Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
MaJen
Zeit: 29.04.2019 09:22:37
2
2778180
Es wird in nicht einmal vier Jahren noch ein Riesengejaule geben, wenn sich die Treibhausgasemissionen aus dt. Strom wieder erhöhen werden.
Dann ist der einzige Sektor, der in den letzten 30 Jahren merklich zur Reduktion Treibhausgase beigetragen hat, durch Abschaltung der 6 GW Grundlast-KKWs auch wieder hintenan. Auch wenn "nur" mit Erdgas substituiert wird (Putin lacht sich ins Fäustchen).

Dank unserer Politik, die den Ausbau der Erneuerbaren Wind und PV erfolgreich ausgebremst hat.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 29.04.2019 09:33:09
0
2778185
Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 29.04.2019 09:57:06
3
2778190
@ Atomex
Man liest Dich ja in so ziemlich jedem Forum, und jeder weiß, dass Du irgendwie von der Atom-Mafia gekauft (oder Teil davon) bist -aber Respekt- niemand weiß, von wem genau ;-)

Entweder bist Du erfolgreich provokativ, oder Du bist sehr stark verblendet. Beides möglich.
Macht natürlich auch manchmal Spaß, Quatsch zu erzählen, um dann zu gucken, wie die Wiesel darauf reagieren :-) Verstehe ich daher.

Quatsch bleibt es dennoch.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 29.04.2019 10:22:19
1
2778195
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
ad gnika: selbst "ökos" attestieren dem Strom aus .fr einen "CO2-Fußabtritt" von 7 Gramm/kWh. ...]

Sicher! Und PV-Strom hat 0gCO2/kWh.

Bereits der gesunde Menschenverstand sagt, dass 7g nicht stimmen können. Aber manche erzählen/glauben ja jeden Quatsch.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.04.2019 12:36:37
0
2778241
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
[...]

Sicher! Und PV-Strom hat 0gCO2/kWh.

Bereits der gesunde Menschenverstand sagt, dass 7g nicht stimmen können. Aber manche erzählen/glauben ja jeden Quatsch.

Grüße Nika


Nicht ganz neu (2016), aus der Schweiz, mit Quellenangaben

DER CO2-FUSSABDRUCK VON SOLARSTROM

Ausgehend vom genannten Produktionsmix berechneten die Autoren die Klimabelastung des Solarstroms aus einer monokristallinen, auf einem Schweizer Schrägdach installierten PV-Anlage.
Beim eingesetzten Modulwirkungsgrad von 15,1 % und einer Lebensdauer von 30 Jahren betragen die Treibhausgasemissionen 88 g CO2 eq/kWh.


Für 2050 wird angenommen:

....... CO2-Ausstoß einer dachintegrierten, monokristallinen Solaranlage nur noch knapp 26 g CO2/kWh betragen.


Verlinkte Quelle ist garantiert frei von deutschen Lobby Interessen

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 29.04.2019 12:58:34
1
2778249
... Dann haben Sie der Vollständigkeit halber doch sicher auch schnell die CO2-Emission/kwh-Ernte einer Solarthermie-Anlage zur Hand?

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 29.04.2019 13:14:50
0
2778256
"Beim eingesetzten Modulwirkungsgrad von 15,1 % und einer Lebensdauer von 30 Jahren betragen die Treibhausgasemissionen 88 g CO2 eq/kWh."

Also nur 1/5 co2 eq von einer gaskraftwerks produzierten kWh .

Ist doch schon mal etwas.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.04.2019 13:27:35
0
2778263
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
... Dann haben Sie der Vollständigkeit halber doch sicher auch schnell die CO2-Emission/kwh-Ernte einer Solarthermie-Anlage zur Hand?


Bei Solarthermie ist das ein vielschichtigeres Thema zu dem nach meinem Kenntnisstand keine aktuellen Untersuchungen existieren.

