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Sanierung-Energiewende von Gas BW zu WP mit HK
Verfasser:
lobau01
Zeit: 31.12.2018 15:48:52
15
2727817
Hallo Allseits!
Möchte gerne mein Projekt vorstellen.
Nach erfolgreicher Umsetzung verschiedener "Probleme" hier meine Lösungen:
Haus BJ 2003-2004, in Wien, direkt neben der Donau.
25cm HLZ plus 10cm VWS (Styropor). Verbaut 92m², Wohnfläche EG 75m², OG 75m², DG 60m² (bei Umbaubeginn nicht ausgebaut), kein Keller.
Wir hatten ursprünglich keine "echte" Heizung. Wir hatten nur eine Haustemperierung. Im prinzip nur 15mm CuLeitungen VL und RL übereinander entlang den Aussenwänden.
Das ganze mit einem Aussenwand FlüssiggasBW Gerät für Heizung und WW.
Die nötige Raumtemperatur erreichten wir durch einen mittelschweren Kachelofen in der Mitte im EG.
Verbrauch: in den letzten Jahren 6-700l Flüssiggas plus 2-3.000kg Holzbriketts.
Dezentrale Lüftung mit WRG. 3 Stk. EG, 3 Stk. OG und neu 2 Stk. DG.

Soweit so gut. Als wir das Grundstück gekauft hatten, hatten wir von der Stadt Wien "nur" die Stromleitung und eine Telefonleitung zur Verfügung gestellt bekommen. Also wie Heizen?!? Pellets war mir zu teuer. und wohin mit dem Lagerraum.
Gewählt wurde Flüssiggas mit Miettank. War O.K.. Auch von den Kosten her war das für uns in Ordnung.
Was mich mit den Jahren immer mehr gestört hat, war die Kontroll und Vorschriftenflut der Gemeinde Wien: Einbetonierte Steher mit rotweißer Kette rund um den Flüssiggastank,
alle 2 Jahre die kleine Überprüfung, alle 10 Jahre die große Überprüfung. Die kleine Anfangs 99.-, zum Schluß schon 270.-, die Große Überprüfung 890.-.
Alle 2 Jahre ein neuer Feuerlöscher usw.
Das Fass zum Überlaufen gebracht hat dann der Beamte der alle 2 Jahre gekommen ist, durchs Haus gelatscht ist, alles Überprüft hat und dann auch noch eine Bestätigung eines Installateurs verlangt hat, dass der Gasherd funktioniert.
An dem Tag hatte ich den Beschluß gefasst, das es so nicht weitergehen kann.
Dank diesem Forum und dem Kältetechnikforum und der Unterstützung von Eisvogel (DANKE!)
hab ich mich zu meiner ganz persönlichen Energiewende (copyright georg Fiebig) entschlossen.

Gebaut habe ich:
GW WP mit Saugheber,
GW ca. 3,8m unter GOK,
GW Pumpe Alpha 2 25-60 alt,
Pumpe Heizkreis 1 EG und OG Alpha 2 25-60 neu,
Pumpe Heizkreis 2 DG (5Heizkreise a 80m PLUS 4 Aluheizkörper in Serie) Alpha 2 25-60 neu,
Steuerung UVR1611,
FU Danfoss,
Heizkörper (EG, OG) ,
im neu ausgebauten DG HK und FBH und Schiffboden!
Weiters habe ich mich aufgrund der Geräuschentwicklung dazu entschlossen, die WP und das Hauswasserwerk (KEIN Stadtwasser) nach draußen zu verlegen. Und zwar in DM 1,5m, H=2m Betonringen hinterm Haus.
Verbrauch diese Saison bis heute:
WP Stromverbrauch: 593kWh, WP therm.: 4.178kWh (gemessen mit einem Qundis G20 Bj, 2011).
Kachelofen haben wir dieses Jahr leider erst 2 oder 3 mal in Betrieb genommen. Der Jüngste wollte zündeln ;-) D.h. noch kein Brikettsverbrauch (Holzabschnitte vom DG ausbau).
WW machen wir mit einer (sehr) alten BWWP von Vaillant. Original angegeben mit einer Az von 2,7. Ich habe einen Thermosifon realisiert und sie steht im ehemaligen "Heizraum" d.h. Raumtemperatur ca. 21°C. Wir dürften die AZ mit 2,8 ziemlich genau treffen. 100%ig genau kann ich es nicht sagen, da ich im WW keinen Wärmemengenzähler eingebaut habe. Hab dann noch ein Umluftventil, DM 200mm gebaut, zum Umschalten kühle Luft im Sommer herein, im Winter nach draussen (manuell).
Und alle 3,5 Monate eine 11kg Gasflasche zum Kochen.
Ein Grund warum ich beschlossen habe das posten war unter anderem, dass immer wieder die Fragen kommen ob man Altbau auf WP mit HK umbauen kann UND effizient (kostengünstig) betreiben kann.
Bei mir JA!
Geht natürlich nicht immer und überall.
Was ich noch wichtig finde: seit 2010 haben wir Stromtarife mit 100% österr. Wasserkraft. Ich wechsle nur wenn es Wechselangebote gibt. Dann von einem Anbieter zum anderen mit wieder 100% Wasserkraft.

