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Ringgrabenkollektor und Kelleegrubenkollektor Rheinhessen
Verfasser:
dyarne
Zeit: 16.04.2019 14:05:09
3
2773856
hallo martin,
Zitat von martinboesel Beitrag anzeigen
Okay, ich glaub ich habe hier was losgetreten was nicht gewollt war...

du kannst da gar nix dafür.

der typ ist ein professioneller erdbauer der sich auf erdwärmelösungen spezialisiert hat.
über seinen charakter sagt alles aus daß er seine firma 'erd... forum' nennt ... ;-)

er hat eine sehr aufwändige, teure und weniger effiziente und auch nicht do-it-yourself geeignete kollektorlösung mit einer dem RGK abgekupferten hydraulik.

er grätscht hier regelmäßig alle paar wochen rein wenn er zuwenig arbeit hat und verunsichert die selberplaner & selberleger...

schau mal auf die anzahl seiner gelöschten beiträge.

anscheinend hat er schon osterferien ... ;-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.04.2019 14:22:22
0
2773861
Martin,

"zu wenig Leistung" bezog sich auf Deine Version 5.
Meine Vorschläge würden alle reichen.

Der waagerechte Teil des Kollektors sollte vor der Baugrube, als erstes
vergraben werden und die beiden Rohrendenbündel dann gut gesichert
werden.
Ich finde es da am besten, wenn die unter Paletten vergraben werden
und die Stellen mit einer Abzäunung vor dem Befahren geschützt werden.
Nicht das Du da plötzlich die doppelte Menge Rohr vorfindest...

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 16.04.2019 14:47:05
0
2773872
Hi dyarne,

genau den Gedanken mit den Osterferien hatte ich auch...

Martin, falls Du nun verunsichert bist lies Dir einfach den Thread 'Ringgrabenkollektor für Anfänger' durch, da steht alles wichtige drin (am Handy kann ich grad nicht verlinken, aber jede Suchmaschine findet das). Zusammen mit den Hinweisen, Fehlermeldungen und Hilfetexten des TrenchPlanners sind die oben genannten Einwände substanzlos.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
dyarne
Zeit: 16.04.2019 14:50:22
2
2773874
Verfasser: nicijan
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser: nicijan
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.04.2019 19:11:13
4
2773952
Sicher kann der crink das erklären, ich übrigens auch, aber was
soll das Dir gegenüber bringen?
Erfahrungsgemäss nix.

Im übrigen kann ich mich nicht erinnern, das Deine "Kritik" am
Grabenkollektorlayout hier jemals Substanz gehabt hätte.
Ich denke, Du bist regelmässig angep...., das hier Leute was
ohne Berechnung bekommen, was wo anders, auch bei Dir,
einiges kostet oder gar nicht zu haben ist.

Sorry Martin, bringt nichts für Dein Vorhaben....

Grüsse

winni

Verfasser: hbrockmann
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser:
crink
Zeit: 16.04.2019 21:13:54
4
2773973
Moin,

wer sich näher über die 'fachliche' Kritik am Ringgrabenkollektor informieren möchte, der sollte den Thread mit dem Vergleich des Slinky-Grabenkollektors mit anderen Kollektorkonzepten lesen. Dort ist auch erkennbar, dass das Diskussionsverhalten eines bestimmten Foristen durchaus zu wünschen übrig lässt. Sobald dieser Forist auf alle in dem Thread von mir angesprochenen Punkte sinnvoll eingegangen ist kann er anfangen neue Thesen in den Raum zu stellen. Denn fast alle der von diesem Foristen in den Raum gestellten (bzw. im oben genannten Thread aufgeführten) Behauptungen bzgl. dem Ringgrabenkollektor wurden bisher widerlegt.

Viele Grüße an alle, die sich den Thread oben durchlesen und sich ihre eigene Meinung bilden
crink

Ps: Weitere Diskussion zu diesem Thema bitte im oben genannten Thread, hier wird sonst wieder einer kaputt gemacht.

Verfasser: nicijan
Beitrag entfernt. Grund: Diskreditieren eines Wettbewerbers (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
martinboesel
Zeit: 18.04.2019 13:00:07
0
2774315
Hallo an Alle,

ich hab da jetzt ein Haken hinten dran gemacht und den letzten Entwurf hier von Winni als finalen genommen. Ansonsten entwerfen wir uns ja zu Tode :)

Dafür Danke schon mal !!

Bezüglich der Anlage selbst habe ich nun noch eine Frage. Habt ihr Erfahrungen mit dem Abluft Modul von Nibe? Es geht speziell um das FLM Modul das zur Erhöhung der Soletemperaturen die Abluft des Hauses entzieht. Ich hatte am Anfang keine Lüftungsanlage eingeplant, allerdings ist das eine nette Möglichkeit meiner Meinung nach... theoretisch. Praktisch kann ich es natürlich nicht beurteilen.

