Threads. Das zu zitieren, wäre hier OT. Aber es reicht auch schon diesen Thread zu lesen. Ich bin auf Seit 6 eingestiegen, Ab da hat es nicht mehr lange gedauert.

Kritik wäre willkommen, wenn sie sachlich und begründet wäre. So kann man verbessern. Bisher gab es das aber nicht. FSC ist ausgereift. Kein Wunder, ist es doch ein sehr einfacher Zusammenhang, den Fachleute kennen und anerkennen.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ich hatte vor kurzem diese Berechnung gepostet:

Das widerspricht ja auch nicht der bisherigen Diskussion.
Die Berechnung (Methode) ist auch im Groben korrekt. Details wie Betriebskosten, Wartung, Reparatur,Versicherung sind noch offen. Abgsehen davon... Darum gab es da auch keine Kritik.

Die Daten stellen aber einen Anderen Fall dar. 3600 kWh Netto bei 2000€ Invest und 2000 € Förderung. Wer solche Daten hat, für den stimmt die Rechnung dann ungefähr. 3600 kWh sind aber schon ein extrem hoher Wert, der Preis ist extrem niedrig und es bleibt der Vergleich mit der PV-Variante!

Man kann ja mal vergleichen was herauskommt wenn man Werte einträgt, die zu dem Fall dieses Threads passen. Hatte ich nicht einmal so etwas ausgerechnet? Der extrem niedrige Preis ist übrigens der Tatsache geschuldet, daß ein geeigneter Speicher schon vorhanden ist.

Der Titel ist leider leicht irreführend. Da steht nur BAFA und kein Wort von Eigenleistung. Das wird aber im ersten Beitrag kargestellt. Nimmt man nur den Titel, so hat man wieder ganz andere Preise, nämlich die vom Fachbetrieb. Üblich sind dann eher hoch vierstellige bis niedrig fünfstellig Beträge. Die Angebote gehen da weit auseinander. Der Aufwand ist ja auch unterschiedlich etc..

Also immer die Daten einsetzen, die für den konkreten Fall zutreffend sind. Liegen die Daten nicht vor, kann Ersatzweise mit einer bestmöglichen Schätzung gerechnet werden. Dann kann es natürlich zu kleineren Abweichungen kommen. Behält an das im Hinterkopf, ist die schon eine gute Orientierungshilfe.

Aller Streit hier bezieht sich auf die Daten, auch wenn man vorgibt am Prinzip sei etwas falsch.

Verfasser:
Burrgi100
Zeit: 14.01.2019 14:43:42
0
2735093
Es ist doch schön, dass es zwei Meinungen gibt, deshalb muss man sich nicht schlagen.
Ich bin auch der Meinung, dass sich ST rechnet, hab ja auch eine. Aber, im Gegensatz zu PV ist das nicht berechenbar. Es ist zu stark abhängig von dem Nutzer und das ist bei der PV eben nicht der Fall. Die PV hat klare Kosten u. klarer Nutzen. Du kannst den ungünstigsten Fall berechnen, die Sonne mal außenvor, die ist aber auch bei beiden gleich.
Bsp.: Wenn bei mir alle morgens um 7 duschen ist das WW weg, Vorteil (bei mir), 8°C KW fließt in den Speicher, ST hat gleich was zu tun, weil die Röhre bei Sonne schon 20-30 C bringt. Duscht aber keiner macht die ST nix weil der Speicher noch zu warm ist.
Was soll ich da rechnen? 20 Jahre = Kind 1 ist 1 Jahr alt, Kind 2 ?; nach 20 Jahren Kind 1 nimmer im Haus usw. Wie soll man das rechnen??? Dazu kommt noch die Heizung, die noch weniger kalkulierbar ist. Theoretische Berechnungen sind da doch völlig unseriös, da die Unbekannten zu viele sind.
PV = Kaufpreis - Einspeisung x 20 Jahre u. alles was ich selbst verbrauche + permanente Erhöhung macht nur es besser.
Das sind Fakten, was gibt es da zu diskutieren.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 14.01.2019 14:51:12
1
2735103
Ich bin auch der Meinung, dass sich ST rechnet, hab ja auch eine. Aber, im Gegensatz zu PV ist das nicht berechenbar.