Persönliches: ich hab mal Elektrotechnik (Ing) gelernt. Nie als Techniker in dem Bereich gearbeitet. Meine Frau ist gerichtl. Bau SV und mein Vater war Maurer.
Wir haben ALLES (wirklich alles) in am um Haus selbst gemacht und gebaut.
Das mach ich auch bei fast allen Geräten: WaMa, GSP, Autos, Booten, Motorrädern usw..Die einzige Ausnahme war der Hafner der unseren Ofen gesetzt hat. Und den hatten wir direkt aus der Berufsschule geholt.


Gerne beantworte ich Fragen.
Und es gibt natürlich Foddos :-)

Beste Grüße

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.01.2019 08:14:29
5
2727991
Guten Morgen im neuen Jahr!

Es beginnt mit einem Graben:
DM 1,5m.


und etwas tiefer:


und die Verbindung mit dem Haus.
Ein 125er Kanalrohr. Besser wäre ein 150er.


Als nächstes schlichtet man die Ringe in die Grube:


Am Ende sieht es idealerweise so aus:


Wie ich mit dem Projekt begonnen habe,
hat mir jeder mit dem ich gesprochen habe erklärt, dass ich für die Ringe einen Bagger benötige.
Die Ring brauchte ich hinter dem Haus. Mein Grundstück ist ca. 32x33m groß. D.h. ich hätte quer durch den Garten gemußt. Und zwar mit einem 2,5bis3,5tonnen schweren Bagger. Es wurde mir erklärt, dass der 1,5t Bagger nicht ausreichen würde.
Das wollte ich nicht. Der Garten wäre komplett zerstört worden.
ES FUNKTIONIERT AUCH OHNE!!!
Und zwar man rollt bequem die Ringe. Das geht mit 2 Mann. Im meinen Fall 1,5 Männer. Ich und mein Sohn, zu diesem Zeitpunkt 11 J alt.
Zum hineinheben der Ringe hab ich mir aus Gerüststangen und 4 Räder (vom Pollerwagen meiner Kinder) ein Gestell zusammengebaut.
Ein Ring DM 1,5m , 0,5m Hoch hat 550kg.
Damit hat es sehr einfach funktioniert.


Es wurde dem Garten kein Grashalm gekrümt ;-)

to be continued...

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.01.2019 08:26:47
5
2727993
Hier meine neue Heizung:
Kleinzeugs


Hier die vielleicht wichtigsten Mitarbeiter:
2x Alfa Laval 76-30
und ein Copeland ZR28


Verbaut sieht es dann so aus:
Noch ohne Isolierung und GW Verrohrung.


Hier sieht man schon die Kabelbäume der Temperatursensoren. Alles PT 1000.
Ich hab die Verkabelung alles in geschirmt ausgeführt.
Rechts sieht man jetzt die 50mm PVC-U GW verrohrung.
Nur Bögen, keine Knie. Mit Schauglas:

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.01.2019 08:44:19
5
2727995
Die größten Sorgen habe ich mir gemacht ob die Heizleistung im WZ EG ausreichen würde.
Und so hab ich Kennlinien von Heizkörperherstellern studiert und Vergleiche angestellt und gerechnet und mir Sorgen gemacht und gerechnet und Kennlinien interpoliert und mir sorgen gemacht....



Alles unnötig!

Für das WZ hab ich 6lfm DK22 60 hoch, berechnet.
Verbaut habe ich schließlich 1x 2m, 1x 1,9m und 1x DK21 2,8m.
(weil ich die billig gebraucht bekommen habe)
Das Problem war eh nie die Heizleistung,
Das Problem war die nicht ideale schon vorhandene Verrohrung (18 und 15mm Cu).

