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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 15.05.2019 08:44:37
1
2784707
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Man sollte doch einfach die Realtität zur Kenntnis nehmen:

Obwohl in D derzeit 59,8 GWh WKA bzw. 51 PVA installiert worden sind:

WKA: 15%, 8,72 GWh von 59,8 GWh
PVA: 0%, 0% von 51 GWh

Liegt der Anteil von AKW und KKW akutell 7 Uhr Ortszeit in D, bei[...]


"
Achja der Anteil der Gasanlagen liegt bei 8% = 3,98 GWh von 51,8 GWh."

Da liegt die Zukunft. Noch etwas Zubau und den anderen umweltschädlicheren Kram von Netz nehmen .

Jogi müsste ja eigentlich etwas dazu sagen können wie stark in GUD s und gaskrdttmotoren investiert wird .

Die können dann sogar EE Gas verströmen und dies auch noch extrem flexibel .

Jedes Haus mit WP und pv ausrüsten und Wka ausbauen .

Wo sind dann noch Probleme,???

Ach ja , es darf ja nichts kosten , höchstens den zukünftigen Generationen

Denk mal darüber nach .

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 09:05:20
0
2784714
Jedes Haus mit WP und pv ausrüsten und Wka ausbauen .

Wo sind dann noch Probleme,???

Denk mal darüber nach .


Georg das sind doch nur nette Träume, die du hast. Jedes Haus mit WP und PV. Schau dir die Dächer an und du siehst die Realität!

Und darüber nachgedacht und auch gehandelt, damit habe ich bereits vor über 30 Jahren begonnen und vor allem auch umfassend informiert!

Die von dir/euch gerne belächelte STA hat einen großen Vorteil: Sie verstopft das Stromnetz nicht mit noch mehr unnötigen sommerlichen Stromüberschuß und das abregeln von WKA und anderen Energieerzeuger, die damit weitere Kosten erzeugen.

Meine Prognose: In einigen Jahren wird die Politik eingreifen (müssen). Die ersten Ansätze sind die von Dietmar verlinkten "Versuchsanlagen" von Groß-STA.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 15.05.2019 09:22:47
1
2784721
Komischer weise brauchen wie sommerliche PV Überschüsse, damit es P2g gibt .

Dieses brauchen wir zum verstromen, wenn zusätzlicher Strom gebraucht wird .

Was wir aber nicht brauchen, sind träge krsftwerke .

Solarthermie wird wohl am ehesten bei Fernwärme und prozesswärme benötigt .

Auf Efh und kleinen Mfh macht pv mehr Sinn.

Aber wir werden sehen was die Zukunft bringt .

Damit meine ich nicht meine Zukunft, denn die wird Elektrisch . Ich hoffe das ich diese Zukunft noch lange beobachten kann , nsja zumindest solange wie gerne arbeiten würde..

Meine Kinder oder mein Enkel werden sich über ein Haus fast ohne Nebenkosten sehr freuen.

Verfasser:
JoRy
Zeit: 15.05.2019 09:41:03
2
2784729
"" Achja der Anteil der Gasanlagen liegt bei 8% = 3,98 GWh von 51,8 GWh.""

Das solltest du gemäß der Förderpolitik vom "grünen" Ministerpräsidenten von Stuttgart für Kesseltausch + STA nochmal prüfen.
Dann müßtest du merken was dahinter steckt.
Dieser Lehrer ist so wenig grün wie die Merkel.!

Also wird eine Zusatzabgabe die man Steuer nennt nur umgetauft in Preis.
Aber Bayern schafft den Anschluss an den Schienen-Tunnel zu Tirol seit
20 jahren nicht. Da stehen täglich bis zu 300 LKW----!!!
und BWB schafft den Anschluss vom Gotthardtunnel an die Rheintal Schienen
auch seit 20 Jahren nicht.!!

Diesem digitalisierten D der Merkel führen Schweizer und Tiroler also vor, wie
Klimaschutz ginge, wenn man wollte !

Gruß JoRy

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.05.2019 09:46:54
0
2784735
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Die ersten Ansätze sind die von Dietmar verlinkten "Versuchsanlagen" von Groß-STA.[...]