Das Problem liegt hauptsächlich bei den Konstruktionsmaterialien für das Gehäuse und in den Technologien zur Absorberbeschichtung.

Al aus Norwegen wird mit Strom aus Wasserkraftwerken produziert, Al aus irgendwo oft mit Kohlestrom.
Indachkollektoren mit Holzrahmen sind in dieser Position CO2 neutral, Kollektoren mit Gehäusen aus Kunststoffen sind sehr schwierig zu bewerten.

In D wurden nach meiner Erinnerung bis 2005 vom UBA mehrfach Versuche unternommen, im Zusammenhang mit dem Blauen Engel für Sonnenkollektoren energetische Amortisationszeiten u.ä. als Förderkriterien einzuführen.

Die Richtlinienentwürfe waren bürokratische Monster und wurden nach meiner Erinnerung aus europarechtlichen Bedenken nicht weiter verfolgt.

Bei PV sind die technologischen Unterschiede bei Materialien überschaubarer.

Trotzdem haben auch da Module aus Fernost und solche aus deutscher Wertschöpfung unterschiedliche CO2 Fußabdrücke.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.04.2019 13:35:09
0
2778274
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
"Beim eingesetzten Modulwirkungsgrad von 15,1 % und einer Lebensdauer von 30 Jahren betragen die Treibhausgasemissionen 88 g CO2 eq/kWh."

Also nur 1/5 co2 eq von einer gaskraftwerks produzierten kWh .

Ist doch schon mal etwas.


Zur gefälligen Beachtung !

Ich habe keinerlei Bewertungen und Vergleiche vorgenommen sondern nur darauf hingewiesen , dass ein hie angegebener Wert Null in einer anderen Quelle mit Werten >> o angegeben und auch begründet wird.

Ich verkneife mir daher auch Bemerkungen und Wertungen zu Vergleichswerten für Strom aus Kohlekraftwerken !

Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 29.04.2019 13:45:13
1
2778276
Ich habe auch keine Wertung vorgenommen , sondern habe nur auf einen Teil ihres links hingewiesen und mich dabei gefreut , das es bei pv weniger ist als bei Gas Produktion des Stromes.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 29.04.2019 13:51:33
1
2778277
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen

Also nur 1/5 co2 eq von einer gaskraftwerks produzierten kWh .

Viel wesentlicher ist, dass die PV das vielfach an Energie erzeugt, als zur Herstellung benötigt. Das heißt, die Energiebilanz ist positiv und man kann mit der Energie eine PVA mehrere neue PVAen herstellen, mehr oder weniger CO2-frei. Die energetische Amortisationszeit einer PV liegt in Deutschland grob bei 40Monaten.

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Bei Solarthermie ist das ein vielschichtigeres Thema zu dem nach meinem Kenntnisstand keine aktuellen Untersuchungen existieren.
[...]

1993 soll die energetischen Amortisationszeit bei ca. 24 Monaten gelegen haben, Aktuell ist der Zahlenwert nicht, aber mann kann zumindest die Größenordnung abschätzen. Auch wenn es 48 Monate sind, die Standzeit einer ST sollte zumindest darüber liegen.

Alle Werte wurden
https://www.volker-quaschning.de/datserv/kev/index.php
entnommen.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.04.2019 16:55:05
1
2778359
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]


1993 soll die energetischen Amortisationszeit bei ca. 24 Monaten gelegen haben, Aktuell ist der Zahlenwert nicht, aber mann kann zumindest die Größenordnung abschätzen. Auch wenn es 48 Monate sind, die Standzeit einer ST sollte zumindest darüber liegen.



Diese Amortisationszeit wurde damals von der Sektion Physik LMU München berechnet.

Zu gleichen Zeitprunkt wurde in einem Monitoring über die Langzeiterfahrungen mit Solarthermieanlagen der ersten Generation von Anlagen im Bundesbesitz angegeben, dass die Masse von über 100 Anlagen nach rund 20 Jahren noch zufriedenstellend arbeitet.

