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Grundsatzfragen Altbau LWP Heizkörper
Verfasser:
Pelli
Zeit: 14.04.2019 17:22:11
0
2773321
Hallo,

spiele mit dem Gedanken eine LWP in meinem Altbau Bj. 68 einzubauen.
Obere Geschossdecke ist mit 20cm Styropor gedämmt
Außenhaut wird derzeit mit 10cm Styropor in Kombi mit 12cm Wolle mit hinterlüfteter Fassade gedämmt. Mehr geht aus optischen Gründen wegen Dachüberstand nicht. Fenster sind 50% 3-fach Rest 2-fach verglast.
Heizkörper sind derzeit Rippenkörper in Nischen verbaut.
Die Überlegung geht dahin diese gegen 3 fach Heizkörper zu tauschen. Die können etwa 1,30m lang sein.
Nur mal so als Grundsatzfrage, kann das klappen bei 35 Grad Vorlauf oder gehen da nur die aktiv gelüfteten wie zB. Cosmo E2.



Gruß Andreas

Verfasser:
Entropie
Zeit: 14.04.2019 18:34:23
0
2773353
35°C vielleicht/vielleicht nicht aber 40°C wären bei Normaußentemperatur auch noch ertragbar. Die HK würde ich gegen "Sanierungs" Flachheizkörper tauschen, die haben schon eine deutlich höhere Leistung. Du kannst ja auf 33er gehen. Die E2 haben bei gleicher Länge/Größe ungefähr 30% mehr Leistung sind aber auch deutlich teurer. Wie ist denn deine Normaußentemperatur und welche Rohrdurchmesser hast du im Heizkreis?

Verfasser:
rman
Zeit: 14.04.2019 19:20:12
0
2773367
Flächenheizung einbauen ist nicht möglich?

Die aktiven Heizkörper sind noch größere Staubschleudern als normale Heizkörper. Lärm machen die auch noch.

Verfasser:
SG03
Zeit: 14.04.2019 19:23:28
0
2773370
Die Frage ist, welche Leistung die HK später im Einzelnen brauchen.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 14.04.2019 21:14:37
0
2773410
Hallo!
WP mit Heizkörper läßt sich schon eine Menge machen.
Die alten HK die du hast finde ich nicht so schlecht, wegen der hohen Inhaltsmenge .
Aber
momentan mit den wenigen Infos kann man noch nicht viel sagen.
Wichtiger als die HKs finde ich, ist die bestehende Hydraulik. HKs kann man Recht einfach erweitern.
Lüftern dran braucht man oft nicht.

Gibt es Verbrâuche aus den letzten Jahren.

Beste Grüße

Verfasser:
micha_el
Zeit: 14.04.2019 21:38:40
1
2773420
bei den Angaben wirst du nur "Glaskugel" Antworten bekommen.

Du braucht eine raumweise Wärmebedarf Berechnung, unter Berücksichtung, der Verluste nach aussen und zwischen den Räumen. Das kann man mit etwas Übung selbst in 1-2 Stunden machen.

Dann geht man mit diesen Werten in ein Programm für den hydraulischen Abgleich.
Das sagt dir welche min Vorlauftemperatur du bei der Auslegungstemperatur hinbekommen wirst.
Das kann man erst mit den vorhandenen Heizkörpern und dann mit den 33er machen.

mit diesen beiden Vorlauftemperaturen geht du dann auf die Webseite des JAZ Rechner und rechnest die JAZ aus.

Dann kann man weitere Vergleiche mit der aktuell Vorhandenen Heizsystem anstellen, ob sich die LWP lohnt.

Verfasser:
KOKON66
Zeit: 14.04.2019 23:02:15
0
2773444
@Pelli

Dein Zitat
- Grundsatzfragen Altbau LWP Heizkörper.
- kann das klappen bei 35 Grad Vorlauf, oder...


Schau in meinem Thread, vielleicht sind auch so tiefe Vorlauf-Temp. möglich,
- trotz alten Heizkörpern...

- am Besten vorher Versuche machen und Testen.

Geisha-bivalent-mit-Oel-Brennwert-und-Heizkoerper-im-EFH-1960

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 15.04.2019 07:47:17
0
2773466
Zitat von Pelli Beitrag anzeigen
... mal so als Grundsatzfrage, kann das klappen bei 35 Grad Vorlauf oder gehen da nur die aktiv gelüfteten ...
Sämtliche der bei Neubau unseres Hauses in 1999 installierten Heizkörper sind mit maximal ~35°C Vorlauftemperatur geeignet, um ohne irgendwelche Lüfter auch an mehreren zusammenhängenden kältesten Tagen in den einzelnen Räumen genügend thermische Energie einbringen zu können, damit die gewünschte thermische Behaglichkeit gehalten werden kann.

