Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Bungalow oder zweigeschossiges Haus
Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.01.2019 10:56:38
0
2735471
P.S. Auch 1,5 Meter Tiefe würde reichen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 16:13:04
0
2735618
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
P.S. Auch 1,5 Meter Tiefe würde reichen.

Grüsse

winni



Was machst du beruflich winni 2, wenn ich fragen darf?
Wie viel Erfahrung hast du mit der Auslegung von solchen Sole-Wasser-WP?

Verstehe mich nicht falsch bitte, ich möcht nicht deine Fachkompetenz anzweifeln.
Würde mir gerne meines Vorhabens sicher sein.

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 16:13:51
0
2735619
Was ist bei dem Trenchplaner mit Anbindungsrohren gemeint?
Wozu benötige ich diese?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.01.2019 16:51:51
0
2735634
Ich mach was anderes...:-)

Das Forum hat viel Erfahrung mit Grabenkollektoren und Auslegung
von Wärmepumpen und wenn ich Dir hier Blödsinn erzähle, käme
sicher von jemand ein Einspruch. :-)

Wenn Du die Variante "trockener Sand" wählst, bist Du auf jeden
Fall absolut auf der sicheren Seite, wenn Deine Heizlast einiger-
massen stimmt.

"Anbindungsleitungen" sind gedämmt verlegte Leitungen. Das ist
nur im Haus oder evtl. in Kreuzungspunkten/bei naher paraleller
Leitungsführung mit Wasserleitungen notwendig.

Grüsse

winni

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 17:11:32
0
2735641
Sorry das ich dich mit Fragen löchere aber ich bin in der Sache wissbegierig :-)

Auf der Seite vom Ringgrabenkollektor habe ich dies gelesen:

Der Ringgrabenkollektor hat ein warmes (die Sole wurde durch die Erde erwärmt) und ein kaltes Ende (die Sole wurde durch die Wärmepumpe abgekühlt). Das kalte Ende neigt während des fortgeschrittenen Winter zum Vereisen, so dass sich das Volumen der Erde vergrößert. Je nach Bodenart und Auslegung des Grabens kann es dadurch zu Hebungen des Bodens kommen. Deshalb sollte das kalte Grabenende nicht überbaut sein.

Darf dann überhaupt ein gerader Kollektor unter einer Garage verlaufen?

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 17:13:01
0
2735643
Oder soll das Kabuflex-Rohr eben solche Hebungen vermeiden?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.01.2019 17:25:47
0
2735648
Eine gerade Verlegung in ausreichender Tiefe kann solche Hebungen
nicht hervorrufen, weil der Wärmeentzug zu klein ist.
Gerade Verlegung = kleine Wärmetauscherfläche = wenig Vereisungs-
potenzial.

In meinem Entwurf passiert das "warme Ende" die Garage = noch
weniger Vereisungspotenzial.
Dazu kommt noch, das trockener Sand eh kein Problem mit Hebungen
hat, weil Wasser zum Vereisen fehlt. Ist der Boden aber besser, wird
auch die Soletemperatur höher sein = noch weniger Vereisungspotenzial.

Dann gibt es noch den Wärmeübergang durch das Solerohr. Die Sole
kann nicht die Temperatur des umgebenden Erdreichs erreichen, ausser
die Wärmepumpe steht länger.
Das heisst, wenn der Trenchplaner für einen Jahrhundertwinter am
warmen Ende Soletemperatur - 1,6 ausgibt, liegt das Erdreich kaum unter
Null Grad = noch weniger Vereisungspotenzial. :-)

Oder noch anders gesagt, unter der Garage zeigt der Trenchplaner auf
voller Länge der Leitung insgesamt 143 Watt Leistungsgewinn. Also
18 Watt/pro Meter. Damit ist keine gefährliche Vereisung zu machen...

Grüsse

winni

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.01.2019 18:32:49
0
2735676
Zitat von ET76 Beitrag anzeigen
Wenn Dach und Bodenplatte bessere U-Werte haben als die Wände, ist der Bungalow effizienter. Das Tool kann beides berechnen.

Das ist nicht korrekt. Da die Bodenplatte und Dach dann größere Fläche haben, sind die Wärmeverluste darüber auch größer. Die Verminderung der Wandflächen kann das im Normallfall nicht ausgleichen... Wenn natürlich eine komplette Fensterfront wegfällt...

Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.01.2019 19:51:16
0
2735706
Ich hätte da noch eine einfachere Variante für Dich, die das
Grundstück mehr freihält:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=uBwlpHNIGB7o6RpKP1IB

Grüsse

winni

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 15.01.2019 19:58:40
0
2735709
Zitat von ET76 Beitrag anzeigen
Wenn Dach und Bodenplatte bessere U-Werte haben als die Wände, ist der Bungalow effizienter. Das Tool kann beides berechnen.


Das begründet sich physikalisch/geometrisch wie?

