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Neubau Einfamilienhaus - Tipps für Heizsystem
Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 19.01.2019 15:23:37
0
2737394
Zitat von philipok Beitrag anzeigen
Und ich stelle mir die Frage, ob es von der Max.temperatur ausreichend ist, wenn man im Winter von der Arbeit draußen in nassen Klamotten durchgefroren nach Hause kommt.

Soll die Frage bedeuten, dass du dann kurzfristig die Temperatur im Haus erhöhen willst? Das kannst du mit einer Fußbodenheizung ohnehin vergessen, egal ob WP oder Gastherme.

Wie habt ihr die Rodelbahn denn früher Eisfrei gehalten, rein aus neugierde?

Verfasser:
holter
Zeit: 19.01.2019 15:35:26
1
2737397
Ich habe einfach bei ubakus.de geschaut, da steht der m³ Beton bei 250 kWh. Bei einer 11,5cm dicken Wand entspricht dies 29kWh pro m². Ja, gegenüber (luftgetrockneten?) Lehmziegeln ist das viel, anderes Mauerwerk "bekommt" man dafür aber nicht, und auch Trockenbau mit Gipskarton oder OSB liegt in dieser "Preisklasse". Jetzt immer auf die Energie bezogen.
Achso, passt bei eurer Dämmung auf: Holzfaserdämmung hat oft einen überraschend hohen Energieverbrauch bei der Herstellung. Andere natürliche Dämmstoffe können das besser.

Verfasser:
philipok
Zeit: 19.01.2019 20:33:45
0
2737532
Zitat von Didi-MCR52 Beitrag anzeigen
Zitat von philipok Beitrag anzeigen
[...]

Soll die Frage bedeuten, dass du dann kurzfristig die Temperatur im Haus erhöhen willst? Das kannst du mit einer Fußbodenheizung ohnehin vergessen, egal ob WP oder Gastherme.

Wie habt ihr die Rodelbahn denn früher Eisfrei gehalten, rein aus neugierde?


Ok, Temperatur kurzfristig hoch fahren ist über die Bodenheizung nicht möglich ... klar. Dann muss dafür der Grundofen herhalten ;-)

Die Rodelbahn hab ich in meinen Jugendjahren frei geschaufelt. Links und rechts der Bahn hat mein Vater gefräst. Und meine Schulkameraden (die sich etwas verdienen wollten) und ich haben geschippt: 525 m Bahn + ca. 150 m Lift.

Das lohnt natürlich nur, wenn der Wetterbericht stabil gutes Winterwetter vorher sagt. Die Edelstahlrinne reflektiert das Sonnenlicht gebündelt in die Kurveninnenseite. Die Kurven, die innen also von der Sonne beschienen sind, schmelzen relativ gut von allein ab (wenn man erstmal den 1 Meter Schnee beseitigt hat). Das Schmelzwasser läuft dann in die Schattenkurven, wo das Rinnsal gefriert.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 19.01.2019 22:18:20
1
2737585
Zitat von Didi-MCR52 Beitrag anzeigen
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
[...]

Schräger Vergleich, ökologisch gesehen.

Wärmepumpe wird im Forum als einzig ökologische Wahrheit gepriesen, Gas verbrennt ja fossile Energie.
Aber Bus und Bahnfahren wird verteufelt? Entschuldigung, die Verkehrswende wird nicht durch 1:1-Ersatz von Verbrennungsautos durch[...]


Du hast den Vergleich nicht verstanden...

Da kommt einer .. WP ist nur für Öko mit Geld... weil ich habe Nachbar .. hat 100000 Eur versenkt und nur 300 Eur weniger Heizkosten als ich mit Gas...

Genauso ist es mit Autos... Wenn ich sage "Auto=Auto" weil 4 Räder... dann kann ich auch vergleiche: Bus und Bahnfahrer gegen autofahren die imemr Teslas kaufen für 80000 Eur... Boah teures Autofahren...

