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wirklich eine neue Heizung? Brennertausch verweigert Gesetzeslage
Verfasser:
Sandra M
Zeit: 23.03.2019 08:42:03
0
2766823
Hallo zusammen,

Unsere Ölheizung aus dem Jahr 1993 hat das Problem, dass die Werte für den Schornsteinfeger nicht mehr passen. Der Brenner wurde letztes Jahr gewartet und ein neuer Düsenstock eingebaut, doch da wurde schon gesagt das der nicht mehr lange macht, da die Werte nicht so gut sind. Der Heizungsbauer sollte also recht behalten.

Jedenfalls habe ich nun mit diversen Firmen telefoniert, um einen neuen Brenner für die Heizung zu bekommen, doch das Ergebnis ist ernüchternd.
Keiner will einen neuen Brenner einbauen. Alle wollen eine neue Heizanlage verbauen und idealerweise auf Gas umrüsten.
Hier werden dann oft irgendwelche Bedingungen genannt die einen Brennertausch, oder einen neuen Ölkessel unattraktiv machen.

Da wollte ich fragen ob dem wirklich so ist, und was die Experten mir hier raten.

Hier ein paar Daten:
Ölkessel KLÖCKNER SYSTRON 20 WKB,15-20kW aus 1993
Brenner Klöckner KL 4 ohne Regelung
Radiatoren auf ca. 170m2 Wohnfläche
2x PE-Öltank je 1500l
300l Solarspeicher Cosmo Sol aus 2006
Ölverbrauch in den letzten 4 Jahren: 1600 bis 1900l

Diese Jahr sind wir vielleicht sogar unter 1600l Verbrauch, wo selbst eine Einsparung von 10 bis 15% bei einer neuer Heizungsanlage nicht groß ins Gewicht fällt.
Am liebsten soll alles so bleiben wie es ist...

Jedenfalls wäre ich bereit auch 2000,- EUR für einen Weishaupt WL5 Brenner auszugeben, aber die Firmen mit denen ich bisher telefoniert habe wollen das nicht machen, da sie keine Garantie auf die Gesamtanlage geben wollen, oder weil kein Antihubventil in der Ölleitung verbaut ist.Brauch man bei Brennertausch von Gesetzeswegen her wirklich so ein Ventil?
Einer meinte auch der Schornstein müsste bei neuem Brenner angepasst werden, aber das ist lt. meiner Recherche nicht korrekt?

Bei einer neuen Ölheizung (z.B. KB195i) wird gesagt man müsse aus Sicherheitsgründen von 2 Strang auf 1 Strang Ölleitung umbauen und da die Ölleitung bei uns in der Zwischendecke laufen, ist das ein großer Umbauakt auf den wir gerne verzichten würden. Ist das Gesetzlich auch tatsächlich gefordert?
Im Prospekt von KB195i steht, dass er ideal für Umrüstung ist aufgrund seiner Anschlussmöglichkeiten, damit ist doch 2 Strang gemeint, oder nicht?

Gas wäre natürlich eine Option. Verlegung kosten ca. 3000,- EUR und alle sind zufrieden, allerdings steht die Heizung bei uns im Wohnraum und der Anschluss mit Zähler müsste hier irgendwie rein und die Ölleitung raus und wir sind wieder bei großen Umbauarbeiten. Dazu die Grundgebühr für den Zähler. Bei unserem Verbrauch, weiß ich nicht ob das Sinn macht.
Würde lieber noch ein paar Jahre überbrücken um dann zu schauen, was die Entwicklung der Wärmepumpen oder Alternativen Heizungsanlagen her geben.

Ich würde mich über ein paar Meinungen zur Erleichterung einer Entscheidung freuen.



Verfasser:
Green7
Zeit: 23.03.2019 09:32:24
3
2766834
Dann ruf doch bei Weishaupt direkt an (die für dich zuständige Niederlassung) gib deine Kesseldaten durch und lass dir ein Angebot incl Einbau Machen.

Wenn die Firmen alle nicht wollen haben die halt Pech.

Ist sowieso besser da für den Kessel noch ein sonderflansch von 30mm benötigt wird.

Verfasser:
sukram
Zeit: 23.03.2019 09:41:22
2
2766838
Zitat von Sandra M Beitrag anzeigen
Hier werden dann oft irgendwelche Bedingungen genannt die einen Brennertausch, oder einen neuen Ölkessel unattraktiv machen.[...]