Da wir selbst einen Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock betreiben, würde ich persönlich aber grundsätzlich an Deiner Stelle überdenken, zumindest in den "unterversorgten" Räumen, zu den vorhandenen Heizkörpern zusätzlich jeweils ein paar Quadratmeter wasserführende Wärmeaustauschflächen an Wand oder Decken zu installieren, da das bei dir m. M. n. mehrere Vorteile für's effiziente und materialschonende Wärmepumpen mit sich bringen würde.

Die neuen Einzelheizkreise sollten dann parallel an der bestehenden Hausheizkreishydraulik angebunden werden - zuliebe einer geringen Stromaufnahme der Hocheffizienzumwälzpumpe. 😉

Verfasser:
lobau01
Zeit: 15.04.2019 08:13:39
0
2773475
Guten Morgen!
Anhand der Antworten kannst du schon erkennen, das es darum geht, sehr viel wasserführende Fläche zusammenzubringen.
Du brauchst einen Mindestdurchfluss ab 700l/Stde, deswegen die Frage nach der Hydraulik.

Ich beheize mein Haus auch mit WP + HKs:

Linkbezeichnung

Beste Grüße

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.04.2019 09:06:02
0
2773492
Zitat von Pelli Beitrag anzeigen
Nur mal so als Grundsatzfrage, kann das klappen bei 35 Grad Vorlauf oder gehen da nur die aktiv gelüfteten wie zB. Cosmo E2.[...]

Wenn man die Raumheizlasten kennen würde, würde man auch mit recht hoher Sicherheit wissen, ob es klappt und wie groß die Heizkörper sein müssen. Meine Glaskugel sagt, das Bad wird mit 35°C nicht funzen.

Unabhängig davon könnte man doch FBH einfräsen. Dann hat man auch neue Bodenbeläge. So ein neuer Boden und FBH sind auch was feines.

Grüße Nika

Verfasser:
Taunusheizer
Zeit: 15.04.2019 15:19:54
2
2773636
Zitat von Pelli Beitrag anzeigen
spiele mit dem Gedanken eine LWP in meinem Altbau Bj. 68 einzubauen.[...]

Abgesehen von der Wärmesenke gibt es vermutlich auch Unsicherheiten zu der benötigten Heizleistung bei NAT. Je kleiner die WP, desto besser wird sie mit der Hydraulik zurecht kommen.
Wie sieht es mit dem jetzigen Wärmeerzeuger aus? Läuft der noch ein Jahr?
Dann würde ich jetzt im Sommer einen WMZ einbauen und im kommenden Winter die möglichen Volumenströme und VL/RL Temperaturen ermitteln, die Tagesheizlast an kalten Tagen ermitteln. Im nächsten Sommer dann enscheiden welche WP passt und ob noch HK getauscht werden müssen oder eine Flächenheizung nachgerüstet wird.

Verfasser:
Pelli
Zeit: 15.04.2019 20:29:17
2
2773709
Danke für die Rege Beteiligung.

Bis vor wenigen Wochen war das Haus noch mit Kunstschiefer verkleidet, die direkt auf den 30iger Hohlblock genagelt waren. Somit Null Isolierung.
Beheizt wird das ganze mit einem wassergeführten Pelletofen mit 18KW wasserseitig und 6 KW luftseitiger Leistung. Der läuft nur in der Anheizphase auf Volllast und moduliert dann recht anständig. Der Verbrauch liegt derzeit bei etwa 4 Tonnen pro Jahr inkl. Brauchwasser.
Berechnet hab ich noch nichts da ich erst mal schau`n wollte ob die Möglichkeit überhaupt besteht das wirtschaftlich zu betreiben.
Im Wohn- Essbereich haben wir es wenns draußen knackig Kalt ist auch gern mal 24 Grad. Ich würde dort auch weiterhin einen kleinen Pelletofen ab und an betreiben wollen.
Der Rest der Räume kann sich bei 21 Grad einpendeln, wobei im Schlafzimmer es kühler sein kann.
Ich werd die Tage mal die Raum und Heizkörpergrößen durchgeben.
Da ich derzeit abends noch mit der Fassade beschäftigt bin fehlt mir da jetzt die Zeit. Denke an Ostern greif ich das mal an.



Gruß Andreas

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