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TOP-Idee oder Schwachsinn?
Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 20.01.2019 16:27:57
0
2737955
Kannst ja anhand der Spreizung von 3 - 4K selbst ausrechnen, wie der Soleeingang ist, wenn der Ausgang -1 Grad hat.
Und ja, die Stiebel, bzw. Tecalor Kisten, zeigen nur einen Temperaturwert der Sole an.

Verfasser:
Schwedenhaeusle
Zeit: 20.01.2019 17:30:44
0
2738015
Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
Kannst ja anhand der Spreizung von 3 - 4K selbst ausrechnen, wie der Soleeingang ist, wenn der Ausgang -1 Grad hat.
Und ja, die Stiebel, bzw. Tecalor Kisten, zeigen nur einen Temperaturwert der Sole an.

Die Frage ist nur, WELCHEN Wert die anzeigt. "Temperaturfühler Soleeintritt" heisst er und sitzt am SoleAUStritt *grummel* das gibt abzug in der B-Note.

Ist denn die Spreizung 3-4K für Soleein/Austritt eine "allgemein gültige" Konstante oder wie leitest Du das ab? Wenn bei mir so verlässlich die Quellentemp zu bestimmen wäre, wäre das ja iO mit plus 3-4° nach 7 Stunden - könnte ich alles so lassen, wie es war!

Zeit: 20.01.2019 17:37:50
1
2738020
Zitat von Schwedenhaeusle Beitrag anzeigen
Vorallem bin ich jetzt beruhigt, dass keiner "oh mein gott" geschrien hat und ich somit nicht befürchten muss, dass mir irgendwas um die ohren fliegt.


Zu deinen Bedenken:
Die Gerät haben eindeutige Spezifikationen. Werden die eingehalten, ist alles gut.

Es geht um:
-Strom
-Volumenstrom
-Temperatur
Indirekt verknüpft ist damit auch das Taktverhalten. Aber da schint auch alles im grünen Bereich zu sein.

Liegen die Werte im spezifizierten Arbeitsbereich, dann sind die restlichen Fragen Optimierungsfragen. Du hast nur an der Heizkurve etwas verändert und damit an der Temperatur. in den Spezifikationen der TTF 05 sind für den Heizkreis Temperaturen von 15 bis 65 Grad ausgewiesen. Niedriger ist besser für die Haltbarkeit / Standzeit, aber den Rücklauf von 23 bis 25 auf 28 bis 30 anzuheebne, da lacht die WP drüber.

Es sind lediglich Optimierungfragen zu klären (Alphabetisch sortiert):
-Effizienz
-Komfort
-Standzeit

Und meist gehen die miteinander einher. Da geht es nur selten um "Konflikte" / Kompromisse, und auch dann nur in Detailfragen, z.B.Taktung vs Effizienz:
Ein paar Starts mehr oder weniger vs Effzienzgewinne im kleinsten Prozentbreich.

Im allgemeinen ist ein gleichmäßiges Durchheizen für alle drei Punkte besser, also auch Komfort. Der Boden ist kalt, weil das Haus warm genug ist. Ein modulierenes Gerät würde abregeln und den Boden so ein Bisschen auf Temperatur halten, ohne zuviel zu heizen. Ein On/Off-Gerät wie bei dir muß pausen einlgen, in denen der Boden dann kalt wird. Dennoch, auch bei einem modulierenden Gerät wäre der Boden relativ kühl, weil die FBH nicht viel heizen soll und braucht bei guter Dämmung. Das ist also eine Gebäudeeigenschaft und nicht speziell ein "WP-Problem"!

Da gibt es prinzipiell nur zwei Optionen
- über Bedarf Heizen (Boden Warm wie gewünscht, aber dafür Haus wärmer als nötig)
- Man heizt weiter genau soviel wie vorher, aber verschiebt die Zeitpunkte, so daß der Boden dann warm ist, wenn es am wichtigsten ist. Und da ist du ja gerade dran. Die mittlere Temperatur ändert sich nicht, nur die warmen Zeitpunkte.

