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Deckenheizung
Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.06.2017 21:43:26
0
2520017
Also Betonkernaktivierung ist - auch zum heizen - die preiswertere, einfachere und vermutlich auch wirkungsvollere Variante. Die aber nur geht wenn die Betonplatte noch nicht da ist :) Von Sonderfällen abgesehen...

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 23.06.2017 09:28:24
0
2520122
Wie bekommt man denn in einem Sonderfall eine BKA nachträglich installiert?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.06.2017 09:33:16
0
2520126
Darüber unterhalten wir uns mal abends bei einem Bier oder so, oder in ein paar Jahren :)
Aber hier wird ja die Betondecke neu gegossen, da sollte in jedem Fall eine BKA rein, die wird nur heute immer noch so oft vergessen.

Verfasser:
EMS_INSANE
Zeit: 08.01.2019 22:27:55
0
2732172
Hallo.

Bräuchte mal euren Rat zum Thema DIY Deckenheizung in einem Altbau.

Mittlerweile gibt`s ja doch einige fertige Systeme ...

Ich finde die Trägerplatten aus Holzfaser interessant, z.b.
#1 https://www.greenline-fussbodenheizung.de/
oder
#2 https://www.naturbo-wandheizung.de/wandheizung-und-deckenheizung

Alternativ und auch erheblich kostengünstiger wäre z.B.
#3 https://www.steico.com/produkte/holzfaser-daemmstoffe/steicoinstall/ueberblick/


#3, mein aktueller Favorit, sind am günstigsten, haben 75mm Nutabstand dafür fehlt aber das Alu Wärmeleitblech ...
Entweder 40x50er Kanthölzer an die Decke Schrauben, diese Platten in die Zwischenräume kleben. Mehrschichtverbundrohr 17x2 mit Tackerklammern befestigen und dann eine Gipskarton oder Lehmbauplatte drunter und an den Kanthölzern verschraubt.
Oder alternativ nur die Platten an die Decke Verkleben und in Balken schrauben, MSVR in die Nuten mit Lehm einputzen, Gewebe und dann Lehmoberputz drauf ?

Meint Ihr der 1/2 Rohrabstand von #3 zu #1 kompensiert die fehlenden Alu-Bleche in Bezug auf Wärmeabgabe ?

Kennt ihr bessere ( oder günstigere ) alternativen ?
( Direktes verlegen der Heizkreise an der Decke + Einputzen scheidet leider aus )

Danke schon mal

So long

Insane

Verfasser:
cacer
Zeit: 08.01.2019 23:13:29
0
2732192
Thermolutz hat 72mm breite Bleche. Leider kein alu.
Prinzipiell: 25mm lattung Abstand 40-50 cm, passende Klippschienen dazwischen, Bleche reinklipsen und Rohr,dann gipsfaser oder gut leitende gipskartonplatten drunter. Verlegung dann gegenläufige mäander.
Kostet pro qm bei VA 10 aber auch mind 30€ plus arbeit, Spachtel, Farbe etc.

Dazu geringe Leistung weil trockenbau. Nass z. B. Mit lehmputz mehr Leistung und du sparst dir die teuren Bleche.
Als uk Heraklith oder holzfaser

Verfasser:
hubsy500
Zeit: 10.03.2019 21:23:22
0
2762247
Hallo zusammen,
dieser Thread hat mich dazu motiviert bei mir im sanierten Altbau auch eine Deckenheizung für die zukünftige Solarwärmepumpe zu planen. Daher erst einmal vielen Dank an alle, die hier wertvolle Tipps gegeben haben, insbesondere HFrik.
Als erstes habe ich mit Hilfe von:
www.ubakus.de/u-wert-rechner
und http://aquarea.smallsolutions.de/images/f/f4/Heizungstabelle_v00.xlsx
die raumweise Heizlast berechnet und die Heizkreise nachgebildet / geplant.

Dabei gab es 2 Herausforderungen:
1. Es gibt bereits 3 Räume mit je 1 HK FBH, bei denen ich nur noch schätzen kann wie verlegt wurde. Diese besitzen aufgrund der geschätzten Längen (ca. 150m) einen hohen Strömungswiderstand.
2. Auf den Etagen EG, OG und DG habe ich keinen Platz für die Heizkreisverteiler. Deshalb müssen alle Heizkreise aus diesen Geschossen über zwei nicht mehr benötigte Kaminzüge in den Keller geführt werden. Die zusätzlichen Längen habe ich in der Spalte „Länge Heizkreis im zugeordneten Raum“ dazu addiert, damit der Strömungswiderstand korrekt berechnet wird.
Ist das so korrekt?

