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Brandschutzschalter
Verfasser:
jzwi
Zeit: 16.01.2019 18:27:27
0
2736163
Hallo,

wir wollen 2019 ein Einfamilienhaus bauen. Der Keller soll in massiver Bauweise errichtet werden, das Haus selbst soll ein Holzhaus (Holzständerbauweise) werden.

Ich bin vor einiger Zeit über das Thema Brandschutzschalter gestolpert.

Dem einen oder anderen Häuslebauer wird das sicher etwas sagen, und da sich hier im Forum ja auch der eine oder andere Holzhäuslebauer tummelt, wollte ich fragen, wie ihr damit umgegangen seid.

Ich bin momentan noch unsicher. Der Holzhaus-Bauer unserer Vertrauens meint "nein, die braucht ihr nicht, müsst ihr nicht einbauen". Der Elektriker wiederum sagt "hm, eigentlich sind sie schon vorgeschrieben".

Sofern ich es verstanden habe, gibt es keine Rechtsverbindlichkeit, dass man die Brandschutzschalter einbauen muss. Hier gibt´s dazu z.B. ein paar Infos.
Ob sich mein Elektriker darauf einlassen wird, weiß ich noch nicht.

MfG,
Jörg

Verfasser:
Morten DK
Zeit: 16.01.2019 18:38:26
0
2736167
Bin keine Elektroplaner (mache nur Heizung, Sanitär und Lüftung) aber die Kollegen halten sich an die AMEV. Sagt einiges zu den Thema allerdings für öffentliche Gebäude aber vielleicht ist das ja trotzdem eine Entscheidungshilfe.

Verfasser:
da1el
Zeit: 16.01.2019 19:34:22
0
2736198
Hallo so wie ich es verstanden habe

Der Bauherr muss mit einer nach Baurecht geeigneten Person festlegen
ob das Holzhaus brennbar oder feuerhemmend ist


Dem Elektriker Schriftlich geben das man keine AFDD will und dazuschreiben das das Haus feuerhemmend (F30) ist dann ist der Elektriker aus den Schneider

Was natürlich mal die Versicherung sagt wenn die Hütte die nachste 20 Jahre weg brennt und keine AFDD verbaut sind weis ich nicht

(Das kommt halt raus wenn Hersteller Vorschriften machen dann muss immer neues sach verkauft werden )

Verfasser:
nvd126
Zeit: 16.01.2019 22:06:21
0
2736266
Ich bin Elektroplaner.
In so einem Fall einmal schriftlich vom Hersteller des Hauses, dass dieses als nicht leicht entflammbar einzustufen ist. Dann kannst du die Weg lassen.

Bekommst du das nicht heißt es €€€€€€€€€€.

Verfasser:
Pelli
Zeit: 17.01.2019 20:18:20
0
2736730
ich denke nicht das sich ein Zimmermann den Schuh anzieht.
Wenn man mal grob durchrechnet sind es etwa. 1200,-Euro in einem normalem Haus an Mehrkosten.
Das muss man halt für sich selbst durchrechnen, ob es einem Wert ist, irgendwie die Norm 0100-420 zu umgehen.




_______________________

Gruß Andreas

Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 21.01.2019 12:04:03
0
2738407
Der Elektroplaner ermittelt wie die Elektroanlage bestückt werden muss und übernimmt dafür die Verantwortung.
Der Ausführende muss nur auf offensichtliche Planungsmängel hinweisen, ansonsten kann er sich die Hände waschen.
Als Elektroplaner kann man dem Ausführendem was vorschreiben, er kann darauf vertrauen, dass der Fachplanerdie Technik durchschaut hat. Als Elektroplaner hat man eine Berufshaftpflicht und versichert die.

Bei dir, im 08/15 EFH ist der Elektroplaner aber sicher auch der Ausführende.
Dem Elektrikker da was als Leihe vorzuschreiben kann dann ganz schnell ein Haftungsproblem mitführen. Anders als beim Professionellem kann der Elektrikker nicht die Haftung gegenüber Privatpersonen ausschliessen.

Also:
ENTWEDER Generalunternehmung ODER Fachplanung+Ausführung

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manniw schrieb: Danke für den Hinweis. Ich kenne so ziemlich alle Arten von Motorschlössern. In der Regel werden die ins Türblatt eingebaut...
fdl1409 schrieb: Was die Bohrfirma schreibt ist überwiegend richtig, aber nicht alles. Die Bohrung muss bei einer modulierenden WP nicht...
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