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Auslegung unserer FBH - dringend Hilfe benötigt!
Verfasser:
RobertP
Zeit: 16.12.2018 22:31:56
0
2720798
Ich denke, dass der Planer folgendes meint:
Die Heizlast ohne Berücksichtigung der Art der Heizflächen ist 3,5 kW.
Durch die Fußbodenheizung erhöht sich die Innentemperatur der unteren Hüllfläche (statt 20°C z.B. 35°C), dadurch stellt sich dort ein erhöhter Wärmeabfluss ein. Ob das allerdings die Heizlast um 1,5 kW erhöht, bezweifele ich mal...

Robert

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 18.12.2018 17:36:51
1
2721804
Möglicherweise meint er auch den Unterschied zwischen Gebäudeheizlast (in Deinem Fall 3,5 kW) und der Summe der raumweisen Heizlast (bei Dir 5 kW).

Die Berechnung der Gebäudeheizlast berücksichtigt nur die thermische Hülle des Hauses und dient zur Auslegung des Wärmerzeugers.

Die raumweise Heizlast benötigt man zur Auslegung der Heizflächen, hier die FBH.

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 12.01.2019 00:14:45
0
2733771
Hallo zusammen,

ich würde gerne nochmal meine neue Auslegung mit euch teilen und hören, was ihr dazu zu sagen habt. Nächste Woche wird die FBH defintiv ausgelegt, sodass jetzt wirklich nochmal die letzte Chance ist Kleinigkeiten anzupassen.

Vorab sei schon gesagt, dass klar ist, dass wir im Gästebad unten keine 24° schaffen. Wollen wir auch nicht, ein elektrischer HHK ist geplant.
Im oberen großen Bad darf es schon wärmer sein, aber auch da kommt zumindest noch ein HHK dazu.
Unter der Wanne gibts keine FBH, weil die auf dem Rohfußboden steht. Wandheizungen gibts es auch nicht.

Wenn ihr in der Planung grobe Schnitzer erkennt, bitte unbedingt sagen.
Aber auch wenns gut ist, dürft ihr das gern sagen - gibt Sicherheit ;)

Ich habs mal in nen PDF verpackt und hochgeladen:
https://www.directupload.net/file/d/5330/m6zen75k_pdf.htm

Besten Dank, ich freu mich auf eure Antworten!

Schöne Grüße

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 12.01.2019 16:12:02
0
2734025
In die Tonne damit!

Das ist doch der gleiche Mist wie vorher.

Begründung:
Viel zu geringe Volumenströme. So kommt Deine WP ins Takten und ruiniert dadurch frühzeitig den Verdichter.

Gibt es eine raumweise Heizlastberechnung? Ohne die gesehen und geprüft zu haben, würde ich diese Auslegung nicht akzeptieren, denn das ist die Basis.

Hast Du dem Planer eine Systemtemp. vorgegeben, nach dem die FBH ausgelegt werden soll? Gibt dem Planer 30/26/20 vor und verlange, dass er damit noch mal rechnet.

Und wenn das mehr kostet, als dieser Murks hier, dann bezahl das. Besser angelegt war Geld selten.

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 12.01.2019 16:48:50
0
2734044
Ach du ahnst es nicht...das hätte ich nun wirklich nicht erwartet!

Ein Freund von mir sagte, das Wasser sei zu schnell wieder an der Wärmepumpe. Widerspricht sich das nicht mit deiner Aussage? Oder meint ihr etwas unterschiedliches?
... und kann man den Volumenstrom nicht einfach hoch drehen und die VLT anpassen?
Irgendwer schrieb hier mal sinngemäß: Das einzige was man wirklich falsch machen kann, ist zu lange Schleifen zu legen. Wenn das berücksichtigt wird, könne man den Rest einregeln.

Meine Vorgabe war 33°/28° und das hat er auch so umgesetzt.

Eine raumweise HLB liegt mir vor, rein schauen kann ich auch, aber ich kann dann auch nur auf die Richtigkeit vertrauen...


Mal losgelöst zu diesem Vorschlag des hydraulischen Abgleichs - sollte an der Verlegung denn etwas geändert werden? Also der Planer hat sich ja schon mehr Gedanken gemacht, was besonders im Wohnzimmer deutlich wird.

