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21.11.2005 14:16:46 |
Verwirrung Ich beschäftige mich jetzt seit einiger Zeit mit dem Thema Wärmepumpen. Nun habe ich noch eine Reihe von Punkten, wo ich sehr unterschiedliche Meinungen höre: 1. Dimensionierung Wir haben basierend auf den EnEV-Berechnungen einen Bedarf an einer Wärmepumpe mit ca. 12,5 kW Leistung Nun habe ich folgende Informationen erhalten: a) unterdimensionieren, da sonst Taktung b) keinen Pufferspeicher, da Verschwendung c) Abschaltzeiten des Energieversorgers nicht berücksichtigen vs. d) nicht unterdimensionieren, da sonst zu kalt e) auf jeden Fall Pufferspeicher wegen Taktung und Abschaltzeiten f) Abschaltzeiten unbedingt berücksichtigen … Ich habe schon mit verschiedenen Planungsingeneuren gesprochen, auch hier habe ich unterschiedliche Infos erhalten und das Studium dieses Forums hat mich nun total verwirrt. Kann da jemand einem Laien helfen? |
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
21.11.2005 14:29:00 |
@WZ Mein Nachbar heizt mit einer 16kW WP ca. 500m² und WW für 10 Personen. Alles sanierter Altbau kpl. FBH. Das ging bis jetzt gut (ca.3Jahre, kein Puffer, 8x55m Solebrunen)
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21.11.2005 15:27:44 |
"Einer" hier im Forum meinte dazu: Zitat ."..kaufe die CD von Solvay und ein Fachbuch über Gebäudetechnik und lese...." ich glaube man sollte wirklich etwas davon verstehen. Nur über die obigen Fragen und die richtige Integration der Kältemaschine wird man da nichts finden. FC |
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21.11.2005 17:11:13 |
Hallo WZ, meine Meinung ist folgende: zu a+d: Richtig dimensionieren. zu b+e: Puffer ist kein muß, kann aber Sinnvoll sein. zu c+f: Sperrzeiten unbedingt berücksichtigen. MfG Avenir- EnergieHelmut Golawsky Bopparderstr.11 56281 Emmelshausen Tel + Fax 06747-950762 info@golawsky.de |
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21.11.2005 18:38:27 |
@WZ
Erst sollte die reine Heizlast bei Normaussentemp. ermittelt werden. Der EnEV-Wert taugt nicht viel.
Dimensionierung einer WP: http://www.waermepumpe.ch/fe/SB_STASCH_1d.pdf
H. Frank
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Verfasser: heiznix | Zeit:
21.11.2005 18:49:50 |
a) unterdimensionieren, da sonst Taktung ______________________________________________
So ein Schwachsinn!!! Selbst dann taktet die WP 330 Tage im Jahr. Mann o Mann!
Gruß heiznix
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21.11.2005 19:27:28 |
ein Taktung der Wärmepmpe ist wohl vom Wärmebedarf und dieser wiederum vom Wetter abhängig. da glauben wohl manche sie könnten das wetter machen oder vorhersagen. ?
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Verfasser: heiznix | Zeit:
21.11.2005 19:31:23 |
...und an den restlichen 30 Tagen wird dann gefroren! Manchesmal bekomme ich schon Zweifel was da so kolprortiert wird. Und der Endkunde ist dem quasi schutzlos augeliefert (siehe Anfrage).
Gruß heiznix
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21.11.2005 21:21:21 |
Hallo, ich plane im Moment pro Woche 1-2 Wärmepumpenanlagen und baue sie regelmäsig. So gehe ich vor: 1. Heizlastberechnung2. Auslegung FBH mit Berechnung hydraulischer AbgleichWenn ich die Heizlast berechnet habe, dann bekomme ich automatisch den Normgebäudewärmebedarf. Diese Leistung soll auch die Wärmepumpe haben. Luft-Wärmepumpen werden gerne unterdemensioniert, um ev. auftretene Störungen vor zubeugen. Es wird aber meisten verschwiegen, das die fehlende Heizlast im Winter mit der Zusatz-Elektrosonde aufgefangen wird( mehr Stromverbrauch). Ich bin der Meinung das man bei FBH keinen Puffer benötigt. Und die Sperzeit dürfte auch die träge FBH auffangen. Wenn Se dem nicht trauen, sollten Sie einen Puffer einbauen. Wenn Sie bei der Planung hilfe brauchen fragen Sie beimir nach, lheussner@t-online.de Grüße me.Heußner.
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22.11.2005 07:04:28 |
das geht wohl H.Frank an, der uns erzählt, die richtige Berechnung findet man nur in schweizer Quellen. @me.heußner wenigstens einer, der von sich sagt, dass er diese Technik versteht und den Energiebedarf rechnet. Es ist in der Tat verwirrend, wenn hier laufend Quellen zitiert werden, und ein Mangel an Sachkenntnis zu Irritationen führt. FC |
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22.11.2005 14:16:57 |
@CurtiusF
Wo bitte habe ich das Wörtchen "nur" verwendet? Was spricht gegen meine Quellenangabe? Zu primitiv? Zu viel (hochglanz-) broschürenhaftig?
H. Frank |