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Sanierung der Heizung für grosses Haus mit 7500 l Ölverbrauch
Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 24.03.2019 08:15:20
0
2767084
@hannes/esbg:

Auf die wirklich gute Idee mit der neuen offenen Steuerung, hat mich schonmal jemand vor knapp 1-1/2 Jahren gebracht. Ich traue mir nur die Umsetzung nicht selbst zu... Auf ein Angebot warte ich seit über einem Jahr, obwohl ich die Firma immer wieder erinnert habe. Im Prinzip könnte man den Heizkessel erstmal belassen damit anfangen die Steuerung auszutauschen und damit auch besser den Verbrauch überwachen. Danach evtl. noch einen Pufferspeicher einbinden zur Reduktion der Taktungsanzahl.

@GünterThäsler:
Ich habe mal nachgeschaut und alte Unterlagen gefunden, wonach die Steuerung
wohl 1998 durch Dekamatik-De-Steuerungen ersetzt wurde.Im Moment sind alle 7 Heizkreise Paralell über drei Dekamatik Steuerkonsolen angeschlossen.

@kreitmayr:
hallo Uwe, einen gebrauchten Gas-Brenner an den vorhandenen Kessel anzuschließen haben 2 HB abgelehnt. Die wollen mir etwas Neues verkaufen und Ihre Marge damit verdienen bzw. haben bedenken wegen der Gewährleistung. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ich in Deutschland eine gebrauchte Brennwertgasheizung einbauen darf, bin mir da aber schon nicht sicher...


Zusammengefasst: Woher bekomme ich einen guten kreativen HB, der mir auch evtl. gebrauchte Teile und am besten die von Hannes vorgeschlagene TA-Steuerung verbaut? Ich habe mich mal bei den einschlägigen Kleinanzeigen und Auktionshäusern umgeschaut und könnte dort einen gebrauchten vitocrossal 300 Gaskessel für den Teilepreis der angebotenen Kesseltür mit neuem Raketenbrenner bekommen. Nur, wer baut mir das ein? Wie Uwe schreibt: Wo finde ich aktuell einen Handwerker der da mitgeht?

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 24.03.2019 08:28:59
4
2767088
Hi

Da die Branche derzeit sehr gut ausgelastet ist haben sie Heizungsbauer eigentlich kein Interesse an solchen Jobs.

Da kann man sich die Rosinen raus picken wie unkompliziert.viel Marge versprechen.

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 24.03.2019 08:50:04
0
2767097
Zitat von Didi-MCR52 Beitrag anzeigen
SECHS Heizkreise in einem (wenn auch großen) Einfamilienhaus? Warum das denn?
Ich hätte zwei erwartet: Einen für die Fußbodenheizung und einen für die Heizkörper.

So wie du schreibst habt ihr bislang euch noch nicht weiter mit Einstellungen und Optimierungen befasst.

1) Benötigen die vier Heizkörper- und die zwei FBH-Heizkreise wirklich unterschiedliche Temperaturen - oder kann man die zusammenfassen? Spart deutlich in der Anlagentechnik für die Neuanlage
2) Wie weit kommt man mit Vorlauftemperatur für FBH und Heizkörper runter (dabei speziell bei der FBH NICHT die Pumpe auf Mindestleistung laufen lassen und über die gesparten Elektro-Watt freuen. Mehr Durchsatz ermöglicht weniger Vorlauftemperatur.)
3) Auslastungsmessung, wieviel Heizleistung braucht man wirklich.
[...]


...erstmal Danke für die Anregungen.

Zu 1: die Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Meiner Logik nach bräuchte ich das alles nicht. Die FBH könnte auch direkt (ohne aufwändige Systemabtrennung mit 2. Pumpe und ohne verkalkendem Wärmetauscher etc.) eingebunden werden. Evtl. behält man für beide Kreise die jeweiligen Vor- und Rücklaufabsperrventile, damit man einen der Bereiche „abschalten“ kann. Wenn kein Stahlkessel verbaut wäre, wie bei einer Vitocrossal, könnte ich doch gemischtes Wasser (ohne den extra Wärmetauscher) in den FBH-Kreis pumpen? Oder hat das dann andere Nachteile?