Ein 7 Stunden Block ist dafür morgens sicherlich nicht nötig. Besser ist so lang wie nötig und so kurz wie möglich um den Boden auf Wunschtemperatur zu bekommen / angenehm zu teperieren. Das ergibt in der Regel einen höheren Komfort.

Dann verteilt sich die restliche Heizzeit besser auf den Tag und man hat dann nachmittags / abends den Boden nicht so kalt. Gerade an milden Tagen in Herbst und Frühling hast du dann nämlich die Situation, daß du dann tagsüber kaum oder gar keine Betriebstunden mehr hast und der Boden dann am Abend kalt ist.

Ich würde die Parameter so setzen, daß sich morgens ein 3 Stunden Block ergibt, und dann schauen wie gut es paßt und es dann dementsprechend dann nochmals ändern wenn nötig. Neben der Heizkurve und den Zeitprogrammen ist die Hysterese der wichtigste Parameter. die Hysterese wird beim Einstieg in die Thematik oft übersehen bzw. unterschätzt. Nicht jeder kann den Begriff geich zuordnen. Manchmal wird das vom Hersteller auch anders benannt. Aber bei diesem Hersteller / Gerät heißt es Hysterese.

Eine Frage stellt sich mir:
Wie wurde der hydraulische Abgleich durchgeführt?

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 20.01.2019 17:45:01
1
2738025
Laut Aussagen hier im Forum wird tatsächlich nur der Soleaustritt, quasi nach dem Verlassen des Verdampfers angezeigt. Ansonsten kann das ja gern noch ein Stiebel - oder Tecalor Eigner berichtigen.

Und die 3 - 4K Spreizung zwischen Soleein - und Austritt haben sich als optimal erwiesen.
Bei nur einem angezeigten Wert bzgl. Soletemperatur muss halt zur Einstellung von Solepumpenleistung und Spreizung mal mit externen Temperaturfühlern, bzw. Thermometern gearbeitet werden.

Und bei wirklich gut ausgelegter FBH (kleiner VA) und / oder Ausnutzung aller möglichen Heizflächen, gibt's eben keine warmen Fußböden mehr, weil die Vorlauftemperatur dementsprechend niedrig ist und die WP dann umso effizienter läuft.
Entscheidend ist vielmehr das Erreichen der gewünschten Raumtemperatur, nicht die Oberflächentemperatur des Fußbodens.

Verfasser:
Schwedenhaeusle
Zeit: 20.01.2019 18:32:31
0
2738058
Ok, danke erstmal. das meiste hab ich verstanden - insbesondere, dass ich
A. nicht in irgendeinem Extrembereich bin (das war ja meine Eingangsfrage/Angst)
B. die "kühlen" böden quasi systembedingt sind wegen niedrigem VL (hatte Heizi damals auch gesagt)
C. dass ich die 7 Stunden opimieren werde - fange mal mit 3 Stunden an und verlängere, wenn das nicht langt. Mittags setze ich auch nochmal einen Block.

der hydraulische Abgleich wurde von mir gemacht, da Verantwortlicher Planer seinerzeit leider nichts übergeben hatte und als mir das auffiel, leider der Betrieb nicht mehr existent war.
ich habe mit einer ausgeliehenden Wärmebildkamera so lange "rumgespielt", bis A. alle räume ausser SZ gleich warm wurden und B. alle Heizkreise ausser SZ die gleiche Bodentemp hatten. diese Werte (Durchflussmenge je HK) habe ich notiert und verwende sie seitdem.

Bad ist aber (wegen Saunaausbaureserve) aktuell der grösste Raum in OG und daher schon voll geöffnet. Hat 2l/min laut anzeige. Volumenstrom insgesamt ist 15l/min, minimum ist 8,3l/min für die TTF. Es erschien mir nicht sinnhaft. die Durchflussmengen in den anderen Räumen %ual weiter zudrosseln, nur um im Bad 2,5l(min hinzukriegen - denn der VL bliebe ja mit 27-28 Grad niedrig..... Denkfehler?

