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Hilfe Einstellung FBH - 2 Räume kühl
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 12.01.2019 22:06:28
0
2734235
Notier Dir -der guten Ordnung halber- die jetzt durch den HB eingestellten Werte und schau, ob Du mit dieser Einstellung den Durchfluss erreichst, der bei der Berechnung durch den HB herausgekommen ist. Bei der Gelegenheit bitte auch noch mal die Pumpeneinstellung überprüfen.

Und wenn der Durchfluss lt. Berechung nicht erreichbar ist, zitierst Du die Herren nochmal her, dann aber bitte während Deiner Anwesenheit und fragst mal, wieso das nicht zusammenpasst.

Sollten die Werte lt. Berechnung erreicht werden, dann würde ich es mit den optimierten Werten weiter probieren und dann das Augenmerk auf die kritischen Räume legen und die Heizkurve soweit wie möglich runter bringen.

Aber erstmal muss jetzt geklärt werden, ob die Werte lt. Berechnung erreichbar sind.

Verfasser:
ReneM
Zeit: 12.01.2019 22:53:36
2
2734251
Danke für eure Unterstützung!
Habe das eben mal summiert und komme jetzt mit den sweeten auf 19l/m was 1140l/h entspricht. Also deutlich besser als die 750l/h bisher.

Ich werde die Einstellungen also erstmal so lassen und morgen eine neue Messreihe hier einstellen mit allen aktuellen Werten. Dann hat die FBH 2 Tage Zeit gehabt sich einzupendeln.

Verfasser:
ReneM
Zeit: 14.01.2019 10:50:18
0
2735011
Hat gestern zeitlich nicht geklappt. Dafür habe ich eben einmal eine neue Messreihe erstellt. Auffallend ist, das es überall im Hause kühler ist (auch merklich, nicht nur gemessen) und die Wärmepumpe noch weniger taktet. Daher vermutlich auch kühler. Die Vitocal ist ja RL-gesteuert und schaltet im Moment erst wieder bei 23°C RL-Temp ein. Das führt dazu das sie gestern Abend um 23:30 abgeschaltet hat und erst heute früh gegen 8:00 Uhr wieder eingeschaltet hat.
Die WP läuft also seit ca. 2h, die VL-Temp ist mit 30°C errreicht. Die Raumtemperaturen sind aber natürlich noch nicht angestiegen. Hier werde ich wohl die Hysterese in der Vitocal von den 7k auf 5,5k (minimum) reduzieren, damit die WP eher wieder anspringt und die Räume nicht "auskühlen".

Hier also von heute 10Uhr:


Auffallend ist die relativ große Spreizung fast überall. Der Durchfluss ist (nun exakter) bei ca. 1030l/h. Das passt auch zum HA.

Und da ich die Werte ja notiert und geloggt habe. Habe ich es mir nicht nehmen lassen, eben einmal auszutesten was die UWP denn bringt bei allen Ventilen voll offen:


Knappe 1500l/h sind also möglich. Was der HB außer das erneute Spülen der Heizkreise unternommen hat ist mir unklar. An der WP selber hat er nichts verstellt. Die UWP läuft weiterhin auf 100% konstant.
Damit wir konsistent vom gleichen Reden, habe ich die Tacos nach dem Test wieder auf die Werte der Tabelle oben eingestellt.

Was wäre denn jetzt die beste Strategie? Alle Ventile voll auf lassen und dafür die UWP "drosseln" um so an Spreizung zu kommen, oder die UWP weiterhin 100% und dafür die Heizkreise einzudrosseln, je Raum usw…?

Verfasser:
ReneM
Zeit: 16.01.2019 09:13:44
0
2735885
Nachdem ich mir das mit den Werten vom 14.01. noch angeschaut hatte bis Abends (den 14.01.) habe ich mich dann doch dazu entschieden und die Kreise zu ändern. Es wurde einfach trotz 7h Takten der WP nicht wirklich wärmer in allen Räumen.

Augenmerk habe ich, wie von Texlahoma und RobertP angesprochen auf die beiden Problem-Räume gelegt. So das hier mehr Durchfluss vorhanden ist. Die Beiden Ventile für diese Räume sind voll auf. Dafür habe ich Räume die nicht so warm werden müssen eingedrosselt. Dadurch entsteht nun aber eine ziemlich große Spreizung in KG1, KG4 und auch EG1 und EG2.
Gesamtdurchfluss liegt bei etwa 1400l/h.