Absolut! Die Zukunft gehört den großen ST-Anlagen in Fernwärmenetzen, denn diese
- sind bestens für die Sektorkopplung geeignet
- produzieren genau dann Wärme, wenn diese benötigt wird
- und wenn doch mal nicht, sind die Verluste der saisonalen Speicherung kleiner als bei Technologien wie P2H2. Und eine WP kann man sich da auch sparen.
- die Kosten der Fernwärme waren schon immer niedriger als bei Alternativen
- und dass die Wärmenetze nur lokal sind, is not a Bug it's a feature. Da hat man auch kein Problem mit Netzverstopfung.
- der Preisverfall bei PV mit Stromgestehungskosten von 4ct ist ist auch irrelevant.

Ja, die Technologie hat voll den Durchbruch geschafft. Die Nachfrage ist in Deutschland in den letzten Jahren richtiggehend explodiert.

Grüße Nika

Verfasser:
HFrik
Zeit: 15.05.2019 09:52:58
1
2784738
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Jedes Haus mit WP und pv ausrüsten und Wka ausbauen .

Wo sind dann noch Probleme,???

Denk mal darüber nach .


Georg das sind doch nur nette Träume, die du hast. Jedes Haus mit WP und PV. Schau dir die Dächer an und du siehst die[...]

Verstopfungen lassen sich trivial mit dickeren Leitungen vermeinden. Für real besehen kleines Geld.
Ansonsten - da sich inzwischen auch Norddächer bis 30° Neigung lohnen sehe ich nicht dass eine relavante Anzahl von Hausdächern ungeeignet sein soll. Die real existierenden Dächer sind meist Satteldächer, keine nach Norden ausgerichteten Pultdächer mit >30° Neigung.
Abgesehen davon kann man PV auch als Balkonbrüstung, Fassadenanlage, Zaun, auf Garagen, Carports, als Teassenüberdachung oder um trockenen Fusses über seine Gartenwege zu kommen einsetzen. Ein Haus bei dem von all dem garnichts geht ist mir noch nicht untergekommen. Die wenigsten Leute wohnen im Bergwerk.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 09:55:29
0
2784741
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Komischer weise brauchen wie sommerliche PV Überschüsse, damit es P2g gibt .

Dieses brauchen wir zum verstromen, wenn zusätzlicher Strom gebraucht wird .

Was wir aber nicht brauchen, sind träge krsftwerke .

Solarthermie wird wohl am ehesten bei Fernwärme[...]

Ich schätze die P2G eher als Notnagel ein, weil derzeit keine bessere Möglichkeit besteht die enormen elektrischen Überschüsse zu speichern.

Sofern keine entprechende STA-Infrastruktur im EFH/MFH vorhanden ist, sehe ich PV auch als einfacher zu realisierende EE. Meine beiden EE-Anlagen produzieren bereits Über 11 MWh Strom und Wärme und sofern ich das Norddach mit PV belegen wären noch 3 - 4 MWh pro Jahr zubaubar.

Derzeit besteht aber auch kein Handlunsbedarf.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.05.2019 10:09:20
0
2784749
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]

Ich schätze die P2G eher als Notnagel ein, weil derzeit keine bessere Möglichkeit besteht die enormen elektrischen Überschüsse zu speichern.
[...]

Meine Rede! P2X ist viel zu teuer und zu unflexibel. Die lokale (und saisonale) Speicherung der Wärme mit dem hohen Wirkungsgrad ist nicht zu topen. Außerdem lässt sich die Wärme viel universeller verwenden als EE-Gas. Und die Möglichkeiten beim Gasnetz sind irrelevant, da man vor Orr immer zu wenig Wärme hat.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Derzeit besteht aber auch kein Handlunsbedarf.

Absolut. Wir haben eh viel zu viel PV-Strom im Netz. Der notwendige Zubau von 10GW/a ist total überschritten. Jeder der etwas PV aufs Dach legt schadet nur der Gesellschaft und der Umwelt. Außerdem zementiert er damit nur die Macht der Großkonzerne.


Grüße Nika

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 15.05.2019 10:18:04
1
2784755
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]

Ich schätze die P2G eher als Notnagel ein, weil derzeit keine bessere Möglichkeit besteht die enormen elektrischen Überschüsse zu speichern.

Sofern keine entprechende STA-Infrastruktur im EFH/MFH vorhanden ist, sehe ich PV auch als einfacher zu realisierende EE. Meine beiden[...]