Aber es gibt Autos von bis.... genauso wie Wärmepumepnsystem von bis...

ja ich habe selber einen Bekannten... Gas + wasserführenden Kamin + Solarthermie...
Das ganze System war konventionell und NICHT billig... wird sich nie lohnen.... sagt er im 7 Jahr selber...

-------------------------------------------------------------------------

So zum Thema:

@Threadersteller: Du mußt dich entscheiden...

Willst du einen Grundofen der wirklich befeuert wird und kannst du dir das die nächsten 20 Jahre gut vorstellen:

Bau dir eine LWP und einen Grundofen. Die LWP ist nicht der Effizenzbrüller ABER... Wenn du sie eh nur als Backup / im Sommer und für WW laufen läßt.... reicht das dicke

Dafür passend die FBH oder Wandheizung auslegen... fertig...

Wenn du später dann ( im Alter ) doch darauf kommst mit dem Ofen zu spielen und die Heizung heizen zu lassen...

Ist dann immernoch die ENtscheidung offen... bohren / graben oder... ggf wieder eine dann noch effizentere LWP...

Verfasser:
philipok
Zeit: 20.01.2019 11:04:46
0
2737727
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Zitat von Didi-MCR52 Beitrag anzeigen
[...]


Du hast den Vergleich nicht verstanden...

Da kommt einer .. WP ist nur für Öko mit Geld... weil ich habe Nachbar .. hat 100000 Eur versenkt und nur 300 Eur weniger Heizkosten als ich mit Gas...

Genauso ist es mit Autos... Wenn ich sage "Auto=Auto" weil 4[...]


@Peter_Kle ... danke fürs Feedback. Das ist nun der erste ernsthafte Vorschlag zu einer LWP. Wie gesagt, liegt das Haus auf ca. 900 m ü.NN bei einer Jahresmitteltemperatur von ca. 5°C. Die Winter sind 3,5-4 Monate lang. Im Haushalt leben 5 Personen, die WW verbrauchen.

Wie lohnt da eine LWP - selbst als Backup?

Du würdest komplett auf den Gasanschluss verzichten?

Eine SWP mit RGK hältst du für unsinnig?

Schönen Sonntag!

Verfasser:
philipok
Zeit: 20.01.2019 11:15:52
0
2737737
Fazit bis hierher:

Das Thema "Heizsysteme" ist ein weites Feld. Und leider passiert das, was zu anderen Themen in anderen Foren auch passiert ist: Es gibt XY Systeme und dazu XY Meinungen ... und die offenbar voller Überzeugung.

Ich als Laie verstehe nun zwar einige Systeme besser, weil ich parallel zum Forum lese. Eine echte Entscheidungshilfe sind mir die Beiträge bis hierher leider nicht.

Mein Heizungsbauer des Vertrauens in Oberwiesenthal ist ein alter Sportkumpel meines Vaters. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er mir keinen Mist verkaufen würde. Seine Aussage zu dem Thema: Je einfacher, desto besser. An dem Standort lohnt im Grunde weder ST noch PV. Das System aus ST + wasserführenden Grundofen + Gasbrennwerttherme findet er sinnvoll. Sie ST unterstütz während der Nicht-Winter-Monate für die WW-Aufbereitung und sorgt so dafür, dass der Gasverbrauch gen Null tendiert. In den straffen Wintern nutzen wir unterstützend (leider) den fossilen Brennstoff Gas. Den Grundofen betreiben wir so gut es geht ... hoffentlich täglich.

Zurück zum Forum: Ich würde mir weniger pauschale Aussagen wünschen, entsprechend Verständnis für den Laien und konkrete Hilfe, die sich stark an den Umständen (Standort, Verbrauch etc.) richtet. In diesem Thread hier gab es dazu wirklich gute Beiträge inkl. ganz konkreter Nachfragen zu Werten, die ich in meiner aktuellen Situation einfach noch nicht liefern kann.

Zwischendurch kommen allerdings immer wieder Beiträge, die mich eher verunsichern. Im Ergebnis bin ich so orientierungslos wie zuvor und habe den Eindruck, ich müsse die Entscheidung doch selbst treffen ... obwohl auf Null Erfahrung und meinem laienhaften Verständnis basierend. Genau das wollte ich nun nicht.

