Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Dämmung Dachschräge Zwischensparren
Verfasser:
Stephan 1970
Zeit: 02.01.2019 20:52:09
0
2728963
Hallo und ein frohes neues Jahr Allen,

ich habe eine Frage und hoffe Ihr könnt mir helfen. In meinem Haus möchte ich im Frühjahr die Dachschrägen dämmen. Zur Zeit ist zwischen den 140mm Sparren ein 100mm Bimsstein vermauert, darunter zum Innenraum Heraklithplatten mit Putz.
Die Dachziegel sind engobierte Tonziegel als Hohlpfanne und noch in einem sehr guten Zustand. Den Hersteller dert Ziegel habe ich im letzten Jahr im November besucht und dieser sagte mir, dass die Ziegel gut noch einige Jahrzente halten sollten. Im Moment sind die Ziegel mit Speis verstrichen. Hier gibt es eine gute Lösung von einer Firma aus der Nähe von Hannover, die eine Art Gummi-Versiegelung von Innen verspritzt, somit gibt es kein Problem mehr, dass das Dach undicht wird, wenn alter Speis-Verstrich herausbrökelt.

Es gibt also nur eine Lösung, Enfernung der verputzten Heraklithplatten und dann die Entfernung der Bimssteine von Innnen, vom Wohnraum. Verspritzen der Hohlpfanne mit diese Gummischicht und dann Zwischensparrendämmung mit aufdoppeln und anschl. Unetsparrendämmung.

Aber nun zu meiner Frage. Wie bekomme ich die Heraklitplatte und die Bimssteine vom Wohnraum entfernt? Hat diese Arbeit schon jemand von Euch gemacht und hat ein paar Tips?

Vielen Dank im Voraus


Gruss
Stephan

Verfasser:
kOxXeN
Zeit: 02.01.2019 21:04:59
0
2728970
Hi, Froher Neues.

Ich habe vor einem Monat mein komplettes Dachgeschoss vom Heraklit befreit.

Waren ca 4 Tonnen. Gekostet hat es 20 Euro die Tonne beim WZV. Ist also spottbillig..war im Kreis Segeberg, dafür ist der WZV zuständig. Du weisst sicher wer bei euch macht ;)

Die Platten waren bei uns ca. 2 Meter lang und 50cm Breit. Haben einfach den Putz bei der 1. Platte mit dem Hammer abgehauen, die Platte dann ein wenig kaputt gemacht, so dass man dahinter kam, dann kräftig dran gezogen und uns dann so vorgearbeitet. Da hilft halt nur Gewalt.

Viel Spass dabei ;)

Verfasser:
cacer
Zeit: 02.01.2019 21:27:37
0
2728978
die steine und kleinzeug bekommst du mit der schuttrutsche aus nem fenster.
die platten sind sperrig und aufwändig kleinzumachen.das wird dann wohl klassisch die treppe werden ;) oder rauswerfen...

gibt jedenfalls ordentlich dreck.

die ziegel von unten zu sperren... würde ich nicht machen.
auch wenn engobiert bzw gerade dann, trocknen die auch nach unten ab. könnte probleme bei frost geben. was sagt der hersteller DAZU?

man kann von innen ne zweite wasserführende ebene mit holzfaserplatten oder unterspannbahn einbauen .
belüftung muss eh zwischen ziegel und dämmung bleiben.

Verfasser:
kOxXeN
Zeit: 02.01.2019 21:46:15
0
2728987
Ja da hat cacer recht. Das gibt ordentlich Dreck.

Wir haben das Dach aufgemacht und dann in den Container geschmissen. Über die Treppe würde ich das nicht machen, danach darfst du dann erstmal renovieren :D

Nehmt das Fenster oder macht auch das Dach auf..

Verfasser:
winni 2
Zeit: 03.01.2019 17:29:48
1
2729399
Hallo Stephan,

ich würde anders vorgehen und den ganzen vorhandenen Aufbau lassen.
Der bringt Hitze- und Schallschutz und die Entfernung wäre eine Menge
Arbeit...

Ich würde 120 mm vlies- oder alukaschierte PUR-Dämmung mit Nut und
Fender durchgehend auf die vorhandene Innenfläche montieren.
Ankleben und darauf eine Unterkonstruktionsverlattung durch PUR und
Heraklith hindurch in die Sparren schrauben.
Darauf Gipsplatten verschrauben.
Ergibt mit 120 mm dickem vlieskaschiertem PUR U-Wert ca. 0,18.
Mit alukaschiert U-Wert ca. 0,165.
Und macht kaum Dreck...

Der Aufbau ist so beim U-Wert-Rechner "ubakus" tauwasserfrei.

Grüsse

winni

Verfasser:
Stephan 1970
Zeit: 12.01.2019 22:37:57
0
2734246
Hallo,

bin ein bisschen spät mit meiner Antwort. Vielen Dank Euch allen für die vielen und guten Antworten auf meine Frage.

Eigentlich bin ich ja auch für das entfernen, aber ich finde winni´s Idee gut und habe mit das mal bei Linzmeier durchrechnen lassen. Mit der 109,5mm Platte aus PIR und Gispkarton in einem, kommen die auf einen U-Wert von 0,17 W
Da sollte man das eigentlich so durchführen, gehe davon aus, dass man im Neubau auch nicht viel weiter runter kommt!?

Was meint Ihr?

VG

Stephan

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.01.2019 14:09:13
0
2734487
Finde ich eine gute Lösung.

Mit der Platte noch etwas einfacher zu montieren, als mein
Vorschlag und spart auch etwas Raum, weil die Lattung
entfällt.

U-Wert 0,17 ist okay und wird von manchem Neubau nicht
erreicht.

Grüsse

winni

Aktuelle Forenbeiträge
Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen" kennt wohl keiner mehr. Ihr habt keinen Brennwertkessel der moduliert...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch hier genug schwarze Schafe die frei Schnauze arbeiten wenn man sie denn lässt...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Die ganze Heizung aus einer Hand
Website-Statistik