Will jetzt nicht schon wieder die Diskussion voll lostreten, aber die wenigsten Berechnungen gehen von Gestehungskosten unter 10ct/kwh für ST aus. Da müsste sich der Gaspreis schon um > 50% verteuern, damit man wenigstens von Amortisation sprechen kann. Vom "Gewinn" ganz zu schweigen.

ST kann sich rechnen, wenn sie länger als prognostiziert hält, gut ins Heizsystem und regelungstechnisch eingebunden ist, nicht ständig kaputt geht und man für die Installation weniger als üblich zahlt.
Sie behindert aber durch effizienzschädliche Einbindung und Zusatzkosten den Umstieg auf Wärmepumpe, das macht die ST quasi zum Bremsklotz der Wärmewende.
Lieber Gas und WP+ PV bivalent als Gas und ST.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.01.2019 15:01:08
1
2735107
Zitat von Burrgi100 Beitrag anzeigen
Ich bin auch der Meinung, dass sich ST rechnet, hab ja auch eine. Aber, im Gegensatz zu PV ist das nicht berechenbar. [...]
Theoretische Berechnungen sind da doch völlig unseriös, da die Unbekannten zu viele sind.

Natürlich kann man das rechnen... Um die von dir genannten Unbekannten auszugleichen ist bei ST der Puffer da. Ob man dann am Ende bei 15% mehr oder weniger von dem errechneten theoretischen Wert liegt, macht das Kohl auch nicht fett.
Auch bei PV+WP kannst du den Anteil der Solardeckung rechnen, ist nicht viel anders als bei ST. Also warum soll es bei PV+WP gehen und bei ST nicht. Die Ausrede, man kann das nicht rechnen, ist nur dazu da die Kosten zu verstecken....

Ansonsten, wenn man es nicht selber rechnen kann/will, kann man einfach bei BDEW gucken:
PDF BDEW-Heizkostenvergleich Neubau 2016

PDF BDEW-Heizkostenvergleich Altbau 2017
Gilt natürlich nur bei Neuinvest, nicht für bestehende Altanlagen.

Die Abweichungen von den dort errechneten Werten werden im Normalfall nicht riesig sein, da der passend dimensionierte Puffer bei STA die Abhängigkeit von dem Nutzerverhalten deutlich reduziert.

Grüße
Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.01.2019 12:36:56
1
2735523
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Burrgi100 Beitrag anzeigen
[...]

Natürlich kann man das rechnen...

Ansonsten, wenn man es nicht selber rechnen kann/will, kann man einfach bei BDEW gucken:
PDF BDEW-Heizkostenvergleich Neubau 2016

PDF BDEW-Heizkostenvergleich Altbau 2017
Gilt natürlich nur bei Neuinvest, nicht für bestehende Altanlagen.

Die Abweichungen von den dort errechneten Werten werden im Normalfall nicht riesig sein, da der passend dimensionierte Puffer bei STA die Abhängigkeit von dem Nutzerverhalten deutlich reduziert.



Ich freue mich wirklich, dass hier zwei von mir schon einige Male empfohlene gerechnete Heizkostenvergleiche benannt werden.

Bisher wurden diese Quellen immer wieder verrissen oder als Lobbyliteratur eingestuft .

Die namentlich benannten Verfasser vom ITG Dresden sind in der Branche schon länger als exzellente Fachleute bekannt

Wer sich über den Einsatz moderner Wärmeerzeuger in Neubauten und im Gebäudebestand auf der Basis der allgemein anerkannten Regeln der Technik informieren will, findet hier neutral gerechnete Ergebnisse.

