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Zementestrich / extreme Kälte
Verfasser:
toschika
Zeit: 20.01.2019 10:01:19
0
2737691
Guten Morgen in die Gemeinede,

ich habe gestern im Dachgeschoss einen neuen Zementestrich gelegt bekommen.
Zementestrich Portlandzement/Kalkzement mit QuickHard und Mitteln um diesen auch bei 3-4cm Dicke stabil zu halten.

Da nun die nächsten Tage/Wochen starke Minusgerade zu erwarten sind, frage ich mich, ob ich denn mal die Fußbodenheizung hochfahren sollte.

Mein Estrichleger meint, ich darf dies erst nach zwei oder drei Wochen tun, vorher nicht. Hierzu wird mir noch ein Heizprotokoll übersandt.

Das maximale ist, dass wir einen Heizlüfter in der Flur gestellt haben, der schräg nach oben pustet...

Bin mir nun etwas unsicher, ob das so reicht bei diesen Temperaturen.

Das Gebäude ist nicht gedämmt (BJ 1970), Fenster dreifachverglast. Keine Wohnungseingangstür, ist aber abgedeckt um Zugluft zu vermeiden.

FBZ mit Vorlauf 15Grad hochfahren ja/nein? Vlllt.?

Verfasser:
Kevin89
Zeit: 20.01.2019 10:09:30
0
2737695
Also ich persöhnlich würde nur mit Heizlüftern dafür sorgen das es drinnen nicht weniger als vllt 5-10C° hat und erst dann die Fußbodenheizung anwerfen, wenn die geforderte Zeit um ist.

Verfasser:
winnman
Zeit: 20.01.2019 10:18:39
0
2737697
Falls deine Fußbodenheizung so eingestellt werden kann, dass der Vorlauf 10° nicht überschreitet, würde ich das auf alle Fälle machen.

Wenn das Teil aber > 30° da reinschieben will, dann besser mit Heizlüfter, Abdecken, . . . dafür sorgen dass der Estrich auf keinen Fall <1° auskült.

Verfasser:
WilliHH
Zeit: 20.01.2019 10:24:40
0
2737700
Heizlüfter hält die Räume für paar Tage frostfrei.
Unseren Estrich haben wir nach 7 Tagen mit 25° vorgeheizt.

Verfasser:
toschika
Zeit: 20.01.2019 11:23:59
0
2737751
Ich habe eine Fußbodenheizung mit Festwertregler.
Mindesttemperatur sind 20Grad an dem Termosthat, aber ich kann den Vorlauf (65Grad) zusätzlich begrenzen, sodass ich sicher auf 10 Grad kommen kann...

Vllt wäre das tatsächlich die eleganteste Lösung...

Verfasser:
Frank47
Zeit: 20.01.2019 14:39:04
1
2737883
Wir haben im Winter 2010/2011 neu gebaut. Der Estrich kam am 23. November rein.
Der Bau war noch recht offen, Rolladenkästen noch offen, Bautüren drin, keine Heizung.
1 oder 2 Tage später gab es nachtfrost bis -5. Meine Baufirma darauf angesprochen sagte mir, der Estrich erwärmt sich duch das aushärten selbst, chemische reaktion usw.
Da wir Schlüsselferetig gebaut haben konnte es mir ja egal sein. Ich habe dann trotzdem an die Bautüren styropor Platten gestellt um wenigstens den kalten Luftzug zu verringern. Tja was soll ich sagen, passiert ist nix. Der Estrich ist sauber ausgehärtet obwohl bis anfang Januar immer Frost und teilweise 2 stellig war.

Frank

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 20.01.2019 16:15:54
1
2737948
@Frank47:
Das ist richtig.
Nichts unternehmen ist korrekt - weder Heizlüfter noch FBH anstellen.

Ein Heizlüfter im Raum bewirkt, dass die Oberseite des Estrichs getrocknet wird, die Unterseite nicht. Dadurch heben sich die Ecken.
Ähnlich ist das mit der FBH. Oberseitig kann die Feuchtigkeit in den Raum entweichen, unterseitig ist sie durch die Materialdicke und Folie nach unten gefangen.

Und - Wasser friert im Estrich nicht bei 0 °C

Aktuelle Forenbeiträge
Chris_XXX schrieb: Hallo, letzendlich habe ich es nun etwas anders gemacht. Ich habe die Heiztakte mit Hilfe der Nachtabsenkung in den Tag hinein verlegt. Ab 9 Uhr darf die Heizung los rattern. Bei der aktuellen Wetterlage...
W. Fischer schrieb: Das er bei 15 Grad Außentemperatur taktet ist ok und nicht zu vermeiden Da komme ich auch mit max. 3 Starts täglich hin. Nutze auch wie Günter das 2. Programm, welches ich meinen Bedürfnissen angepaßt...
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