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.01.2019 08:55:31
5
2727998
Wärmepumpe war ja Neuland für mich.
Also erst mal etwas lesen.
Den 2ten Teil hab ich gefühlte 40ig mal gelesen ;-)
Aber, es hilft!



Dann kommen noch die div. Anleitungen dazu.
Jede so 1-3cm dick. UVR 1611, FU, Verdichter, Sicherheitseinrichtungen,....
gelesen und gelernt hab ich in der Zeit nicht zu knapp.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.01.2019 09:09:45
6
2728001
So sieht die Heizung innen aus:



Obere Pumpe Heizkreis DG.
Unter Pumpe Heizkreis EG OG
UVR1611
darunter der 3P Stromzähler mit zus. LS
und darunter der FU. (zeigt gerade die momentane Leistung an 0,58kW)



Hier der Wärmemengenzähler für die die immer Beweise brauchen ;-)
Ein gebrauchter aus eb*y. Geeicht, ich glaub bis 2011.

Verfasser:
Exxxxxxxxxxl
Zeit: 01.01.2019 10:31:58
3
2728018
Hallo lobau01!

Mensch hast du die Silvesternacht vor dem PC verbracht?
Guter Beitrag, kann ich bezeugen.

mfg. Herbert

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.01.2019 10:40:48
1
2728022
Guten Morgen Herbert!
Jain!
Unser Skiurlaub hat sich von letzter Woche auf diese Woche verschoben.
Waren Gestern und Heute z H. .
Du weißt, drei noch jüngere Kinder.....
Haben den gestrigen Abend/Nacht in der Sauna verbracht.
Eine neue Erfahrung, Sylvester in der Sauna :-)
Zu Mittag geht es ab in den Urlaub.

LG

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.01.2019 10:52:24
0
2728028
Hoffentlich haben wir genügend Ski mit.
Hahahahaha


Verfasser:
pinot
Zeit: 04.01.2019 18:06:01
1
2729911
Ganz ganz grosses Kino.
Danke.
Ich freue mich diebisch auf die nächsten Folgen.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 06.01.2019 14:51:12
1
2730811
Hallo!
Kniffliges:
Wie bereits angesprochen war die vorhanden Hydraulik nicht gerade ideal.
Es war vom Heizraum (OG) mit 18mm Cu in den Inst.Schacht nach oben und unten mit 18mm verrohrt. Von da aus wieder mit 18mm nach links und rechts. Dann an den Aussenwänden mit T-Stück 15-18-15 mm weiter, 15mm nach vorne und 15mm nach hinten. Für die Temperierung war das ausreichend und hat gut funktioniert.
Um die bestehende, schlechte Verrohrung etwas auszubesseern, habe ich versucht, die neuen Rohre mit sowenig Druckverlust auszuführen wie möglich.
Verwendet habe ich nur Cu, Mesing. Löten mag ich und kann ich auch gut.
Von der WP weg bin ich mit 28mmCU.
Im Haus dann 1x von 28mm auf 22mm auf die vorhandenen 18mm für OG und EG.
Das 2te mal von 28mm auf 22mm in das DG für den FBH HKV 1" 5 Heizkreise.
Ich hab 3 Pumpen verwendet. 1x GW, 1x EG/OG, 1x DG. Warum? Eine hätte für die Heizkreise auch gereicht!
Alle 3 Pumpen sind von der Baugröße her Baugleich. Falls eine ausfallen sollte, bin ich innerhalb weniger Stunden wieder online. Ich kann die 3 untereinander tauschen. Im OG komm ich auch ohne Heizung aus, da ohne Heizung im schlimmsten Fall(-14°C) auch nicht weniger als +14-16°C sind.
UND
ich kann die Durchflußmengen besser steuern. Im EG hab ich den größten Wärmebedarf. Im OG einen mittleren und am DG den geringsten.
Die Pumpen laufen jetzt in Summe mit ca. 1.010l/h, die EG/OG Pumpe schafft auf der größten Stufe (III 35W) ca. 840l/h. Jetzt im Betrieb mit der 2ten läuft sie auf Stufe 2 mit 16W und fördert ca. 640l. Die Pumpe DG läuft mit 6W und schafft damit ca. 370l/h.