Also sprechen wir nun davon, dass die Schleifen so totaler Mist sind, oder dass sein hydraulischer Abgleich so für die Tonne ist?


Grüße

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 12.01.2019 17:01:18
0
2734050
Hier noch die HLB:
https://docdro.id/7ybU6FC

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 12.01.2019 17:25:04
1
2734069
...und die taugt auch nichts.

Da ist zwar ganz vorm "nach EnEV mit raumlufttechnischer Analge" angehakt, in der Berechnung des Lüftungsverlusts je Raum sind aber die entscheidenden Zeilen zur mechanischen Lüftungsanlage nicht ausgefüllt.

Das sieht so aus, dass die Lüftungsanlage noch nicht geplant wurde und jetzt eine raumweise HLB benötigt wird, weil die FBH rein soll.

Was soll son Murks?

Noch mal und dann bitte richtig, d.h. erstmal die Lüftungsanlage planen und dann mit den Daten in die raumweise HLB.

Und welcher Volldepp plant eine 10 kW-WP bei einer Gebäudeheizlast von 3,2 kW?

Bis das nicht geklärt ist, wird selbstverständlich auch keine FBH gebaut!

Den verantwortlichen Damen und Herren würde ich -wenn ich Du wäre- spätestens jetzt die Ohren bis zur Decke ziehen und sie mal fragen, ob sie die Befähigung zu ihrem Beruf auf der Kirmes geschossen haben.

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 12.01.2019 20:52:44
0
2734203
Nun ja, was das Zustandekommen der LWZ 504 anbelangt ... es war eine LWZ 304 geplant, die jedoch nicht geliefert werden konnte. Es kam nur ein baugleiches Gerät in Frage und Stiebel Eltron hat von sich aus ein kostenloses Upgrade auf die 504 gemacht. Ich habe diese Frage auch hier im Forum diskutiert. Unterm Strich hatte ich das Gefühl, dass die 504 auf Grund ihrer Größe sicher nicht die beste Lösung ist und wahrschienlich auch takten wird. Letztlich schien sie aber immernoch eine bessere Alternative zur 304 zu sein, die von Haus aus taktet und von ihrer Größe her besser zu unserem Neubau gepasst hätte. Weil es also nicht mehr gekostet hat, ich sogar noch eine Förderung dafür bekomme und die 504 grundsätzlich die bessere Pumpe ist, habe ich diesen Deal angenommen. Wenn sie letztlich nur taktet ist das zwar doof, aber dann macht sie ja nichts anderes als die 304 sowieso getan hätte.
Was das takten oder die Überdimensionierung tatsächlich für Auswirkungen haben würde, konnte auch niemand so genau sagen.
Wenn die später 1 Jahr früher hops geht deshalb, dann soll es so sein. Aber es schien nicht der Fall zu sein, dass die geplante Art der Verwendung die Lebenszeit halbiert oder ähnliches.

Also alles in Allem bestimmt nicht optimal, aber es wird wohl gehen... so habe ich es verstanden.
Natürlich haben alle beteiligten Firmen (GU, Heizi, Stiebel Eltron) gesagt das passt so und sei sogar eine Verbesserung zu der vorherigen Anlage. Wenn ich also nächstes Jahr feststelle, dass da gar nichts läuft, dann sollen die mir die LWZ 5 S Plus einbauen... aber nun schauen wir uns das einmal an.


Das mit der Lüftungsanlage frage ich Montag mal an. Die ist schon lange geplant, nur nicht von dem Berechner der HLB, sondern von dem Unternehmen, welches die erste Berechnung in den Sand gesetzt hat. Vielleicht hat da die Abstimmung auch einfach gefehlt...
Was kann das Ergebnis der Einbeziehung der Lüftungsanlage aber sein? +- 0,5 kW Heizlast maximal? Ok (...nein, streng genommen natürlich nicht ok, habe ich verstanden), die Anlage bleibt aber überdimensioniert. Also auch wenn das jetzige Ergebnis der HLB immernoch nicht stimmt, ist es denke ich schon sehr nah am realen Wert des Hauses.
Also was etwas bringen würde, wäre der komplette Austausch, der jedoch nicht mehr in Frage kommt, zu diesem Zeitpunkt.

