Bei meinem ersten Problemem ist mir hier im Frühjahr viel geholfen worden, nach dem hydraulischen
Abgleich habe ich bei meiner Sole-WP eine Spreizung von 9-10° (Vorher 15°!) erreicht. Viel mehr geht nicht, weil die Anlage auf eine Spreizung von 10° ausgelegt ist.
Da ich keine
Rohrnetzberechnung habe, habe ich mit meinem
Wärmemengenzähler einzeln den max. Volumentrom pro Heizkreis ermittelt. Der Quotient aus Rohrlänge und Volumentrom ergibt so etwas wie einen Widerstandswert pro Heizkreis, oder? Dabei hat sich bestätigt, daß der Heizkreis mit dem größten Wert auch die größten Probleme beim Abgleich bereitet.
Ich habe jetzt alle Kreise so eingeregelt, daß bei minimaler RL-Temp die Räume die gewünschte
Temperatur gerade erreichen, den Rest mach ich dann für alle Räume über die
Heizkurve. Einziges Problem bleibt das Bad im OG - der Heizkreis mit dem größten Widerstand.
Um das Problem zu beseitigen habe ich folgenden Möglichkeiten:
1. Die UWP so hoch stellen, daß der Bad-Kreis ausreichend versorgt wird und alle anderen entsprechend drosseln. Da komme ich aber nicht auf die gewünschte Temparatur, also
2. RL-Temp hochstellen (min. 4°) bis ich im Bad genug habe und alle anderen Räüme drosseln. Das aber ist für den Wirkungsgrad auch nicht förderlich, oder ?!
Also habe ich an folgende Lösung gedacht:
Kann man nicht in den Badkreis so eine Art Beschleuniger-
Pumpe einbauen, die bei niedrigen RL-Temaraturen (mehr Volumenstrom in diesem Heizkreis) das gleiche Ergebnis, wie in den anderen Räumen liefert?
Ist es dann egal, ob die PU in den VL oder den RL kommt?
In dem Etagenverteiler ist es ganz schön eng. Wie dimensioniert man diese PU dennn ?
Ich freue mich, wenn ich wieder so viel Resonanz, wie bei meinen ersten Problemen erhalte.
Gruß Lutz