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19.11.2005 19:32:22 |
Hallo, an meiner LW-WP von BARTL gibt es eine Heizkurve für den Kessel und eine für den Mischer. Wer kann mir sagen in welchem Verhältnis die zueinander stehen sollten? HK-Kessel kleiner oder größer HK-Mischer oder beide gleich? Wer hat ein System mit gleicher Konstellation und kann mir Tipps dazu geben?
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19.11.2005 19:38:54 |
Wenn du mit Kessel den Puffer...oder Wärmeerzeuger meinst.....und mit mischer den Wärmeverbraucher.... Dann gilt: Erzeuger etwas höher als verbraucher...damit der mischer auch was zum mischen hat... 5k Parallel zu mischerkurve würd ich mal mit anfangen.. www.heizungsoptimierung.de.vu
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19.11.2005 21:46:45 |
Eine um 5K erhöhte Vorlauftemp. verringert die Arbeitszahl um etwa 8%.
H. Frank
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20.11.2005 01:27:10 |
Meine praktische Erfahrung:
2K tun es. Der Mischer kommt nur sehr selten (30 Minuten am Tag/verteilt) unter seinen Sollwert, weil die VL nicht reicht.
Am besten probieren. Und mal ein paar Minuten dabei stehen und kontrollieren.
Die JAZ wird es belohnen!
Grüsse Schwabenalf |
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20.11.2005 09:50:47 |
Schätze es ist dann optimal, wenn der Mischer immer fast ganz auf ist, oder? Dann wäre zumindest die Kesseltemperatur nicht unnötig überhöht. Momentan haben wir ja schon richtig gute Testbedingungen. Heute Morgen -8,0°C. Da kann meine LW-WP mal zeigen was sie drauf hat. Aber sie muß schon ganz schön brummen. Geht aber auf jeden Fall noch ohne Heizstab. Mal was zu den VL-Temp. Wie liegen die so bei euch bei zB. -8,0°C?? Ich meine, ich komme immer noch gut mit 30°C aus, da gut isolierter Neubau!
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Verfasser: heiznix | Zeit:
20.11.2005 10:59:54 |
@ Martin H. Dann gilt: Erzeuger etwas höher als verbraucher...damit der mischer auch was zum mischen hat... ___________________________________________ Diese Aussage kann aber nicht für eine WP gelten. Hier sollte der Mischer in der Regel ganz offen sein, und nur ggf. eingreifen um Temperaturspitzen (WW-Bereitung) abzuregeln. @ gixxer Die Heizkurven sollten möglchst Deckungsgleich sein. Gruß heiznix |
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20.11.2005 12:40:57 |
@ heiznix.... wenn der Mischer immer offen sein soll, dann ist es besser, dieses Teil auszubauen! Was nicht drin ist, kostet nichts, kann nicht kaputt gehen.... Der Mischer hat auf jeden fall eine Funktion....da die Wärmepumpe nun mal ihre Leistung nicht stufenlos modulieren kann, muss das der Mischer machen. Aber Ihr dürft gerne anderer Meinung sein www.heizungsoptimierung.de.vu
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Verfasser: Herbert Piergalski | Zeit:
20.11.2005 13:45:45 |
Die Heizkurfe (für den Heizkessel) ist auf den WP Betrieb einzustellen.Sie werden ja nicht Heizkörper und FBH betreiben mit der einer hohen Vorlauftemperatur. Dann muss der FBH Heizkreis mit einer Heizkurfe von 0,3 ( EBV ) Fühler am Rücklauf FBH etwa eingestellt werden. Der Mischerkreis wird aber offensichtlich nicht benötigt.Dann klemmen Sie den Fühler Mischerkreis ab, schalten die Steuerung aus und wieder ein, drücken dabei die gelbe Taste und bleiben beim Aus und Einschalten drauf , es löscht sich die Anzeige Mischer von selber im Display. Erst wenn Sie den Fühler wieder anklemmen, zeigt sich der Mischerkreis im Display wieder. ( wohl aber nur bei der EBV Regelung ) Meist verwendet Bartel einen EBV Regler.Neuerdings aber hat Bartel auch die Steuerung von Danfoss eingebaut.Das ist eine frei programmierbare Regelung, welche mit einer Magnetkarte für den jeweiligen Anwendungsfall ihre Programm geladen bekommt. Den Mischerkreis kann man aber zu folgender Anwendung einsetzen: Angenommen die WP Anlage ist mit einem Puffer ausgestattet, in welchen auch noch Solar eingespeist weren kann. Dadurch kann es im Puffer zu höheren Temperaturen z. B. 80C kommen. Dann setzen wir einen Mischer im Heizkreis Fußbodenheizung ein, der dann mit der gleichen Heizkurfe ausgestattet wird wie der WP Kreis.Ist das Puffer Wasser von der Solaranlage so hoch geheitzt, also über den geforderten momentanen Wert, so beginnt der Mischer zu regeln, für den geforderten Temperaturwert der Fußbodenheizung. Im normalen WP Betrieb ist der Mischer voll aufgefahren. Mit freundlichen Grüßen Herbert Piergalski