Aber nochmal die Frage: Losgelöst von den errechneten Werten, die vielleicht Murks sind, ist die Planung mit den Leitungslängen und Zonen so ok? Oder was sollte/könnte sich wesentlich an der technischen Auslegung ändern, wenn eine ordentliche HLB und hydraulischer Abgleich geplant werden?
Die Anzahl der Heizkreise scheint mir stimmig zu sein, zu lang sind sie mit Sicherheit auch nicht. Also könnten sich an ein paar Stellen höchstens durch engere VA die Kreise etwas verlängern, oder nicht?

Liege ich dann falsch in der Schlussfolgerung, dass man nun eigentlich nur noch eine vernünftige FBH auslegen kann, um für die Zukunft einfach eine ordentliche Grundlage zu schaffen?

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 12.01.2019 21:56:02
1
2734230
Wie soll die Planung einer FBH o.k. sein, die auf einer Berechnung beruht, die schon Murks ist?

Und zur WP:
Hier gibts zahlreiche Fäden zu Gas-Brennwertern, die für den Neubau, in dem sie installiert wurden, komplett überdimensioniert sind.

Der krasseste Fall, an den ich mich erinnere, war ein Gerät mit 6-24 kW Leistung, der einen Neubau mit 5 kW Heizlast warm machen sollte. Das Gerät hatte niemals die Chance, in einen modulierenden Betrieb hineinzukommen, wofür das eigentlich gebaut wurde.

Ähnlich -eigentlich noch krasser- verhält es sich mit Deiner WP: 10 kW Leistung wird auf ~3kW Heizlast losgelassen. Wenn das keine krasse Überdimensionierung ist, was ist dann eine?

Merke:
Die Haustechnik, insbesondere Heizung und Lüftung ist das teuerste Einzelgewerk am Neubau. Wenn ich sehe, was da bei Dir für ein absoluter Murks von ahnungslosen Idioten zusammengeplant wird, dann fällt mir nichts mehr ein.

Weiß der Planer eigentlich, dass die angedachte WP mindestens 700 l/h auf der Heizkreisseite an Durchfluss benötigt? (Bei A7/W35 sollen idealerweise 1300 l/h fließen). Vermutlich hat er das noch nie gelesen, denn warum plant er dann nur knapp 400/h ein?

...und wenn die 304 nicht beschaffbar ist, dann eben eine andere WP, die zur Heizlast des Hauses passt und nicht so einen Boliden, der um Faktor 3 überdimensioniert ist. Hast Du Deinen GU dazu mal befragt, warum kein anderes Fabrikat möglich ist?

Fragen über Fragen, auf die die Damen und Herren vermutlich nicht mal den Hauch einer plausiblen Antwort haben.

Ich bleibe dabei:
Das alles ist von vorne bis hinten Murks, den Du so niemals nicht akzeptieren solltest!

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 12.01.2019 22:49:45
0
2734249
Ich bedaure das schreiben zu müssen, aber der Planer bzw. der GU hat noch weniger Ahnung von der Sache als ich!... oder es ist ihm scheiss egal. Ich tippe aber auf Ahnungslosigkeit.

Der Energieberater wird sowieso nochmal neu berechnen müssen, denn der Estrich ist auch dicker als er geplant hat, zusätzlich zu der Sache mit der Lüftung... Also brings mir gern noch etwas näher, um so konkreter kann ich dem Planer nochmal Aufgaben stellen!... Nur beleidigen darf ich ihn nicht, sonst macht der nämlich nüscht mehr ;)

Wie kommst du auf die knapp 400 Lieter Durchfluss?
Auf Seite 7 vom hydr. Abgleich lese ich etwas von 837 l/h. Oder verstehe ich dich falsch?

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 13.01.2019 11:16:25
0
2734400
Also, in Deinem Fall sollte man wie folgt bei der Planung vorgehen:

1. Planung der KWL mit WRG, Grund: Die Lüftungsanlage reduziert die Gebäudeheizlast (und auch die raumweise Gebäudeheizlast), berücksichtigt man das nicht, sind beide Berechnungen von vornherein falsch.

2. Berechnung der Gebäudeheizlast unter tatsächlicher Berücksichtigung der Lüftungsanlage, Zweck: Bemessung des Wärmeerzeugers, spätestens hier muss klar werden, dass die angedachte 504 drei Nummern zu groß ist.