Die gibts nicht- mein Kessel ist 20J älter und hat inzischen den vierten (gebrauchten) Brenner ;-) Ein KL4 ist freilich ablegereif.

Und wenn man die bisherige Leistung fährt, muss am Zug auch nix saniert werden.

Eine witterungsgeführte Vorlaufregelung wäre gem. EnEV zwar nachzurüsten, das kontrolliert aber im Bestand niemand.

Infos zu den gegenärtigen Vorschriften bzgl. Tankanlage hier.

Verfasser:
epicuro
Zeit: 23.03.2019 09:48:14
2
2766840
Einen Weishaupt WL 5 würde ich bei dem Kessel nicht nehmen.
Da die Brennkammer sehr kurz ist kommt der WL5 mit seinem Flammrohr an die Grenze. Der WL 5 hat keinen Schiebeflansch und die 30 mm die Green7 da erwähnt sind leider nicht genug!
Ein normaler Inercall SLV 100 oder eine Hansa HVS 5 macht auch warm und kostet nicht so viel.
Umbau auf Einstrang ist sinnvoll, Antiheberventil auch, wenn der höchste Füllstand des Öltanks über dem niedrigsten Punkt der Ölleitung ist.
Welchen Durchmesser hat die aktuelle Ölleitung?
Peter

Verfasser:
winklernorbert28
Zeit: 23.03.2019 09:54:48
3
2766843
Die Aussage mit dem WL5 kann ich nicht nachvollziehen...
Habe 40-50 von diesen Kessel mit WL5 nachgerüstet...
Ideal ist natürlich ein Zwischenflansch mit 30mm die es von Weishaupt gibt...

Es gibt auch noch Zusatzregulatoren für diesen Kessel, wo noch lieferbar sind.
Diese kann man zusätzlich nachrüsten und die Abgaswerte nach unten drücken..
93% Wirkungsgrad sind für den Kessel kein Problem

Verfasser:
Sandra M
Zeit: 23.03.2019 09:58:16
0
2766850
Danke für die Info sukram. Ich halte den Brennertausch im Fokus

Einen Fachbetrieb für Weishaupt Produkte hatte ich schon kontaktiert. Er hat leider abgelehnt, weil er keine Garantie auf die Verdrahtung zum Brenner geben will/kann.

Problem ist wohl leider das der Kessel eine Regelung zwar eingebaut hat, aber von einem Heizungsbauer mal zurück gebaut wurde, da die Regelung über Weihnachten defekt war. Laut Schaltunterlagen kann der Kessel aber auch ohne Regelung betrieben werden. Da neue Kabel verlegt wurden um Kabelbruch auszuschließen sieht das ganze vielleicht etwas wild aus. Kann also verstehen das da keiner Garantie für übernehmen will, allerdings läuft der Kessel seit 5 Jahren so nur leider ist der Heizungsbauer der das gemacht hat erkrankt und nicht mehr im Dienst.


Ein anderer freier Betrieb würde zwar einen Brenner tauschen, aber meinte gleich er ist auch verpflichtet die Anlage zu melden, damit sie den neuen Bestimmungen angepasst wird. Ging dabei um das Antihub Ventil, damit die Öltanks nicht unbemerkt auslaufen können.

@Peter die Leitungen haben von Außen einen 10mm Durchmesser.
Da die Tanks genau so wie die Heizung im EG stehen liegt der Öleingang des Brenners ja unweigerlich wohl unter dem maximalem Füllstand.
Oder sind da nur Leitungswege zum Kessel gemeint?

Verfasser:
winklernorbert28
Zeit: 23.03.2019 09:59:53
5
2766852
Komische Aussage wegen der Garantie...
Der KL4 Brenner hat einen 7poligen Euronormstecker...
Auch der neue Weishaupt hat einen 7poligen EUronormstecker...

Ein Eingriff in die Elektrik ist nicht notwendig...Stecker abstecken, Brenner rauf und voreinstellen...Brenner anstecken und richtig einstellen...

Verfasser:
Green7
Zeit: 23.03.2019 10:02:12
1
2766853
Also nen WL 5 mit 30 mm Flansch funktioniert einwandfrei ohne dass die Flamme hinten anschlägt Peter. Habe so einen in der Wartung gehabt und auch erst mal Lehrgeld zahlen müssen dass der WL5 da entweder mit Ruß oder schlechter Überwachung lief. Ein Anruf bei Weishaupt gab mir dann die Empfehlung mit dem Flansch und seit dem lief der ohne Probleme.