Als Forderung für energetische Amortisationszeiten sollte etwa 10 Jahre später nach den Vorstellungen von UBA nach meiner Erinnerung 15 Monate als Fördervorausetzung nachgewiesen werden,

Dabei sollte die Länge der Transportwege mit berücksichtigt werden. An diesem Punkt entstand ein Konflikt mit EU - Recht, da Hersteller aus europäischen Randlagen auf dem deutschen Markt benachteiligt wurden.


Seit dieser Zeit ist es um die damals und noch früher von grünen Politikern immer wieder geforderten Vorgaben zu Amortisationszeiten ST und PV im Zusammenhang mit Förderungen sehr ruhig geworden.

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 29.04.2019 17:51:19
2
2778382
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Diese Amortisationszeit wurde damals von der Sektion Physik LMU München berechnet.[...]

Aha! Und inwiefern bringt diese lange Ausführung uns hier weiter!? Welche (un)gestellte Frage soll diese beantworten?

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.04.2019 18:46:55
0
2778407
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Aha! Und inwiefern bringt diese lange Ausführung uns hier weiter!? Welche (un)gestellte Frage soll diese beantworten?

Grüße Nika


Das war nicht von mir, aber hier zu lesen

1993 soll die energetischen Amortisationszeit bei ca. 24 Monaten gelegen haben, Aktuell ist der Zahlenwert nicht, aber mann kann zumindest die Größenordnung abschätzen. Auch wenn es 48 Monate sind, die Standzeit einer ST sollte zumindest darüber liegen.


:-)))

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 29.04.2019 18:51:48
0
2778411
Ja, die Ausführung war von mir und beantwortete damit eine gestellte Frage, die du mit "ich kann es nicht sagen" beantwortet hast.

Nochmals, welche (un)gestellte Frage beantwortet dein Beitrag?

In meinem von dir zitiertem Beitrag habe ich zumindest keine Frage gestellt, auf die du irgendwie eingegangen wärst. Deine Antwort auf meinen zitierten Beitrag hat überhaupt keinen Bezug zu diesem, außer, dass dort die gleichen Stichwörter vorkommen.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 29.04.2019 18:56:40
1
2778413
Verfasser:
MaJen
Zeit: 29.04.2019 20:27:26
0
2778445
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Das war nicht von mir, aber hier zu lesen

[i]1993 soll die energetischen Amortisationszeit bei ca. 24 Monaten gelegen haben, Aktuell ist der Zahlenwert nicht, aber mann kann zumindest die Größenordnung abschätzen. Auch wenn es 48 Monate sind, die Standzeit einer ST sollte zumindest darüber liegen. [...]


Was ist eigentlich eine Standzeit? LiegeZeit? Muss die Anlage dann produzieren und wenn ja wie viel und wie effizient? Fragen über Fragen.

Zumindest bei 7 % aller Anlagen dürfte selbst die energetische Amortisation sehr infrage gestellt sein, da sie keine oder ganz wenig nutzbare Energie liefern.

Was ist mit den knapp1,5 Mio qm schwarze ST-Fläche, die einfach nur so für Null Ertrag eine Albedo von 0 haben?

Verfasser:
Günter Thäsler
Zeit: 29.04.2019 20:52:54
0
2778455
Hallo MaJen.

die 40 Euro werd ich mir gönnen.

Und mir dann wahrscheinlich nen Ast lachen.

Gruß Günter.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 30.04.2019 02:38:22
0
2778531
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Was ist eigentlich eine Standzeit? LiegeZeit? Muss die Anlage dann produzieren und wenn ja wie viel und wie effizient? Fragen über Fragen.

Zumindest bei 7 % aller Anlagen dürfte selbst die energetische Amortisation[...]

Der Begriff " Standzeit" wurde nicht von mir gebraucht.

Bitte den geistigen Urheber fragen.