So langsam kommen die beiden Räume ja an die 20°C 😀
Die beiden Bad-Kreise kann ich sicherlich auch noch etwas reduzieren – Spreizung 2K hätte ich da angepeilt so lange das noch warm wird. Ich wollte aber erstmal schauen wie sich das jetzt entwickelt.
Oder gehe ich das im Moment falsch an und ich sollte auch die gedrosselten Kreise wieder weiter aufmachen und abwarten was die beiden Räume machen und dann über die Heizkurve?


Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 16.01.2019 10:27:21
1
2735916
Eine sinnvolle Reigenfolge wäre zunächst bei voll geöffneten Ventilen die Heizkurve soweit zurückzunehmen, bis ein Raum nicht mehr seine Wunschtemp. erreicht, dann die Heizkurve wieder leicht erhöhen und dann die Hheizkreise der Räume, in denen es mit optimierter Heizkurve noch zu warm ist, vorsichtig einzudrosseln.

Ggf. sollte man bekannte hydraulische Kurzschlüsse von vornherein leicht eindrosseln.

Verfasser:
RobertP
Zeit: 16.01.2019 14:21:34
0
2736032
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Eine sinnvolle Reigenfolge wäre zunächst bei voll geöffneten Ventilen die Heizkurve soweit zurückzunehmen, bis ein Raum nicht mehr seine Wunschtemp. erreicht, dann die Heizkurve wieder leicht erhöhen und dann die Hheizkreise der Räume, in denen es mit optimierter Heizkurve noch zu warm ist,[...]


Die beiden "Problemräume" sind ja noch nicht auf Zieltemperatur, daher sollte hier erstmal die Heizkurve leicht angehoben werden. Die Drosselei erfolgt ansonsten wie beschrieben...

Robert

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 16.01.2019 14:30:13
2
2736036
Man könnte auch mal etwas Unorthodoxes probieren.

Nämlich auf der aktuellen Heizkurvenbasis nur diejenigen Heizkreise eindrosseln, die Räume versorgen, in denen es aktuell zu warm ist und hoffen, dass der dann wirkende Überschuss an Volumenstrom sich auf die unterversorgten Räume auswirkt.

Ein Versuch wäre es zumindest wert.

Heizkurve höher bei einer WP wäre für mich immer ultima ratio.

Verfasser:
ReneM
Zeit: 16.01.2019 21:44:12
0
2736255
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen

Nämlich auf der aktuellen Heizkurvenbasis nur diejenigen Heizkreise eindrosseln, die Räume versorgen, in denen es aktuell zu warm ist und hoffen, dass der dann wirkende Überschuss an Volumenstrom sich auf die unterversorgten Räume[...]


Genau das war eigentlich auch die Idee hinter der jetzigen Einstellung. Nur bin ich vermutlich über das "etwas" eindrosseln hinausgeschossen und habe gleich einige Räume die ich für zu warm erachte ordentlich gedrosselt, was dann zu so hoher Spreizung in einigen Räumen geführt hat. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen.
Es hat aber zumindest auf diesem Wege dazu geführt, dass die beiden Problemräume je ca. 1l/min erhalten also bisher. Die 2,5 bzw. 2,6l/min waren bisher dort einfach nicht möglich.
Da es heute durch ordentlich Sonneneinstrahlung bei uns bei +4°C im Haus gut warm geworden ist, muss ich bis zur nächsten Messreihe wohl ein paar Tage warten.
Dann schauen wir mal wie sich das entwickelt.

Verfasser:
SebastianSt
Zeit: 18.01.2019 16:43:57
0
2737034
Wenn ich es geschafft habe mit meiner Heizkurve will ich ebenfalls den hydraulischen Abgleich optimieren. Heizlastberechnung wurde bereits vom Bauträger abgefordert.

Müssen die ERR voll aufgedreht sein, wenn man den Durchfluss an den einstellbaren Ventilen am HKV einstellt?

Verfasser:
ReneM
Zeit: 21.01.2019 09:03:58
0
2738281
@SebastianSt
Ja, am besten abmontieren wenn möglich um die Ventile wirklich voll auf zu haben.

Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Man könnte auch mal etwas Unorthodoxes probieren.