Ich würde mich also riesig freuen, wenn ich hier noch die ein oder andere sachlich-fachliche Meinung erhalten darf - bezogen auf den Standort, meinen aktuellen Kenntnisstand zur Bauweise, die Anzahl der Hausbewohner und meinem Wunsch zu einem Holzfeuerofen (wobei ich hier schon vom Grundofen überzeugt bin).

Ich hoffe, das Forum versteht mich hier richtig. Das ist alles andere als eine pauschale Kritik, sondern "als Wort zum Sonntag" eine Reflexion, wie es mir als neues Forumsmitglied nach vier Tagen Austausch geht.

Ich wünsche allen einen tollen Sonntag! Sonnige Grüße ;-)

Verfasser:
RobertP
Zeit: 20.01.2019 11:18:50
1
2737746
Die Frage ist, wo das Außengerät stehen soll, ohne dass es eingeschneit wird. Wenn die LWP ihre Luft nicht bekommt, war es das...

Robert

Verfasser:
philipok
Zeit: 20.01.2019 17:56:03
0
2738033
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Mit dem Dämmthema solltest Du Dich auch mehr beschäftigen,
denke ich?
Es gibt keine "Mineralholzwolle" und die genannten Dämmwerte
wären für eine Wand übelst, aber andererseits 0,6 für ein Fenster
sehr, sehr gut...

M.M. sollte man sich zunächst erstmal Gedanken[...]


Also der U-Wert für die Wand liegt "nur" bei 0,24. Der Bauunternehmer und wir setzen auf die biologische Bauweise. Wir als Bauherren möchten ein möglichst ökologisches Holzhaus. Der Bauunternehmer weiß, dass die 0,24 leicht verbessert werden könnten - unter Einsatz nicht-biologischer Dämmstoffe bzw. unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingung am Baustandort.

Der U-Wert für die Fenster liegt bei 0,6.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.01.2019 18:22:44
1
2738053
0,24 Wand ist nicht besonders.

Du kannst auch mit rein biologischen Materialien eine Passivhaus-
dämmung erreichen.
Z.B. auch mit einer Strohballenwand. :-)
Und ein möglichst geringer Wärmeverbrauch hat auch etwas mit
Ökologie zu tun, denke ich.

0,6 Fenster ist eigentlich zu gut.
Sicher, oder ist das der Wert der Verglasung?
Das ganze Fenster ist schlechter, als die Verglasung, weil die
Rahmen schlechter dämmen.

Ansonsten, Du bekommst hier nicht das eine Rezept und letzen
Endes musst Du entscheiden.
Mein Favorit wäre Erdwärme mit Ringgrabenkollektor in Eigenleistung,
wenn das Grundstück das hergibt und Grabungen kein Problem sind.

Grüsse

winni

Verfasser:
philipok
Zeit: 20.01.2019 20:11:13
0
2738133
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
0,24 Wand ist nicht besonders.

Du kannst auch mit rein biologischen Materialien eine Passivhaus-
dämmung erreichen.
Z.B. auch mit einer Strohballenwand. :-)
Und ein möglichst geringer Wärmeverbrauch hat auch etwas mit
Ökologie zu tun, denke[...]


Hallo Winni,

ob 0,6 fürs Fenster oder die Verglasung gelten, muss ich nachfragen.

Ich hatte mir kein "Rezept" erwartet - dennoch richtungsweisende Informationen. In diesem Thread hier wird mir allerdings von der LWP + wasserführendem Kamin ganz ohne Gasanschluss bis hin zu klassisch Gasbrennwerttherme + SWP alles angeboten. Und jeder scheint davon überzeugt zu sein, dass es die richtige/korrekte Empfehlung ist.

Und genau darin liegt meine Schwierigkeit. Ich habe keine Schwierigkeit, mich zu entscheiden - so grundsätzlich meine ich. Entscheidungen fallen auf Basis von Fakten leichter - mir zumindest.

Und dafür ist der Strauß Blumen der Antworten einfach zu bunt.