Alle HK habe ich bereits mit einfachen AP-Schaltern ausgestattet. Die Radiator-HK schalte ich nur an wenigen Tag zu, wenn die Temperaturen es erforderlich machen. UnterschiedlichenTemperaturen benötige ich dazu vermutlich nicht. Da ich die Idee eines offenen Steuerinterfaces gut finde, würde ich die trotzdem gerne per „Fernbedienung“ steuern.

Zu 2: die Vorlauftemperatur habe ich seit ca. Einem Jahr auf 60^ runtergeregelt. Ich verstehe die Dekamatim aber nicht richtig... mein Warmwasser fühlt sich meistens kochend heiß an, obwohl ich schon testweise 35^ eingestellt hatte. Irgendwie setzende Steuerung das nicht um. Vielleicht gibt es eine Legionellenfunktion o.ä.die das verhindert. Die FBH-Pumpen hatte ich tatsächlich ziemlich runtergeregelt... soll ich die Pumpe des Wärmetauschers oder die Pumpe des FBH-Wasserkreises hochregeln?

Zu 3: wie man eine Auslastungsmessung macht, weiß ich spontan nicht. Da muss ich mich erstmal richtig damit beschäftigen...

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 24.03.2019 09:08:45
0
2767099
Zitat von Turbotobi76 Beitrag anzeigen
Hi

Da die Branche derzeit sehr gut ausgelastet ist haben sie Heizungsbauer eigentlich kein Interesse an solchen Jobs.

Da kann man sich die Rosinen raus picken wie unkompliziert.viel Marge versprechen.


...die Frage ist ob es sich lohnt, wenn man nochmal auf Zeitgewinn spielt. Man kann bewusst und direkt ins Netz von den relativ überteuerten Investitionsangeboten und Industrieversprechen (Brenstoffzelle, etc.) gehen um zügig eine Energieeinsparung zu erreichen. Sobald ich anfange zu rechnen habe ich (trotz der niedrigen Zinsen) ein Problem den Rückfluss der Investitionskosten innerhalb der von mir angenommenen Lebensdauer der Investition bzw. in annehmbarer Zeit zu realisieren.

Ich habe, seit wir das Haus haben, auch einen sehr hohen Stromverbrauch und bekomme demnächst meine PV-Anlage aufs Dach. Sofern ich mich nicht verrechnet habe, ist das eine wirklich gute Investion, mit der ich knapp 60% unseres Stroms produziere.

Ich habe bei meinen Recherchen auch günstige gebrauchte Erdgas-Dachse (BHKW) gesehen. Warum werden die so billig verkauft? Sind Wartungskosten zu hoch? Öde wäre das auch interessant?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 24.03.2019 09:47:38
0
2767112
Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
... FBH-Pumpen hatte ich tatsächlich ziemlich runtergeregelt ...
Dazu von mir in einem anderen Thread:
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
So ähnlich haben wir bei uns früher auch geheizt und hatten so gut wie nie die gewünschte thermische Behaglichkeit im Haus.

Seit einigen Jahren funzt es nun aber mit 24/7-Raumtemperierung (kontinuierlich genügend Volumenstrom in der Hausheizkreishydraulik und konsequent bedarfsgerechtem Wärmeeintrag ins Hausheizkreiswasser), dass die klimatischen Verhältnisse in unserem gesamten Haus, bei akzeptablem Heizkostenniveau, während der gesamten Heizperiode wunschgerecht sind.

Die maximale Vorlauftemperatur ist mit rund +35°C für die Heizkörper völlig ausreichend ...

Verfasser: Hannes/esbg
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Forumsregeln (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
winnman
Zeit: 24.03.2019 10:30:28
2
2767130
warum immer noch >60° Vorlauftemperatur?

Das würde ich mal hinterfragen.
Wird es bei weniger in einzelnen Räumen zu kalt? Welche?