Genau das habe ich seit Donnerstag nun mal versucht. Der Durchfluss in Büro ist auf 3,0l/min und im Gästezimmer auf 2,9l/min angestiegen da ich die anderen Räume gedrosselt habe. Ergebnis, es waren um die 20,8°C im Büro am Samstag (ohne Sonneneinstrahlung, heute früh sind es 19,9°C)

Auch habe ich in beiden Räumen heute früh noch einmal die Oberflächentemperatur vom Fußboden gemessen. Das Delta T ist wie in anderen Räumen auch, also ca. 2K mehr im Vergleich zur Raumtemperatur.

Hier mal das aktuelle Protokoll:


Anzumerken ist, das die VLT der Wärmepumpe bedingt durch die Minusgrade auf 32°C angestiegen ist (schon seit Freitag)
Weshalb es im Keller teilweise trotz massiver Drosselung immer noch so warm ist und voll aufgedreht in den Problemräumen nicht wärmer wird ist mir ein Rätsel.

Über Anmerkungen ob ich noch etwas drosseln/verändern soll wäre ich wirklich dankbar. Auch habe ich schon darüber nachgedacht auf einzelne Heizkreise wieder Ventile zu schrauben (Wollte ich vermeiden) aber wenn ich dadurch im Büro mehr Volumenstrom erreiche weil ich den Keller via ERR auf 18°C einstelle und mir das im Büro hilft, wäre es einen Versuch wert. Oder lieber lassen und ein anderer Ansatz? Denn wenn die ERR dann doch mal aufdreht wirds ja im Büro auch nicht warm...

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 21.01.2019 15:48:36
2
2738590
Die aktivierten ERRs bringen Dir vermutlich wieder alles durcheinander. Das würde ich lieber lassen.

Insofern bist Du ja jetzt eigentlich an dem Punkt, wo Du die Heizkreise, in denen es mit der aktuellen Heizkurve zu warm ist, eindrosseln kannst.

Dabei vorsichtig vorgehen (Du hast ja gesehen, was das für eine Wechselwirkung haben kann!), d.h. 1/4 bis 1/2 Umdrehung pro Optimierungsschritt und dann wieder ausreichend lange warten bis zum nächsten Optimierungsschritt und bevor es weiter geht, wieder Messen, das machst Du sehr vorbildlich.

Berichte mal wieder :-)

Verfasser:
RobertP
Zeit: 21.01.2019 17:34:36
2
2738655
Zitat von ReneM Beitrag anzeigen
[...]Weshalb es im Keller teilweise trotz massiver Drosselung immer noch so warm ist und voll aufgedreht in den Problemräumen nicht wärmer wird ist mir ein Rätsel.[...]


Hallo,

nochmal folgende Ansätze als Denkanstoss:

1. Die beiden Problemräume haben Laminat. Ist das mit Trittschalldämmung verlegt? - Das wäre dann der Grund, weshalb die Wärme aus dem Estrich nicht so ohne Weiteres an die Oberfläche kommt.

2. Aktuell ist es schön frostig draußen, zumindest die Luft. Das Erdreich sollte noch deutlich im Plusbereich liegen. Trotzdem ist die Führungsgröße der WP die Temperatur der AußenLUFT. Ergebnis: Keller zu warm, OG zu kalt. Das Problem lässt sich mit nur einem Heizkreis aber nicht auflösen. Vielleicht kannst Du über die Zu- und Abluftströme der KWL etwas dagegen machen (?)

Ich denke weiterhin, dass Dir noch Baufeuchte im Mauerwerk die Temperierung des OG torpedieren.

Ansonsten bist Du aber auf einem guten Weg...

Robert

Verfasser:
Goose81
Zeit: 24.01.2019 19:21:28
0
2740405
Hallo ReneM,

wie sind die Spreizungen in den Problemräumen?
Hab mir an allen RL kleine LCD Thermometer hingemacht und an den VL am Verteiler. So kann man die Spreizung der Räume perfekt beobachten während des Heiztaktes.