Im Grunde ist es ein Aufruf dazu, sich zu Themen nur zu äußern, wenn man a) die Fachkenntnis dafür besitzt und b) sich die Zeit nehmen mag, sich tatsächlich mit dem Gegenstand der Diskussion auseinander zu setzen und nicht im Dreizeiler runter zu schreiben, welche Lösung offensichtlich die beste ist. Das hilft mir zumindest nicht.

SWP mit RGK hat es mir auch angetan. Fläche habe ich, wenn auch in Hanglage. Wie es unter der Erdoberfläche ausschaut, weiß ich nach den zwei Bodenproben, die das Bauunternehmen vornehmen wird.

Nochmal zur Dämmung der Wand: Wir bauen in Holzständerbauweise. Als Dämmstoff kommen Holzfaserdämmplatten zum Einsatz.

Weches wäre deiner Meinung nach die bessere Alternative?

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 20.01.2019 22:07:31
1
2738187
Hallo winni, der U-wert ist besser als es die Zahl erscheinen lässt. Bei einer Holzwand jene mit selbigen isoliert wird ist diese homogener als z.b. eine Ziegelwand. Der pauschale Zuschlag kann man reell hier fast eliminieren damit könnte man 0,2 hier annehmen.
Das Dach kann man relativ leicht auf 0,15 oder besser weniger bringen, wir haben 0,11.
Bei einem Bau würde ich bevorzugt örtliche Handwerker nehmen, die Bauweise unterscheidet sich manchmal, vielleicht nicht letzter Stand aber hochwertiges wird man bekommen und die sind Morgen auch noch da.
Mein Favorit wäre SWP+RGK sowie wasserführenden Holzofen wegen des vorhandenen Waldes. Ob ein RGK möglich ist müsste man erst klären.
Phillipok, wir haben im ersten Jahr etwas über 2000KWh Strom für Heizung und WW benötigt, noch etwas überhöht aber hier gibt es Gründe wie Wasserschaden, Baufeuchte und falsche Einstellung der WP. Die Kosten sind überschaubar und fallen im wesentlichen im Winter an.
Bei einem eigenen Wald würde ich das Holz auch Nutzen und auch an ein waserführendes System denken. Hier gibt es einige Möglichkeiten wobei man hier einen entsprechend großen Pufferspeicher benötigt. Hier kann man dann eine WP taugliche FRIWA montieren wobei die WP direkt an den Heizkreis eingebunden ist und WW nur über ein 3/2 Wegevetil den oberen Bereich des Puffers belädt. Die Heizkreise werden über den Puffer mit Mischer versorgt, WP gesperrt bei entsprechender Temperatur.
Warum SWP mit RGK? Würde die Anlage auf das Haus +WW auslegen aber bei täglichen Gebrauch des Holzofens wird diese selten in Einsatz sein. Hier kann man auch eine on/off WP einbauen jene einiges kostengünstiger als eine modulietende ist, Ausnahme hier Import der WP. Mit Förderung von max 4500€ bekommt ihr fast eine Dimplex 6KW. Der RGK kann auch mit einem oder mehreren Rohren umgesetzt werden, die Kosten variieren dadurch auch.
Eine Gasbrennwertheizung macht eine ST zwingend, halte eine sehr kleine PV hier für sinniger da ein Haus eine gewisse Grundlast hat. Damit erzeugt man aber Strom jenen man überwiegend direkt selbst verbraucht, man muss diese aber vorerst nicht montieren da man bereits gesetzliche Auflagen erfüllt.
Man hat mit dieser Kombi auch gut aufgestellt, man kann aber muss nicht mit dem Holzofen heizen um niedrige Kosten zu haben. Der Gasanschluss und monatliche Gebühr entfallen ebenso, die Anschlusskosten liegen auf Niveau vieler errichteten RGK.
Entscheiden musst du, man kann nur die Möglichkeiten aufzeigen und ein jeder hat andere Prioritäten.

Wolfgang

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.01.2019 01:24:14
1
2738231
Das ist ein Forum und da gibt es halt viele Ideen.

