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Bitumenbahn trotz WU Beton und Erdgschoss
Verfasser:
Ekki
Zeit: 06.02.2017 18:58:06
0
2474006
Zitat von Konstanze77 Beitrag anzeigen
@Winni ja eine solche Vorgehensweise hatte ein alternativer Bauunternehmer auch, habe ich eben nachgelesen.
Dennoch hatte der Dachdecker der mit dem alternativen Bauunternehmer im Kontakt stand auch die Bodenplatte mit Bitumenbahnen geplant. Unserer hat es halt anders gemacht, wohl weil er[...]

Hallo Konstanze,

nur nebenbei gefunden bei Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/WU-Beton

Ich habe in meinem Haus einen alten Stall gerade vorbereitet mit 10 cm WU Beton, dann kommt EPS, Folie, Estrich und Fliesen und weil ich laut Wiki keine 20 cm habe kommt bei mir eine Katja Folie auf den Beton, kostet ca 150 € für 30 m². Die ist selbstklebend, aber Haftgrund kommt trotzdem drauf, am Rand ein wenig hochziehen. Eine Bitumenbahn der Witterung ausgesetzt mit Schiefer als UV Schutz auf die Garage mag 1000 € kosten, aber nicht im Innenbereich. Und die Katja muß nicht mit Brenner geklebt werden, die pappt alleine.
Fazit: für mich immer eine Diffusionssperre, laß andere reden das passiert nix, den Schaden hab ich aber nicht für nen Kiloeuronen
Aber trocknen würde ich vorher schon noch lassen.

Viel Erfolg

Ekki

Verfasser:
Shajen
Zeit: 06.02.2017 20:07:57
0
2474026
Ich habe Bitumenbahnen verlegt. "Elefantenhaut" vom Hornbach. Mit einem Gasbrenner warm gemacht und dann verlegt - drunter noch eine entsprechende Grundierung. Darüber habe ich zusätzlich eine Baufolie verlegt.

Mein Bauunternehmer hätte es nicht verlangt / gemacht. Der Heizungsbauer hat mir letztendlich dazu geraten - habe kurz überlegt und bei einem Materialpreis (incl. Brenner, Gas, Baufolie & Bitumenbahnen) wollte ich nichts riskieren. War ein Wochenende Arbeit und die Bahnen waren verlegt - viel falsch machen kann man dabei nicht.

Verfasser:
Konstanze77
Zeit: 09.02.2017 21:56:20
0
2475437
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
10 cm Dämmung? Traurig im Neubau, sorry.
Ist das wenigstens alukaschiertes PUR?


Es werden wohl 12 cm. Mehr weiß ich leider nicht, da ich nochmal fragen möchte, was wäre denn empfehlenswert, sollte ich da nur auf die WLG achten?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.02.2017 11:12:41
0
2475593
Ja, auf WLG achten und darauf, das der Dämmstoff unter
Estrich geeignet ist.
Wie ich schrieb, mit alukschiertem PUR könnte noch ein
guter Dämmwert von ca. U-Wert 0,2 erreicht werden.

Fußbodenheizung?

Grüsse

winni

Verfasser:
Konstanze77
Zeit: 24.02.2017 15:58:42
0
2482027
Nein, keine Fußbodenheizung da wir das nicht für nur einen Raum wollten.

Geplant war WLG 035. Habe gefragt ob es besseres gibt, dann sagte er WLG 032. Nun habe ich beim googeln WLG 023 gefunden und lasse das mal prüfen.

Verfasser:
Konstanze77
Zeit: 25.02.2017 14:16:02
0
2482364
Also statt 10cm WLG 035 (320 EUR) gibt es jetzt 12cm WLG 023 allerdings für 1.100 EUR. Stolzer Mehrpreis aber wir liegen gut im Budget.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.02.2017 15:15:45
0
2482383
Der Aufpreis ist unverschämt kalkuliert...
Hier z.B. findest Du das Material für Euro 21,98:
https://www.bausep.de/pur-polyurethan-fussboden-daemmplatte-wlg-023-120-mm.html

Dein Anbau hatte, glaube ich, ca. 30 m2?
Macht Euro 640,--
Minus ca. 14,-- Euro/m2 mal 30 m2 erst geplantes Material
= 220,-- Mehraufwand Unternehmer....