Hab erst vor kurzem mit Spreizungen experimentiert, meine Erfahrung war das es besser ist 3k zu fahren als 2k bei den warmen Räumen. Sprich ich hab in ein paar Räumen den Durchfluss etwas reduziert und es wurde etwas wärmer in diesen Räumen. Erklären kann ich es dir nicht aber es ist so

Ebenfalls hab ich die Sekpumpe auf Taktung gestellt, heisst, wenn kein Heiztakt ist schaltet sie sich je nach Einstellung ca alle halbe Std für ein paar Minuten ein um den RL zu messen. Das hat bei mir die Temperatur im Haus allgemein um ca 0,5 Grad erhöht. Diese Einstellung kann ich nur empfehlen, auf der einen Seite wird Pumpenstrom gespart und auf der anderen Seite wird das Wasser im RL nicht durchgequirlt.
Das Wasser in den wärmeren Räumen bleibt da eher wie wenn die Pumpe durchläuft.

"Leider" kann die Vitocal diese Einstellung nur bis -10 Grad. Ab da läuft die Sekpumpe durch

Verfasser:
Goose81
Zeit: 24.01.2019 19:36:48
0
2740418
Ach ja, hast du mal geschaut wg den Fensterbänken in den Problemräumen? Evtl sind das Kältebrücken! Kannst gut mit Infrarotthermometer gucken

Ich finde das bei mir etwas grenzwertig, hab Fensterbänke aus Marmor, leider wurde beim montieren hinten kein Styropor oder so rein gelegt und ich finde den Stein kalt. Wollte schon lange mal nur zum testen einfach eine 2cm Styroporplatte drauflegen und etwas beschweren. Könnte mir vorstellen das sich die Raumtemp um paar Zentel erhöht.
Das ist aber nur so der Kram der mir im Kopf umgeht, gelesen hab ich sowas noch nicht. Leider kann man halt solche Baufehler nicht so einfach wieder gut machen!

Verfasser:
ReneM
Zeit: 24.01.2019 21:41:06
0
2740487
Zitat von RobertP Beitrag anzeigen

1. Die beiden Problemräume haben Laminat. Ist das mit Trittschalldämmung verlegt? - Das wäre dann der Grund, weshalb die Wärme aus dem Estrich nicht so ohne Weiteres an die Oberfläche kommt.

2. Aktuell ist es schön frostig draußen, zumindest die Luft. Das Erdreich sollte noch deutlich im Plusbereich liegen. Trotzdem ist die Führungsgröße der WP die Temperatur der AußenLUFT. Ergebnis: Keller zu warm, OG zu kalt. Das Problem lässt sich mit nur einem Heizkreis aber nicht auflösen. Vielleicht kannst Du über die Zu- und Abluftströme der KWL etwas dagegen machen (?)

Ich denke weiterhin, dass Dir noch Baufeuchte im Mauerwerk die Temperierung des OG torpedieren.


Danke noch mal für deinen Input.
Zu 1) Ja, es ist eine dünne Trittschalldämmung darunter, die aber extra für FBH ausgelegt ist und mit 0,01m2K/W sehr "wärmedurchlässig" sein sollte.

Zu 2) Das kann natürlich ein guter Grund sein, den du so glaube ich relativ am Anfang des Threads schon mal angesprochen hattest, ich aber komplett vergessen habe. Die Zu-/Abluft kann ich "nur" zentral steuern, aber ggf. könnte ich in der Zehnder das Temperatur-Profil einmal von "normal" auf "warm" stellen. Ob dann wirklich mehr WRG stattfindet kann ich ja an den Sensoren ablesen. Guter Hinweis!

@Goose81:
Siehe Tabelle vom 21.01. 1,9K und 2,4K sind die Spreizungen der beiden Räume. Da ich in den beiden Räumen ja lange mit weniger Durchfluss gekämpft habe und die Spreizung da bei 2-3,5K lag, sollte eine Drosselung im Moment wenig Auswirkung auf die RT haben. Ich behalte das aber mal im Hinterkopf.
Von einer Spreizung in den "normalen" Räumen von 2-3K bin ich meilenweit entfernt, die sind ja schon gedrosselt um nicht zu "überhitzen".
Trotzdem ist laut Vitocal (Kältekreis Anzeige) die Spreizung Gesamt VLzuRL bei ca. 3K. Was sicherlich am hohen Durchfluss liegt. Nur wenn ich den jetzt gesamt eindrossele dann haben diesen beiden Räume wieder nicht genug Power und kühlen runter. Teufelskreis im Moment.