Der von mir genannte Montoringbericht über Solaranlagen der 1. Generation.

"Langzeiterfahrungen mit thermischen Solaranlagen"

Autoren: Peusser + Croy

steht in meinem Bücherregal und bestimmt auch in der Deutschen Bibliothek.

Viel Spaß bei der Lektüre

Dietmar Lange

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 30.04.2019 07:04:26
1
2778536
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zumindest bei 7 % aller Anlagen dürfte selbst die energetische Amortisation sehr infrage gestellt sein, da sie keine oder ganz wenig nutzbare Energie liefern.
[...]

Entsprechend schlecht dürften bei diesen Hausbesitzern auch die Heizungsanlagen laufen! Bei WP dürfte es dann nicht viel besser aussehen.

Es ist leider eine Tatsache das Heizungstechnik bei einem Teil unserer Bevölkerung eine geistige Überforderung darstellt.

P.S.: Meine in 03/2014 installierte STA läuft wartungsfrei. Ich werde in diesem Jahr eine "Wartung" durchführen um die Firmware zu aktualisieren und ein wenig VE Wasser nachzufüllen zu lassen

Verfasser:
kabo63
Zeit: 01.05.2019 12:31:50
0
2778984
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen

Dank unserer Politik, die den Ausbau der Erneuerbaren Wind und PV erfolgreich ausgebremst hat



...ausbremsen reicht noch lange nicht - runterfahren wäre die logische Richtung...vor allen wenn man sieht, dass die Dimension Landschaftszerstörung und der Gesundheitsschädigungen durch WEA's noch einiges erwarten lässt, wie nachfolgender Artikel sehr schön aufzeigt:
Windkraft - Störsender fürs Herz

Es ist schon bemerkenswert, dass es bereits an Unikliniken Arbeitsgruppen für Infraschall gibt!
Neben den bisher schon bekannten Erkenntnissen geht es jetzt auch in die Richtung Herz-Kreislauf-Beeinträchtigungen durch Infraschall - Zitate genehm?
Bitteschön:

"Die Vermutung, dass auch nicht hörbarer Schall, also Infraschall, Auswirkungen auf Gefäße hat, ist auch nicht neu."

"Die grundsätzliche Frage, ob der Infraschall Auswirkungen auf den Herzmuskel haben kann, ist damit beantwortet."

"Der lautlose Lärm des Infraschalls wirkt ja wie ein Störsender fürs Herz."

"Und durch immer höhere Windanlagen von bis zu 200 Metern mit steigender Leistung wird natürlich auch die Infraschall-Belastung höher. "

Das wird alles noch sehr interessant werden, insbesondere für Bürgerinitiativen Munition gegen die "Mittelalter-Hi-tec"- Windmühlen zu liefern - sehr schön!
kabo63.

Verfasser: kabo63
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser: kabo63
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 01.05.2019 13:28:39
0
2779011
Gut das unsere Regierung schon mal den Atomkraftwerken den Rücken kehrt .


Neue akw bauen ist ja echt teuer geworden .

Es ist echt ein Wunder das EDF noch nicht Pleite ist , bei den Zusatzkosten die die tragen müssen .

Naja, die Engländer zahlen ja demnächst extrem viel für ihren Strom., gleicht vielleicht das große Minus irgendwann aus .

Verfasser: kabo63
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Aktuelle Forenbeiträge
Mike077 schrieb: Hallo zusammen, vielen Dank für die Antworten. @lowenergy Wie ist die hausinterne Heizkreishydraulik konstruiert? Ist alles über zwei Verteiler (OG und EG) angeschlossen. Heizkreise sind in etwa...
Dreher schrieb: Das ist meiner Meinung nach das Problem. Wasser dehnt sich halt beim Erhitzen aus .... Das 2te Problem wäre die fehlende oder nicht funktionierende Sicherheitsgruppe mit Überdruckablaufventil. Standardmäßig...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
Website-Statistik