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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 03.02.2019 13:57:28
0
2745445
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Die Frage ist bei mehreren Varianten falsch gestellt. PV ist nach noch geltender Gesetzeslage kein Bestandteil der regenerativen Baupflicht.
I
Ich berate beruflich grundsätzlich nur Firmen.

Wenn mir privat solche Fragen gestellt werden, verhalte ich mich[...]


Unterstellen wir mal, dass bei den genannten Varianten die regenerative Pflicht via Dämmung realisiert worden ist, wenn nicht kannst du die Varianten ja auch rauslassen.

Dann konkretisiere ich mal die Frage:

Wenn du heute ein Haus für dich bauen würdest, für welche Variante würdest du dich entscheiden. (In dem Szenario bist du irgendwas zwischen 25-40 Jahren alt und lebt in einem 2-4 Personenhaushalt.)

Verfasser:
JoRy
Zeit: 03.02.2019 14:03:02
0
2745449
??????
Das soll Zinsrechnung sein ?

Mal ganz abgesehen, dass solche Zinssätze noch nicht mal Banken bekommen
wenn sie in der südlichen EU an Staaten mehrstellige Millionen verleihen....

Aus deinem Haus bröckeln also, das hört sich so an, kontinuierlich ein Haufen
Münzen den der Goldesel scheißt, um deine alte Hochtemperaturhütte zu einem
Energie-Plus.Haus zu zaubern.

Wovon träumst du Nachts ?

Gruß JoRy

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 03.02.2019 14:06:50
0
2745452
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen


Na jetzt hast du dich aber blamiert. Was ist besser? 3,0x % Rendite auf das eingesetzte Kapital = 27.000 € Gewinn, oder 3,9 % Rendite mit 10.000 € Gewinn.



Mit Leuten die nicht begreifen (können/wollen) was Rendite, Rentabilität, Amortisation bedeutet, ist es ziemlich sinnlos über Wirtschaftlichkeit zu diskutieren.
Du hättest ja auch dir eine PVA für 1 Million aufs Dach gepackt, wenn es 30.000€ Gewinn gegeben hätte, sind ja 3000 mehr.

Und du erhebst dich über das intellektuelle Niveau von Kindern. Du - ausgerechnet du.

Verfasser: SolarMB
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 03.02.2019 17:28:32
2
2745571
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
??????
Das soll Zinsrechnung sein ?

Mal ganz abgesehen, dass solche Zinssätze noch nicht mal Banken bekommen
wenn sie in der südlichen EU an Staaten mehrstellige Millionen verleihen....

Aus deinem Haus bröckeln also, das hört sich so an, kontinuierlich ein[...]


Das ist doch einfach simple Mathematik:

Er hat 33.000 € investiert und in 20 Jahren Einnahmen von 60.000€ generiert.

Formel mit Zinseszins:

33.000*x^20=60.0000

Umstellen und voila ergibt das in seinem Fall ein Zins von knapp über 3% und bei meinen Werten eben knapp 4%.

Die Werte liefern dir zwei Informationen: 1) Welche Investment weist die höhere Rendite auf und 2) kannst du auch abschätzen, ob dieses Investment insgesamt lohnenswert ist. Sofern es im Falle von Solar_MB zum damaligen Zeitpunkt eine risikofreie Geldanlage mit > 3,0343096% und einer Laufzeit von 20 Jahren gegeben hätte, wäre die besser gewesen.

Bei mir ist die Rechnung nicht so einfach, weil die Strompreisentwicklung unbekannt ist. Ich hatte sie bei meiner Rechnung konstant gelassen.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.02.2019 00:14:12
0
2745795
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Dann konkretisiere ich mal die Frage:

Wenn du heute ein Haus für dich bauen würdest, für welche Variante würdest du dich entscheiden. (In dem Szenario bist du irgendwas zwischen 25-40 Jahren alt und lebt in einem 2-4 Personenhaushalt.)


Das Szenario ist für mich nicht zutreffend, da ich ein älteres Semester bin. Ich bin aus beruflichen Gründen mehrfach umgezogen und habe am Arbeitsort jeweils eine Wohnung oder ein Haus gemietet. Jetzt noch einmal ein Haus zu bauen ist für uns wenig sinnvoll.

Ich bin mit meinem gemieteten Allgäuer Landhaus in Ortsrandlage und großen Garten sehr zufrieden.