Nur was nützt es dem TE wenn du ihm jetzt nen anderen Brenner empfiehlst aber niemand diesen Montieren möchte weil alle lieber nen neuen Kessel verkaufen möchten?

Dahher auch mein Vorschlag mit dem Kundendienst von Weishaupt. Wo steht denn die Anlage? Evtl kannst du über die Website von Weishaupt ja einen Betrieb ausfindig machen der Dir das macht.

Was die Ölversorgung angeht ist Einstrang stand der Technik und wird bei neuen Analagen bauartbedingt nur noch eingesetzt. Hier kommt Mann dann auch nicht davon ab auf eine kleinere Ölleitung umzubauen.

Verfasser:
Sandra M
Zeit: 23.03.2019 10:13:31
0
2766855
Danke für die Informationen. Dieses Forum ist einfach super!

Also Weishaupt WL 5 + 30mm Flansch klingt ja gut.
Der 7fach Stecker ist auch vorhanden. Würde mit der Info nochmal den Weinhaupt Fachbetrieb kontaktieren und kann ja auf Garantie der Verdrahtung verzichten.
Preislich waren das mündlich ca. 1500,- EUR für Brenner + Düse und ca. 4Std Einbau.

Die Info zu der Ölleitung hilft mir in dem Fall, falls eine neue Anlage her muss, doch auf Gas umzurüsten.

Es ist wahrlich eine Befreiung wenn man weiß was möglich ist und was man will.

Verfasser:
epicuro
Zeit: 23.03.2019 10:14:58
2
2766857
Es geht mir nicht da drum, daß die Flamme hinten anschlägt. Es geht mir darum, daß das Flammrohr, die Zündelktrode und der Ölvorwärmer viel Strahlungshitze abbekommt und dadurch schneller beschädigt werden.
Deshalb der Hinweis auf einen Brenner mit Schiebeflansch.
Und noch etwas: Der vorhandene Kessel ist 26 Jahre alt. Wenn der die Grätsche macht kann man den Brenner mit wegschmeißen oder bei e-bay verkaufen, da alle Öl-Brennwertanlagen ihre eigenen Brenner mitbringen.

10 mm Ölleitung reicht, da kann man zur Not eine 6 mm Leitung durchschieben wenn der Leitungsweg nicht zu sehr verwinkelt ist. Hab ich letztens erst gemacht: Fertighaus ohne Keller. 10er Öleitung verschwindet senkrecht in der Bodenplatte und ist in der Bodenplatte nach draußen verlegt zum Erdtank.
Peter

Verfasser:
Green7
Zeit: 23.03.2019 10:40:16
2
2766868
Für das Problem kann man dem W-FM 05 doch eine nachbelüftung Programieren lassen.
Am besten gleich mit bestellen 20 sek Nachbelüftung. Das wird dann im Werk gleich mitgemacht wenn Weishaupt den Brenner nicht selber einbaut.

Das Hauptproblem bei dem Kessel ist aber eher dass die Flamme normal ohne den Flansch nicht vernünftig ausbrennen kann.


Was die Kosten angeht muss man das sehen 2000€ für nen neuen Brenner oder 7-12k€ für eine neue Anlage je nachdem was gewünscht ist.

Nur das obliegt ja dem Kunden, mein Kollege musste neulich vor nen Kessel von 1978 noch nen neuen Brenner bauen weil der Enkel seiner 98 Jahre alten Oma keine neue Heizung spendieren wollte weil sich das nicht mehr lohnen würde ....

Verfasser:
Sandra M
Zeit: 23.03.2019 11:01:50
0
2766879
Das klingt ja umständlich. Also müsste die Heizungsfirma den Brenner quasi extra bei Weishaupt bestellen und bauen lassen für die Nachbelüftung.
Denkt von sich aus ja leider kein Heizungsbauer drüber nach. DAnke für die Info, werde das erfragen.

Ist ein erwähnter Inercall SLV 100 oder Hansa HVS 5 da umgänglicher?
Also einfach Plug&Play ohne spezial Programmierung und Flansch?