3. Berechnung der raumweisen Gebäudeheizlast, zu berücksichtigende Parameter bei der Berechnung:
-vereinbarte Raumwunschtemp. (ansonsten wird mit den Normtemp. nach DIN EN 12831 gerechnet). Wenn schon klar ist, dass das Bad nicht 24°C erreicht, warum wird das dann vereinbart? Denn diese Temp. wird dann -selbstredend- auch von dem ausführenden Planer und Handwerker geschuldet.
-Ergebnisse der Lüftungsplanung

4. Auslegung der Heizflächen der FBH und Rohrnetzplanung, zu berücksichtigende Parameter bei der Berechnung:
-Systemtemperatur, d.h. Vorlauftemp./Rücklauftemp.-Paarung bei -10°C Außentemp.: 30/25/20
-Mindestvolumenstrom (Vorgabe WP-Hersteller), hier würde ich für knapp 200 m² Fläche 1300 l/h vorgeben, ~1000 l/h sind üblich für den klassischen 150 m²-Neubau
-Fußbodenbeläge in den einzelnen Räumen
-raumweise Gebäudeheizlast
-Verlegeart:: vorzugsweise ringförmig (meänderförmig nur in Ausnahmefällen)
-Kreislänge: max. 100 m, besser kürzer, dann kein Kreis kürzer als 50 m, Ziel: möglichst gleich lange Kreise

--> Daraus ergibt sich der vorzusehende Rohrdurchmesser und der auszuführende Verlegeabstand!

Und jetzt versuche mal nachzuvollziehen, wie bisher bei Dir geplant wurde. Du wirst feststellen, dass schon Punkt 1 ein Totalausfall bei Dir ist.

Wie soll dann der Rest korrekt sein?

Und wenn dann noch ziemlich wurstige Annahmen bei den anderen Punkten dazukommen, dann kann das Endergebnis eben auch nur Murks sein.

Deinem GU ist das vollkommen egal, der bekommt sein Geld für die Haustechnik und die Welt ist dann für ihn in Ordnung. Und vermutlich kauft der im Jahr zig WPs bei Stiebel und bekommt dafür einen schönen Rabatt, den er sich natürlich selbst einsteckt und darum sind auch keine anderen Fabrikate möglich.

Du ärgerst Dich aber, solange Du in dem Haus wohnst, über die nicht gut funktionierende Anlage, über zu hohe Stromkosten und vorzeitige Großreparaturen an der WP.

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 13.01.2019 11:59:04
0
2734420
Vielen Dank für deine Auführungen schon mal!
Leute wie dich brauch man in der Planung dieser Systeme. Ehrliche Unterstützung direkt am Bau, wo den Bauherren der Mist verkauft wird. Ich hatte in einem anderen Thread mehrfach um Unterstützung gebeten bzw. jemanden gesucht, der natürlich gegen Bezahlung eine HLB durchführt und die FBH auslegt. Leider hat sich hier niemand gemeldet, sodass ich augenscheinlich auch im zweiten Anlauf nicht das gewünschte Ergebnis bekommen habe.

Stimmt folgende Annahme: Je höher die Fließgeschwindigkeit (bzw. Volumenstrom/h), desto geringer die benötigte VLT und Spreizung zum Rücklauf.

Kann man das so sagen, oder wie müsste die Gleichung richtig heißen?

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 13.01.2019 13:59:01
0
2734480
Die Zusammenhänge sind wie folgt:

Wärme = Q
spez. Wärmekapazität (stoffabhängige Konstante) = c
Masse = m
d(elta) t = Temperaturdifferenz

--> Q = m * c * dt

Diese Gleichung wird in einen Zeitbezug gesetzt, d.h. sie wird nach der Zeit abgeleitet.

--> Q Punkt = m Punkt * c * dt

Q Punkt = Wärmestrom = Wärme pro Zeit = kwh/h = kW = Leistung = P

m Punkt = Massestrom = Masse pro Zeit, mit einer Dichte von 1 (wie z.B. Heizungswasser) wird daraus ein Volumenstrom = V Punkt

--> P = V Punkt * c * dt

Nimmt man nun für einen stationären Zustand P = konstant an (äquivalent zur momentanen Heizlast eines Raumes), dann zeigt sich, dass sich der Volumenstrom -zwangsläufig- erhöhen muss, wenn dt reduziert wird.

