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Fbh im Altbau
Verfasser:
L.&L
Zeit: 21.05.2019 02:23:14
0
2787596
Hallo ihr, die ihr Ahnung habt.

Unsere Situation ist folgende:
Wir befinden uns in einem 100 Jahren alten Gebäude und möchten
1. Fußbodenheizung
2. geringe Aufbauhöhe (der Türen wegen)
3. alte Dielen und Fischgrätparkett behalten
4. Unebenheiten im Boden ausgleichen
5. so geringe Schwellenunterschiede von Raum zu Raum wie möglich
5. Trittschalldämmung

Bei Fußbodenheizungen kamen wir schon auf Marken wie Ripal oder Thermolutz, die die Heizung in der Balkenlage verschwinden lassen, damit ergibt sich zum einen eine geringere Aufbauhöhe, zum anderen ist eine Verschraubung der alten Dielen möglich, da die Balken frei liegen. Jetzt ist aber die Frage, ob diese Systeme auch für das Wiederverlegen des Fischgräts funktioniert, dieser ist vernagelt und würde wahrscheinlich in Zukunft verschraubt werden.
Die Unebenheiten im Boden könnten mit dem an die Balken seitlich angebrachten Brettern behoben werden. Dadurch verlieren wir Raum zwischen den Balken für die Fußbodenheizung und die Balken + Bretter hätten eine Dicke von 24cm.
Das Trittschallproblem lässt sich wahrscheinlich gar nicht lösen, da die Dielen vernagelt werden und somit die Übertragung in die Balkenebene gegeben ist.

Wir kommen zu dem Schluss: wir wollen zu viel, da einiges sich auch gegenseitig ausschließt.
Vielleicht kann uns jemand hier helfen unsere Sache wenn schon nicht zu perfektionieren dann doch zu optimieren. Wir sind ehrlich gesagt, gerade mit unserem Latein am Ende.

Über Tipps und Anregungen sind wir sehr dankbar.

Grüße
L&L

Verfasser:
SG03
Zeit: 21.05.2019 06:25:38
0
2787597
Könntet ihr euch evt. eine Deckenheizung vorstellen ?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.05.2019 07:50:53
0
2787614
Würde bei erhaltenswerten Holzböden eher so viele Quadratmeter an Wänden und Decken wie möglich, mit ausreichenden Rohrmetern, die bzgl. Innendurchmesser in üppiger Dimension ausgewählt werden, als wasserführende Wärmeaustauschflächen realisieren.

Je mehr Flächen in den Räumen belegt werden können, desto eher ist eine Auslegung als wirkliches Niedrigsttemperaturwärmeverteilungssystem zu erwarten, bei dem dann eine Fahrweise mit geringem mittleren Heizwassertemperaturniveau zu optimal funzendem Selbstregeleffekt führt.

Verfasser:
Exergie
Zeit: 21.05.2019 16:19:44
0
2787805
Zitat von L.&L Beitrag anzeigen

Wir befinden uns in einem 100 Jahren alten Gebäude und möchten
1. Fußbodenheizung
3. alte Dielen und Fischgrätparkett behalten


@L.&L,

die Grundlage für die Auslegung eines so alten Gebäudes, mit einer FBH, ist eine genaue Heizlastberechnung.
Wenn man die FBH in der Balkenlage verschwinden läßt und dann noch dicke Dielen darüber verlegt, kann der Wärmeübergangswiderstand sehr groß werden. Die Heizleistung wird dann sehr eingeschränkt sein.
Die Firma muß das garantieren, dass die Raumheizlast, durch die FBH getragen werden kann.
Du benötigst für ein solches Projekt Unterstützung durch ein Ingenieurbüro für Haustechnik.

Grüsse
Rainer

Verfasser:
HFrik
Zeit: 21.05.2019 18:16:00
1
2787852
Oder er kann die Auslegungstabelle hier im FOrum bemühen und Lows Vorschläge berücksichtigen. das Haus ist eher ein Fall für Wand und Deckenheizung.
Ein Ingenieur wird entweder spürbar teuer, oder sich nicht die Zeit nehmen die so ein Bauvorhaben braucht. Selbst verstehen geht da oft schneller, je nach qualifikation des Bauherren.

Verfasser:
L.&L
Zeit: 22.05.2019 17:50:30
0
2788144
Danke für die Antworten. Gut ich muss das mal sacken lassen. Da wir jetzt auch noch Informationen von einem Statiker und auch von einer FBH-Firma bekommen haben.
Die Anregungen helfen uns definitiv in unseren Gesprächen mit den verschiedenen Parteien.

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