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Ringgrabenkollektor - Grenze der Möglichkeiten
Verfasser:
dyarne
Zeit: 16.03.2019 15:50:30
0
2764558
thermischer kurzschluß muß ja nicht sein, kann man ja leicht vermeiden...

kennst du die seiten der zürcher hochschule zur erdsondenoptimierung?

die untersuchen das warme ende im oberen teil der sonde zu dämmen.

hier ein beispiel zur anbindung...

ich plane ja vor allem für R407C wärmepumpen, die bei hoher quelltemperatur mit bis zu 6K spreizung betrieben werden. in einer sonde ist man eher gezwungen mit kleinster spreizung zu fahren, damit das gemeinsame delta gegen erdreich hoch bleibt.

bis 20kw gehts mit einem RGK, darüber muß man in mehrere kollektoren aufteilen. hier wie 2 schmetterlingsflügel, symmetrisch kalt/kalt und warm/warm. das layout richtet sich vor allem nach dem platz für den aushub, da steht einfach die leichte und effiziente umsetzung im vordergrund.

@dimensionierungsfaden, ja das ist ein guter vorschlag, nur wie lange der dann unzerfleddert bleibt werden wir sehen ... ;-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.03.2019 16:17:03
0
2764564
Nein, kannte ich nicht.
Da stehen ja ein Haufen Sachen drin, die wir seit Jahren predigen. :-)

Ich finde da eine Dämmanleitung für die warme Anbindeleitungen von
Erdsonden in 1 Meter Tiefe.
Das macht da sicher Sinn, weil die Soletemperaturen höher sind, als
beim Grabenkollektor.
Da steht auch drin, das bei Temperaturunterschieden von unter
5 Grad Abstandhalter in Bohrungen keinen grossen Effekt haben,
was mich dann wieder in meiner Auffassung zum thermischen
Kurzschuss bestärkt :-)
Aber Dein Ansatz bringt dann noch ein paar Zehntel und ist sicher
nicht verkehrt.

Grüsse

winni

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 16.03.2019 17:58:28
0
2764592
Das ist ja mal ein wirklich schönes Gemeindeamt... :)

Verfasser: nicijan
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser: winni 2
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser: nicijan
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser: winni 2
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser:
Leonhard
Zeit: 18.03.2019 11:39:00
2
2765127
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
[...]

Sonde Isolieren ist doch das Thema oder hast du auf was anderes geschrieben?

Was ist daran so verwerflicht, den bei Erdwärmesonde (Tiefenbohrung mit fast 2-stelligen Plusgraden!) verhältnismäßig sehr warmen Solerücklauf ggü. dem angrenzenden Erdreich der horizontalen Zubringleitung zu dämmen? Ich will ja nicht den Boden um die Zubringleitung heizen.

Oder hab ich den Vogel auch falsch verstanden?

Schöne Grüße
Leonhard

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.03.2019 11:47:52
0
2765133
Bei ein Meter Tiefe und Bohrung ist das sicher sinnvoll.

Es geht um dyarne,s Aussage "die untersuchen das warme ende
im oberen teil der sonde zu dämmen.
"

Grüsse

winni

Verfasser:
Leonhard
Zeit: 18.03.2019 11:54:11
0
2765137
Ist im Prinzip ja auch das selbe. Wenn der Rücklauf der Sode sehr warm ist, will man eben keine Verluste in den oberen Erdschichten haben, daher die Dämmung.

Kann man bestimmt rechnerisch gut darstellen und eben mit Dämmung gegensteuern.

Warum dann der Vogel, aber egal..

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.03.2019 12:18:40
0
2765149
Solche Versuche hat es bei Erdsonden schon vor Jahrzehnten gegeben. Das hat sich nicht durchgesetzt. Wenn die Spreizung nicht zu groß ist besteht auch keine Notwendigkeit für eine Dämmung innerhalb der Sonde.

Grüße
Frank

Verfasser:
nicijan
Zeit: 18.03.2019 14:55:27
0
2765214
Zitat von Leonhard Beitrag anzeigen
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
[...]

Was ist daran so verwerflicht, den bei Erdwärmesonde (Tiefenbohrung mit fast 2-stelligen Plusgraden!) verhältnismäßig sehr warmen Solerücklauf ggü. dem angrenzenden Erdreich der horizontalen Zubringleitung zu dämmen?


Erstmal, der Vogel gilt niemandem aus dem Forum sondern insgesamt, dass sich Wissenschaftler oder Angehende mit so einem Unsinn beschäftigen.

Das Thema war vor 15 Jahren schon mal am Markt. Man müsste ab dem Punkt dämmen, an dem der Rücklauf wieder Temperatur abgibt. Dieser Punkt ist nicht statisch sondern verschiebt sich erheblich im Verlauf des Betriebes. Wir sprechen über 30 Meter Höhenunterschied bei einer 100m Sonde.
Wie das Technisch gelöst werden könnte wirft die nächste Frage auf. Das Verpressen von Bohrungen ist mit jeder Menge Überwachungstechnik und Vorschriften versehen. Man würde eine Schwachstelle einbauen die man zuvor sehr aufwendig zu vermeiden versucht.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 18.03.2019 17:29:52
0
2765285
Da ich ja noch einen Betonabsorber vor habe, der bis zu 50°C warm werden kann (dann direkte Beheizung des WW-Speichers), bin ich schon länger am Überlegen, wie/womit ich die jeweils ca. 10m lange, ca 1m tief verlegte VL- und RL-Leitung isolieren könnte.

Hat da jemand gute / schlechte Erfahrungen mit Lösungen und nen brauchbaren Vorschlag?

Danke
LG jogi

Verfasser:
winnman
Zeit: 18.03.2019 18:28:06
1
2765320
nimm Nahwärmeleitung bzw deren Isolation und fädle das über deinen Leitungen.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 18.03.2019 20:05:41
0
2765358
Zitat von winnman Beitrag anzeigen
nimm Nahwärmeleitung bzw deren Isolation und fädle das über deinen Leitungen.


Was ist das für ne Iso (PUR oder was?) und wie dick - und wie beständig??

ob man so was für 2 mal 10m und DN 32 oder 40 bekommt???

LG jogi

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lowenergy schrieb: Grundsätzlich ist letzendlich die real benötigte elektrische Gesamtantriebsenergiemenge ausschlaggebend! Da beim Luftwärmepumpen logischerweise der Kältemittelverdampfer, je nach klimatischen Bedingungen...
Pluto25 schrieb: Weshalb schaltet die Pumpe bei über 50K Differenz ab? Diese Funktion mal außer Kraft setzen. Mit etwas Glück spült sich die Anlage dann wieder frei, in jedem Fall würde wenigstens wieder Wärme runterkommen...
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