Ich finde die Holzständerbauweise gut, weil sich mit verhältnismässig
schlanken Wänden sehr gute Dämmwerte realisieren lassen.
Mach die Wand mit Holzfaserdämmung dicker und sie wird besser
dämmen.

Leider stehen aber die vermeintlich ökologische Holzfaserdämm-
platten bei der grauen Energie für die Produktion gar nicht so gut da:
https://www.ppe.tum.de/fileadmin/w00bqx/www/content_uploads/151016_Leitfaden_OEkologische_Kenndaten.pdf
um die Sache zu verkomplizieren...
Mein Favorit wäre da eine Zelluloseflockeneinblassdämmung ( alte
Zeitungen...) die da um Welten besser aussieht.

Grüsse

winni

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.01.2019 06:30:32
1
2738244
Zitat von philipok Beitrag anzeigen
In diesem Thread hier wird mir allerdings von der LWP + wasserführendem Kamin ganz ohne Gasanschluss bis hin zu klassisch Gasbrennwerttherme + SWP alles angeboten. [...]

Bei dir ist es im Grunde einfach. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse sind LWP und ST vom Kosten/Nutzen ganz schlecht. Also weg damit. Bei Holz sind die Wärmegestehungskosten relativ hoch. Aber aus Spaß am Feuer kann man Grund- oder Kleinspeicherofen nehmen. Ein wasserführender Ofen bringt nichts, da dieser höhere Wärmegestehungskosten hätte als deine Hauptheizung.
Als Hauptheizung bleiben SWP mit RGK oder Gas.
SWP+RGK kostet mit BAFA-Förderung nicht mehr als LWP. Gegenüber Gas hat es den Vorteil, dass
1. es kühlen kann
2. es keinen Gasanschluss und somit schon der zusätzliche Vertrag wegfällt
3. zum Teil durch eigene PV gedeckt werden kann.

Ja, bei PV hast du gesagt, rentiert sich nicht. Das zweifle ich erstmal an, da PV eigentlich sich überall in Dtl. rentiert. Bei mir z.B. rentiert es sich sogar auf NO-Dach, trotz schlechter Erträge. Rechne das mal mit PVGIS durch. Sollte die Rechnung positiv ausfallen, wäre das ein Argument Pro-WP.

Bei Gas würde ich versuchen ST zu vermeiden, da diese nur Kosten/Nutzen schlechter macht. Ich denke, als Ersatzmaßnahme kannst du einfach besser dämmen.

Grüße Nika

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 21.01.2019 07:57:10
0
2738256
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von philipok Beitrag anzeigen
[...]

Bei Holz sind die Wärmegestehungskosten relativ hoch. [...]


Nika, hier ist ein Wald vorhanden, die Höhe der Gestehungskosten beziehen sich auf Benzin für Motorsäge, Strom für Spalter unsw. Kenne einige die Wald besitzen und es fällt jedes Jahr etwas an, wieviel weiß der Eigner.
Wir haben uns einen kleinen Grundofen eingebaut, müssen aber überwiegend Holz zukaufen und hier ist dies reiner Luxus.
Bin normalerweise kein Freund von wasserführenden Holzofen da diese die Hydraulik komplexer machen und in der Regel unrentabel sind. Wenn man Wald besitzt, gewohnt ist mit Holz zu heizen und als primäre Heizung verwendet sieht dies anders aus.
Die SWP wäre sekundäres system aber man muss diese nach den bekannten Regeln einbinden ansonsten ein Effizienzkiller.
Bei einer Gasheizung ist nach meiner Kenntnis eine ST vorgeschrieben da man regenerative Erzeugung benötigt, man kann auch nicht PV statt dessen installieren.
Wollte ursprünglich auch eine kleine ST installieren, absolut unrentabel und die Wartungskosten wäre auf Dauer höher als die Einsparung. Es wäre damit mehr ein Gimmick aber vielleicht hat sich dies hier geändert.

Wolfgang

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 21.01.2019 08:48:47
1
2738274
Du hattest gefragt wie sich die lwp lohnt...

