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Differenz Wärmemengenzähler zu Gaszähler - wieviel ist normal?
Verfasser:
Boomerang
Zeit: 20.01.2019 20:59:27
0
2738147
Hallo,

ich habe eine Heizkostenabrechnung in einem Dreifamilienhaus erstellt.

An die Heizung angeschlossen sind vier Wärmemengenzähler (3 Wohneinheiten und 1x für Warmwasser).

Insgesamt habe ich eine Differenz i.H.v. 2,6% zu den Verbrauchswerten des Gaszählers.

Kann mir jemand sagen, welche Abweichung normal ist? Das wäre für mich interessant, um den anderen Miteigentümern ggü. sprachfähig zu sein.

Viele Grüße

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 20.01.2019 21:10:12
0
2738152
"Insgesamt habe ich eine Differenz i.H.v. 2,6% zu den Verbrauchswerten des Gaszählers. "

Zeigt dein Gaszähler die Verbrauchswerte in kWh an ?

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 20.01.2019 21:11:36
1
2738153
Hallo,

das heißt doch, daß dein Kessel und die Rohre zu den Zählern mit einem Wirkungsgrad von 97,4% gelaufen sind, oder?


Halte ich für sehr gut


MfG

Verfasser:
Papalf
Zeit: 20.01.2019 21:14:16
1
2738155
Vermutlich rechnet der Gasversorger das Gas in kWh ab...

Das Gas selber hat einen variablen Heizwert. (klick)
Je nach Kesseltemperatur ist aber der Wirkungsgrad, also das was aus dem Gas an Leistung rauskommt nicht immer gleich. (klick)

Verfasser:
carphone
Zeit: 20.01.2019 22:20:48
0
2738194
@ Boomerang
Der Lieferant liefert dir Gas mit einer bestimmten Wärmeenergie. Davon gehen bei dir 97,4% in die Heizkreise und der Rest von 2,6% offensichtlich in den Schornstein.

Das bedeutet für deine Abrechnung, dass du eine kWh Wärme im Heizkreis (mehr als) 2,6% teurer berechnen musst, als eine kWh vom Gaslieferenten. Die 2.6% reichen natürlich noch nicht, denn du wirst auch die monatliche Grundgebühr für den Bezug von Gas zu den Einkaufskosten hinzurechnen. Du musst natürlich die Gesamtkosten der eingekauften Wärme auf die insgesamt an die Heizkreise abgegebene Wärme umrechnen. Wenn du also für 800 Euro Gas bezogen hast und noch 200 Euro Grundgebühr in dem Jahr hattest, musst du die Gesamtkosten von 1000 Euro auf die von den Wärmezählern erfassten Werte anteilig umlegen.

Es ist also völlig egal, wieviel Gas in m³ oder in kWh du bezogen hast, wichtig ist nur wieviel Kosten für das Gas entstanden sind.

Die 2,6% Unterschied wären übrigens unglaublich wenig. Im allgemeinen ist das mehr. Spielt aber keine Rolle für die Abrechnung.

Chris

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 20.01.2019 23:37:21
1
2738220
Jungs Jungs Jungs...

erstmal fängt der Mist beim Messen mit dem Messen an.

Also die gemessenen qm im WMZ sind nicht die die da durchströmen
identisch zu dem WMZ... (+-5% Volumenstrom * +-0,8 Grad )

Dann kommt der Gaszähler oben drauf (+-3%)

Nun kommt noch hinzu:
-die Gasqualität schwwankt und der Energeiwert vom Versorger ist der Mittelwert einzelner Messungen
-dann ist die Verbrennung mit Verlusten behafet
-Dann hat die Anlage Verluste auch während der Stillstandszeiten (Wärme die nicht gezählt wird)

So schaut man sich die MEsstoleranzen an.... Braucht man gar nicht weiterdiskutieren.

Fehler < Summe der Messtoleranzen der beteiligten Geräte: Super --> vernachlässigbar

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