Eine neue Heizungsanlage schreckt mich weniger vom Preis her ab, als durch Umbaumaßnahmen und diverse Problemberichte in diesem Forum.
Selbst wenn 20% Verbrauch eingespart werden und ein Liter Öl 1 EUR kostet, spare ich vielleicht 350,- EUR im Jahr. Dafür habe ich aber einen Wartungsvertrag und bei Gas die Grundgebühr die jährlich zu bedienen ist. Dazu die Investitionskosten die in 15 bis 20Jahren erneut fällig werden, da die neue Technik scheinbar nicht mehr so langlebig ist.
Daher würde ich dem Kessel gerne noch ein paar Jahre geben.

Verfasser:
Green7
Zeit: 23.03.2019 12:00:48
1
2766898
Der Heizungsbauer muss den ja sowieso bei Weishaupt bestellen.

Wenn Weishaupt den selber einbaut Programieren die das natürlich mit um.
Dein Kessel ist halt durch seinen kurzen Brennraum nicht Standart aber auch nicht unmöglich einzustellen.

Und nein leider denken die Wenigsten Firmen an sowas.

Ob und wie die anderen genannten Brenner besser sind kann ich nicht beurteilen da ich mit den Herstellern da sie nur sehr selten bei uns vertreten sind nichts zu tun hatte. So weit mir bekannt ist sind das reine Hersteller die 0815 Brenner verkaufen und alles auf den HZB abwälzen. Bei Weishaupt hat man im Servicefalle wenigstens ein dichtes Netz von Niederlassungen und Kundendiensttechniker.

Verfasser:
mc.stoni
Zeit: 23.03.2019 12:16:33
2
2766905
Hallo

Das Einzigste was den Weishaupt Kundendienst daran hindern würde denn Brenner einzubauen ist die Fehlende Regelung.
Das wäre auch die Todesstrafe für den Kessel, denn ohne Regelung ist das kein NT Kessel sondern ein Konstant Kessel und würde in 3 Jahren vom Schorni zum Austausch fällig werden.

Des weiteren ist der Kessel ja schon ein paar Jahre alt und die Zukunft für solche Bestandsanlagen ist alles andere als Rosig. Ich schätze mal in 5 Jahren wird die Tauschpflicht eh auf alle Kesselarten 30 Jahre sein. Böse Zungen sagen sogar Senkung auf 25 sei möglich.
Alles zum Wohle der Umwelt natürlich

Gruß

Verfasser:
JoRy
Zeit: 23.03.2019 12:23:19
5
2766907
Oder beim Straßenverkehrsamt versuchen eine Oldtimer Zulassung zu beantragen-:))

Vielleicht ist es nicht dumm, jetzt eine richtige Sanierung zu machen und auf Gas
umzustelllen.

Nur wenn du einen Heizi kennst der diesen Kessel kennt wäre es möglich mit
seinem Service die Lebensdauer hinauszuzögern.

Gruß JoRy

Verfasser:
sukram
Zeit: 23.03.2019 12:59:45
1
2766924
Zitat von mc.stoni Beitrag anzeigen
Hallo

Das Einzigste was den Weishaupt Kundendienst daran hindern würde denn Brenner einzubauen ist die Fehlende Regelung.
Das wäre auch die Todesstrafe für den Kessel, denn ohne Regelung ist das kein NT Kessel sondern ein Konstant Kessel und würde in 3 Jahren vom Schorni zum[...]


Das interessiert Weishaupt nicht, und den Schorni nur das

Zitat:
Kompakt-Heizkessel in Gliederbau-weise aus spezialbehandeltem Guß,geprüft nach DIN 4702, Niedertempe-raturkessel entsprechend der Hei-zungsanlagenverordnung


ob eine Regelung gem. EnEV vorhanden ist und funktioniert, hat er nicht zu kontrollieren

Zitat von EnEV
§ 26b Aufgaben des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers
[...]
(2)

Bei heizungstechnischen Anlagen, die in bestehende Gebäude eingebaut werden, prüft der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger im Rahmen der bauordnungsrechtlichen Abnahme der Anlage oder, wenn eine solche Abnahme nicht vorgesehen ist als Beliehener im Rahmen der ersten Feuerstättenschau nach dem Einbau außerdem, ob

[...]

2.

Zentralheizungen mit einer zentralen selbsttätig wirkenden Einrichtung zur Verringerung und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein - und Ausschaltung elektrischer Antriebe nach § 14 Absatz 1 ausgestattet sind,
...