Wenn ich mir jedoch vorstelle, mit dem aktuellen Kenntnisstand und den Erfahrungen von heute doch noch ein Haus zu bauen, würde ich auf ein Sonnenhaus orientieren.

Der Grund sind frühere eigene Erfahrungen mit einer Art Sonnehaus, das im früheren Bauzentrum München mit Kollektortechnik aus unserem damaligen Lieferprogramm ausgerüstet war.

Ein ehemaliger Fachkollege bewohnt ein im Heizungsbereich selbst projektiertes Sonnenhaus in Baden - Württemberg. Erfahrungsberichte aus dem Sonnenhaus Institut informieren ganz ähnlich.

Wie bewährt sich das Sonnenhaus-Konzept in der Praxis?

Da ich mich beruflich ziemlich lange mit Sonne – Holz Systemen beschäftigt habe, stände in meinem Sonnenhaus auch ein Holzofen mit Wassertasche.

Als alter Elektroingenieur würde ich die Hauselektrik so konzipieren, dass mit einem PV -System ein möglichst hoher Deckungsgrad erreichbar ist

Da ich aber nicht mehr in der Altersgruppe zwischen 25-40 Jahren zu finden bin, sind das lediglich Vorstellungen, wie ich mit heutigem Wissensstand für mich persönlich bauen würde, wenn ich bauen wollte oder müsste.

Für Gasheizungen fehlen in unserer Region auf dem Lande die erforderlichen Leitungen, im Allgäu dominieren Öl- und Holzheizungen, sehr häufig mit Solarthermie

Dietmar Lange

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 04.02.2019 06:22:33
3
2745815
Guten Morgen Dietmar Lange,
Du bist doch jetzt schon längere Zeit im Allgäu ansässig, verstehe nicht ganz, warum Du Dir nicht ein Häuschen, mit Bau- und Heiztechnik die Deiner beruflichen und ideologischen Ausrichtung entspricht gebaut hast.
Den Link zum Sonnenhaus möchte ich kurz auseinander nehmen: .
In guten Winter wurden noch 2 Meter Holz verbraucht nach Ster sind es dann fast 3, das sind dann knapp 6000 kWh. 3 Ster kosten auch an die 600 €, brauchen Platz zum Lagern, verlangen das tägliche Einheizen, Nachschüren, Asche entfernen, 1 x 2 kehren und die Kosten Wartung bis Kaminkehrer. Die Form des Hauses mit dem großen Norddach macht den 2.Stock zur Hälfte zum Speicher, Fenster zur Sonne gibt es nicht.

Gute WP Häuser kommen mit der Hälfte an kWh - Strom aus, eine PV kann dazu einiges beitragen, verringert noch dazu den Hausstrom-Verbrauch um die Hälfte und stellt Strom für andere bereit, sie produzieren mehr kWh als sie mit Heizung und Hausstrom verbrauchen und stellen sogar noch eine hohen % Satz an Energie für das E-Car bereit.
Du setzt auf Dinos, die sind ausgestorben.

WB

Verfasser:
gnika7
Zeit: 04.02.2019 07:56:04
0
2745834
Hi,

Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[...]

was wirklich nennenswert Kosten verursachen wird, sind die thermischen Kraftwerke, die dann vornehmlich mit Gas aus P2G betrieben werden => hohe Brennstoffkosten, und vor allem die geringen Betriebszeiten/a.

1. P2G+thermische Kraftwerke ist ja schliesslich nichts anderes als Speicherkosten
2. Was vestehst du unter gering?
Ich erwarte, dass die Laufzeiten gar nicht so gering sein werden. Das Optimum wird schliesslich nicht so liegen, dass man an 350 Tagen EE-Deckung hat. Aus dem Bauch würde ich auf 30% tippen. Aber da gibt es sicherlich Simulationen, die den optimalen Wert bestimmen...

Grüße
Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.02.2019 09:15:48
0
2745868
Zitat von wildbarren Beitrag anzeigen
Guten Morgen Dietmar Lange,
Du bist doch jetzt schon längere Zeit im Allgäu ansässig, verstehe nicht ganz, warum Du Dir nicht ein Häuschen, mit Bau- und Heiztechnik die Deiner beruflichen und ideologischen Ausrichtung entspricht gebaut hast.