Brennwert oder am besten WP brauchen niedrige VL Temperaturen, sonst sind die Einsparungen nicht gegeben.

Da muss erst mal das Haus untersucht werden wo die hohen VL Temperaturen benötigt werden und wo die Energie hingeht.

Kesseltausch und Änderung von Öl auf Gas sind da vorab nicht zu betrachten.

Verfasser:
Thunderbird1987
Zeit: 24.03.2019 10:39:17
0
2767133
Bei einem so hohen Bedarf würde ich wenn Platz vorhanden über eine Pelletheizung nachdenken, eventuell lohnt sich in deinem Fall sogar eine mit Brennwertnutzung und externer Zuluftversorgung.

Wenn sowieso Photovoltaik auf das Haus kommt würde ich höchstens eine Luftwärmepumpe für die Übergangszeit und Warmwasser im Sommer mit einbinden. Damit könntest du vermutlich einiges an Pellets sparen und bräuchtest nicht so ein großes Pelletlager, nebenbei bleibt der Kessel in der sonnigen Zeit aus.

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 24.03.2019 11:09:36
0
2767149
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
Hallo Lucky,
Vielleicht hab ich es ja überlesen, aber mit welcher Vorlauf Temperatur fährst du in den Heizkreis?


60^

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 24.03.2019 12:11:37
1
2767168
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
[...]
Dazu von mir in einem anderen Thread:
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
[...]



Okay, ich werde jetzt mal die Kesseltemperatur auf Minimum (falls möglich 35^) reduzieren. Die FBH-Wärmetauscher Pumpe lasse ich niedrig und die FBH-Bodenkreislauf-Pumpe erhöhe ich auf Maximum (~ 40 W]. Korrekt?

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 24.03.2019 12:14:37
2
2767170
Nochmals zu Deinen Fenstern,

der Energieberater hat Dir zu Deinen Fenstern ein Märchen erzählt und wo hast Du Deine Angaben gelesen.
1984 gab es noch keine Dämmgläser, die kamen erst so gegen 1995 auf den Markt, verbaut wurden zu dieser Zeit Isolierglasscheiben mit einem Wert Ug von 2,6, heutige Fenster haben Gläser einen U-Wert von 0,5 - 0,6, umgerechnet In Heizölwerte pro m2 Fensterfläche 22 Liter zu 6 Liter. Auch der heutige Einbau, sofern er fachgerecht passiert spart einige Liter Öl pro Jahr und Fenster, ist schon ein Unterschied ob ich bei Minus 10 außen an der Scheibe +18 oder nur gerade im + bin und das Zugfrei.
Hast bei Eurem Haus evtl. noch eine große Fläche mit Glasbausteinen wie zu dieser Zeit oft verbaut, ein üble Wärmebrücke.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 24.03.2019 12:37:05
2
2767180
Hallo Lucky,

warte noch 20 Beiträge ab und dir wurde hier alles was warm macht vorgeschlagen, vom Lagerfeuer bis zum Fusionsreaktor ;-)

Ich bin ein Freund davon, gebrauchte Dinge aufzubrauchen. Das ist mein Hauptbeitrag zum Umweltschutz.


Ggf. solltest du eingrenzen, Neubau, Zeit gewinnen, wenig Kosten usw.

Dann braucht es ein Lastenheft.

Und eine umfassende Beschreibung. Es hilft nicht, wenn du nach dem 30 Beitrag anführst: .. auch übrigens, einen Photovoltaikanlage habe ich auch schon bestellt );-)


Zur Frage, wie findet man einen Heizungsbauer der auch gebrauchte Teile einbaut?

Wie häufig im Leben:

1. Vitamin B, (ich kannte den Großvater, den Vater und der Sohn hat den gebrauchten Brenner eingebaut).

2. Geld, wenn das Angebot hinreichen hoch ist wird jeder schwach.

Kostenoptimierung führt dann häufig zur Schwarzarbeit.