.
.
.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 06.01.2019 15:12:55
2
2730823
Im DG wollte ich UNBEDINGT! einen Holzboden.
Im EG haben wir Eiche, im OG Eiche und Lärche im DG ist es einfacher 19mm Schiffboden Fichte geworden.
Weil mir ein jeder erklärt hat, das das was ich machen will "so" nicht geht, "so" nicht funktioniert, "so" man das nicht macht,
hab ich es ganz einfach gemacht :-)
Ich hab im DG FBHRohre unter den Schiffboden gebaut.
5mm Trittschalldämmung, 5x5cm Polsterholz, dazwischen 22mm Holzwolleleichtbauplatten, darauf Kunststoffklemmleisten geschraubt, darin die 17mm FBHRohre. 5 Kreise, 4 mit einem HK (Alu) in serie, nur im Bad Estrich (kein HK).
Hier ein Bild vom VZ in die Sauna (ein Kreis).



In der Sauna Ist der Aufbau ein anderer. Auf die Polsterhölzer 2x15mm OSB verschraubt, dann Feuchtigkeitsabdichtung, dann die Fliesen



Fertig sieht es so aus:



Unser DG ist super kuschellig!!!
Obwohl es nicht funktionieren dürfte "so" wie ich das gemacht habe.
Im DG haben wir im Zimmer der Tochter freundliche, bunte, liebe 21,x°C, in der Wohnhöhle des größeren Sohnes unfreundliche, kühle, finstere 21°C.
Im WZ DG haben wir EXTREM kuschelige 21,5°C.
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Verfasser:
lobau01
Zeit: 06.01.2019 15:48:04
1
2730850
Verbesserungen - Probleme - sonstiges - usw.

Probleme gab es bisher keine.
Service - auch keines. Nur Sichtkontrolle.
Im ersten Winter (17/18) Inbetriebnahme Ende Nov., keine Drehzahlregelung.
Im Laufe des Winter noch FU dazu und einmal die Anlage noch einmal geöffnet, neuer Filter rein, Sieb gesäubert, neu befüllt.
Wir haben 1.187kWh Strom verbraucht und damit 6.247 kWh Wärme produziert.
Finanziell, ohne Komfortgewinn, Arbeitserleichterung usw., also nur monetär gerechnet, hätte uns eine AZ bereits ab 5 einen Vorteil gebracht. Alles darüber ist die Sahne auf der Torte.

Mir ist natürlich sehr genau bewusst, dass mit voller Hose leicht stinken ist.

Bei so großartigen Grundwassertemperaturen, kann man natürlich leicht auch mit einfachen Maschinen exzellente Werte erreichen.
Gerade deshalb mag ich den RGK so sehr. Meine Bedingungen mit dem GW hat nicht jeder, allerdings haben sehr viele die möglichkeit, einen RGK zu bauen (lassen).
In diesen Situationen mag ich das Internet.
Die Leute hier die nicht müde werden, jedem der es hören mag den RGK erklären, finde ich großartig!!!
Hätte ich nicht GW, hätte ich einen RGK!

Verbesserungen:
Eine Modulation ab 1,5-2kWh wäre von Vorteil. Bei AT`s von 3,4 oder 6°C Taktet die WP. Unglaubliche 3-5x pro Tag. Meine untere Grenze liegt bei ca. 4,2kWh therm.

Die neue Generation von Verdichtern finde ich sehr gut. Mit den Freqenzen von 15-120Hz können, und werden, WP`s mit einem Modulationsbereich von 1,5-10kW möglich. Damit haben es die Planer, Architekten und Installateure auch einfacher, die richtige WP auszuwählen ;-)

Zukunft:
weiß nicht wie die aussieht. Ich weiß aber, was mich als nächstes interessiert.
Während der Umbauphase hab ich noch andere Dinge gemacht die man nicht machen kann, z.B. hab ich die bestehenden WC`s auf Geruchabsaugung über die Muschel umgebaut.
Und,
Ich hab mir eine kleine , 1,35kWp PV anlage aufs Dach geschraubt. Inkl. Montagematerial unter EUR 1.600.-. Prognostiziert war ein Jahresertrag von 1.400kWh. Erreicht habe ich 1.389kWh.
Wenn man jetzt annehmen würde, dass ich eine ideale Batterie habe, dann könnte man eine einfache Milchmädchenrechnung anstellen:
Heizung braucht im Jahr 1.400kWh Strom, PV liefert im Jahr 1.400kWh Strom.
Hmmm, jetzt brauch ich nur noch eine "ideale", verlustfreie Batterie.