Du setzt auf Dinos, die sind ausgestorben.



Wenn mit Dinos Sonnenhäuser gemeint sind.

Das Sonnenhaus - Institut veröffentlicht regelmäßig Marktdaten.
Die Population ist noch immer klein, sie wächst aber.
Für ausgestorbene Arten seltsam

Wenn mit Dinos Holzöfen gemeint sind.


Die Marktdaten muss man sich zusammensuchen, sie sind aber zu finden.
Diese Population ist sehr groß und hat enorme Zuwachsraten, die bei Beobachtung nicht zu übersehen sind.

Die Gründe, warum ich kein Haus gebaut, sondern Häuser gemietet habe, muss ich wirklich nicht erklären.

Ich weiß aber aus einer beruflichen Recherche über Eigentumsverhältnisse bei EFH in D, dass ich da auch zu keiner aussterbenden oder ausgestorbenen Art zähle

Dietmar Lange

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 04.02.2019 10:13:22
0
2745899
Dietmar Lange,

warum Du nicht gebaut hast musst Du nicht erklären, aber es ist mir unverständlich,
wenn ich so in der Materie drinnen bin wie Du, dann will ich es auch leben.
Im ländlichen Bereich wie im Allgäu ist sicher der Anteil Hausbesitzer höher wie Mieter.

Dinos:
Die Sonnenhäuser waren mal angesagt und Mode, es waren Pioniere und es wurde ihnen vorgegaukelt mit dem Sonnenhaus wären sie die Sorgen mit dem Öl, dass da gerade seine Hochs hatte los, Ja es war schön das warme Wasser über die Sonne zu bekommen, in den Monaten 4-6 und 9-10 wurde es meist von den Zirkulationsleitungen vernichtet, im Juli-August kochte es über, durch die übliche 70° Heizungsauslegung kam zum Heizen nicht viel an, einzig die großen südgerichteten Fenster trugen bei schönen Wintertagen und in der Übergangszeit was bei.

Holzfeuerungen: Die meisten sind Lustfeuerungen oder WAF-Feuerungen, ein Haus damit echt zu heizen da hängt viel Idealismus dahinter, meist nur in Einfamilienhäusern im ländlichen Raum, die Werte zum Holzheizen die ich oben geschildert habe wirst Du mir doch nicht absprechen. Mit der laufenden Schadstoff Diskussion werden die Grenzen immer enger werden, momentan ist doch mit den Schornsteinen eine politische Entscheidung am Laufen.

WB

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 04.02.2019 10:43:56
0
2745919
Zitat von wildbarren Beitrag anzeigen
in den Monaten 4-6 und 9-10 wurde es meist von den Zirkulationsleitungen vernichtet, im Juli-August kochte es über, durch die übliche 70° Heizungsauslegung kam zum Heizen nicht viel an[...]

Ich weiß ja nicht auf welchen technischen Stand du dich beziehst, aber intelligente Zirkulationssysteme benötigen ca.12% der erzeugten Wärme, wobei dabei zu berücksichtigen wäre das damit ein weitaus höheres Gut nicht sinnlos verschwendet wird - Wasser!

Übliche 70° Heizungsauslegung? Die gibt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr, evtl bei unsanierten Altbauten. Stand der Technik war und ist gleitender Heizbetrieb in Abhängigkeit zur AT.

Zur Orientierung:

Momentaner VL bei AT 2° z.B. 32°, Bj der Heizungsanlage war 1989 an vorhandenen Radiatoren.

Rudi

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.02.2019 10:44:44
1
2745920
@wildbarren

Ich will weder über gemessene Werte in und an Sonnenhäusern, noch über die Gründe zur Anschaffung von Holzöfen diskutieren.

Ich stelle nur fest, dass bei beiden eine ansteigende Tendenz zu beobachten ist.
Bei Sonnenhäusern moderat, bei Holzöfen ziemlich steil.

Die Gründe dafür will ich jetzt auch nicht diskutieren.

Die Dinos sind ausgestorben, weil die Randbedingungen für ihre Existenz irgendwie und irgendwann verschwanden.Wenn Arten wachsen, sind die Randbedingungen günstig.

Nach meiner Einschätzung wird sich daran für beide Arten in den nächsten Jahren nichts ändern.

Die Bedingungen werden eher günstiger.