Die hier permanent wiederholten Behauptungen, dass keine fundierten Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von STA existieren, ignorieren schlicht und einfach diese schon öfters von mir empfohlenen Quellen, die praktisch alle marktüblichen Bauformen von Wärmeerzeugern bewerten

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 15.01.2019 12:52:49
0
2735534
Immer schön bei der Wahrheit bleiben:

I. Es wird nicht behauptet,dass es keine fundierten Wirtschaftlichkeitsrechnungen gibt, sondern lediglich darauf verwiesen, dass sobald man diese durchführt eine Amortisation als äußerst unwahrscheinlich anzusehen ist, weshalb gewisse Leute gerne über alles Mögliche reden, nur nicht über die Wirtschaftlichkeitsrechnungen bzgl. der STA.
Beleg: Diesen Thread aufmerksam lesen.

II. Diese Studie werden m.E. zurecht kritisiert, weil sie die WP-PV-Kombination nicht respektive unzureichend modellieren und mit teils fragwürdigen Annahmen rechnen.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.01.2019 13:04:28
1
2735541
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Immer schön bei der Wahrheit bleiben:

II. Diese Studie werden m.E. zurecht kritisiert, weil sie die WP-PV-Kombination nicht respektive unzureichend modellieren und mit teils fragwürdigen Annahmen rechnen.



Wer das EEWärmeG gelesen und dazu noch verstanden hat, dem ist bekannt, dass diese Systemkombination keine Erfüllungsoption der regenerativen Bauplicht bei Neubauten ist.

Wenn die Autoren in der aktuellen Ausgabe deshalb diese Variante nicht berücksichtigt haben, hat das einen nachvollziehbaren sachlichen Hintergrund.

Die anderen Ausführungen kommentiere ich nicht mehr!

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 15.01.2019 14:15:00
2
2735564
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Wer das EEWärmeG gelesen und dazu noch verstanden hat, dem ist bekannt, dass diese Systemkombination keine Erfüllungsoption der regenerativen Bauplicht bei Neubauten ist.


I. Wo steht im EEWärmeG, dass eine WP mit 45°C betrieben werden muss? Ich habe es gelesen. Wo ist der sachliche Grund für die Annahme? Im EEWärmeG jedenfalls nicht!
Hast du die Studie gelesen?

II. Wenn du dir mal die Mühe gemacht hättest die Studie zu lesen, dann wäre dir aufgefallen, das die Kombi WP-PV da durchaus vorkommt. Aber mit Annahmen, die eher untypisch sein dürften, so dass man eigentlich nicht von der WP-PV-Kombination sprechen kann.

Sowohl die Größe 5,85kwp als auch die EV-Quote von nur 25% dürften bei Nutzern eine WP-PV-Kombination eher untypisch sein. Was sind die sachlichen Gründe für die
Annahme.

Das ist übrigens hier auch schon x-mal vorgetragen worden.

Zeit: 15.01.2019 14:30:53
0
2735570
Zitat von Burrgi100 Beitrag anzeigen
Aber, im Gegensatz zu PV ist das nicht berechenbar. Es ist zu stark abhängig von dem Nutzer und das ist bei der PV eben nicht der Fall.


Ganz genau geht es im Voraus nicht. Das ist richtig. Aber mit den Informationen über Haus und Nutzer geht es schon ziemlich genau mit der beschriebenen Methodik. Auf die letzten 100 oder 200 kWh kommt es auch nicht an. Wenn es daran hinge, ist es sehr auf Kante genäht.

Da wäre es aber auch seltsam zu sagen:
Lohnt sich, es ist aber nicht berechebar.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.01.2019 17:42:18
2
2735656
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
II. Diese Studie werden m.E. zurecht kritisiert, weil sie die WP-PV-Kombination nicht respektive unzureichend modellieren und mit teils fragwürdigen Annahmen rechnen.[...]

Absolut! Und trotz der Schwächen bei den Voraussetzungen schneidet die LWP+Abluftanlage im Neubau besser ab als Gas+ST+KWL mit WRG.