Was effizienter ist bestimmt sich bei gleichen U-Werten einzig nach dem A/V-Verhältnis.
Ein Bungalow ist da eher suboptimal - eine Kugel wäre das Optimum.
Die Nutzung gestaltet sich aber "etwas" schwieriger ;-)

Die Annäherung an einen Würfel hilft aber im Fall Energieeffizienz und Möbelstellung.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 15.01.2019 20:08:43
1
2735717
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Nein, Bodengutachten kannst Du mit einer Probegrabung auch
selber machen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fingerprobe_(Boden)

Im Zweifel wählst Du im Trenchplaner einen schlechteren Boden und machst
den Graben[...]


Hhmmm,

ein Bauvorhaben ohne Bodengutachten eines Sachverständigen sollte man auf keinen Fall beginnen.

Dabei geht es natürlich nicht um die RG-Kollektor-Eignung, sondern um die Tragfähigkeit des Untergrunds und die in der Statik einzurechnende Tragfähigkeit des Selbigen und dessen Versickerungsfähigkeit (Abdichtung in bindigem oder nichtbindigem Boden).

Als quasi Abfallprodukt erhält man dann eine genau Bezeichnung, Kenndaten und die Schichtung des Untergrunds für den RG-Kollektor.
Das erspart nicht nur einen laienhaften Fingertest sondern am Ende den evtl. Neubau oder die Totalsanierung des Gebäudes ;-)

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 15.01.2019 20:25:25
1
2735727
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Zitat von Turbotobi76 Beitrag anzeigen
[...]

Richtig. Ich bin froh, dass in meinem Baugebiet im Jahre 1979 nur Flachdächer zugelassen waren. Neben der Ebenerdigkeit aller Räume habe ich niemanden, der über meinem Kopf rumtrampelt.


Unser Haus ist 3-geschossig, aber über meinem Kopf trampelt niemand herum,
ausser unserem Hund ab und an vielleicht ;-)
Das Treppensteigen trainiert ungemein und wenns mal absolut nicht mehr gehen sollte
gibts als mögliche Lösung einen Aussenaufzug, wird in eine Ebene gezogen oder in eine Penthousewohnung umgezogen.

Das auf einen zukommende Alter ist also kein Grund schon Jahrzehnte vorher in einer "flachen Schachtel" wohnen zu wollen/müssen ;-)
Für spätberufene Hausbauer kann ich diesen Wunsch aber nachvollziehen.

Gruss
Frank F.

P.S.: Bei der Ortlage Deines Häuschens ist ein Flachdach ohne nennenswerte Überstände wohl auch die sicherere Lösung - nicht erst seit des Klimawandels.

Verfasser:
Kautabak
Zeit: 15.01.2019 20:36:06
0
2735730
Boha.
In meinem Bekanntenkreis haben alle ohne Bodengutachter gebaut (Baujahr um 1970). In Sonderfällen mag das wichtig sein, aber allgemein?
Im Zweifel (bzw. falls man Geld (z.B. für einen Bodengutachter)) übrig hat, sollte man besser einfach die Grabenlänge verlängern!

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 21:27:01
0
2735755
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
[...]


Hhmmm,

ein Bauvorhaben ohne Bodengutachten eines Sachverständigen sollte man auf keinen Fall beginnen.

Dabei geht es natürlich nicht um die RG-Kollektor-Eignung, sondern um die Tragfähigkeit des Untergrunds und die in der Statik einzurechnende Tragfähigkeit[...]


Steht da nicht das Bauunternehmen in der Pflicht, dieses vor Baubeginn festzustellen, ob auf Grund von statischen Anforderungen zusätzlich Maßnahmen bezüglich dem Boden getroffen werden müssen?

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 15.01.2019 21:45:59
0
2735767
Wieso sollte das ein Bauunternehmen machen?

Dies ist doch bereits für den Statiker wichtig und nicht erst wenn das Unternehmen die Bopla betonieren will.

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 23:03:49
0
2735795
Zitat von de Schmied Beitrag anzeigen
Wieso sollte das ein Bauunternehmen machen?

Dies ist doch bereits für den Statiker wichtig und nicht erst wenn das Unternehmen die Bopla betonieren will.



Bei mir ist der Statiker auch ein MA des beauftragten Bauunternehmens.
Merken die vor dem Betonieren der Bopla, dass der Boden evtl. weitere Betonpfeiler als statische Stützen erfordert?

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 23:07:03
0
2735798
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Ich hätte da noch eine einfachere Variante für Dich, die das
Grundstück mehr[...]



Danke für deine Bemühungen Winni 2.

Ist es okay mit einem Rohr unter die Erde zu gehen?
Ich lese hier überall von min. 2 Rohren....

Welchen Vorteil hat ein Rohr, außer Kostenerspranis und schnellerer Verlegung?

Welchen Nachteil hat ein Rohr zu zwei Rohren?

Verfasser:
Hans Eichel
Zeit: 15.01.2019 23:22:02
0
2735805
Muss bei der Laufrichtung der Sole etwas beachtet werden?
Wie z. B. Vorlauf sollte Richtung Süden laufen oder ähnliches in dem Sinne?