Was haltet ihr von diesem Gerät in Kombination mit der F1155?


Gruß Martin

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.04.2019 13:59:08
0
2774328
Hallo Martin,

gab es eigentlich einen besonderen Grund, warum Du unten rechts
1,5 Meter Abstand eingetragen hast?
Wenn nicht, könntest Du da auch 1 Meter an die Grenze gehen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=5S79ddyBy9t5jAbohxqN

Bei dem Abluftmodul brauchst Du auch Zuluftöffnungen in allen Räumen
und das kann Probleme machen:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/108318/Nibe-F1245-FLM-Zuluft-Aussenluft
Ich finde eine richtige Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung besser,
weil damit den Räumen relativ warme Luft zugeführt wird und die unab-
hängig von der Wärmepumpe arbeitet.
Finanziell dürfte der Schritt dahin von dem FLM-Modul mit Abluftverrohrung
und Zuluftventilen auch nicht mehr gross sein, denke ich?
Da kommt ja praktisch nur die Zuluftverrohrung dazu?

Grüsse

winni

Verfasser:
martinboesel
Zeit: 19.04.2019 11:00:49
0
2774488
Guten Morgen Winni,

Danke für die Infos. Dann schaue ich mich nach einer "wirklichen" Lüftung um. Das macht mit der Zuluft wirklich mehr Sinn. Hab mich jetzt mal intensiver mit dem FLM Modul beschäftigt.

Nachteile überwiegen da meiner Meinung nach. Keiner konnte da nachweislich eine Aussage treffen wie sich es auf die Soletemperatur auswirkt. Dazu kommt noch, das die Abluft mit bis zu -15 Grad ausströmen kann. Ich finde solche Extremen immer kritisch was Eisbildung oder Kondensat betrifft oder sehe ich das falsch?

Ein auch erst kürzlich kennengelernter Freund ist der selben Meinung wie du (übrigens ein geiler Typ.. ;) Ein laufendes Baulexikon ).

Ich bin gespannt wie es wird wenn es losgeht. Die Vorbereitungen laufen schon. Ich werde später mal ein Bild vom Boden machen, die Jungs verlegen gerade den Kanal.


Gruß Martin

Verfasser:
martinboesel
Zeit: 21.04.2019 20:29:08
0
2775072
Guten Abend und frohe Ostern!

Ich habe hier mal eine Auswertung des Bodenaufbaus.




Löss ist vergleichbar mit Ton/Schluff? Nur das wir von der Entzugsleistung nicht falsche Werte annehmen.


Aufbau Löss wird von der Uni Stuttgart so definiert:

Die Hauptbestandteile der mineralischen Zusammensetzung von Löss sind Silikate, v.a. sind hier der Quarz (60-70%), Kalk (10-30%), verschiedene Feldspäte sowie Glimmer und Tonminerale zu nennen. Durch diese Bestandteile erhält der Löss seine typisch gelbbraune Farbe.


Gruß Martin

Verfasser:
martinboesel
Zeit: 23.04.2019 17:19:37
0
2775539
Hallo,

heute habe ich mir mal den Boden angeschaut.

Das ist das Resultat.



hier noch ein Video:

Boden in Bewegung


Das Material hat einen relativ hohen Wasseranteil. Die große Kugel ist je länge man sie geknetet hat zunehmend feuchter geworden.


Kein einziger Stein, Sand oder ähnliches. Homogenes Material bis 4,50 Grabtiefe.


Gruß Martin

Verfasser:
crink
Zeit: 23.04.2019 21:13:20
0
2775606
Hi Martin,

nimm Lehm als Bodenart im TrenchPlanner, das sieht gut aus.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
martinboesel
Zeit: 29.04.2019 13:12:55
0
2778255
So, es geht weiter... der Thread hier wird bis zum Ende gepflegt :)

Ich war nach der Besichtigung der Baustelle mit einem Tiefbauer nochmals draußen und habe mal den Wassergehalt gemessen. Dieser liegt bei 34% - errechnet nach durch das vorher/nachher Wiegen.


In dem Angebot des Tiefbauers ist explizit darauf hingewiesen worden, das der entnommene Boden nicht zum Verfüllen der Baugrube verwendet werden kann. Dieser ist zu undurchlässig und würde über die Jahre zwar einen funktionierenden Kellergrubenkollektor erzeugen, allerdings auch einen nassen Keller. Stattdessen legt er mir ein wasserdurchlässiges Material vor, das bei weitem nicht so toll an dem Rohr anliegt wie der Löss den man entfernt hat, RC oder Naturschotter. Somit ist doch die Auslegung eigentlich hinfällig oder sehe ich das falsch?

Gruß Martin

Verfasser:
winni 2
Zeit: 29.04.2019 13:34:56
3
2778273
Ich sehe das anders, weil wenn Du mit wasserdurchlässigerem Material
verfüllst, Dein ganzes Grundstück sich Richtung Haus entwässert. Das
könnte dann quasi in einer Wasserwanne stehen.