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Verfasser: heiznix | Zeit:
20.11.2005 13:48:17 |
@ Martin wenn der Mischer immer offen sein soll, dann ist es besser, dieses Teil auszubauen! ___________________________________________ Davon war nicht die Rede! Im Gegenteil, denn ich schrieb, Zitat: "Hier sollte der Mischer in der Regel ganz offen sein, und nur ggf. eingreifen um Temperaturspitzen (WW-Bereitung) abzuregeln." Gruß heiznix |
Verfasser: Herbert Piergalski | Zeit:
20.11.2005 13:54:09 |
Wenn Sie natürlich auch das Brauchwasser mit dem Puffer fahren, muss der Mischer auf gleicher Heizkurfe wie bei WP Heizbetrieb fahren. Es werden dann höheren Temperaturen beim BW Betrieb ( höhere Puffertemperatur ) für die FBH runtergemischt, bis die Puffertemperatur wieder die Temperatur Heizbetrieb aufweist. Gruß Herbert Piergalski
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21.11.2005 09:03:59 |
Irgendwie wird das hier zu kompliziert beschrieben. Fakt ist ja, dass der Kessel durch Lade- und Entladevorgänge nie konstante Temperaturen über einen Längeren Zeitraum hat. Und genau diese Schwankungen gleicht der Mischer aus. Man kann beobachten, dass bei Ladungsende der Mischer etwas runterregelt. Wenn dann der Kessel langsam abkühlt, regelt der Mischer wieder mehr Richtung auf. So wie ein Tempomat im Auto, bei Bergauf und Bergab. @Herbert Piergalski: Warum eigentlich Fühler im RL? Bei mir ist der natürlich im VL.
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Verfasser: heiznix | Zeit:
21.11.2005 10:35:00 |
Fakt ist ja, dass der Kessel durch Lade- und Entladevorgänge nie konstante Temperaturen über einen Längeren Zeitraum hat. Und genau diese Schwankungen gleicht der Mischer aus. ____________________________________________ So einfach ist es! Dies kann er selbstverständlich nur tun wenn der Fühler im Vorlauf sitzt. Ein Fühler im RL ist wie eine Verkehrsampel 100m nach der Kreuzung, da ist es dann zu spät. Gruß heiznix
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21.11.2005 16:32:05 |
@gixxer Die rücklaufgeführte geführte Regelung ist die klassische WP-Regelung, einfach und mit den besten Arbeitszahlen. Sie nutzt den Speicher der Estrichs am besten aus, taktet also wenig (ideal für pufferlose Anlage) und lädt in den Fussboden immer mit einer Vorlauftemperatur auf niedrigstem Niveau. Der Nachteil dieser Regelung ist ein sehr guter hydraul. Abgleich und eine genau angepasste (niedrigste) Heizkurve. Mit paralellem Puffer und Einzelraumregelung funktioniert diese Anlage nicht. Die angeblichen Gewinne durch Puffer und Eizelraumregelung werden durch die erforderlichen höheren Vorlauftemperaturen durch Puffer, Mischer, der meist falschen Heizkurven, der Stromaufnahme von den Thermostatventilen und der zweiten Umwälzpumpe meist mehr als wieder aufgefressen. H. Frank |
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22.11.2005 18:14:56 |
Man kann auch so sagen, VL Fühler für die Messung der Sicherheit, RL Fühler für die Regelung. Aber haben denn die Wärmepumps alle nur einen Fühler? Dann muß man mal nach der Software sehen, was die eigentlich mit dem Fühler macht. Es nützt nämlich nichts, einen Fühler in den Vorleuf zu setzen und zu hoffen, daß die Software für die Absicherung auch rechtzeitig abschaltet. Sie muß da auch drin enthalten sein. Da aber eine Regelung auf Temperaturbasis üblich ist, wird der wohl an den Rücklauf müssen. Im übrigen sollte der doch auch schon fest eingebaut sein, wenn man die Regelung mitkaufen muß. mfg Quehl |