Die backupheizung lohnt sich nie... Sie kostet nur...

Ich habe eine bekannten... Der hat auch einfach den Hb machen lassen
Gastherme Solarthermie und Puffer... 20000 Eur...

Nun holzofen oben drauf mit Wasserführung in Eigenleistung

Lässt er die Therme heizen... 600 Eur im Jahr
Aber er heizt Holz... Letztes Jahr 50 Eur Gas kosten Verbrauch 120 Eur Gebühr

Was macht also die Therme.... Genau fast nichts...
Teuer dies Backup.... Und Pv wird nun auch überlegt weil die größten Kosten die er hat.... Stell dir vor... Als Holzheizer...

Sind die Stromkosten

Und wie sieht es mit solar aus? Was geht im Sommer an WW durch?
Ggf. Hast du in den Bergen noch mehr das Problem "im Sommer zu viel im Winter zu wenig"

Da ist Pv besser dran denn der Überschuss wird eingespeist und verrechnet... Nicht schön sagen Solarthermie Leute die auf Autarkie setzen.... Aber wie gesagt... Was hat man für Kosten in welchem Bereich....

Ganz einfach runtergebrochen sehr ich es so


100% Holzheizer für immer - - > Ofen mit Wasserfuhrung + Notfallheizstab
100% Holzheizer bis auf Sommer - - > Grundofen ohne Wasserfuhrung mit WWWarmepumpe für Sommer
Ggf auch mal sein lassen - - > lwp für WW und Heizung + Grundofen
Gelegenheitsholzer - - >Speicherofen und LWP / SWP / ggf Gas
Romantikfeuer - - SWP /LWP / Gas

Gas kommt bei mir immer nur so la la vor.... Es ist teuer... 2-3000 Anschluss, + Kamin.... Das ist schon eine LWP

Rest in Dämmung...

Die Geisha liefert 5kw bis - 20 Grad.... Und eben du mußt dich entscheiden.... Wird eh der Ofen geschürt....

Man darf auch Neubau nicht mit Altbau vergleichen. Das ist immer ein großer Fehler
Bswp:Schlafzimmer Heizung aus = innerhalb von 1 Stunde 18 Grad

Das klappt im Neubau nicht ohne Fenster öffnen

Heizung aus = Haus kalt über Nacht.

Auch das klappt nicht je nach Gebäude und Masse darin. Beim Neubau kann das gerne mal. 1 bis 2 Tage dauern um von Grad auf 18 Grad runterzukommen.

Stehen dann noch 1000kg Grundofen Masse mit 40 Grad rum... Das heizt gerne 2 Tage nach und dämpft die Abkühlung

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.01.2019 08:52:09
0
2738277
Zitat von Lupo1 Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Nika, hier ist ein Wald vorhanden, [...]

Habe tatsächlich überlesen... Was spricht dann gegen einen Holzvergaser!?

Grüße Nika

Verfasser:
sklrep
Zeit: 21.01.2019 09:39:22
1
2738298
Deine Erwartungen an das Forum sind vielleicht zu hoch. Du wirst dich für eine gute Lösung mit Forumshilfe in einige Themen einarbeiten müssen, das lohnt sich aber!

Zuerst solltest du aber versuchen Fakten zu sammeln:
- Holzheizen: zum Spass/Romantik, zum Heizen bei Lust und Laune, zum Heizen außer bei Ausfall des Heizers, zum Heizen Heizer fällt nicht aus oder kann ersetzt werden
- U-Werte/Heizlast vom Haus
- Bodenverhältnisse (für Option RGK)

Gruß, lrep

Verfasser:
philipok
Zeit: 21.01.2019 13:22:56
0
2738478
Zitat von Lupo1 Beitrag anzeigen
Hallo winni, der U-wert ist besser als es die Zahl erscheinen lässt. Bei einer Holzwand jene mit selbigen isoliert wird ist diese homogener als z.b. eine Ziegelwand. Der pauschale Zuschlag kann man reell hier fast eliminieren damit könnte man 0,2 hier annehmen.
Das Dach kann man relativ[...]