Es gibt nur in einem Raum eine Fensterbank aus Granit, diese ist aber laut IR-Temp nicht kalt. Dir Ursache scheint ja wirklich, wie von Robert auch vermutet, wo anders zu liegen, denn die Fußboden-Temp ist ja schon in diesen beiden Räumen deutlich kühler (gemessen mit IR-Thermometer) als in anderen Räumen. Die Wärme haut also nirgends ab, sie kommt erst gar nicht an.

Den Parameter 7319 (Taktrate UWP) habe ich heute Mittag mal auf 50 gestellt, mal sehen ob der Stillstand der UWP während eines Nicht-Taktes einen Einfluss hat. Wenn der Takt aktiv ist, läuft die UWP ja immer voll durch.

Verfasser:
RobertP
Zeit: 24.01.2019 22:19:15
1
2740526
Zitat von ReneM Beitrag anzeigen
Zitat von RobertP Beitrag anzeigen
[...]


Danke noch mal für deinen Input.
Zu 1) Ja, es ist eine dünne Trittschalldämmung darunter, die aber extra für FBH ausgelegt ist und mit 0,01m2K/W sehr "wärmedurchlässig" sein sollte.

Zu 2) Das kann natürlich ein guter Grund sein, den du so glaube ich relativ am[...]


Hallo,

die Eigenschaften der TS-Dämmung sind nicht so sehr das Problem, eher die schwimmende Verlegung. Wenn der Boden und das Laminat nicht topfeben sind, befinden sich auch Luftschichten im Aufbau. Das alles führt dazu, dass 2K weniger an der Oberfläche ankommen als in vergleichbaren Räumen. Ein verklebter Aufbau (z.B. Parkett) wäre da besser gewesen. (Austauschen würde ich das jedoch trotzdem nicht...)

Zur Lüftung:
Ich gehe mal davon aus, dass beide Problemräume Zuluftbereiche sind. Vielleicht wäre es ein Ansatz, die Balance der Zuluftverteilung so zu ändern, dass weniger Zuluft hier hingeht und mehr in überheizte Räume. Testweise könntest Du ja mal die Überströmöffnungen verkleinern (bei Türunterschnitt z.B. mit "Zugluftdackel")...

Robert

Verfasser:
ReneM
Zeit: 28.01.2019 15:20:50
0
2742445
Hallo,

die Einstellung "normal" oder "warm" an der Zehnder hat bisher merklich keine Unterschiede hervorgebracht, weder fühlbar noch unterscheiden sich die Daten von Zuluft/Abluft usw Temperaturen und Feuchtigkeit.

@RobertP: Das Büro hat bereits (als einziger Raum) eine Tür mit Schallex, dadurch sollte ja sowieso weniger Luft "überströmen" in den Flur. Ich habe aber gestern mal im Gästezimmer ein Handtuch davorgelegt, da es im Moment eher nicht genutzt wird. Mal sehen wie sich das entwickelt.
Der Estrich war meiner laienhaften Meinung nach eben, aber natürlich kann ich kleinere Unebenheiten nicht ganz ausschließen. Der Bauleiter war damals auf jeden Fall sehr zufrieden mit den Estrichlegern.

Trotz eurer Warnung 😃 habe ich am Samstag an der Heizkennlinie gedreht und versucht diese etwas abzuflachen. Hintergrund ist die Steigung die bei +0,4 selbst bei wenigen Minusgraden zu einer hohen VLT führte was sich im Haus auch bemerkbar machte. Ich bin also von -3K/+0,4 nun auf 0K/+0,2 gegangen. Bei 0°C AT habe ich damit weiterhin berechnete 30°C VLT. Bei -5°C aber 31°C VLT und nicht wie bisher 32°C oder sogar 33°C bei -8°C AT.
Ändere ich das Niveau nach unten auf z.B. -1K == 29°C bei 0°C AT, merke ich das es kühler in den Räumen wird, zu kühl. Daher also erstmal mit der Einstellung.

Heute Mittag das Ergebnis mit den aktuellen Einstellungen. Im Bad ist es uns etwas zu kühl. Die Problemräume sind weiterhin zu kalt, mal sehen ob sich das Gästezimmer aufwärmt durch dir "Türmodifikation".