Bei Holzöfen erwarte ich ein noch stärkeres Wachstum, dass sich auf Süddeutschland konzentriert.

Heizen mit Holz hat hier eine sehr lange Tradition und Brennholz ist günstig beschaffbar.

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 20.02.2019 23:25:59
1
2754402
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen


Der Absatz von Sonnenkollektoren Deutschland hat übrigens im Oktober gegenüber dem Vergleichsmonat 2017 um +7,6 % angezogen.

Die Antragszahlen für Förderung von Solarwärmeanlagen beim BAFA sind 2018 gegenüber dem Vorjahr um rund 50 % gestiegen.

Märkte verhalten sich oft anders als hier von einigen Autoren prophezeit wird. Das ist eine schon ältere Erfahrung.

Ein Blick in den Rückspiegel kann manchmal ganz nützlich sein.
[...]


Mal zu den wirklich harten Fakten 2018 (Quelle BDH)

573.500 qm neu installierte Kollektorfläche Solarthermie, wieder mal ein deutliches Minus zum Vorjahr, nämlich 8%. Bei angeblich ca 20 Mio qm installierter Kollektorfläche ein Zubau, der den mutmassslichen Abbau bei einer Lebensdauer von gut 20Jahren unterschreitet, Nicht nur der Markt bricht ein, auch die tatsächlich in Betrieb befindlichen Anlagen –qm.

Märkte verhalten sich oft genauso, wie hier von vielen profillosen Autoren prophezeit wird. Nur anders, als ein Autor es gern hätte.

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen


Ich will weder über gemessene Werte in und an Sonnenhäusern, noch über die Gründe zur Anschaffung von Holzöfen diskutieren.

Ich stelle nur fest, dass bei beiden eine ansteigende Tendenz zu beobachten ist.
Bei Sonnenhäusern moderat, bei Holzöfen ziemlich steil[...]


Biomasse 2018: minus 9%.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 21.02.2019 01:02:45
0
2754409
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Mal zu den wirklich harten Fakten 2018 (Quelle BDH)

573.500 qm neu installierte Kollektorfläche Solarthermie, wieder mal ein deutliches Minus zum Vorjahr, nämlich 8%. Bei angeblich ca 20 Mio qm installierter Kollektorfläche ein Zubau, der den mutmassslichen Abbau bei einer Lebensdauer von gut 20Jahren unterschreitet, Nicht nur der Markt bricht ein, auch die tatsächlich in Betrieb befindlichen Anlagen –qm.

Märkte verhalten sich oft genauso, wie hier von vielen profillosen Autoren prophezeit wird. Nur anders, als ein Autor es gern hätte.

.


Die wirklich harten Fakten bei Solarthermie teilt der BDH jeden Monat den meldenden Unternehmen im Vergleich zu den Monatsdaten des Vorjahres mit.

Das Minus zum Vorjahr, nämlich 8%, ist korrekt.

Am Ende des ersten Habjahres 2018 war es aber noch fast doppelt so hoch.

Dann verringerte sich der Unterschied von Monat zu Monat,
Die Monatsmeldungen Oktober, November und Dezember 2918 lagen systematisch über den Daten der Vergleichsmonate 2017.

Dieser Effekt kam nicht ganz überraschend, Seit Januar 2018 lagen die veröffentlichten Antragszahlen Solarthermie im Marktanreizprogramm ( MAP) systematisch über dem Vorjahr.

Mit diesen Daten kann man frei von persönlichen Wunschvorstellungen mathematische Trendanalysen vornehmen und Hochrechnungen auf zukünftige Entwicklungen vornehmen.

Wer die BDH Kollektorstatistik seit ihrer Einführung monatlich auswertet, dem ist aus der Erfahrung bekannt , welche Indizien auf Trendwenden hinweisen und welche externen Faktoren hier eine Rolle spielen.

Kleiner Hinweis:

Die flächendeckende Ankündigungen von Erhöhungen der Strom- und Gaspreise im 2, Halbjahr 2018 für 2019 haben in den berechenbaren Trendfunktionen der monatlichen Marktdaten von BDH und BAFA erkennbare Auswirkungen gehabt.
Im ersten Halbjahr 2018 stiegen die deutschen Heizölpreise besonders im Süden zum Teil dramatisch.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 21.02.2019 01:07:01
0
2754410
Sorry

2918 Zahlendreher, richtig ist 2018

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 21.02.2019 09:52:32
1
2754488
Ach, Herr Lange, Sie versuchen nun seit Jahren die Trendwende am ST-Markt systematisch herbeizuschreiben...

offenkundig an der Realität vorbei.