Ich habe versucht die neu geplanten HK auf 100m zu bekommen, damit der Abstand zum einen zu den vorhandenen nicht so groß ist und zum andern sie nicht zu lang werden.
Vom Aufbau her will ich dem Vorschlag von HFrik folgen.
„Gipsfaserplatte + Alufolie + Styropor bekomme ich 6W/m²K.“ bei 100mm Verlegeabstand
Die Nuten will ich mit einem Heißen Draht schneiden (habe ich beim Flugmodellbau schon öfter gemacht), wenn die Styroporplatten (XPS) schon an der Decke sind.
Ich würde mich freuen, wenn jemand mal über die Auslegung schauen könnte, ob ich das so bauen sollte.

https://drive.google.com/file/d/1_PGFyzXNwW_8UtkZKnFqs6H3M27xo5P5/view?usp=sharing

Vielen Dank
Axel


Verfasser:

[i]HFrik

Zeit: 28.07.2015 15:48:58

@flo79 - nun ....
Für Gipsfaserplatte + Alufolie + Styropor bekomme ich 6W/m²K.
Für Gipskartonplatte+keine Alufolie+Holzfaserplatte bekomme ich 3,4W/m²K.
Für Climatherm + keine Alufolie+Holzfaserplatte bekomme ich 3,98W/m²K.
Für Gipskartonplatte+ Mörtel (Statt Holzfaserplatte) bekomme ich 6,2W/m²K, jeweils für 100mm Rohrabstand.

...[/i]

Verfasser:
triple
Zeit: 11.03.2019 08:18:35
0
2762356
Frag doch einfach mal bei Klimatop an, die berechnen das für dich kostenlos.

Sind 10cm Profile worin das Verbundrohr "eingeklemmt " wird.
Diese hab ich auf nivellierte Holz Unterkonstruktion geschraubt und somit auch gleich
ne Installationsebene für die Verkabelung geschaffen.

Hinzu kommt dass du das gesamte Montagematerial gegen Kaution ausgeliehen bekommst und die Anlieferung nebst Einweisung ist ebenso mit dabei.

Bei Rückfragen während des Einbaus kriegst du jederzeit Unterstützung...

Hab meine seit mehr als 6 Jahren drin und möchte nichts anderes mehr haben.


triple

Verfasser:
hubsy500
Zeit: 11.03.2019 16:40:23
0
2762603
vielen Dank für die Info. Sieht sehr interessant aus. Mit 5,8 W/m² K auch eine recht ordentliche Heizleistung. Muss mir mal anschauen wie sich die 16/2 er Rohre auf den Strömungswiderstand auswirken. Kannst du eine Preisindikation pro/qm geben?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 11.03.2019 18:59:58
0
2762673
Zitat von hubsy500 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
dieser Thread hat mich dazu motiviert bei mir im sanierten Altbau auch eine Deckenheizung für die zukünftige Solarwärmepumpe zu planen. Daher erst einmal vielen Dank an alle, die hier wertvolle Tipps gegeben haben, insbesondere HFrik.
Als erstes habe ich mit Hilfe[...]

Sieht auf den ersten Blick plausibel aus. Stelle ein paar Foros von den Arbeitn ein wenn es fertig gebaut ist, für andere Bauherren :-)

Verfasser:
hubsy500
Zeit: 11.03.2019 23:12:56
0
2762816
Vielen Dank für die Einschätzung. Fotos stelle gerne ein.
Die alten FB HK mit 150m sind kein Problem?

Verfasser:
axle
Zeit: 10.05.2019 09:35:07
0
2782100
Dieser Thread war sehr interessant für mich. Ich hätte als Beplankung für die Deckenheizung Aluverbundplatten übrig.

4mm gesamtdicke und 0,5 mm ALU auf beiden Seiten. An der Decke wäre Xps mit Omega Grooves dazu passend Aluwärmeleitblech 0,45mm dick mit 16er Aluverbundrohr darunter dann die Aluverbundplatten. allerdings VA 15 cm

In einem PDF von Alucobond habe ich einen Wert von 0.44 W/mK gefunden. Der Aufbau meiner Platten ist soweit gleich.

Was kann ich damit für eine Leistung pro m² erreichen.

