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Kolbenpumpe oder Tiefbrunnenpumpe
Verfasser:
Bernd 192
Zeit: 19.04.2019 18:50:14
0
2774630
Hallo, ich möchte mal um Unterstützung und Beratung bitten:Ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen im Außenbereich mit eigener Wasserversorgung. Zwei Wohnung mit 4 Leuten sind vorhanden. Nebenbei wird noch etwas Wasser gebraucht im Sommer um den Garten zu wässern, für den Hochdruckreiniger auf dem Hof und so weiter. Keine Tierhaltung.Ein circa 18 Jahre alter Brunnen ist vorhanden, wurde durch eine Fachfirma gebohrt, auf 13m ab gerammt Wasser steht bei circa 6 m. Durchmesser müsste 125 mm sein.Saug und Druckleitung ist 1 1/4 Zoll.Aktuell läuft die Wasserversorgung über eine alte Löwe Kolbenpumpe, die mir aber an sich im Wege steht. Als Druckkessel habe ich ein 300 l Kessel aus den siebziger Jahren hier stehen, der müsste sowieso mal bald ausgetauscht werden.Dazu kommt noch das diese Pumpen ja doch immer etwas schwitzen und ich aktuell keine Möglichkeit habe das Schwitzwasser abzuleiten. Da eine Grundsanierung der Kolbenpumpe an steht, kam jetzt die Idee auf ob ich nicht doch besser auf eine Tiefbrunnenpumpe gehen sollte? Strom Kabel zum Brunnen und so weiter ist alles schon vorhanden, das wäre kein Problem.Ich habe relativ sandigen Boden, kein Eisen im Wasser aber etwas kalkhaltig.Wie sieht ihr mittlerweile die Lebensdauer von hochwertigen Unterwasserpumpen? Gehe ich hier ein Risiko ein mit meinem sandigen Untergrund oder kommt die Pumpe damit zurecht?Ich hatte letztens noch mal den Druckkessel sauber gemacht seit zehn Jahren mal wieder, da war vielleicht 3 Liter Sand drin.Danke für eure Anmerkungen.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 19.04.2019 18:55:36
0
2774631
Lebensdauer einer Unterwasserpumpe....20 bis 30 Jahre....

Wichtig ist bei deinem Brunnen die Pumpe nicht zu groß zu dimensionieren. Ggf ne hochwertige 230V Version. Die haben Umrichter und Trockenlaufschutz integriert.

Dann Schnüffelventil und passende Kesselentlüftung nicht vergessen und fertig.


Wobei... Du hast ja "nur" 7m Wassersäule.... Daher dein Sand...

Pumpe mit Geraffel....und Überdeckung...könnte knapp werden...jedenfalls hast du dann keine Beruhigungszone bzw Brunnenboden und Pumpe

Verfasser:
pinot
Zeit: 19.04.2019 19:53:00
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2774642
Ich würde zuerst mit einer Mammut Pumpe von ganz unten aus dem Brunnen Wasser fördern, bis es sandfrei kommt.

Dann eine Unterwasserpumpe rein.
Ich habe eine am laufen, die bald 40 Jahre alt wird, funzt wie am ersten Tag.

Meinen Druckwindkessel mit 1000 Liter habe ich vor 5 Jahren durch einen Membrankessel mit 50 Liter ersetzt.
War eine gute Entscheidung.

Verfasser:
Heidizwerg
Zeit: 19.04.2019 20:15:34
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2774646
Ich hab auch den Saugpumpe rausgehauen und dafùr ein Tiefbrunnenpumpe in 11 m Tiefe gesetzt. Dazu ein gebrauchten 120 L Edelstahlboiler vom Vaillant WP billig gekauft und in Windkessel umgebaut. Eine Industriesteuerung mit elektronische Druckwächter und ein Strömungswächter selbst zusammengebaut.
Seit dem ist alles unverwüstlich und funktioniert alles bestens.

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Dreher schrieb: Das ist meiner Meinung nach das Problem. Wasser dehnt sich halt beim Erhitzen aus .... Das 2te Problem wäre die...
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