Über die Fußbodenheizung würde ich nochmal nachdenken.
Mehraufwand, wenn überhaupt, sehr überschaubar.
Mögliche Vorteile einige.

Grüsse

winni

Verfasser:
Konstanze77
Zeit: 26.02.2017 09:44:54
0
2482575
Hi Winni,
die Preise hatte ich auch vom Bausepp, aber wusste nicht, ob man das einfach so rechnen kann. Es wird zwar doppellagig verlegt (also statt 1x12cm Preis 2x6cm Preis)
Also 6cm Preis x2 x33m² komme ich auf 760 EUR.
Kosten für Schüttung und Lohn dürfte ja überschaubar sein, zumal in der Dämmung vorher mit 321 EUR ja auch kaum Luft für Schüttung, Lohn, Gewinn ist?
Tja was machen? Ich kann ihn fragen ob da ein Fehler ist, aber es ist unser Bauunternehmer... ich sehe nur die Möglichkeiten WLG 035 für ~ 350 EUR (der alte Preis war ja noch für 10cm) oder eben das neue Angebot, wo er evtl. versucht sich ein paar hunderter wiederzuholen von wo oder wofür auch immer.
Ich tendiere, so schmerzlich es ist, dennoch zur teuren Variante.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 26.02.2017 11:56:08
0
2482635
Was für eine Schüttung?
Eigentlich nicht nötig, wenn die Betonplatte einigermassen
plan erstellt wurde.

Bei 321,-- für die 10 cm EPS-Dämmung muss der gute Mann
sich eigentlich vorher verkalkuliert haben, denke ich?
Das war wohl nur sein reiner Materialpreis?

Ich würde die 12 cm alukaschierte PUR machen.
10 cm 035er ist einfach zu wenig.

Grüsse

winni

Verfasser:
Konstanze77
Zeit: 26.02.2017 18:28:31
0
2482781
Die Schüttung ist für die Leitungen. Die Betonplatte ist sehr gerade.
Verkalkuliert denke ich nicht aber evtl. irgendwas ganz einfaches wo er große abnimmt.

Die 10cm sind eh vom Tisch es werden 12cm die Frage ist
WLG 035 für 380 oder WLG 023 für 1120
Wie würde es sich denn bemerkbar machen wenn wir die 800 Eur sparen?
3 Euro mehr Heizkosten im Jahr oder 1°C kälteren Parkettboden?

Verfasser:
WilliHH
Zeit: 26.02.2017 19:13:36
0
2482815
Versuch nicht auf Krampf die Bodenplatte bis zum geht nicht mehr zu dämmen? Die meisten Verluste liegen in der Wand bzw. Dach.


Hier ein kurzer Beitrag von Bruno.
http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?16551-D%E4mmung-unter-der-Bodenplatte

Verfasser:
winni 2
Zeit: 26.02.2017 19:24:37
0
2482823
Mit dem unverschämten Aufpreis für PUR wird es sich sicher nicht
rechnen.

Ersparnis zu jetzigen Gaspreisen wohl keine 20,-- Euro.
Temperaturunterschied der Oberfläche würde ca. bei 0,5 Grad liegen.

Vielleicht kannst Du ihn noch zu Neopor breitschlagen.
Dämmt etwas besser Wärmeleitwert 0,32 oder 0,31 und
kostet praktisch nicht mehr, als 035er EPS.
Finde ich nach kurzem googeln für Euro 7,80, bei 120 mm
Dicke.