Die abwärme zu kellerheizen ist auch Stagnation bzw überschuss.
Aber milchmädchenrechne du mal weiter

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 10:26:32
0
2784757
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Abgesehen davon kann man PV auch als Balkonbrüstung, Fassadenanlage, Zaun, auf Garagen, Carports, als Teassenüberdachung oder um trockenen Fusses über seine Gartenwege zu kommen einsetzen.[...]

Kann man alles machen, sieht aber besch... aus. Ich habe zumindest nicht den Ehrgeiz jede nur erdenkliche Fläche mit PV-Modulen zu belegen. Bilanziell produziert meine PVA mehr elektrischen Strom als das MFH verbraucht, da als einziger Großverbraucher nur noch E-Herde vorhanden sind, keine DLE.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 10:35:19
0
2784759
Die abwärme zu kellerheizen ist auch Stagnation bzw überschuss.
Aber milchmädchenrechne du mal weiter


Ja, richtig! Die wird auch nie bei meinen nutzbaren ST-Erträgen ausgewiesen, anderenfalls würde meine STA 6 MWh jährlich an Wärme erzeugen die ich momentan nur anteilig (ca. 4 MWh) verwerten kann. Also nix mit Milchmädchenrechnung. So schlau bin ich auch.

Dieses "Kellerbeheizen" hat aber den unbestreitbaren Vorteil sämtliche Komponenten keiner unnötigen Wärmebelastung > 250°! auszusetzen. Die bisherigen 5 Störungs- und wartungsfreien Betriebsjahre bestätigen meine Vorgehensweise.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 15.05.2019 10:39:52
0
2784760
Nun, ich finde Dachziegel, ST-Module Holzgartenzäune und komische MAterialien als Balkobrüstung potthässlich. Und nun?
Du hat behauptet "geht nicht", und wenn man Dir das Gegenteil aufzeigt flüchtest Du in deine persönlichen ästhetischen Ansichten, statt zuzugeben dass Du da wohl einige Installationsvarianten übersehen hast.

Ebenso lassen sich kleine Monoblock-WP leicht in Massen aufstellen bei 0815-Ein und Zweifamilienhäusern. Ebenso wie Splitklimageräte - die verbreiten sich auch immer mehr. Bei einer Anpassung der Abgaben auf Gas, Strom und Öl laufen die ganz schnell den ganzen Winter durch im Heizbetrieb und liefern den Löwenanteil an Wärme im jeweiligen Haus. Und das völlig ohne den Heizungsbauer mit Arbeit zu belasten.
Viele Wege führen nach Rom. Besonders wenn jemand Geld sparen will.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.05.2019 10:43:20
0
2784761
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Bilanziell produziert meine PVA mehr elektrischen Strom als das MFH verbraucht, da als einziger Großverbraucher nur noch E-Herde vorhanden sind, keine DLE.

Das ist ja ein absolutes No-Go! Damit belastest und überlastest du doch voll die Netze. Eine Netzverstopfung ist da garantiert. Es wäre viel besser, wie bei deiner ST, die erzeugte Energie nur lokal zu verbrauchen und nix einzuspeisen. Du solltest dir unbedingt einen Akku hinstellen. Noch besser, du baust deine ST weiter aus und legst dir einen saisonalen Speicher zu. Das ist eh viel wirtschaftlicher als deine PV auf dem Dach. Sogar bei den heutigen PV Preisen unter 900€/kWp. Außerdem kannst du die Wärme aus der ST in deinem MFH viel flexibler nutzen als den Strom. Schliesslich kannst du den Strom heute auch nicht zum Keller heizen nehmen. Am besten stellst du die Herdplatten auch auf den Betrieb mit Solarwärme um. Und auf keinen Fall deine PV um eine WP erweitern, insbesondere dann nicht, wenn die EEG-Vergütung ausläuft. Damit würdest du nur deine Wärmegestehungskosten in astronomische Höhe treiben. Da sind die mehr als 120% an Wärmegestehungskosten im Vergleich zu Gas bei einer Ölheizung+ST viel entspannter.

Grüße Nika

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 11:11:46
0
2784775
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Das ist ja ein absolutes No-Go! Damit belastest und überlastest du doch voll die Netze. Eine Netzverstopfung ist da garantiert. Es wäre viel besser, wie bei deiner ST, die erzeugte Energie nur lokal zu verbrauchen und nix einzuspeisen. Du solltest dir unbedingt einen Akku hinstellen. Noch[...]