Um dieser entgegen zu wirken gibt es das Modell geringfügige Beschäftigung.
Hier denke ich an kurzfristige Beschäftigung = max 70 Tag /a
Oder minijob. Da kommt dann einer der am 31. 450€ bekommt und am 1. noch mal 450€. Du legts noch mal 30% bei der Knappschaft drauf und schon steht die Kiste.

Er fliegt dann eine Woche nach Malle.
Du kannst es von der Steuer absetzen.

Bei einer Ölheizung weitgehend problemfrei.
Bei Gas kenne ich mich nicht aus, ob da ein Geselle reicht oder ein Meister her muss, oder doch einen Firma dahinter stehen muss. Würde ich mal mit dem Gasanschlussanbieter besprechen. Vielleicht kenne die auch einen......

Oder my hammer mit all seinen Unwägbarkeiten.

MfG
uwe

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 24.03.2019 12:40:15
0
2767182
Okay, ich werde jetzt mal die Kesseltemperatur auf Minimum (falls möglich 35^) reduzieren.

Da würde ich erst darüber nachdenken.

Lukas 23:24

MfG
uwe

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 24.03.2019 12:45:03
0
2767185
https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrscheiben-Isolierglas#/media/File:Uwerte_isoglas.svg

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 24.03.2019 14:03:30
0
2767224
Bei den Fenstern stimme ich zu, es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Zweischeiben-Verbundglas die Werte der heute "üblichen Standardscheiben" hatten.
Katzensymbol hin- oder her - "Wärmeschutzglas" und "Isolierglas" sind zwei paar Schuhe.
Bei großen Fensterflächen kann das merkbaren Einfluss haben, wenn der Energieberater mit den besseren Werten gerechnet hat.

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 24.03.2019 15:28:47
0
2767251
Kreitmayr,

liest Du auch was Du verlinkst.

...
Vakuum-Isolierglas (VIG) wurde 1989 erstmals in der Universität von Sydney[19] hergestellt. 1996 begann Nippon Sheet Glass unter dem Markennamen Spacia mit der kommerziellen Produktion
....

das war der Beginn für die 1,1 er Gläser und der TE hat es schon 1984 eingebaut.


WB

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 24.03.2019 15:43:53
0
2767253
Zitat von wildbarren Beitrag anzeigen
Kreitmayr,

liest Du auch was Du verlinkst.




Was soll die Frage? Hälts du mich für einen Deppen?

MwfG
uwe

Verfasser:
delta97
Zeit: 24.03.2019 16:37:13
0
2767264
Einer der ersten Schritte ist .. die Analyse mit einer Wärmebildkamera. Dann weiss man auch bei den Fenstern was Sache ist. Ich habe 0815 Fenster, aber mit Fensterläden geht das trotzdem ganz gut & Gruss delta97

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 24.03.2019 23:45:03
0
2767417
Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Tatsächlich haben diese Fenster einen Uw von ca. 1.3 in 1984 erreicht.

Einen Dachboden habe ich nicht, da die Räume nach oben bis in den Dachspitz offen sind.

Rolladen gibt es keine

Okay, also nix was man billig dämmen kann, außer Kellerdecke.

Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Das Schwimmbad habe ich komplett saniert aber noch nicht dauerhaft in Betrieb genommen. Es war letztes Jahr ca. 2-3 Monate in Betrieb und hat somit auch etwas Öl in meiner Gesamtbilanz verbraucht.

Also doch keine 7500/a nur fürs Haus.
Ich habe keine Ahnung was so ein Schwimmbad zum warm halten braucht. Aber gib doch mal durch, wie viel Liter es sind und wie warm du es hattest. Damit kann man zumindest mal die Größenordnung fürs erstmalige Aufheizen ausrechnen.

Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Im Prinzip ist das schon alles logisch aufgebaut. Ein Rückbau auf weniger HK ergibt für meine Logik keine Energieeinsparung. Ich vermute aber, dass die vielen HK der Preistreibereien bei den Angeboten für den Kesseltausch sind.