Und das passiert, wenn man eine möglichst niedrige Systemtemp vorgibt (!)

Anders herum wird die Temperaturdifferenz zwangsläufig erhöht, wenn man einen niedrigen Volumenstrom vorgibt. Daraus resultiert dann eine hohe Systemtemp.

Eine niedrige Systemtemp. führt entweder zu Rohren mit größerem Durchmesser und / oder zu einem engeren Verlegeabstand. Beides ist teuer! Deshalb wird der GU ein Interesse daran haben, an dieser Stelle zu sparen.

Schau Dir mal die Verlegeabstände in Deiner Planung an. Das geht bei Dir bis 25 cm und die sind vergleichsweise groß. Die WP-Spezies hier arbeiten teilweise mit 10 cm und möchten am liebsten noch enger. Das geht allerdings häufig auf Grund der Mindestbiegeradien der verwendeten Rohre nicht. Alles mit dem Ziel, einen möglichst hohen Volumenstrom zu ermöglichen, damit

-die WP möglichst wenig taktet und
-die Systemtemp. möglichst niedrig ist, damit der Wirkungsgrad der WP möglichst hoch ist

So wird ein Schuh draus :-)

Du kannst mal in den Gelben Seiten nach einem Ing. Büro für Technische Gebäudeausrüstung suchen und dort mal nach einer Planung für Lüftung (KWL mit WRG), WP-Auslegung und FBH-Auslegung fragen. Im Zweifel nimmst Du das alles aus dem Vertrag mit Deinem GU heraus und bezahlst das dann direkt.

Wenn ich so sehe, was da bei Dir so geplant wird, würde ich dazu dringend raten.

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 13.01.2019 14:41:39
0
2734510
Diese Klarheit hätte ich mir vorher tatsächlich gewünscht, als ich das hier schonmal in aller Breite versucht habe zu duskutieren. Herausnehmen wird nun nicht mehr gehen, weil schon die WP aufgebaut ist und nur noch die FBH fehlt.

Die Verlegeabstände von 25 cm werde ich auch auf 20 cm reduzieren und an anderen stellen womöglich auch noch etwas mehr. Wenn im Bad 7,5 cm möglich ist, werde ich auch das machen.
Wichtig war mir die Aussage, dass man mit engeren Verlegeabständen nichts verkehrt machen kann, im Gegenteil, es kann sich nur positiv auswirken. Mehrkosten für Rohre sind mir egal, das habe ich immer gesagt.
Ich dachte lediglich, wenn es ordentlich vorgeplant wird (und ich vermutete das diese Planung gut sein würde), dann muss man auch nicht auf Krampf enger verlegen, weil der Raum ja schon gut warm wird!
Aber wenn das so aussieht, kann ich ja pauschal alle nochma enger machen, kann ja nur besser werden oder nicht!?

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 13.01.2019 15:10:51
0
2734525
Verlegeabstand vorgeben ist ganz schlecht ;-)

Besser Volumenstrom und Systemtemp.

Wenn beides passt, ergibt sich daraus von allein ein engerer Verlegeabstand.

Verfasser:
odb9
Zeit: 13.01.2019 15:27:24
0
2734532
Frag mal den User skyme hier im Forum

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 13.01.2019 15:36:47
0
2734538
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Verlegeabstand vorgeben ist ganz schlecht ;-)

Besser Volumenstrom und Systemtemp.

Wenn beides passt, ergibt sich daraus von allein ein engerer Verlegeabstand.


ok, aber das jetzige Setting müsste doch eigentlich für 33/28 funktionieren, so wie es geplant ist!? Es ist ja lediglich zu erwarten, dass auf Grund der nicht beachteten KWL mit WRG die reale Heizlast noch niedriger ist als die bisher kalkulierten 3,3 kW. Somit müsste doch dieses Setting auch noch etwas besser einstellbar sein - jedenfalls steht nicht zu erwarten, dass es schlechter als 33/28 wird, oder etwa doch?

Skyme habe ich schon einmal versuch zu erreichen, als es um HLB usw. ging, hat nicht geklappt. Und was dies Sache mal wieder schwer macht, ist die kurze Reaktionszeit :(

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 13.01.2019 15:49:23
0
2734543
Hätte, könnte, müsste...