Ich weiß gar nicht warum du dir Gedanken über meine Energieerzeugung machst. Ich werde doch wohl vor Ort am ehesten entscheiden können was für mich den größten Nutzen bringt aber auch der Umwelt. Und nur darum geht es mir.

Da ich bereits 30 Jahre in diesem Haus wohne habe ich im Laufe der Jahre es so umgestalltet des es wenig Energie verbraucht und auch im Sommer sich nicht übermässig aufheizt! Also auch ohne Klimaanlage auskommt.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 11:30:04
0
2784781
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Du hat behauptet "geht nicht", und wenn man Dir das Gegenteil aufzeigt flüchtest Du in deine persönlichen ästhetischen Ansichten, statt zuzugeben dass Du da wohl einige Installationsvarianten übersehen hast.
[...]

Okay dann so: Die Frage die immer im Raum steht: Brauche ich es und warum?

Ich habe mir bei meinem damaligem Dachumbau einige Gedanken gemacht wie ich verschiedene Zielsetzung vereinbaren kann. Dies ist mir voll umfänglich gelungen und mir trozdem einige Optionen hinsichtlich PV offengelassen.

Und da ich mir den Eiertanz in Berlin schon sehr lange ansehe komme ich zu dem Schluß, das dort Stümper am Werk sind, oder korrumpiert wurden. Anders sind diese Glanzleistungen nicht zu werten. Ich hatte mich in der Vergangenheit mehrmals dazu geäußert - natürlich OT - mehr muß nicht erwähnt werden. Und zum Glück bin ich nicht der einzige der das so sieht.

Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Ebenso lassen sich kleine Monoblock-WP leicht in Massen aufstellen bei 0815-Ein und Zweifamilienhäusern.[...]

Das ist unstrittig, nur die Einbindung in ein bestehendes Wärmekonzept ist damit nicht gelöst. Vor allem der Punkt woher im Winter diese Massen an WP ihren Strom herbekommen. PV kannst du vergessen. Ich kenne die mageren PV-Erträge im Dezember und Januar. Die gleiche Situation wie bei STA.

Dein Fehler ist das du nicht weiter denkst. Es sollen Millionen von E-Car und gleichzeitig Millionen von WP ans Netz. Soviele WKA und PVA's sind gar nicht installierbar um die Dunkelflauten zu überbrücken.

Dieses all-electric wird ganz schnell zum Erliegen kommen. Ich vermute darüber ist sich Berlin auch langsam im Klaren und eiert evtl. deshalb so herum?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.05.2019 11:31:45
0
2784782
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Ich weiß gar nicht warum du dir Gedanken über meine Energieerzeugung machst. Ich werde doch wohl vor Ort am ehesten entscheiden können was für mich den größten Nutzen bringt aber auch der Umwelt. Und nur darum geht es mir.
[...]

Du hast vollkommen recht. Nur das eigene kleine Haus und den eigenen Bedarf als Referenzwert zur Bestimmung des optimalen Nutzens heranzuziehen ist der sinnvollste Ansatz um die Energiewende voranzubringen. Warum soll man auch die eigenen Überschüsse mit Gewinn an andere zur sinnvollen Verwendung verkaufen. Das erfordert eh nur den Netzausbau. Außerdem, wozu eine Lösung für alle suchen? Schließlich kann jeder für sich entscheiden, was den größten Nutzen für ihn bringt. Das wäre absolut hirnrissig diejenigen zu belohnen, die z.B. in PV-Anlagen investieren und ins Netz einspeisen. Es wäre sicherlich viel besser, wenn die sich eine (größere) STA hingestellt hätten.

Da die EEG-Umlage nur dazu dient, Investionen in EE-Erzeugung anzureizen, die allen zugute kommen, macht diese so betrachtet überhaupt keinen Sinn. Schliesslich kann jeder vor Ort ohne diese verzerrende Maßnahmen entscheiden, was ihm den größten Nutzen bringt. Am besten wäre es, wenn diese Nutznießer der Umlage die EEG-Einnahmen wieder zurückerstatten. Dann kann jeder mit diesem Geld das machen, was aus seiner Sicht den größten Nutzen für ihn und Umwelt bringt. Das hast du absolut richtig erkannt. Noch besser, man nutzt die Rückerstattung dazu den Ausbau der ST zu fördern.

Grüße Nika

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 11:50:55
1
2784793
Tut mir leid wenn dir das "egoistisch" erscheint.