Danke, Wolfgang.Toller Input!!

Verfasser:
philipok
Zeit: 21.01.2019 13:25:14
0
2738480
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von philipok Beitrag anzeigen
[...]

Bei dir ist es im Grunde einfach. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse sind LWP und ST vom Kosten/Nutzen ganz schlecht. Also weg damit. Bei Holz sind die Wärmegestehungskosten relativ hoch. Aber aus Spaß am Feuer kann man Grund- oder Kleinspeicherofen nehmen. Ein wasserführender Ofen[...]


Nun, da scheint sich das "Wort zum Sonntag" gelohnt zu haben. Danke für diese gut begründete Ausführung!

Zeit: 21.01.2019 13:32:20
1
2738489
Wenn Du im Winter sowieso "hoffentlich täglich" (zitat) mit Holz heizt, dann wär doch ein Holzvergaser ideal (ggf. auch im Wohnzimmer - z.B. Walltherm)? Mit FriWa/DLE-Kombination wird dann auch im Sommer das Wassser warm - ohne ST. Für Notfall Heizstab am Pufferspeicher. Dazu KWL mit WRG - fertig. Keep it simple. Hab ich auch so gemacht ;-) (wir sind allerdings "nur" zu dritt)

- Holzständerhaus, 160qm Wfl, U-Wert Wand 0,15/ Dach 0,16, Fenster 3-fachverglast Uf=1,3, Ug=0,6, viele große Fensterflächen Ri. Süden
- FBH in allen Räumen
- KWL mit WRG u. FRG
- Walltherm Kaminofen mit 1000L Pufferspeicher (beides in Hausmitte)
- Brauchwassererwärmung per Clage Solartronic (FWS-DLE-Kombination)
- Heizpatrone im Puffer für Notfälle
- 160qm Wf, Heizlast laut Berechnung 4,3 kW.
- Bodenbeläge UG Fliesen, OG Fliesen bzw. Kork.

- keine Wandheizung, kein Gas, keine WP, keine Solarthermie

Erfahrungsbericht: am Ende hier

Verfasser:
philipok
Zeit: 21.01.2019 16:18:52
0
2738604
Zitat von EinstürzendeNeubauten Beitrag anzeigen
Wenn Du im Winter sowieso "hoffentlich täglich" (zitat) mit Holz heizt, dann wär doch ein Holzvergaser ideal (ggf. auch im Wohnzimmer - z.B. Walltherm)? Mit FriWa/DLE-Kombination wird dann auch im Sommer das Wassser warm - ohne ST. Für Notfall Heizstab am Pufferspeicher. Dazu KWL mit WRG - fertig.[...]


Wofür steht bitte "FRG"?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.01.2019 16:41:03
0
2738619
Wärmerückgewinnung = WRG

Verfasser:
petpetson
Zeit: 21.01.2019 16:42:51
0
2738620
Empfehlungen für den Threadersteller sind nur hilfreich, wenn sie auch den dessen Geldbeutel schonen.

Nochmal:

einfach,
günstig,
langlebig,
wartungsfreundlich,
geringe Folgekosten

Monatlich zahl ich gerne etwas mehr, auch über Jahre, wenn ich keinen Kredit aufnehmen muss, Hightech zu bezahlen.

Warm muss es sein - nicht aufwendig und teuer

oder anderes herum gesagt

Anlage super sparsam, aber die Amortisationszeit ist länger als die Lebenserwartung (....der Anlage)

so... fliege jetzt mit dem Hubschrauber zum Metzger ... ;-)

gr Peter

Verfasser:
philipok
Zeit: 21.01.2019 16:54:45
0
2738628
Zitat von EinstürzendeNeubauten Beitrag anzeigen
Wenn Du im Winter sowieso "hoffentlich täglich" (zitat) mit Holz heizt, dann wär doch ein Holzvergaser ideal (ggf. auch im Wohnzimmer - z.B. Walltherm)? Mit FriWa/DLE-Kombination wird dann auch im Sommer das Wassser warm - ohne ST. Für Notfall Heizstab am Pufferspeicher. Dazu KWL mit WRG - fertig.[...]


