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Wie diesen ausgestemmten Bereich dämmen ?
Verfasser:
Schneckman
Zeit: 15.05.2019 01:33:39
0
2784678
Hallo zusammen,

am Freitag muß ich den hier abgebildeten ausgestemmten Bereich (250cm hoch) verschließen bzw isolieren, kurz danach wird die Küche eingebaut.

Er ist ca. 30 - 35 cm breit .
Es ist Außenwand, sie ist incl. Putz ca. 40 cm stark, aber dort, wo dieser Schacht ausgestemmt wurde, reduziert sich natürlich die Wandstärke.

Zu sehen ist ein 80er Abwasser-Rohr, dort wo es unterhalb der Decke versetzt wurde, kommt morgen noch eine 160er Kernbohrung hin für den Dunstabzug.

Die beiden roten Heiz-Leitungen sind heute reingekommen, sie enden unter der Zimmerdecke - sind noch nicht angeschlossen - sollen später einmal die Fußbodenheizung im Bad darüber einspeisen.
Deshalb möchte ich dort im Bereich Mauerkasten und etwas darunter, eine Art Wartungsklappe setzen, damit man diese Leitungen später dort muffen und weiter nach oben führen kann.


Original war hinter dem Wasserrohr Richtung Außenseite Glaswolle (o.ä.).
Ansonsten war der Schacht mehr oder weniger hohl, die "Wand" davor war nur etwas Hasengitter mit Papier und Putz darüber.

Jetzt wäre noch Gelegenheit, dies besser zu isolieren.
Was ist am Besten ?

Weitgehend die Lücken klassisch aufmauern wäre möglich.
Oder ist es von der Isolation besser, alles mit Isomaterial (welches ? Wolle ?) aufzufüllen, und vorne mit Gipskarton zu verschließen?

Die Zuleitungen für die Fußbodenheizung vermutlich möglichst weit nach innen zum Raum hin ziehen.
Dahinter oder drumherum nochmal zusätzlich isolieren ?
Der rote Mantel ist die übliche Isolation für solche Leitungen, wenn Sie z.B. durch Bodendurchbrüche laufen.

Kann man Styroporplatten verwenden, oder ist das in der Wand falsch, vielleicht wegen Feuchtigkeit o.ä. ?
Ich habe noch reichlich Bau-Styropor, wie es für die Bodenisolierung unter dem Estrich verwendet wird.

Die Frage im Kern ist : Ist besser isoliert, wenn man mauert, soweit möglich, oder
ist es besser mit Isomaterial auszustopfen, und vorne Gipskarton drauf ?

Bei Variante Zumauern wäre noch die Frage, womit man die trotzdem verbleibenden kleineren Freiräume isoliert (Zement ?) oder auffüllt, und ob die Heizleitungen noch zusätzlich was brauchen.






Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 15.05.2019 01:39:07
1
2784679
Das Abwasserrohr braucht auch einen Dämmschlauch!

Den Schacht danach einfach mit Mineralwatte ausstopfen, Streckmetall drüber und zweilagig zuputzen.

Gipskarton/Vorbauschale geht auch, ist aber wesentlich aufwändiger. Dafür müsstest du erst Leisten setzen.

Verfasser:
Schneckman
Zeit: 15.05.2019 09:02:03
0
2784712
Danke für den Tip - wofür ist der Dämmschlauch, geht es da um Geräusche ?
Gibt es so etwas auch zum "Rumwickeln" bzw einseitig offen, denn ich kann den ja jetzt nicht mehr drüberziehen ?
Baumarkt ?

Verfasser:
arnc
Zeit: 15.05.2019 20:02:54
1
2785013
Verfasser:
arnc
Zeit: 15.05.2019 20:10:03
0
2785019
Heizung im Schacht wohl vllt 100 Prozent. Wärme sollte im Rohr bleiben nicht die Wand aufheizen.

Verfasser:
Schneckman
Zeit: 15.05.2019 21:17:29
0
2785041
Danke - ok - die Links sind beide für das Abwasser-Rohr, der obere auch, ja ?

Den Satz mit dem Schacht und den 100 Prozent verstehe ich noch nicht ganz - es sollte noch was drum rum, außer den roten Iso-Schläuchen, die jetzt drauf sind ?

Verfasser:
arnc
Zeit: 16.05.2019 09:39:12
1
2785160


nur sowas bei Heizung auch bei warmwasser.
Sonst selbst logisch denken der rote Schlauch müßte normal ab.


Und die ersten beiden Links sind logisch für Abwasser was sonst ?

Und verwendetes DämmMaterial wäre frei entscheidbar, würde so oder so nichts zerstören

Verfasser:
Schneckman
Zeit: 16.05.2019 13:54:54
0
2785258
Das ist aber so eine Sache, was Voll— Laien wie mir oft logisch erscheint, ist fachlich dann schnell daneben, darum frag ich lieber.
Ich hätte jetzt beispielsweise gedacht, ich könnte um den roten ISO—Schlauch noch etwas drumrum wickeln oder schieben und wäre dann besser isoliert.
Das wäre aber dann eher nicht gut, laut dem letzten Beitrag ?
Ich kann eigentlich nur noch heute Abend etwas kaufen und anbringen , morgen früh wird die Wand verschlossen.
Wie soll ich es nun machen, um hier die Isolierung der Heizungsleitung noch zu verbessern ?
Also die roten Schläuche runter und sowas wie Rockwool darum?
Und nicht zusätzlich zu den roten Schläuchen noch etwas darüber ?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 16.05.2019 15:42:45
3
2785280
Heizungsleitungen gehören dem Grunde nach gegen Wärmeverlust isoliert.
Details sind der EnEV zu entnehmen.

Diese roten Isolierschläuche dienen quasi ausschließlich der Verhinderung von Körperschallübertragung. Wärmedämmung infinitesimal.

Kann man sich jetzt drüber streiten, ob man da weiter Dämmen muss oder die Leitungen innerhalb der thermischen Gebäudehülle liegen. Da der Poroton die Wärmedämmung nach außen bildet, würde ich auf 100% nach ENEV verzichten. Dort ist ja so schon kaum Platz.

Du brauchst auf jeden Fall noch so einen roten Dämmschlauch aus dem Baumarkt für die Abwasserleitung. Der Länge nach aufschneiden, drumschieben und mit Panzertape zukleben.

Dann alles mit Mineralwolle ausstopfen und zumachen.

Verfasser:
Schneckman
Zeit: 16.05.2019 16:09:51
0
2785294
Vielen Dank !

Verfasser:
arnc
Zeit: 16.05.2019 19:22:03
1
2785387
nur als Info

Rockwoll bekommt man am besten ums glatte Rohr rum.

Und ist mit angebrachten Kleband zu schließen, extra braucht man etwas Aluklebeband und Cuttermesser..

aber geht auch wie vorgeschlagen.

Verfasser:
Airtight
Zeit: 17.05.2019 01:11:14
1
2785470
Ich bin kein Heizungsfachmann, möchte jedoch auf eine andere potentielle Schwachstelle aufmerksam machen. Der unverputzte Ziegel im Schachtbereich ist nicht luftdicht. Hier wird es (ohne entsprechende Zusatzmaßnahmen) zu ungewolltem und unkontrolliertem Luftaustausch kommen. Schlimmstenfalls können Bauschäden durch Konvektion entstehen, bestenfalls "zieht" es "nur" an den Anschluss- und Durchdringungspunkten.

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