Der Unterschied zwischen uns beiden liegt darin, das ich das ganz Bild betrachte und nicht eine persönliche Energiewende.

Wie sonst ist zu erklären das sich die Politik z.B. beim Kerosin auf uralte Verträge bezieht und weiterhin Unmengen an Kerosin unversteuert verbrannt wird, und sich der Bürger, der übrigens grundsätzlich für alles den Kopf hinhalten muß - als Bürge!

Ich diskutiere das hier auch nicht mehr aus, da OT. Dazu fehlt mir auch die Zeit. Ich habe längst die Konsequenzen aus dem Tollhaus D gezogen und lasse mir hier auch keine Märchen aufbinden. Wäre da irgend etwas dran müssten sämtliche Industrienation ganz resolut die Energiesparbremse treten. Siehst du das? Es werden munter gealtige Kriegsflotten gebaut, Kriege geführt. Tja, für mich sieht es so aus als wenn wir weder ein CO2 noch Energieprobleme haben.

Es ist doch sehr befremdlich das sich der einzelne Bürger berufen fühlt das Feuer zu löschen und hinter seinem Rücken werden weitere Feuer gelegt.

Selbst Sisyphos wäre demgegenüber noch erfolgreich gewesen.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
HFrik
Zeit: 15.05.2019 12:13:35
0
2784804
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]

Okay dann so: Die Frage die immer im Raum steht: Brauche ich es und warum?

Ich habe mir bei meinem damaligem Dachumbau einige Gedanken gemacht wie ich verschiedene Zielsetzung vereinbaren kann. Dies ist mir voll umfänglich gelungen und mir trozdem einige Optionen hinsichtlich PV[...]
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]

Das ist unstrittig, nur die Einbindung in ein bestehendes Wärmekonzept ist damit nicht gelöst. Vor allem der Punkt woher im Winter diese Massen an WP ihren Strom herbekommen. PV kannst du vergessen. Ich kenne die mageren PV-Erträge im Dezember und Januar. Die gleiche Situation wie bei[...]


Wir leben in einem Stromnetz aus gekoppelten Verbndnetzen die die Eurasisch-Afrikanischen Landmassen überdecken. Bitte benenne mir die letzte Dunkelflaute die dieses gesamte Gebiet betroffen hat. Danke.

Ansonsten hat PV-Erzeugung in verbindung mit den dort installierten Klimaanlagen einen deutlichen Winterüberschuss. Was z.B. bedeutet dass jede der in Bau/in Planung befindlichen Untersee-Leitungen durch das Mittelmeer alleine schon für grob 1-2 Millionen zusätzliche Monoblock-WP in Mitteleuropa ausreichen, während dann die PV in Mitteleuropa mit ihren Überschüssen im Menaraum je Leitung 1-2 Millionen Klimageräte am laufen hält.
Dass sich der EE-Stromanteil im Winter wegen der hohen Windstromeinspeisung nicht vermindert sollte sich inzwischen ebenso herumgesprochen haben, wie dass selbst ein Umstieg von Gas-Brennwerttherme auf Steinkohlegespeiste effiziente Wärmepumpe noch deutlich CO2 einspart.

Ansonsten bist Du der Diskussion über angeblich nicht mit PV belegbare Dächer und nicht installierbare Wärmepumpen elegant ausgewichen und auf das nächste Thema gehüpft, wie immer, das im Kreis hüpfen von Thema zu Thema um nach 2 Tagen wieder mit den selben wiederlegten Argumenten beim Anfangsthema zu landen ist überaus langweilig - ausser für Dich anscheinend, sonst würdest Du nicht immer weiter so im Kreis hüpfen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.05.2019 12:14:28
1
2784805
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Tut mir leid wenn dir das "egoistisch" erscheint.

Der Unterschied zwischen uns beiden liegt darin, das ich das ganz Bild betrachte und nicht eine persönliche Energiewende.

Wie sonst ist zu erklären das sich die Politik z.B. beim Kerosin auf uralte Verträge bezieht und weiterhin Unmengen an Kerosin unversteuert verbrannt wird, und sich der Bürger, der übrigens grundsätzlich für alles den Kopf hinhalten muß - als Bürge!