Und du hast den Warmwasserspeicher mittig im Haus stehen? Wie genau verbaut? Wir werden ein Kellergeschoss bauen (Hanglage). Dort hatte ich den Haustechnikraum geplant. Sollte sich Temperatur technisch doch ausgehen, oder?

Frage ans Forum: Ein gute und damit vertrauenswürdiger Bekannter schwört auf ST - allerdings in der Lage Oberwiesenthal mit den langen Wintern mit sehr, sehr großem Speicher (für uns hat er ca. 24.000 Liter errechnet, also einen Speicher, der vom Keller- bis ins Obergeschoss reicht). Die Kollektoren müssten mit ca. 60° aufgestellt werden (eher am Carport möglich, da wir ein klassisches Satteldach möchten).

Er sagt, dass die Produktion von Wärme unsinnig sei, die Strom erfordere - also sämtliche mit Pumpen geförderte Wärme. Und die von mir bis hierher präferierte SWP mit RGK hält er für den Standort für nicht ausreichend/effektiv. Wenn dann müsse man in die Tiefe bohren. Dann weiß man wiederum nicht, wie lange die WP technisch wartungsfrei läuft (wenig Erfahrungswerte) und wie es mit der Sonde in der Tiefe und den Leitungen nach 20 Jahren ausschaue.

Mir gefällt grundsätzlich das Konzept der SWP. Die Kombination mit RGK lässt zu, dass man bei einem Schaden ggf. danach graben kann.

Wobei ich das Konzept von EinstürzendeNeubauten auch sehr, sehr spannend finde - zumal er die Anlage nun über einige Jahre betreibt und sie offenbar ziemlich effizient und zuverlässig läuft.

Könnt ihr bitte nochmal Stellung nehmen zum Thema SWP (Tiefenbohrung vs. RGK) und die notwendige Stromversorung durch eine PV-Anlage?

Ein weiterer vertrauenswürdiger und guter Bekannter baut seit 20 Jahren PV-Anlagen. Auch hier werde ich ganz sicher sehr gut und ehrlich beraten werden. Grundsätzlich sagt er, dass eine PV auch in dieser Lage mit den Wintern lohne. Er würde einen Speicher verbauen (wobei ich die Verwendung herkömmlicher Lithium-Akkus aus ökologischen Gründen für halbwegs fatal halte; ich hatte mich zu Salzwasser-Akkus belesen ... nur ist die Entwicklung offenbar noch nicht so weit, dass die wirklich zuverlässig funktionieren ... und es gehört womöglich nicht in dieses Forum).

Also wie lauten eure Meinungen dazu?

Verfasser:
RobertP
Zeit: 21.01.2019 17:05:17
0
2738636
Zitat von petpetson Beitrag anzeigen
[...]Ein gute und damit vertrauenswürdiger Bekannter schwört auf ST - allerdings in der Lage Oberwiesenthal mit den langen Wintern mit sehr, sehr großem Speicher (für uns hat er ca. 24.000 Liter errechnet, also einen Speicher, der vom Keller- bis ins Obergeschoss reicht). Die Kollektoren müssten mit ca. 60° aufgestellt werden (eher am Carport möglich, da wir ein klassisches Satteldach möchten).[...]


Das Problem mit ST sehe ich hier vor allem beim Schnee auf dem Kollektor. Wenn die Wärme gebraucht wird, bringt die ST kaum etwas bzw. mit Schnee gar nichts. Da nützt auch ein Riesenpuffer nichts. Zumal ein 24.000-Liter-Speicher einen riesigen Haufen Geld kostet, den er im Leben nicht wieder einspielt.

PV würde ich mir in Oberwiesenthal aus den genannten Gründen (Schnee...) auch überlegen. Vielleicht gibt es ja Nachbarn mit Erfahrungswerten?

Ich würde bei dem Klima hauptsächlich auf Dämmung und dichte Gebäudehülle Wert legen.

Robert

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