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Dimplex Wärmepumpe Totalschaden
Verfasser:
trauneck
Zeit: 16.04.2019 11:11:18
1
2773802
Zitat von Rene Bergermann Beitrag anzeigen
Erstmal zur Einordnung meiner Fachkompetenz. Ich bin leitender Qualitätsmanager in einem Unternehmen, das unter anderem auch Wärmepumpen herstellt - Allerdings eher nich für den "Hausgebrauch"

Aber jetzt zum Problem:
Eine solche Havarie kann in der Tat vorkommen. Ursächlich ist[...]

Sehr geehrter Herr Bergermann,
Ich hatte den gleichen Vorfall wie der von Ihnen so nachvollziehbar kommentierte des Users APGB, nur mit einer Dimplex LA40 TU nach acht Betriebsjahren.
Nun wirft mir der Eigenheimversicherer Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht vor, weil ich nicht umgehend den Heizungskreis zur Wärmepumpe absperren und entleeren habe lassen.

Allerdings hat der sofort nach Bemerken eines Heizungsproblems infolge Feststellung von kalten Heizkörpern (ca. 3 Stunden nach Auslösen des Überdruckventils am Kessel der als 2. Wärmeerzeuger dienenden Ölheizung) telephonisch zu Rate gezogenen 50 km entfernt befindlichen Errichters der Anlage (zugleich Kundendienst-Partner von DIMPLEX) auf eine solche Sofortmassnahme NICHT hingewiesen.

Auch der tags drauf erschienene lokale Hausinstallateur (Betreuer der allgemeinen Zentralheizungsanlage und Errichter einiger DIMPLEX-Anlagen in der Region) hat in Richtung Absperrung/Entleerung nichts unternommen, sondern vielmehr nach Überprüfung der Ölheizung die Anlage wieder mit Wasser befüllt und die Heizkörper entlüftet.

Eine Woche später war Heizungswasser-Druck auf Null und die Wärmepumpe voll mit Wasser.

Allerdings hätte der Heizkreis zur Wärmepumpe nicht so ohne weiteres (ohne Umbaumassnahmen) abgesperrt und entleert werden können – der Errichter der Anlage hat es seinerzeit nicht für nötig befunden eine Absperrvorrichtung und Entleerungsvorrichtung einzubauen.

Daher meine Fragen:
a) Wenn Sie schreiben „…. da rechtzeitig reagiert, ist die Anlage noch zu retten“ haben Sie theoretische oder praktische Erfahrung über die Zeitspanne für die Reaktion (große Zentralheizungsanlage - Wohnfläche des Einfamilienhauses ca. 500 m2) - Stunden, Tage?
b) Würden Sie den Einbau einer „Absperrvorrichtung und Entleerungsvorrichtung“ als „anerkannte Regel der Technik“ ansehen deren Fehlen daher einen [b]Mangel [/b ]bewirkt?

Mit Dank und freundlichen Grüssen
Dr. Harald W. Kotschy

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 16.04.2019 12:30:12
1
2773826
Durchbruch der Wärmetauscher kommt vor...

Ingo eine Kombination aus schlechtem Material und hoher Belastung durch dauerndes Takten

(Der obere Wärmetauscherbereich wird auf ca 100 Grad erhitzt während unten 30 bis 40 Grad herrschen )

Also keiner hat bisher gefragt...wie sind die Taktraten der Verdichter gewesenen....

Verfasser:
borgplasma
Zeit: 16.04.2019 16:04:07
0
2773904
Das der Fred von 2015 war, und schon längst nicht mehr weitergeführt wurde, habt ihr schon bemerkt ...?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 16.04.2019 16:08:58
1
2773905
Klar...ändert nichts an meiner Antwort....

Verfasser:
trauneck
Zeit: 19.05.2019 11:04:03
1
2787012
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Durchbruch der Wärmetauscher kommt vor...

Ingo eine Kombination aus schlechtem Material und hoher Belastung durch dauerndes Takten

(Der obere Wärmetauscherbereich wird auf ca 100 Grad erhitzt während unten 30 bis 40 Grad herrschen )

Also keiner hat bisher[...]


Danke für den Hinweis, aber Rückfrage des dämlichen Konsumenten, der nicht die Eidgenössiche Technische Hochschule (oder andere) durchgangen hat: Welche Taktraten und we hätte man sie (rückwirkend) feststellen können?
Aufgezeichnet habe ich nur u.a. die Laufzeit der Verdichter (ca. 16000 Stunden in acht Heizsaisonen beim Storungsfall)

Aber meine eigentliche Frage bleibt offen - wie lange hätte man Reaktionszeit zum Absperren des Kreislaufes zur WP vom Eintritt des Störfalles (Alarmmeldung) bis zum Übertritt des Heizungswassers vom Wärmetauscher in die übrigen Komponenten der WP?
Lt. dem - an sich wenig kenntnisreichen Errichters der Anlage (und Werkskundendienstpartners) hinge das von der Grösse des Lecks im Wärmetauscher ab. NLt. Hausinstallateur wäre es schon in Sekungen passiert.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 19.05.2019 13:08:39
0
2787057
Aber meine eigentliche Frage bleibt offen - wie lange hätte man Reaktionszeit zum Absperren des Kreislaufes zur WP vom Eintritt des Störfalles (Alarmmeldung) bis zum Übertritt des Heizungswassers vom Wärmetauscher in die übrigen Komponenten der WP?

eigentlich keine Reaktionszeit
Sobald ein Leck vorhanden ist kann auch sofort Wasser in die WP eintreten es sei denn das Leck ist so minimal klein dass es eben nicht sofort passiert. Das kann je nach Fall variieren.

Ein Wärmetauscher einer WP kann einen solchen Schaden nehmen wenn in den Heizungsleitungen Dreck ist und die Partikel mit der Zeit den Wärmetauscher durchscheuern.

Wurde die Wärmesenke gewartet/gereinigt vom Betreiber?

Was hat eigentlich der Hausversicherer mit dem WP Schaden zu tun?

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