Beste Grüße

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 06.01.2019 17:44:24
1
2730911
Gratuliere Lobau!

Die günstige Ausgangssituation mit einer Heberlösung für die Grundwasserwärmepumpe erleichtert es einen guten COP zu fahren, ich komme bei meiner Tochter mit einer FU-Geregelten Unterwasserpumpe noch immer auf 200 bis 220 W alleine für die Brunnenpumpe, leider geht es nicht mit Heberlösung.

Aber wie auch Eisvogel es macht, man muß sich hineinarbeiten und etwas "Dazulernen" im Leben, wenn man will geht vieles, vielleicht nicht gleich auf Anhieb, aber man zahlt weniger Lehrgeld als mit mancher rennomierter Firma!

MfG Hannes / ESBG

Verfasser:
pinot
Zeit: 15.01.2019 15:04:11
4
2735587
Mir fällt der Satz ein:

Alle sagten "das geht nicht".
Dann kam einer, der das nicht wußte und hat es gemacht.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.02.2019 08:26:51
2
2744387
Guten Morgen!
Aktuelle Verbrauchsdaten:
Jän. 2019:
elektr. 421kWh
therm. 2.688kWh
Macht eine AZ für Jän. 2019 von 6,39.

Für den ges. Winter 18/19 , bin ich jetzt auf ziemlich genau 1.000kWh elektrisch.
Werde wohl nicht mehr auf 2.000 kommen ;-)
Ahja, hab noch ca. 20kg Holzbriketts vergessen.
Muss man noch dazu rechnen.

Beste Grüße

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.03.2019 08:17:36
0
2758588
Guten Morgen!

Nix los im Februar.

Verbrauch:
Strom:



Wärme:



Strom: 2.516-2.201 = 315kWh
Wärme: 18.489 - 16.427 = 2.062kWh


RT im WZ EG: zw. 21,5 und 22,5°C
RT im WZ DG: ca. 23°C.

Am DG im WZ und im Zimmer des älteren Sohnes ist es etwas zu warm.
Obwohl die Heizkreispumpe fürs DG mit 6W läuft. Ich müßte wohl in diesen beiden Zimmern den Durchfluß etwas drosseln.
Im Eltern SZ (OG), bekomme ich im Kernwinter die Raumtemperatur kaum auf 18°C. Dafür muss ich manchmal die Innenflügel der Kastenfenster öffnen.
Grundwassertemperatur sind wir mittlerweile auf ca. 10,5°C.

Keine besonderen Vorkommnisse.

GSD :-)

Beste Grüße

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 01.03.2019 09:25:55
0
2758617
Wow ... für den Februar eine Arbeitszahl 6,55 inklusive Pumpenstrom!

Da hast Du dir aber eine sehr effiziente Wärmepumpenanlage gebaut!

Gratulation und Daumen hoch! 👍

Verfasser:
guste100
Zeit: 01.03.2019 09:39:25
0
2758626
Danke dass du deine Realisierung hier mit anderen teilst.

Magst du noch etwas zu den GW und HK Temperaturen sagen?
Insbesondere würde mich interessieren, welche VL-Temps die FBH benötigt, die ja "in der Luft" liegt.

Gruß
Guste

Verfasser:
HFrik
Zeit: 01.03.2019 09:56:20
0
2758630
Gratulation zu der prima Anlage und die super Arbeitszahl. Eisvogel wird sich hoffentlich auch freuen, der fehlt mir hier.
Was mir noch fehlt: wie sahen die Zwischenschritte von Heizungsrohr auf Holzfaserplatte bis fertig verlegtem Fliesenboden aus :-) Vermutlich kann ich da was lernen wie es auch geht.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.03.2019 12:38:15
0
2758702
Hallo alle!
Danke für die Rückmeldungen.

@low
Danke, freue mich auch riesig

@guste
GW Temperaturen dzt. ca. 10,5. Anfang Winter waren es glaub ich 13°C.
HK/VL Temperaturen: Ich logge die Daten digital nicht mit. D.h. genaue Werte kann ich immer nur ablesen.
Es läuft zw. 29und 34°C. Gemmessen mit pt1000 für die UVR 1611 und über die Temperatursensoren vom WMZ.
An den Heizkörpern kommt diese Temperatur fast an, so je nach HK um 0,5-1°K weniger. Oben gemessen.
Ich glaub das Haus hat diesen Winter nie mehr als 35°C VL gebraucht. Ich hab auch nur einmal, absichtlich den Verdichter mit 55HZ laufen lassen, um die WÄrmeleistung bei dieser Frequenz zu messen. Ich glaub das waren 6,75kW.
Bei Sonnenschein komm ich ins Takten (2-6x p Tag) da geringste Leistung (bei33,6HZ) bei ca. 4,XXkW liegt.