Nein natürlich spart das keine Energie. Bisschen Strom vielleicht. Mir gings nur um den Invest für Neuanlage.

Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Vielleicht ist die ganze Dekamatik-Steuerung das Problem...

Deswegen nochmal der Tip. Versuch dich damit zu beschäftigen. Mach ein neues Thema auf mit passendem Titel. Irgendjemand kennt die Dinger bestimmt.

Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
Ob -10, 0, oder +5°C.

Da tut sich bei einem Indoorpool nicht viel, zumindest bei unserem.

Klar.
Meine Überlegung war auch eher, wenn man das Ding im tiefen Winter nicht zwingend betreiben will, kann man sich evtl. einen Aufschlag auf die Kesselleistung sparen, oder zumindest geringer ausfallen lassen.
Man muss halt dann den Pool nachrangig bedienen, wenn er 5kW braucht aber nur 2kW übrig sind kühlt er halt langsam etwas aus.

Zumindest soviel Leistung, dass man im tiefen Winter einen Wasserwechsel aufheizen kann, würde ich keinesfalls vorsehen.

Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Meiner Logik nach bräuchte ich das alles nicht. Die FBH könnte auch direkt (ohne aufwändige Systemabtrennung mit 2. Pumpe und ohne verkalkendem Wärmetauscher etc.) eingebunden werden.

Die Systemtrennung brauchst du, weil dein FBH Rohr noch nicht Sauerstoffdicht ist.
Auch ohne Stahlkessel hast du mindestens noch an den Heizkörpern Eisen im System.
Aber verkalken tut da nix, weil ja nicht ständig Frischwasser in die Heizung kommt.

Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Alle HK habe ich bereits mit einfachen AP-Schaltern ausgestattet. Die Radiator-HK schalte ich nur an wenigen Tag zu, wenn die Temperaturen es erforderlich machen.

Grundsätzlich sollte man alle verfügbaren Heizflächen nutzen. Dann kann die VL Temp der FBH weiter sinken. Die HK müssen ja nicht glühen, im zweifelsfall kannst die mit der selben Temp wie die FBH fahren. Bei einer Neuanlage mit Brennwert oder WP kannst so die Systemtemperatur weiter senken.

Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Zu 2: die Vorlauftemperatur habe ich seit ca. Einem Jahr auf 60^ runtergeregelt. Ich verstehe die Dekamatim aber nicht richtig... mein Warmwasser fühlt sich meistens kochend heiß an, obwohl ich schon testweise 35^ eingestellt hatte.

Dass dir VL Temp für die Heuzkreise nichts mit der WW Temp zu tun hat ist dir aber schon klar?

Zitat von Lucky6666 Beitrag anzeigen
Zu 3: wie man eine Auslastungsmessung macht, weiß ich spontan nicht. Da muss ich mich erstmal richtig damit beschäftigen...

Im Winter die durchschnittliche Brennerlaufzeit messen. Wenn er bei 20° innen und 0 außen 50% der Zeit an ist, brauchst du die volle kesselleistung bei -20 außen. Vermutlich ist er weniger an, dann kann man hochrechnen, wie viel Leistung dir reicht.

Ähnliches würde ich bei dir im Sommer bei schwimmbadbetrieb machen (also wenn es schon aufgeheizt ist, nicht beim aufheizen).


Ich würde an deiner Stelle - außer das mit dem Energieberater, das ist generell gut - folgendes machen.

- Versuchen Heizungsbetrieb allgemein und deine Steuerungen im speziellen zu verstehen. Forum hilft.
- Wöchentlich Ölverbrauch aufschreiben. Dann kannst du rausfinden was das Haus im winter und das Schwimmbad im Sommer braucht. Hast du ne Tankanzeige? Ansonsten, in der Annahme der Brenner ist einstufig, einfach nen Betriebsstundenzähler von nem Elektriker zum Brenner dazuklemmen lassen. Kann man per Öldurchsatz pro Stunde umrechnen. (vereinfacht auch Auslastungsmessung)
- Optimieren versuchen, wie weit runter geht VL.