Verfasser:
shartelt
Zeit: 12.06.2019 13:31:41
0
2794229
Hallo Zusammen,

ich möchte mal kurz eine Meinung zu meiner geplanten Modernisierung.
Wir haben uns vor 3 Jahren ein Haus gekauft, das 2002 erbaut wurde.
Holzständerbauweise, Keller, 2fach verglaste Fenster und komplett 200er Außendämmung.

Leider wird das Haus aktuell per Marmor-Direktheizungen + Holzofen auf jeder Etage (inkl. Keller) beheizt. Warmwasser wird per Solarthermie und Heizstab erzeugt (396l Speicher).

Dies möchte ich nach der PV-Anlagen Installation gerne angehen.

Nun hab ich mich schon gut eingelesen hier und würde behaupten, dass ich mit einer Wärmepumpe gut auskomme.

Erster Punkt ist die Heizlast Berechnung..klar...also Energieberater angerufen, vor Ort Termin gemacht und er macht mir die Heizlastberechnung dann, sobald ich einen HB die Zusage gegeben hat (er unterstützt mich in der Angebotsfindung)....allerdings hat er ein paar Aussagen getroffen, die mir nicht ganz so gefallen haben.
Abgesehen vor den Pi-mal-Daumen Schätzungen für den finanziellen Aufwand Gas-Brennwert vs. Wärmepumpe, auch die Aussage, dass Wand/Deckenheizungen nicht so cool sind sonder ich eher große Heizkörper einplanen solle...

Gut...im OG würde er aber auch mit Wand/Decken Heizungen einhergehen.

Nun benötige ich erstmal Euch um einer Machbarkeit einer (mit viel Eigenleistung) Deckenheizung auch fürs EG.



Wir haben eine Sichtbalken Decke im kompletten EG. Sie hat einen Abstand zwischen den Balken von meist 34 cm (3 reihen am Kamin mit weniger).
Mein (im jugendlichen Leichtsinn) entstandener Plan ist nun, die Rohrverlegung für die Deckenheizung einfach auf die bestehende Holzlamellen in den Zwischenräumen zu setzen und dann mit Rigips zu Verkleiden, das dann zu spachteln und weiss streichen.

Wäre das tendenziell möglich und würde vor allem was bringen?

Wir haben im EG den Flur mit Garderobe (diese sollte eher nicht geheizt werden), Großes Wohn-/Esszimmer mit offener Küche und viel Fensterflächen sowie ein Gästezimmer und das Gästebad.

Im OG haben wir einen Kniestock von 1,30 m und dann schräge Decke. Oben dann noch einen Streifen normale Decke.
Hier würde ich dann an den Dachschrägen einfach auf die vorhande Fermacell-OSB Platte (dahinter Installationsebene, Dampfbremse und Außendämmung) aufsetzen und mit Lehmputz verputzen (lassen). Kommt das hin?

Wir haben eine offene Treppe, die den Keller mit dem Eingangsbereich EG direkt ins OG (dort offen im Flur) verbindet.

Als letzte Frage, Keller Heizen?
Wir haben 2 große Lagerräume im Keller, meine "Werkstatt" mit Außerhalb-der-Saison Kleiderschrank und den Hauswirtschaftsraum mit Netzwerkschrank, Wasserspeicher, Waschmaschine, Trockner und zukünftig Wechselrichter PV.

Aktuell merke ich im Winter, dass wenn die Temperatur im Keller unter 15 Grad fällt, es merklich kühler im EG wird und ich dann mit dem Keller Ofen dagegen heize.

Was würdet Ihr bei der Kombination dann im Keller für eine Heizmethode anwenden?

Generell ist das Problem, dass wir keinerelei Heizungsverrohrung im Haus haben. Ich würde in einem Teil des Esszimmers dann an die EG Decke gehen und von dort könnte ich auch ins OG Bad (Hauptbad) gelangen. Allerdings am Boden.

Generell geht es mit dem Post nicht um, bitte berechnet mir alles, das mach ich gerne selbst. Aber einfach um die Machbarkeit meiner Gedanken :)

Danke!

Gruss
Stephan

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 12.06.2019 17:57:28
2
2794297
Hi,

als kleine Anmerkungen:
1. Fermacell leitet Wärme besser als Rigips, Verarbeitugn ähnlich einfach nur etwas schwerer vom Gewicht. Würde daher evt das vorschlagen.
2. Flur würde ich immer mitheizen, sonst müssen alle angrenzenden Zimmer dne Flur heizen. Seih es durch die Wand oder einfach weil die Tür offen steht. Im Endeffekt so viel Fläche wie möglich nutzen. Je mehr, desto niedriger kannst du mit den Vorlauftemperaturen gehen.