Eine normalerweise, aber was ist bei Bauunternehmern schon
normal, preiswerte Variante wäre sehr druckfestes EPS/Neopor
ca. 180 mm zu nehmen und das Parkett direkt darauf zu verlegen.
Also den Estrich wegzulassen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Konstanze77
Zeit: 11.03.2017 11:07:24
0
2487527
Nun weiß ich wohl, woher die große Kostensteigerung kommt.
Gerade wurden nämlich die Dämmplatten verlegt.
Es handelt sich um einmal 6cm Mehrzweckdämmplatte DEO/DAA/WAB 040
und einmal 6cm Trittschall-Dämmsystem 035.
Ich nehme an, die WLG 040 sind deutlich günstiger.
Das ist doch nicht in Ordnung zumal er ja sagte WLG 035 und nicht WLG 035 und 040.
In dem Nachweis ENEV vom Statiker steht nur 10cm EPS nach DIN EN.
WIr haben jetzt 6cm WLG 040 und 6cm WLG 035.
Ist das "OK" ?
Oder Terror machen?
Gespräch mit Bauleiter folgt heute Nachmittag.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 11.03.2017 12:54:19
0
2487578
Hi Konstanze,

"Ist das "OK"?"

irgendwie weiss ich nicht, warum Du hier Fragen stellst, wenn von
dem Input eh praktisch nichts umgesetzt wird?

Du bekommst so einen U-Wert von ca. 0,29, was die Mindest-
Dämmanforderung für Sanierung des Bodens im Bestand (0,3) kaum
unterschreitet.
So was wäre für mich in der Sanierung mit evtl. Zwängen okay, im
Neubau bescheiden.
Bei Dir ist wohl "gut", das keine Fußbodenheizung kommt und so
nicht deren höheres Temperaturniveau Richtung Erdreich anliegt.

Materialpreisunterschied zwischen 040er und 035er liegt bei 60mm
Dicke übrigens bei etwa 40 Cent/m2....
Der kleine U-Wert-Unterschied, ob die eine 60 mm Lage 035er oder
040er, ca. 0,017 weniger, ist dann auch schon wurscht...

Grüsse

winni

Verfasser:
Konstanze77
Zeit: 11.03.2017 17:49:28
0
2487683
Hallo Winni,
ok, dann lassen wir es einfach liegen.
Es sind untere Lage 6cm WLG 035 und obere Lage 6cm WLG 040.
Da die WGL 040 wohl härter ist haben die das gemacht.
Gut finde ich das nicht, da ich mit der Bauunternehmer sagte "12cm WLG 035".
Aber deswegen wieder alles aufmachen und obere Schicht neu, ersparen wir uns dann.
Danke!

Verfasser:
Basteli
Zeit: 18.03.2019 16:11:14
0
2765247
Auf meiner Flachdachgarage habe ich die alte neue Bitumenbahnen (schieferbesandet, V60) in zwei Schichten aufgebracht: einmal quer und einmal längs und mit dem Brenner verschweißt.

Dass ich als Anfänger nicht alles richtig gemacht habe, sehe ich am Ergebnis. Die Neigung des Daches ist nicht groß genug, dass alles Wasser abläuft (muss auch früher schonm so gewesen sein). Bei Regen bildet sich eine Fütze mit 2m Durchmesser, die stehen bleibt. Und leider scheint es die Pfütze einen Zugang zur Garage gefunden haben, über den ganz langsam Wasser auf einen Balken unter der Garage läuft. Es tropft zwar nicht auf den Garagenboden, aber den Balken möchte ich in naher Zukunft wieder trocken haben.

Die Neigung der Garage bekomme ich jetzt nicht geändert und muss mit der Pfütze auf der Garage leben. Nur womit bekomme ich das Garagendach jetzt abgedichtet?
Ich hoffe hier ist jemand, der das auch mal erlebt hat und daher Verständnis für einen Laien hat und der eine gute Lösung gefunden hat (die von Aufwand und Kosten überschaubar ist).

Bet ... bet ... bet :)

Verfasser:
Basteli
Zeit: 18.03.2019 16:24:10
0
2765250
Beitrag hier drüber löschen ... wollte nicht antowrten, sondern ein neues Thema eröffnen.

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