PV ist übrigens gut, damit müsste der BaWü Erneuerbar Anteil erschlagen sein. Dach voll nehme ich an?

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 25.03.2019 08:41:47
0
2767466
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Bei den Fenstern stimme ich zu, es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Zweischeiben-Verbundglas die Werte der heute "üblichen Standardscheiben" hatten.
Katzensymbol hin- oder her - "Wärmeschutzglas" und "Isolierglas" sind zwei paar Schuhe.
Bei großen Fensterflächen kann das merkbaren[...]


Ok, dann bin ich da wohl einer Fehlinformation aufgesessen... ich habe den Fensterbauer gefragt, ob sich eine Neuverglasung lohnen könnte. Dabei hat er mir nur. angeboten die Dichtungen zu tauschen, da die Glasflächen relativ gute Isolation hätten. Dann SolLte ich wohl nochmal einen anderen Fensterbauer konsultieren...

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 25.03.2019 09:33:05
0
2767481
Hallo Didi-mcr52,

Danke erstmal für Deine Tipps und Erklärungen.

Zitat:
Also doch keine 7500/a nur fürs Haus.
Ich habe keine Ahnung was so ein Schwimmbad zum warm halten braucht. Aber gib doch mal durch, wie viel Liter es sind und wie warm du es hattest. Damit kann man zumindest mal die Größenordnung fürs erstmalige Aufheizen ausrechnen.


Es wurden ca. 10m3 in Richtung 33^ aufgeheizt. Leider gab es Probleme mit der Eco-finish Endbeschichtung und das Wasser musste nochmal raus...

Zitat:

Die Systemtrennung brauchst du, weil dein FBH Rohr noch nicht Sauerstoffdicht ist.
Auch ohne Stahlkessel hast du mindestens noch an den Heizkörpern Eisen im System.
Aber verkalken tut da nix, weil ja nicht ständig Frischwasser in die Heizung kommt.

Braucht die Systemtrennung nennenswert Energie? Würde eine Zusammenlegung der beiden Systemtrennungen in eine Systemtrennung nennenswert Energie sparen?

Zitat:
Dass dir VL Temp für die Heizkreise nichts mit der WW Temp zu tun hat ist dir aber schon klar?


Ja, außerdem habe ich den Fehler vermutlich gefunden. Temperaturfühler des Boilers war gerade noch in der Tauchhülse... das ist jetzt gefixt und ich konnte die WW-Temperatur mit Effekt einstellen.

Zitat:


Im Winter die durchschnittliche Brennerlaufzeit messen. Wenn er bei 20° innen und 0 außen 50% der Zeit an ist, brauchst du die volle kesselleistung bei -20 außen. Vermutlich ist er weniger an, dann kann man hochrechnen, wie viel Leistung dir reicht.

Ähnliches würde ich bei dir im Sommer bei schwimmbadbetrieb machen (also wenn es schon aufgeheizt ist, nicht beim aufheizen).


Ich würde an deiner Stelle - außer das mit dem Energieberater, das ist generell gut - folgendes machen.

- Versuchen Heizungsbetrieb allgemein und deine Steuerungen im speziellen zu verstehen. Forum hilft.
- Wöchentlich Ölverbrauch aufschreiben. Dann kannst du rausfinden was das Haus im winter und das Schwimmbad im Sommer braucht. Hast du ne Tankanzeige? Ansonsten, in der Annahme der Brenner ist einstufig, einfach nen Betriebsstundenzähler von nem Elektriker zum Brenner dazuklemmen lassen. Kann man per Öldurchsatz pro Stunde umrechnen. (vereinfacht auch Auslastungsmessung)
- Optimieren versuchen, wie weit runter geht VL.


PV ist übrigens gut, damit müsste der BaWü Erneuerbar Anteil erschlagen sein. Dach voll nehme ich an?



Als PV kommen 9,9 kw/Peak auf das Dach. Es ist ca. 60% Dachfläche nach Süden belegt.