Warum wird eine Minimale Sole-Eingangstemperatur von -1,4 C (auf der Homepage von Ringgrabenkollektor im Tool)

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 15.01.2019 23:34:12
1
2735812
Zitat von Kautabak Beitrag anzeigen
Boha.
In meinem Bekanntenkreis haben alle ohne Bodengutachter gebaut (Baujahr um 1970). In Sonderfällen mag das wichtig sein, aber allgemein?


Ja 1970! Heute wirst Du keinen Statiker mehr finden, der ohne Bodengutachten eine Verantwortung übernehmen würde. Und das get ja so weiter! Kein Bauunternehmen wird heute eine Verantwortung übernehmen, ohne passende Statikpläne.

Teilweise lassen potentielle Bauherren / Investoren sogar Bodengutachten anfertigen bevor sie ein Grundstück erwerben. Da hat es schon Fälle gegeben, wo die zusätzlichen Gründungskosten den Erwerb eines Grundstücks verhindert haben.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.01.2019 09:36:03
1
2735897
Richtig. Ohne Gutachten wäre mein Fundament auf einer 3 cm starken Torfschicht gebaut worden. 20 cm tiefer und alles war in Ordnung.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 16.01.2019 15:18:46
0
2736062
Zitat von Hans Eichel Beitrag anzeigen
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
[...]


Steht da nicht das Bauunternehmen in der Pflicht, dieses vor Baubeginn festzustellen, ob auf Grund von statischen Anforderungen zusätzlich Maßnahmen bezüglich dem Boden getroffen werden müssen?


NEIN.

Wenn es schiefgeht und man keinen Sonderfachmann eingeschaltet hat, kann man sich nur an die eigene Nase packen bzw., wenn das Bauvorhaben von einem anderen Fachmann (Archi/Bauing/Planer) baugeleitet wurde und dieser auf die Notwendigkeit nicht hingewiesen hat, diesen in Regress nehmen.

Jeder anständige Statiker weist in seinem statischen Nachweis im Text darauf hin, dass der Wert für die Bodenpressung nur angenommen ist und mit dem Wert eines Bodengutachtens abgeglichen werden muss.

Meine Archihaftpflicht weist ausdrücklich darauf hin, keine Planung ohne ein Bodengutachten durchzuführen. Die Schadensfälle mehren sich und sind sehr, sehr teuer. Wer es als Planer grob fahrlässig unterlässt, auf die Notwendigkeit hinzuweisen, gefährdet seine wirtschaftliche Existenz - die Versicherung ist von der Haftung freigestellt.

Wer als Bauhherr meint sich knapp 1.000 Euro sparen zu müssen (bei einem Vorhaben das mehrere 100.000 Euro kostet) oder sich von Sprüchen wie, "das haben wir schon immer ohne gemacht", beeindrucken lässt, dem ist mit gutem Rat nicht zu helfen.

Beten und hoffen bleiben dann als "fachliche Maßnahme".
Das ist aber nicht das Fundament, auf das man bauen sollte. Eine Existenz ist schneller zerstört, als man gemein so annimmt. Anonyme aus Inetforen werden dann wohl kaum für Schäden einstehen oder?

Gruss
Frank F.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.01.2019 16:18:55
0
2736087
Gerne Hans. :-)

Ja, ein Rohr ist okay. Deine Wasserleitung, selbes Material, wird auch
nicht doppelt verlegt.
Wenn Du eine modulierende Wärmepumpe passender Leistung einsetzt,
wäre ein 40er Rohr genug.
Ältere Planungen wurden immer mit 2 mal 32er Rohr gemacht, weil es
noch keine modulierenden Wärmepumpen kleiner Leistung gab.

Ein Rohr hat keinen Vorteil, ausser Kosten- und Zeitersparnis.
Vorteil wäre vielleicht, das das 40er Rohr durch eine dickere Wandung
stabiler ist, aber praktisch spielt das wohl keine Rolle.

Nachteil von einem Rohr ist, das es keine Alternative gibt, wenn eine
Undichtigkeit auftreten sollte. Bei zwei Rohren kann man das undichte
absperrren und sich mit einem Rohr über den Winter retten.
2 mal 32 Rohr kann leicht bessere Soletemperaturen liefern, als 1 mal
300 Meter 40er Rohr.

Bei der Laufrichtung können sich Leistungsunterschiede ergeben und
ich wähle dann die leistungsfähigere Richtung.
Mit Kellergrubenkollektor muss das warme Ende in die Grube.

Die Frage nach der Soletemperatur verstehe ich nicht?

Grüsse

winni

Aktuelle Forenbeiträge
Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen" kennt wohl keiner mehr. Ihr habt keinen Brennwertkessel der moduliert...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch hier genug schwarze Schafe die frei Schnauze arbeiten wenn man sie denn lässt...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
ENERGIE- UND SANITÄRSYSTEME
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
Website-Statistik