Verfasser:
MSBE
Zeit: 12.06.2019 18:20:11
0
2794304
Zitat von shartelt Beitrag anzeigen
die Rohrverlegung für die Deckenheizung einfach auf die bestehende Holzlamellen in den Zwischenräumen zu setzen und dann mit Rigips zu Verkleiden, das dann zu spachteln und weiss streichen.[...]

Luft hat sehr gute Dämmeigenschaften.
Du musst den Raum zwischen Holz und Rigips mit einem wärmeleitendem Material z.B. Putz füllen.

Verfasser:
SG03
Zeit: 12.06.2019 19:53:25
0
2794332
Wenn der Luftraum nun aber schon auf Temperatur ist, sollte die Energie doch trotzdem abgegeben werden. Es sein denn die Decke leitet die Wärme zur Aussenwand ab.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 12.06.2019 21:27:54
1
2794379
Zitat von SG03 Beitrag anzeigen
Wenn der Luftraum nun aber schon auf Temperatur ist, sollte die Energie doch trotzdem abgegeben werden. Es sein denn die Decke leitet die Wärme zur Aussenwand ab.


Stimmt, aber:

Es kühlt draußen ab, die Vorlauftemperatur muss folglich erhöht werden und dann muss erst der Luftraum aufgewärmt werden bis dann weiter an den eigentlich zu heizenden Raum Wärme abgegeben werden soll. Gleiches gilt umgekehrt, es wird länger als gewünscht nachgeheizt.
Der Selbstregeleffekt wird damit auch stark eingeschränkt, da zeitlich völlig verzerrt.

Verfasser:
MSBE
Zeit: 12.06.2019 22:02:45
1
2794388
Zitat von SG03 Beitrag anzeigen
Wenn der Luftraum nun aber schon auf Temperatur ist, sollte die Energie doch trotzdem abgegeben werden. Es sein denn die Decke leitet die Wärme zur Aussenwand ab.

Äh...nein
Die Wärmeleitfähigkeit von Luft liegt bei 0,0262 W/(m×K) (bei Luftbewegung erheblich mehr).
Mineralwolle 0,032 bis 0,04.
Da kommt unten nichts an.

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 12.06.2019 22:14:38
0
2794393
.
Zitat: Wenn der Luftraum nun aber schon auf Temperatur ist, sollte die Energie doch trotzdem abgegeben werden.




Dann muß eben ein Junkers Ju 52 -Ventilator, den Wärmetransport Über -nehmen




Auch mal, eine nette Technische Lösung....






Paule. 5019


.

Verfasser:
SG03
Zeit: 12.06.2019 22:22:50
0
2794396
Aber wie viel Last kann zum Beispiel eine 100 Jahre Altbaudecke tragen, wenn man eine Deckenheizung im Trockenbau montieren möchte?
Das ist so mein Plan. Klassische Schilfdecke, die sehr kostengünstig mit einer Deckenheizung versehen werden soll. Also direkt unter den Röhren noch eine Metallplatte und daran dann den Trockenbau ?

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 12.06.2019 22:48:19
2
2794402
Also im Prinzip eher anders: Das Metallprofil umschließt den Schlauch und wird dann an die Trockebauplatte gepresst. Um Luftblasen zu minimieren, sind dann auch deutlich mehr Schrauben nötig als man normal zum Verplanken nimmt.
Die Lochdecke ist eher aus akustischen Gründen.



Bin das System von Klimatop bei uns grade am verbauen...im Prinzip sehr einfach, aber die Profile sind extrem scharf... meine Hände sehen aus als würde ich als Hauptberuf Messer sortieren....

die Frage nach der Last kann dir nur ein Statiker beantworten. Aber diese Aluprofile wiegen fast nichts. Die Fermacellplatten zwar schon, aber da sich die Last ja verteilt, sehe ich das bei uns um 120 Jahre alten Altbau unkritisch. Da standen manche Wände nur auf einem Balken (und im Zimmer darunter war keine Wand an dieser Stelle)

Verfasser:
shartelt
Zeit: 13.06.2019 13:19:29
0
2794552
vielen Dank für die Antworten.