VL-Temperatur kann bis 55^ reduziert werden, was ich auch getan habe...

Verfasser:
de_koepi
Zeit: 25.03.2019 13:05:37
1
2767554
10 m^3 hast du also zwei mal aufgeheizt auf 33°C. Hast du nur 10m^3 nachgefüllt oder ist das der gesamte Inhalt?

Beim Neubefüllen war es bestimmt unter 10°C, bei der ersten Heizphase kann man die Ausgangstemperatur auch nur erraten.

1l Wasser benötigt zur Erwärmung um 1K 1,163Wh.

wir reden von 10.000l und ~25K Hub, also ohne weitere Verluste zunächst
290,75kWh. Größerer Hub bedeutet höhere Verluste, aber das ist zum Aufheizen erst mal nötig gewesen. Wenn 1l Öl 10kWh Wärme bringt, reden wir also insgesamt von 60l Öl zum zweimaligen Aufheizen, plus noch etwas für Verluste.

Das Warmhalten wird eher das Problem sein. Im Netz findet man grobe Richtwerte, wie stark sich das Wasser an einem Tag abkühlt. Niedrig für Außenpools geht bei 1K-2,5K los. Nehmen wir der Einfachheit halber 1K am Tag an - bei 10.000l. Musst du also täglich zum Warmhalten 11,63kWh oder grob 1l Öl nachschießen. In drei Monaten also nochmal 90l. Würde insgesamt also etwa 150l Heizöl ausmachen, wenn wir von einer effizienten Anlage ausgehen.

Ich vermute, bei 33°C ist der tägliche Temperaturverlust höher als 1K. Und die Effizienz ist schlechter. Und der Pool fasst vermutlich mehr als 10m^3.

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 25.03.2019 22:16:58
1
2767784
Zitat von de_koepi Beitrag anzeigen
10 m^3 hast du also zwei mal aufgeheizt auf 33°C. Hast du nur 10m^3 nachgefüllt oder ist das der gesamte Inhalt?

Beim Neubefüllen war es bestimmt unter 10°C, bei der ersten Heizphase kann man die Ausgangstemperatur auch nur erraten.

1l Wasser benötigt zur Erwärmung um 1K[...]


Danke für Deine Antwort und Wow, das hatte ich jetzt nicht so exakt erwartet. Wir haben das Wasser nicht komplett abgelassen. Ich habe aber nochmal nachgerechnet und es sind auch beim auffüllen wohl eher 2 x 15m3 warmes Wasser verloren gegangen...

Verfasser:
Lucky6666
Zeit: 27.03.2019 00:34:28
2
2768160
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
Okay, ich werde jetzt mal die Kesseltemperatur auf Minimum (falls möglich 35^) reduzieren.

Da würde ich erst darüber nachdenken.

Lukas 23:24

MfG
uwe


oha...
23 Sie aber setzten ihm zu mit lautem Geschrei und forderten, dass er gekreuzigt werde. Und ihr Geschrei nahm überhand. (Joh 19,15)
24 Pilatus aber entschied, dass ihre Forderung erfüllt werde.

...Kesseltemperatur habe ich auf Kesselminimum 55°c eingestellt.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 27.03.2019 09:48:47
0
2768225
;-)

Sorry hatte mich verschrieben, statt 24 sollte es 34 heißen. "Herr, vergib innen, denn sie wissen nicht was sie tun".

55° sollten noch ok sein.

Ein Mieter hatte bei mir mal deutlich unter 40°eingestellt: ...im Sommer reicht mir das...

Hat sich nur gewundert, warum Kamin und Decke, in einer Ecke, so merkwürdig braun wurden.

MfG
uwe

Aktuelle Forenbeiträge
lowenergy schrieb: Grundsätzlich ist letzendlich die real benötigte elektrische Gesamtantriebsenergiemenge ausschlaggebend! Da beim Luftwärmepumpen logischerweise der Kältemittelverdampfer, je nach klimatischen Bedingungen...
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