Nicht mal die harten Fakten des von Ihnen viel zitierten BDH können Sie anerkennen. Sie posten hier regelmäßig sofort die neuesten Verbändemitteilungen. Die Statistik für 2018 gammelte über 2 Wochen beim BDH rum, bis ich sie auskramen musste. Wären Sie doch auch mal so schnell gewesen, wenn es um diese nicht so erfreuliche Mitteilung ging, technologieoffen und vorurteilsfrei.

Den größten Anstieg der Wärmeerzeuger verzeichneten übrigens Wärmepumpen 8%), Gas-Brennwert steigt noch um 4%, weil Ersatz für alte Fossilanlagen.

Ganz so, wie anonyme Forenschreiber es voraussagen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.02.2019 10:05:52
1
2754494
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen

Ach, Herr Lange, Sie versuchen nun seit Jahren die Trendwende am ST-Markt systematisch herbeizuschreiben...

Und das seit Anfang 2013 mit bekanntem Erfolg. Aber vielleicht bringt 2019 die Trendwende.
Immerhin sagt die neueste von D.L. erwähnte
Klimapfade für Deutschland, BDI Studie
eine 2 bis 2,7-fache Menge an Solarthermie voraus.

Dort heißt es auch

Darüber hinaus erfolgt in allen Klimapfaden ein weiterer Anstieg von Solarthermie in
Kombination mit anderen Wärmeerzeugern, der jedoch selbst bei einem im Modell
angenommenen ambitionierten Ausbau unter einem Anteil von 10 Prozent des Endenergieverbrauchs für Raumwärme und Warmwasser verbleibt. Das zeitliche Angebot von Solarthermie überschneidet sich nur begrenzt mit der Raumwärme- und Warmwassernachfrage. Außerdem steht die Solarthermie mit Photovoltaikanlagen in direkter Konkurrenz um begrenzte Dachflächen.

Wohlgemerkt, der Anteil von 10% wird als ambitioniert bezeichnet. Das ist ein der übliche Euphemismus für "nicht machbar".

Grüße
Nika

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 21.02.2019 12:40:09
7
2754578
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Am Ende des ersten Habjahres 2018 war es aber noch fast doppelt so hoch.


Gab es eigentlich damals auch eine entsprechende Meldung von dir? So nach dem Motto: "STA-Markt im 1. Halbjahr massiv eingebrochen".

Wenn nein. Hast du eine Ahnung, warum dir die Leute hier vorwerfen, dass du äußerst selektiv mit der Wirklichkeit umgehst?

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 21.02.2019 13:57:07
0
2754628
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Gab es eigentlich damals auch eine entsprechende Meldung von dir? So nach dem Motto: "STA-Markt im 1. Halbjahr massiv eingebrochen".

Wenn nein. Hast du eine Ahnung, warum dir die Leute hier vorwerfen, dass du äußerst selektiv mit der Wirklichkeit umgehst?


Das wäre eine glatte Falschmeldung gewesen.

Richtig wäre gewesen

Der Negativtrend bei in D verkauften Bruttokollektorflächen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 hat sich verringert.

Einer der hier ungeliebten Lobbyverbände hat in diesem Sinn informiert,

Ich bitte um Nachsicht wegen unterlassener Verlinkung im Forum.

😊

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 21.02.2019 13:59:08
0
2754629
Solarwärme wächst – zu langsam
Trotz reger Bautätigkeit und staatlicher Klimaziele wurden im Jahr 2018 zu wenig neue Solarwärmeanlagen installiert ...

„Solarheizungen sind populär, weil sie sich mit nahezu allen anderen Heizsystemen kombinieren und unkompliziert nachrüsten lassen. Trotzdem wächst die Zahl der Solarwärmeanlagen nicht im gewünschten Maße“, konstatiert BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. „Bei zu vielen Neubauten und Heizungssanierungen bleibt die Kraft der Sonne ungenutzt. Staatliche Förderprogramme sind oft unbekannt und weisen Lücken auf.“ BSW und BDH fordern übereinstimmend eine Verbesserung der Anreize. Erneuerbare Energien und
Energieeffizienz dürften zudem von der Politik nicht gegeneinander ausgespielt werden, so die übereinstimmende Forderung beider Bundesverbände.