VL der FBH am DB. Ich hab ja, bevor ich in die FBH Rohre gehe noch ALU Heizkörper vorgeschalten. Gemessen hab ich die Temp. noch nicht. Kann ich auch jetzt nicht machen, da mein Profitemperaturmessgerät verliehen ist. Hab nur noch das popelige infrarotultraschallDingens...

@HFrik
Eisvogel geht es gut, hat viel Arbeit. War ihn besuchen und hab dann das letzte x vor 1-2 Wochen mit ihm telefoniert.

Holzfaserplatte Heizungsrohr: ich weiß, klingt total komisch das das funktioniert. Ganz genau hab ich 3 verschiedene Aufbauten:
- im Bad Rohboden, Heizungsrohr, Estrichmatte , Estrich , Fliesen. Da das Bad klein ist, zus. noch in der Wand bis zu einer Höhe von 1,1m.
- Im VZ, Ki1, Ki2, und WZ habe ich : Rohboden, Polsterhözer dazwischen Holzfaserplatten. Unter allem Tritschalldämmung. zw. den Polsterhölzern
, auf den Holzfaserplatten die FBHRohre.
- in der Sauna die 3te version (Ich wollte nicht noch mehr Estrichsäcke auf den DB schleppen) Rohboden, Polsterhölzer dazw dei Weichfaserplatten darauf die FBHRohre. Unter alldem Trittschalldämmung. Auf die Polsterhölzer hab ich 2 Lagen OSB 15mm verschraubt. Feuchtigkeitssperre - Fliesen.

Zu der Problematik FBHRohre Luftumschlossen - schlechte Wärmeübertragung oder besonder schlechte Schallübertragung durch den Luftraum kann ich nichts negatives berichten.
Zur Wärme wo soll sie den hin ausser in die Wohnräume?!
Zum Lärm: ich hab 3 Kinder, hör sowieso schon seit längerem schlecht ;-)

lg

Verfasser:
lobau01
Zeit: 04.03.2019 11:12:59
0
2759646
Zitat von guste100 Beitrag anzeigen
Danke dass du deine Realisierung hier mit anderen teilst.

Magst du noch etwas zu den GW und HK Temperaturen sagen?
Insbesondere würde mich interessieren, welche VL-Temps die FBH benötigt, die ja "in der Luft" liegt.

Gruß
Guste

Hallo,

nochmals ein Nachtrag.
Hab mir mein Temperaturmessgerät geholt , Voltcraft K202.

gemessen habe ich bei,

AT 14,5°C, RT WZ EG 21,9°C, RT WZ DG ca. 23°C (analoges stinknormales).

HK-VL im WZ am DB gemessen am Rohr: 29,2 aus dem HK raus 27,9.
HK EG in der Küche am Rohr rein: 29,3 raus 26,7.
VL lt UVR 31,2 RL lt UVR 28,1
VL lt WMZ 31,1 RL 27,9

wenn es noch Fragen gibt - nur her damit.

Beste Grüße

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.04.2019 06:59:20
2
2769588
Guten Morgen!
Nichts neues hier , was ich immer noch gut finde :-)

Verbrauch März:

Strom:
img]https://up.picr.de/35409642pv.jpg[/img

2.757-2.516=241kWh

Wärme:

img]https://up.picr.de/35409643aq.jpg[/img

19.985-18.489=1.496kWh

Grundwassertemperatur ist wieder am steigen. Dzt. ca. 10,7°C.
AZ Verschlechterung hängt sicher mit dem Takten zusammen. Da merkt man, dass mit einer unteren Modulationsgrenze von 1,5 -2kW noch mehr möglich wäre.

Beste Grüße

Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.04.2019 07:10:47
0
2769590
Strom:



Wärme:


Verfasser:
lobau01
Zeit: 01.05.2019 14:27:22
2
2779030
Hallo!

GW ein / aus:: 11 / 10°C.

Wärme:



Strom:



20.882 - 19985 = 897kWh
2.903 - 2.757 = 146kWh

Grüße

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