Primär ging es in meinem Text einfach erstmal darum, bekomme ich bei vollflächiger Auslegung zwischen den Sichtbalken (ob das nun mit Lehm eingeputzt wird (wäre das dreckigste aber massivste) oder einfach mit einem Trocken-Fussbodensystem oder sowas wie dem Klimatop system, ist erstmal nebensache) überhaupt genug Heizleistung runterkommen würde.

Weil wenn ich mir unsere Decke ansehe, geht rein von der Fläche allein 1/3 auf die Balken aus.

Wobei Holz ja eher isoliert, also müsste in den Zwischenräumen das dann gut runterstrahlen, oder?

@ThomasShmitt

wie breit ist so ein Profil? Würden da 2 nebeneinander in 34 cm platz finden?

Da ich es auch selbst verlegen möchte, gehts natürlich auch um die Machbarkeit. Irgendwas an die Decke schrauben, Schlauch rein und dann mit kleinen Platten (egal ob Rigips oder Fermacell) bekomme ich ihn. Kopf über verputzen eher aktuell nicht :)

Wie sieht es mit verputzen (Lehmputz) in einem bewohnten Raum aus...geht das oder richten mich die Ausduenstungen dahin?


Generell bin ich der Überzeugung, dass ich alles schön für die WP mit Deckenheizung austatten kann, das Haus ist ansich gut gedämmt....nur das wie :)

Die Zuleitungen und Verteiler muss ich eh mit einem HB abstimmen, der mir das dann auch anschließt.

Danke nochmal!

Verfasser:
cacer
Zeit: 13.06.2019 20:59:31
0
2794694
welche ausdünstungen bei lehmputz? *g*
das ist nur wasser. lehmputz erhärtet durch wasserentzug. keine chemie.

beste leistung bekommst du im nasssystem, also putz.(egal welcher)
trockensystem vermutlich 30-50% schlechter.

brauchst einen putzträger als untergrund ( mit dem putzer abklären) das kann holzfaser,heraklith oder am besten mineralischer haftgrund aufgekämmt ( fliesenkleber/ kalputz etc)sein. der lehm muss gut greifen und haften bleiben bis er trocken ist.

über den daumen bei 35°C vorlauf im nasssystem ca 50w pro qm.

dein problem wird eher sein, wie du mit den rohren von einem feld in das andere kommst.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 13.06.2019 21:10:56
0
2794701
Zitat von shartelt Beitrag anzeigen
...
@ThomasShmitt

wie breit ist so ein Profil? Würden da 2 nebeneinander in 34 cm platz finden?


Ein Profil ist 10cm breit und 2,25m lang. Es kann mit Längsverbindern verlängert werden. Wieviele Profile du brauchst etc, kann die Klimatop per Kostenvoranschlag sagen, wenn du einen Heizlastberechnung hast. Falls nein, können sie einfach mal schätzen oder eine Heizlastberechnung kostenpflichtig erstellen. (Die Schätzung war für unseren Altbau aber sehr optimistisch und damit ca 40 % unter dem Endpreis, kann aber auch einfach nur Pech sein)
Die Endplanung war dann auf 35/25, für mich soweit akzeptabel, da wir momentan noch eine Gastherme haben und wir in ein paar Jahren voraussichtlich die Fassade dämmen.
Dann ist der Wärmebedarf ja deutlich gesenkt und es sollte auch niedriger mit der Temperatur gehen.

Hier findest du von Klimatop mal die Installationsanleitung und weitere Infos zur Klimadecke Link

Du kannst mir gerne mal eine Nachricht schreiben, dann kann man evt sich so unterhalten.

Lehmputz: Also ich probiere grade eine Wandheizung mit Lehmputz verputzen zu lassen...die erzählen mir alle was von 3 Wochen trocknen lassen bis man die Endschicht aufbringen kann. Also im bewohnten Haus kann ich mir das nicht vorstellen.

Verfasser:
cacer
Zeit: 13.06.2019 21:38:17
0
2794711
verputzte wandheizung mit laufender heizung ist in ein paar tagen trocken.
hab ich hier grad live.

Verfasser:
Tiktal
Zeit: 14.06.2019 07:23:28
0
2794763
Für die Decke kann man vielleicht folgendes machen.
An die vorhandene Decke Latten schrauben. Dazwischen Isolierung und die Wärmeleitbleche.
Dann sollte die Isolierubg zum einen dafür sorgen das nicht zuviel "nach oben" abhaut und du die Wärmeleitbleche mit den Rohren werden vernünftig an den Rigips gedrückt.
So ähnlich möchte ich das im OG an den Dachschrägen machen.

Gruß

Onno

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