Wie gesagt, die Einstellungen (HKL und Tacos) sind seit ca. 2,5 Tagen so eingestellt und sollten somit bereits eingependelt sein.
Anmerkungen sind gern willkommen 😀

Verfasser:
RobertP
Zeit: 28.01.2019 16:35:22
0
2742487
Hallo,

ich habe mir nochmal die technischen Daten der 5,7-kW-Vitocal angeschaut: demnach beträgt der Mindestvolumenstrom 600 l/h (=10 l/min). Mit der Nennleistung von 5,7 kW und 5K Spreizung komme ich rechnerisch auf knapp 1.000 l/h (=16,7 l/min).

Für Dich bedeutet das, dass Du zum Glück noch etwas Luft hast, einzelne Kreise etwa mehr einzudrosseln. An den Mindestvolumenstrom würde ich mich aber nicht zu weit heranwagen, da die Topmeter diesbezüglich eher "Schätzeisen" sind.

Du hast nicht zufällig einen WMZ im Heizkreis verbaut...?

Robert

Verfasser:
ReneM
Zeit: 28.01.2019 20:59:44
0
2742648
Ich würde ja schon gern auf etwas mehr Spreizung im Heizkreis kommen, dazu müsste ich aber vermutlich die UWP im Gesamtstrom drosseln? Oder wie meinst du das mit der 5,7kW bei 5K Spreizung Rechnung?

Ich habe nur den internen WMZ der Vitocal im System. Sollte der was nützen, welche Daten würdest du da gern sehen?

Verfasser:
RobertP
Zeit: 28.01.2019 21:22:02
1
2742664
Ein externer WMZ könnte uns den Gesamtvolumenstrom im Heizkreis wesentlich genauer anzeigen als die Topmeter.

Die Pumpenleistung würde ich erstmal auf Maximum lassen, bis alle Räume so sind wie sie sein sollen. Wenn dann noch deutlich mehr Summenvolumenstrom vorhanden ist als die WP braucht, kannst Du reduzieren.

Der Nominalvolumenstrom stand zwar nicht im Datenblatt, lässt sich aber aus Leistung und Spreizung leicht berechnen:
V = 5700 W / (5 K * 1,163 Wh/l*K)

Aber nun zurück zur Praxis:
Drossel doch bitte die zu warmen Räume etwas weiter ein. Dann brauche ich die neuen Topmeterwerte und die Raumtemperaturen.

Robert

Verfasser:
ReneM
Zeit: 02.02.2019 10:54:07
0
2744999
Ich habe mich mal wegen externen WMZ schalu gemacht. Evtl. investiere ich das Geld und die Zeit. Das werde ich aber vermutlich erst im Frühjahr angehen, denn jetzt die Vorlauf/Rücklauf-Leitung auftrennen um da was reinzuschrauben möchte ich ungern während der Heizperiode machen.
Was ich aber darüber gelesen habe, hört sich gut an, denn dann könnte man ja wirklich den Volumenstrom ziemlich genau ablesen und auch die VL/RL-Temps wären besser als die internen der WP.

Nichtsdestotrotz habe ich mal eine neue Messung heute durchgeführt. Es gibt da ein kleine aber denke ich wichtige Überraschung!
Ich habe einfach mal im Gästezimmer den Volumenstrom gedrosselt um zu sehen was der Raum macht. Er macht nix! 19,2°C mit den 2,8l/min vorher – 19,1°C mit 1,6l/min jetzt. Spreizung ist natürlich anders, aber seit 48h habe ich das Setting so und die RT bleibt ziemlich stabil.
Ideen? Evtl. gibt das Aufschluss über das "Problem"?



Insgesamt bin ich also nun bei 1188l/h, was ordentlich ist und noch Luft hat nach unten für den Mindestvolumenstrom.
Die Kreise mit 0,2 kann ich nicht weiter drosseln, die nächste viertel Drehung sperrt den Kreis komplett.

Verfasser:
Goose81
Zeit: 02.02.2019 11:19:59
0
2745020
Bei mir würden einzelne Räume sogar wärmer mit etwas weniger Volumenstrom, Spreizung änderte sich dabei von 2 auf 3 k

So ne Änderung hat auch Einfluss auf die Gesamtpreis gut der Anlage, evtl läuft diese jetzt laenger

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W. Fischer schrieb: Das er bei 15 Grad Außentemperatur taktet ist ok und nicht zu vermeiden Da komme ich auch mit max. 3 Starts täglich hin. Nutze auch wie Günter das 2. Programm, welches ich meinen Bedürfnissen angepaßt...
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