§ 14 Verteilungseinrichtungen und Warmwasseranlagen
(1)
Zentralheizungen müssen beim Einbau in Gebäude mit zentralen selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur Verringerung und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein- und Ausschaltung elektrischer Antriebe in Abhängigkeit von

1.
der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße und

2. der Zeit
ausgestattet werden. Soweit die in Satz 1 geforderten Ausstattungen bei bestehenden Gebäuden nicht vorhanden sind, muss der Eigentümer sie nachrüsten.


Im Entwurf des GEG steht bis jetzt auch nix anderes.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.03.2019 14:31:32
2
2766955
Mit welcher Vorlauftemperatur kann denn die Heizung arbeiten? Wenn mittlefristig an WP gedacht ist muss die ja entweder im passenden Bereich (40°oder darunter) sein, oder dorthin gebracht werden.
Beim Brennertausch wird es vermutlich ein einfacher Brenner tun für die Restlebensdauer. Man kann, wenn das Geld da ist, die Heizung auch gleich auf bivalent umbauen, und mit BAFA-Förderung eine Geisha dazu stellen. Die hätte dann die notwendige wtterungsgefürte Regelung und könnte den Altöler als "Hsizstab" zuschalten. Womit das dann kein Konstanttemperaturkessel mehr wäre, und diese Klippe auch umschifft wäre. Das bedarf aber ein wenig Kenntnissen für di notwendige Verdrahtung, das ist dann auch mher für das Elektro als das SHK-Gewerbe.

Verfasser:
Sandra M
Zeit: 23.03.2019 17:20:33
0
2767000
Ich werde mir passende Angebote einholen.
Öl scheint langfristig nicht mehr gewollt zu sein, wenn man ließt was da auf die Verbraucher zukommen könnte und dazu ist der bisherige Heizungsbauer der den gewartet hat leider nicht mehr im Dienst.
Also wenn der Preis stimmt und ich einen kompetenten Heizungsbauer finde der Sorgen und Nöte nehmen kann, bin ich einem Umbau auf Gastherme sicher nicht abgeneigt und vielleicht auch besser beraten.
Habe nur das Gefühl, wie hier im Beispiel mit dem Weishaupt Brenner, dass nicht 100% über die Realisierung nachgedacht wird. z.B. wie die Ölleitung in der Zwischendecke entfernt werden soll, der Gasanschluss hin soll, Bohrungen für einen Außenfühler nötig sind, Der Solarspeicher überhaupt eingebunden werden kann usw.
Die Firma die hier war, hat sich das jedenfalls alles gar nicht richtig angeschaut und ich möchte nachher nicht 10 weitere Löcher in der Wand haben, oder den Boden aufreißen müssen, weil irgendwas nicht richtig kommuniziert wurde.

Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken und ein Umbau ist bereits Routine.


Die Vorlauftemperatur lag die letzten 2 Jahre Jahr nicht über 50°C. Wir schalten nur einmal die Woche hoch wegen den Legionellen.
Meistens läuft die Heizung zwischen 43 und 47°C Vorlauftemperatur. Wir haben allerdings auch einen Kaminofen und im Winter sind es dann Manchmal auch nur 19° im Wohnzimmer wenn ich nach Hause komme.
Hat mich bisher nicht gestört.

Verfasser:
sukram
Zeit: 23.03.2019 20:51:41
0
2767040
Zitat von Sandra M Beitrag anzeigen
Bohrungen für einen Außenfühler nötig sind,[...]


Naja, so ein Löchlein ist jetzt nicht die Welt, aber es gibt heutzutage manchmal Alternativen ;-)

Zitat:
Funk-Außentemperatursensor

Drahtloser lichtbetriebener Außentemperatursensor mit integriertem
Funk-Sender


Falls es Physik und Geldbeutel zulassen.

Verfasser:
epicuro
Zeit: 23.03.2019 21:33:37
2
2767049
Die Regelung, die da im Kesselschaltfeld sitzt, hat einen Außenfühler.
Also bei einer neuen Heizung nur draußen den Fühler wechseln und drinnen neu anschließen.
Peter

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 24.03.2019 09:15:15
1
2767100
Zitat von Sandra M Beitrag anzeigen
... Vorlauftemperatur lag die letzten 2 Jahre Jahr nicht über 50°C. Wir schalten nur einmal die Woche hoch wegen den Legionellen.
Meistens läuft die Heizung zwischen 43 und 47°C Vorlauftemperatur. Wir haben allerdings auch einen Kaminofen und im Winter sind es dann Manchmal auch nur 19° im Wohnzimmer wenn ich nach Hause komme ...
So ähnlich haben wir bei uns früher auch geheizt und hatten so gut wie nie die gewünschte thermische Behaglichkeit im Haus.