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Einsparungen bei der PV (im Vergleich zu ST) im Falle der WP total hirnrissig berücksichtigt wird, kann man mit der gesunden Menschenverstand direkt sehen, dass eine LWP+PV(+KWL mit WRG) höchstens 90% der Kosten von Gas+ST(+KWL mit WRG).
Wenn man dann nocht dazu nimmt, dass eine ein SWP+RGK nach Förderung zu gleichen Kosten errichtet werden kann, wie eine LWP, wird offensichtlich dass eine SWP+PV(+KWL mit WRG) auf unter 80% der Wärmegestehungskosten von Gas+ST(+KWL mit WRG) kommt.

Wenn man dann noch dazu nimmt, dass eine WP nicht bei 45/35°C sondern höchstens bei 35/28°C betrieben wird, folgt sofort dass die JAZ-Werte bei EWP um mindestens ca. 0,4 und bei LWP um ca. 0,2 besser sind als in der Studie angenommen. Das senkt dann die Kosten der WP gegenüber Gas noch weiter.

Ähnliches gilt auch für Altbau....

Fazit: Trotz ungünstiger Annahmen für die WP, ist das Ergebnis der Studie: WP ist günstiger als Gas....

Grüße
Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 16.01.2019 00:29:23
0
2735826
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Einsparungen bei der PV (im Vergleich zu ST) im Falle der WP total hirnrissig berücksichtigt wird, kann man mit der gesunden Menschenverstand direkt sehen, dass eine LWP+PV(+KWL mit WRG) höchstens 90% der Kosten von Gas+ST(+KWL mit WRG).
Wenn man dann nocht dazu nimmt, dass eine ein SWP+RGK nach Förderung zu gleichen Kosten errichtet werden kann, wie eine LWP, wird offensichtlich dass eine SWP+PV(+KWL mit WRG) auf unter 80% der Wärmegestehungskosten von Gas+ST(+KWL mit WRG) kommt.

Wenn man dann noch dazu nimmt, dass eine WP nicht bei 45/35°C sondern höchstens bei 35/28°C betrieben wird, folgt sofort dass die JAZ-Werte bei EWP um mindestens ca. 0,4 und bei LWP um ca. 0,2 besser sind als in der Studie angenommen. Das senkt dann die Kosten der WP gegenüber Gas noch weiter.

Ähnliches gilt auch für Altbau....

Fazit: Trotz ungünstiger Annahmen für die WP, ist das Ergebnis der Studie: WP ist günstiger als Gas....
,[...]


Und trotzdem wählen in BW nach den letzten Analysen in der Masse betroffene Hauseigentümer lieber neue moderne Gas -bzw. Ölheizungen mit Beimischungen von CO2 neutralen Gasen oder Ölen.

Im Bundestrend stagniert bei Modernisierungen der WP Einsatz nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) ebenfalls.

Über die Ursachen dazu sollte die hier aktive WP- Fraktion nachdenken.
In Fachkreisen sind sie bestens bekannt.

Dietmar Lange

Zeit: 16.01.2019 00:46:27
0
2735829
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Wer das EEWärmeG gelesen und dazu noch verstanden hat, dem ist bekannt, dass diese Systemkombination keine Erfüllungsoption der regenerativen Bauplicht bei Neubauten ist.



Wer das EEWärmeG gelesen und dazu noch verstanden hat, dem ist bekannt, dass diese Systemkombination definitiv eine Erfüllungsoption der regenerativen Bauplicht bei Neubauten ist!


Dieses Haus ist ja mit WP+PV gebaut worden.
Oder ist es deswegen nun nicht rechtskonform? ;)

In WP+PV ist eine WP enthalten. Und die ist eine anerkannte Erfüllungsoption. Man kann natürlich die WP derart kaputtdefinieren, daß sie nicht mehr zur Erfüllung der Pflicht reicht. Wenn man es so machen würde, würde die Kombination natürlich auch nicht gerade glänzen. Hoppla, habe ich im Konjunktiv geschrieben?

Ich bin mal gespannt, wie die Diskussionen in in paar Monaten aussehen werden.
War da nicht die Rede von einem gewissen GEG?

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