Besser sind belastbare Zahlen, Daten, Fakten ;-)

Gib dem Planer 30/25/20 als Systemtemp. vor und einen Volumenstrom > 1000 l/h im Auslegungsfall also bei -10°C.

Und wenn das nicht zusammenpasst, soll sich der Planer an den Volumenstrom halten und sukzessive die Systemtemp. reduzieren, bis es passt.

Dann darüber den Rohrdurchmesser der Heizkreise und den Verlegeabstand und gut isses.

Deine WP braucht zwingend niedrige Temp. auf der Heizkreisseite. Andernfalls ist ein Gas-Brennwerter schnell energetisch besser (wenn JAZ < 3,3).

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 13.01.2019 16:11:57
0
2734554
Wofür steht di 20 bei 30/25/"20"?

Ich schaue mal, wie ich das morgen am besten hinbekomme -.-

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.01.2019 17:01:29
0
2734583
20 ist die Raumtemperatur.

Die 25 könnte vielleicht bei Nennleistung höher liegen?

Grüsse

winni

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 13.01.2019 17:18:27
0
2734595
achso ok.
Wir haben uns explizit 21° in der Vorplanung gewünscht, weil meine Frau schnell friert.
Runter drehen können wir immer, haben wir uns gedacht. Und trotzdem müssen die Bäder ja mit 24° geplant werden und reißen so die VLT hoch, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Also Schön und gut wenn ich in den übrigen Räumen 15° plane, solange die Bäder 24° bekommen sollen bleibt die VLT auch oben, oder etwas nicht?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.01.2019 17:38:08
0
2734609
Kann man so nicht sagen.
Zumindest solange Deine Vorlauftemperatur noch so ca. 26 Grad beträgt,
könnte man durch zusätzliche Wand/Deckenheizungsflächen 24 Grad
im Bad erreichen. (Wenn man das denn überhaupt braucht)

Diese Zusatzheizflächen würde ich Dir eh empfehlen, weil diese
"Hühnerleitern" (Heizkörper) im Bad bringen wenig Heizleistung und
korrodieren gerne und ich würde die weglassen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 14.01.2019 09:06:34
0
2734948
20°C ist die Raumtemperatur, die erreicht werden soll.

Wenn Räume dabei sind, die eine höhere Raumtemp. benötigen, muss die Heizfläche in diesen Räumen entsprechend vergrößert werden, damit die Systemtemp. konstant bleibt und nicht wegen der höheren Temperaturanforderung erhöht werden muss.

Und wer 24°C im Bad möchte, der sollte sich von vornherein mit dem Gedanken vertraut machen, dass dies allein mit einer FBH üblicherweise nicht funktionieren wird, weil die Grundfläche des Bades dafür schlicht zu klein ist. Wenn dann noch z.B. die Badewanne auf der Betondecke gegründet werden soll, wird die Fläche, die für die FBH zur Verfügung steht, noch mehr geschmälert.

Insofern mal gedanklich entweder von den 24°C abrücken oder zusätzliche Heizflächen in Form einer Wandheizung an den Innenwänden des Bades vorsehen.

Bitte unbedingt im Hinterkopf behalten: Das Anheben der Systemtemp. in einem solchen Fall ist KEINE Option. Das geht direkt auf den Wirkungsgrad der WP.

Verfasser:
RalfRalfsen
Zeit: 15.01.2019 08:46:50
0
2735413
Noch eine Frage zu der Zonenaufteilung in Küche und Wohnzimmer.
Ein Kumpel fragte mich, ob das wirklich sein müsse oder warum man nicht einfach 3 Kreise VA 15 macht. Dann hätte man ca. 70-80m pro Kreis, was ja eine gute Länge wäre.
Die Sorge ist, dass die Kreise mit VA 10 und einer Länge von gerade 30 m zu kurz sind. Der Planer hält dagegen, dass bei dem Verlegeabstand der Druck zu großen wäre, zumindest wenn man die beiden Kreise VA 10 zu einem langen VA 10 macht (ca. 65m).
Also wie wichtig sind diese Randzonen mit VA 10 tatsächlich?

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 15.01.2019 09:49:51
0
2735442
Gugst Du hier, Seite 26.

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