Sollte das trotzdem gemacht werden, würde ich die Baugrube etwas
größer machen lassen und dann nur so 30 - 40 cm direkt am Haus
mit dem wasserdurchlässigen Material verfüllen.
Dazwischen vielleicht Geotextil, denke ich.

Grüsse

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 30.04.2019 08:21:21
1
2778555
Zitat von martinboesel Beitrag anzeigen
In dem Angebot des Tiefbauers ist explizit darauf hingewiesen worden, das der entnommene Boden nicht zum Verfüllen der Baugrube verwendet werden kann. Dieser ist zu undurchlässig und würde über die Jahre zwar einen funktionierenden Kellergrubenkollektor erzeugen, allerdings auch einen nassen Keller. Stattdessen legt er mir ein wasserdurchlässiges Material vor, das bei weitem nicht so toll an dem Rohr anliegt wie der Löss den man entfernt hat, RC oder Naturschotter.


Hallo Martin,

dein Tiefbauer ist wohl ein sehr bedachter Mensch, dem das Wohlergehen seiner Werke auch nach der Garantiezeit am Herzen liegt.
Ich würde den Rat befolgen.

Verfasser:
SMiak
Zeit: 30.04.2019 11:14:01
3
2778619
Der Tiefbauer will einfach gutes Material zum Verdichten haben, sonst nichts. Ok, evtl. verdient er damit auch noch etwas mehr :-)

Verfasser:
nicijan
Zeit: 30.04.2019 13:04:41
0
2778665
Zitat von SMiak Beitrag anzeigen
Der Tiefbauer will einfach gutes Material zum Verdichten haben, sonst nichts. Ok, evtl. verdient er damit auch noch etwas mehr :-)


Bauphysik im Jahr 2019 wäre auch zutreffend. Die Verfüllung einer Baugrube wird oft als Bestandteil einer Dämmung aufgeführt.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 30.04.2019 16:54:33
2
2778736
Niki, erklär doch mal, warum Du den Plan des Tiefbauers gut findest?

Z.B. auch dyarne ist strikt dagegen in einem lehmigen Grund die
Kellergrube mit durchlässigem Material zu verfüllen, aus dem von
mir genannten Grund.
Für den Tiefbauer ist es einfach einfacher mit Schotter oder ähnlichem
zu verfüllen und zu verdichten...

Grüsse

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 03.05.2019 08:20:35
1
2779613
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Niki, erklär doch mal, warum Du den Plan des Tiefbauers gut findest?

Z.B. auch dyarne ist strikt dagegen in einem lehmigen Grund die
Kellergrube mit durchlässigem Material zu verfüllen, aus dem von
mir genannten Grund.
Für den Tiefbauer ist es einfach einfacher mit[...]


Winni,
ich bin grundsätzlich gegen Kellergrubenkollektoren wegen der mäßigen Entzugsleistung.
Die Verlegenheit des Platzes ist der einzige Grund warum Dyarne das bewirbt.
Es gibt andere Möglichkeiten der Erdwärmeerschließung beim Threadsteller.
Hier ein Beispielbild


Man muss sich von der Ideologie eines bestimmten Systems verabschieden und das machen was geht. Der Boden beim Threadsteller ist ein Hammer. Man braucht keine 80m Graben, man muss nicht an der Kellerwand erschließen.
Zwischenzeitlich habe ich 26 RGK Planungen auf dem Tisch zur Ausarbeitung eines Angebotes.
Man kann die Grundstücke wirtschaftlich mit RGK erschließen an denen man in einem Zug außen rum kann und sich dadurch ausreichend Entzugsleistung ergibt. Sobald das los geht mit Sonderbau, Kellergrube, hier noch ein Stück und da noch eine Ecke, kommt das in Preisregionen einer Bohrung und darüber hinaus. Demnächst mache ich 4 Erdwärmeanlagen in Österreich die genau an dem Problem einer wirtschaftlichen Umsetzung bisher gescheitert sind. Ich bin davon überzeugt man fährt besser sich dem Bauherrn und der Situation anzupassen als umgekehrt.

Verfasser:
crink
Zeit: 03.05.2019 09:46:15
4
2779644
Zu genau 0% auf winnis Frage eingegangen.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 03.05.2019 10:15:34
1
2779661
... ich sehe zwei eigentümlich und zu dicht gebundene "slinkiy"-Felder, die zu nah beieinander liegen und ein wenig steil gestellt sind. Wie man damit die Physik überlisten soll, ist mir schleierhaft.

Wenn Kollektoren dauerhaft im Wasser liegen, kann man immer mit weniger erschlossenem Erdvolumen arbeiten. Das ist aber keine Errungenschaft dieser Verlegungsart.

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