Warum sollte das auch egoistisch sein, wenn man darauf guckt, dass man selber den größten Nutzen hat? Ich bin etwas irritiert, dass du überhaupt auf die Idee kommst, dass ich sowas denken könnten. Das habe ich doch nie behauptet. Du betrachtest doch einfach das ganze Bild und wenn dein Nutzen dann entsprechend hoch ist, dann investierst du auch in Umweltschutz. Dass dies dann auch im Gesamtbild sinnvoll ist und nicht nur auf dein Haus bezogen, ist ein blöder Nebeneffekt. Diesen könntest du einfach durch Vergrößerung deiner ST leicht umgehen. Am besten belegst du damit die Nordseite. Dort läuft diese sicherlich deutlich effiktiver, als wenn du dort PV hinlegen würdest. Außerdem würde die ST das Netz nicht zusätzlich belasten. Und um den Nutzen der ST zu maximieren, solltest du deinen Keller einfach noch stärker mit den Überschüssen aufheizen. Damit kannst du den ganzen Winter von den saisonalen Überschüssen zerren. Dann wäre die ST der primäre Wärmeerzeuger für die Heizung.

Und unversteuertes Kerosin, von dem die vielen Bürger ungemein als Urlauber profitieren, ist absolut einseitig. Damit auch die Bürger, die kein Urlaub mit dem Flieger machen, profitieren sollten wir auch Heizöl und Diesel davon befreien. Das wäre technologieneutral und würde die Entwicklung CO2-neutraler Alternativen im Wärme- und Verkehrssektor noch weiter pushen. Da bin ich voll bei dir.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.05.2019 12:32:11
3
2784815
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Der Unterschied zwischen uns beiden liegt darin, das ich das ganz Bild betrachte und nicht eine persönliche Energiewende.[...]


Also der war richtig gut! ymmd!

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 12:37:40
0
2784819
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Ansonsten bist Du der Diskussion über angeblich nicht mit PV belegbare Dächer und nicht installierbare Wärmepumpen elegant ausgewichen und auf das nächste Thema gehüpft, [...]

Wieso angeblich? Ich sehe in meinem kleinen Stadtteil ca. 85% freier Dachflächen. Was hält die Hausbesitzer davon ab eine PV aufs Dach schrauben zu lassen? Bei WP dürfte es sich gleichfalls so verhalten.

Frank, so sieht leider die Realität aus.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 15.05.2019 12:49:06
0
2784831
Denkfaulheit vielleicht? Aber sicher nicht, dass das Dach nicht belegt werden kann.
Nach einer Anpassung der Abgabenbelastung kann der kleine finazielle Tritt in den Hintern die grauen Zellen aber ein wenig in der Arbeit anregen.....

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 12:49:20
0
2784832
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Dass dies dann auch im Gesamtbild sinnvoll ist und nicht nur auf dein Haus bezogen, ist ein blöder Nebeneffekt. Diesen könntest du einfach durch Vergrößerung deiner ST leicht umgehen.[...]

Was soll denn diese Polemik??

Glaubst du im Ernst ich würde dadurch vorschnell eine WP installieren lassen? Mein Standpunkt zu CO2 ist bekannt und die Widersprüchlichkeit der Politiker. Du wirst mir wohl noch so viel Entscheidungskompetenz zutrauen das ich sehr genau weiß wohin ich will. Es gilt nicht nur das "Problem" CO2 anzugehen, oder?

Und solange mir eine WP monetär lediglich ca. 150 € Preisvorteil im Jahr "bringt", die ja erst einmal erwirtschaftet werden müssen ggü der bereits getätigten Investition, solange investiere auf anderen Gebieten die mir nützlicher erscheinen.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 12:51:11
0
2784835
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Also der war richtig gut! ymmd!

Mal abwarten wo wir in einigen stehen werden. Mal sehen wer dann wem den Tag verschönern wird.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 12:55:13
0
2784837
Denkfaulheit vielleicht? Aber sicher nicht, dass das Dach nicht belegt werden kann.
Nach einer Anpassung der Abgabenbelastung kann der kleine finazielle Tritt in den Hintern die grauen Zellen aber ein wenig in der Arbeit anregen.....


Das bleibt doch dem einzelnen überlassen ob er sein Dach nutzlos verschwendet. Aber leider sind die hier eifrig Diskutierenden nur eine sehr kleine Minderheit. Und ob der Tritt dann noch rechtzeitig erfolgt wenn die Preise zu rennen beginnen - eher unwahrscheinlich.

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