.

Verfasser:
Schwedenhaeusle
Zeit: 20.01.2019 21:30:42
0
2738167
Zur heizhysterese: leider kann man die bei meinem Modell anscheinend nur für WW verändern, ist für heizen wohl immer bei 1K. Checke ich aber morgen nochmal im Telefonat mit tecalor.

Ich lasse die nächsten Tage je früh morgens und mittags einen Block a 3 Stunden mit fusspunkt 23,5 bei HK 0,2 laufen. Die restliche Zeit fusspunkt 19. Mal schauen, was das bringt und auf welche RL die Böden in den 9hPausen abkühlen.
Gut jetzt zu wissen,, dass innerhalb der "Arbeitsbereiche" nix passieren kann, das gibt Mut zum experimentieren :-D

Zeit: 21.01.2019 15:45:19
0
2738587
Zitat von Schwedenhaeusle Beitrag anzeigen
Bad ist aber (wegen Saunaausbaureserve) aktuell der grösste Raum in OG und daher schon voll geöffnet. Hat 2l/min laut anzeige. Volumenstrom insgesamt ist 15l/min, minimum ist 8,3l/min für die TTF. Es erschien mir nicht sinnhaft. die Durchflussmengen in den anderen Räumen %ual weiter zudrosseln, nur um im Bad 2,5l(min hinzukriegen - denn der VL bliebe ja mit 27-28 Grad niedrig..... Denkfehler?


Solange man mit dem Volumenstrom im "grünen Bereich" ist, kann man die anderen Kreise drosseln. So kann man dann die Heizwassertemperatur etwas anheben, passend für das Bad, ohne die anderen Räume zu überheizen. Da du aber ein On/Off-Gerät hast, ist die Wirkung begrenzt. Hier hilft dann der Tipp mit dem Verriegeln der / des Badkreise(s),

Näher man sichmit dem Volumenstrom dem unteren arbeitsbereich, dann kommt genau deine Überlegung zum Zug. Dein Gedanke ist dann genau richtig. Abwürgen ist nicht sinnvoll.

Verfasser:
Schwedenhaeusle
Zeit: 21.01.2019 16:40:53
0
2738618
alles klar, vielen Dank!!

Tecalor hat heute übrigens sowohl den Sitz des Quellentemp.fühlers am Soeausgang (also NACH Kompressor) bestätigt als auch die konstante Heizhysterese 1K. allerdings haben die mich noch auf die Reglerdynamik aufmerksam gemacht, damit kann ich den Takt auch "künstlich" verlängern. mal schaun, ob ich das brauche..... ;-)

Zeit: 21.01.2019 16:45:24
0
2738623
Ok, das überrascht mich ein wenig. Laut Handbuch ist die Hysterese bei dem Modell veränderbar. Aber vielleicht habe ich auch das falsche Handbucherwwischt, bzw. nicht die passende Version.

Das ist zwar schade, aber du hast ja schon gemerkt:
Es gibt einen Plan B, sollte man ihn brauchen.
Es gibt auch noch einen Pan C, über das Zeitprogramm, so wie du es jetzt auch machst.

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 21.01.2019 19:28:57
0
2738729
Schwedenhäusle,

im ersten Beitrag wird so nebenbei angegeben dass " gelegentlich so 1 -2 Stunden" der Kaminofen in Betrieb geht.
In einem gut gedämmten 150m2 Haus in SH trägt dies schon ein Stück zum 2000 kWh/Jahr Verbrauch bei und beeinflusst auch die Hydraulik und damit das Einspeichern in die Bodenplatte nicht unerheblich, wurde das verfolgt und berücksichtigt.
Wie viel Holz, Holzbrikett verbrennst Du im Jahr ?

WB

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Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen" kennt wohl keiner mehr. Ihr habt keinen Brennwertkessel der moduliert...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch hier genug schwarze Schafe die frei Schnauze arbeiten wenn man sie denn lässt...
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