„Die Kombination von effizienter Heiztechnik und Solarthermie ist eine lohnende Investition. Gegenüber einer Altanlage lassen sich Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent realisieren. Dies macht sich nicht nur finanziell bemerkbar, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.


Ich liebe ja diese ... bis zu 40%-Angaben. Das ein solcher Deckungsanteil mit gut fünfstelliger Investition verbunden ist, wird verschwiegen.

Ansonsten der übliche Ruf nach mehr Förderung. Die Sprüche von "kombinierbar mit allen Wärmeerzeugern" kennen wir. Für die Wärmepumpe gilt das nur bei Inkaufnahme von zT erheblichen Effizienzverlusten.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 21.02.2019 14:03:10
0
2754634
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 21.02.2019 14:13:46
0
2754637
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Das wäre eine glatte Falschmeldung gewesen.

Richtig wäre gewesen

Der Negativtrend bei in D verkauften Bruttokollektorflächen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 hat sich verringert.


versus

Zitat:


Das Minus zum Vorjahr, nämlich 8%, ist korrekt.

Am Ende des ersten Habjahres 2018 war es aber noch fast doppelt so hoch.



Also wenn ein Rückgang um 16% schon eine Erfolgsmeldung ist, weil der Rückgang geringer war als im Jahr zuvor, muss die Zukunft der STA ja glänzend sein.

Wie viel Rückgang wird denn für dieses Jahr erwartet?

Verfasser:
MaJen
Zeit: 21.02.2019 14:18:57
0
2754641
Das kann man frei von persönlichen Wunschvorstellungen mit mathematischen Trendanalysen auf zukünftige Entwicklungen hochrechnen.

Aber Achtung: Der prozentuale Abwärtstrend wird sich demnach in jedem Fall irgendwann auch etwas abflachen.

Zeit: 21.02.2019 14:46:44
0
2754655
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Das wäre eine glatte Falschmeldung gewesen.

Richtig wäre gewesen

Der Negativtrend bei in D verkauften Bruttokollektorflächen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 hat sich verringert.

Einer der hier ungeliebten Lobbyverbände hat in diesem Sinn[...]


Die Logik soll mal einer verstehen.^^

Im ersten Halbjahr besser als im Jahr zuvor.
Im zweiten Halbjahr derart viel schlechter als im Vorjahr, so daß man im ganzjähringen Vergleich trotz des ersten Halbjahres deutlich schlechter steht.
Zuerst besser, dann viel schlecher.
Aber ein Einbruch ist dann falsch.^^

Man sollte zuerst einmal klären, wovon man spricht.

Betrachtet man erstes Halbjahr vs zweites Halbjahr.
Oder betrachtet man zweites Halbjahr mit dem zweiten Halbjahr vom Vorjahr?
Gut, man kann Letzteres herauslesen, aber dann hat man ein ganz anderes Problem.^^

Kann mal einer die Zahlen verlinken, von denen hier indirekt diffus/wirr gesprochen wird?

Zeit: 21.02.2019 15:17:37
0
2754672
Ach Mist, Oktober, November, Dezember lagen über 2017. Demnach waren andere Monate schlecher. Moment, zum Halbjahresechsel gab es einen doppelt so starken Rückgang. Und dann wurde trotzdem immer wieder...

Bei solch einem Kuddel-Muddel bei indirekter Berichterstattung kommt man echt durcheinander, insbesondere wenn nur einseitig "informiert" wird. Da ist es besser, sich die Statistiken im Original anzuschauen. Dann hat man nämlich das Gesamtbild und nicht nur die einseitig ausgewählten Häppchen. Das kommt hier nämlich bei eingen Personen häufiger vor, daß sie nur einseitig informieren.

Für ihren Favoriten wird nur positiv berichtet, Negative entfällt oft.
Über die Konkurrenz wird nur negativ berichtet, positives entfällt oft.
Ergänzungen von anderen werden entweder ignoriert oder mit persönlichen Argumenten wegdefiniert.

Wer sachlich ist, betrachtet beide Seiten ein und stellt sich auch den Gegenargumenten.

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