Seit einigen Jahren funzt es nun aber mit 24/7-Raumtemperierung (kontinuierlich genügend Volumenstrom in der Hausheizkreishydraulik und konsequent bedarfsgerechtem Wärmeeintrag ins Hausheizkreiswasser), dass die klimatischen Verhältnisse in unserem gesamten Haus, bei akzeptablem Heizkostenniveau, während der gesamten Heizperiode wunschgerecht sind.

Die maximale Vorlauftemperatur ist mit rund +35°C für die Heizkörper völlig ausreichend, um unseren Wohnräumen auch an mehreren zusammenhängenden wirklich kältesten Tagen genügend thermische Energie zuführen zu können.

Aktuell sind's bei ca. +6°C Außentemperatur übrigens ungefähr +30°C Vorlauftemperatur ...



Bzgl. der thermischen Trinkwassererwärmung per regelmäßigem Aufheizen über +50°C => ... damit würde ich persönlich aufhören! Das bringt nämlich garnix! Kann sogar kontraproduktiv sein:
Wissenswertes in Kürze

Aus wissenschaftlich gesicherten Belegen resultiert die Schlussfolgerung, dass thermische Verfahren, wie sie etwa im Rahmen automatisierter Legionellenschaltungen vielfach praktiziert werden, entgegen ihrer intendierten Funktion zu einer Erhöhung des Kontaminationsrisikos führen können.

Das Regelwerk zur Gewährleistung der Trinkwasserhygiene hat sich zwar schon an diesen neuen Erkenntnisstand angenähert, ihn aber noch nicht konsequent einfließen lassen ...

Verfasser:
Sandra M
Zeit: 24.03.2019 09:26:47
0
2767105
Das klingt gut mit dem Kabel und Außenfühler. Habe nur ein Bild gesehen, wo der Fühler direkt am Kabel hing und damit vergossen war oder so ähnlich.

Ich habe nochmal eine Frage zu dem 7poligen Euronormstecker.
Der Brenner läuft ja ohne Regelung und die Temperatur wird durch ein Drehregler(Potentiometer?) vorgegeben.
Ist dieser Wert der da zum Klöckner Brenner gegeben wert, denn kompatibel mit einem Weishaupt oder allgemein anderen Brennern?

Danke für die Info zu den Legionellen. Neue Kessel müssen doch von Gesetzeswegen das Warmwasser auf mindestens 60°C erwärmen. Kann man das bei neuen Heizungen überhaupt noch runter regulieren als normaler Verbraucher?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 24.03.2019 09:32:39
0
2767107
Die Trinkwassererwärmung sollte so bedarfsgerecht wie möglich angepasst werden!

Geringe Temperaturen, gerade ausreichende Trinkwasserinhalte und entsprechend hoher Durchsatz vom Trinkwasser (täglicher Komplettaustausch ist perfekt!) sind anzustreben!

Auf Warmwasserzirkulation (unnötige Erhöhung des Trinkwasserinhalts im Gesamtsystem) sollte verzichtet werden!

Ein paar Informationen zu Arten der Trinkwassererwärmung: http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung

PS: Wir haben bei uns im Zweipersonenhaushalt gar keine Speicherung von Trinkwasser. Der zentrale vollelektronische Durchlauferhitzer erwärmt nur genau die Menge, die sofort verbraucht wird, auf die gerade so erforderliche Temperatur. 😉

Verfasser:
Green7
Zeit: 24.03.2019 09:37:57
1
2767109
@Stecker , der Kesselthermostat schaltet da nur An/ Aus . Das ist universell.

Verfasser:
Sandra M
Zeit: 24.03.2019 09:41:51
1
2767110
Danke Green, also müsste der Tausch ja ohne Verdrahtungsänderungen möglich sein, wovor der Heizungsbauer ja Angst hatte.

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Jens99 schrieb: Hi Wolfgang, Das wär toll wenn du Mal nachschauen könntest . Wie würde ich dann ein wickelfalzrohr durch eine Porenbetonwand...
daniel19 schrieb: Das hört sich doch schonmal gut an solche Werte wie unten ;) Der Kessel ist schon längers defekt, aktuell haben wir...
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