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Ringgrabenkollektor in NRW - Grenzabstand
Verfasser:
migon
Zeit: 13.05.2019 13:07:42
0
2784128
Hallo liebe Forumsgemeinde,

bevor ich zu meinem Anliegen komme bedanke ich mich zuerst einmal bei allen, die hier ihr Wissen Teilen und dadurch Bauwilligen wie mir die Möglichkeit geben, nicht einfach blind den Hochglanzbroschüren der Haustechnikhersteller glauben zu müssen.

Wir planen demnächst einen Einfamilienhausneubau im Kreis Minden-Lübbecke (NRW). Nach dem Studium vieler Berichte im Forum hatte ich mich schon ziemlich auf eine Solewärmepumpe festgelegt, mit Ringgrabenkollektor als Wärmequelle.

Da man in NRW auch für oberflächennahe Kollektoren eine wasserrechtliche Genehmigung benötigt, nahm ich Kontakt mit dem Kreisumweltamt (untere Wasserbehörde) auf. Dort wurde ich darauf hingewiesen, daß mit den Kollektoren (explizit auch mit oberflächennahen) ein Grenzabstand von 5 m einzuhalten sei. Das würde bei unserem kleinen Grundstück (550 m²) bedeuten, daß wir keinesfalls die benötigte Kollektorleistung bekommen würden.

Da hier aber schon mehrere Kollektoren vorgestellt wurden (auch aus NRW, wenn ich mich richtig erinnere), die deutlich geringere Grenzabstände hatten, würde mich interessieren, ob jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat, vielleicht Argumente liefern kann, durch die man das Amt umstimmen könnte, oder mir im besten Fall sagen kann daß die Dame sich geirrt hat und die Vorgabe (eine Gesetzesgrundlage konnte ich nicht finden) doch nur fürTiefenbohrungen gilt.

Schon einmal vielen Dank für Eure Hilfe!

Viele Grüße, Oliver

Verfasser:
Brocko
Zeit: 13.05.2019 13:48:54
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2784143
Moin Oliver,

würde mich vielleicht über die Homepage nochmal an die Landesstelle wenden:
https://www.gd.nrw.de/ew_og.htm

Bei uns in Niedersachsen ist es 1 m. Kannst Dich ja auch nochmal hier schlau machen:
https://www.waermepumpe.de/waermepumpe/erdwaerme/erdwaermeleitfaeden/

Ansonsten hoffe ich für Dich, dass das klappt: NRW fördert Erdwärmekollektorerrichtung über das progess-Programm:

https://foerdernavi.energieagentur.nrw/detail.asp?antragsteller=-3;&fgid=8&foerderart=&foerdergeber=&site=&fid=165

Viel Erfolg,

Gruß, Brocko

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.05.2019 19:12:35
0
2784232
Hi,

da sitzt wieder mal jemand, der keinen Plan hat und das mit Erdwärmebohrungen
durcheinander wirft, würde ich vermuten.
Mit der Vorgabe liesse sich kaum einen Flächenkollekor realisieren.

Ich würde, wie von brocko empfohlen, den geologischen Dienst NRW anfragen.

Grüsse

winni

Verfasser:
migon
Zeit: 13.05.2019 20:17:23
0
2784255
Hallo,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen, ich werde Eurem Rat folgen und mich mit dem Geologischen Dienst NRW in verbindung setzen, bevor ich den Grabenkollektor als Quelle abschreibe. Wenn ich etwas neues weiß, werde ich berichten.

Viele Grüße, Oliver

Verfasser:
migon
Zeit: 15.05.2019 22:36:24
4
2785069
Hallo zusammen,

ich habe mit dem geologischen Dienst NRW telefoniert und dort die Auskunft erhalten, dass man bei waagerecht verlegten oberflächennahen Kollektoren einen Grenzabstand von 1 m für ausreichend hält.
Zudem sei z. Zt. ein neues Arbeitsblatt des LANUV in Erarbeitung, in dem auch 1 m Grenzabstand für waagerecht verlegten oberflächennahen Kollektoren empfohlen würde.
Ich wurde aber auch darauf hingewiesen, dass die letztendliche Entscheidung bei der genehmigenden Behörde liege.

Ich habe jetzt ersteinmal eine vorsichtige Mail mit diesen Informationen an die Untere Wasserbehörde geschickt und um eine Rückmeldung gebeten, und hoffe dass sich meine Sorgen doch noch in Wohlgefallen auflösen.

Viele Grüße, Oliver

Verfasser:
migon
Zeit: 16.05.2019 18:00:10
3
2785339
Update: habe gerade eine Mail vom Kreisumweltamt bekommen, dass auch hier für Erdwärmekollektoren ein Grenzabstand von einem Meter gefordert wird.
Große Erleichterung meinerseits :-)

Verfasser:
JoergW
Zeit: 16.05.2019 18:45:16
0
2785364
Moin Oliver,

dann fang mal zu Planen, Zeichnen, verbessern, verstehen und dann BAUEN!


Grüßle

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