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Wärmepumpe für die Schreinerei
Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 21.05.2019 13:53:06
3
2787742
@ Themenstarter

Blauäugig und naiv ist es in meinen Augen, Deckenheizung und Wärmepumpe zu favoritisieren, aber ne 30er Aussenwand aus Hohlblocksteinen nicht dämmen zu wollen.
Ich nehm dir leider auch nicht ab, das die Vorbesitzer das Wohnzimmer fast nicht beheizt haben.

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 14:07:16
0
2787749
Lasst uns nicht streiten. Ich verstehe es gemeint ist. Und kann auch nachvollziehen, dass der Eindruck entsteht. Viele Informationen kamen zu spät, wie Schritte zur Dämmung (zum Beispiel Dachboden und Keller) über die ich nachgedacht habe, bevor ich überHaupt über die Heizung nachdachte. Deswegen hatte ich vergessen, dass eingangs zu schreiben. Was im Nachhinein gut war, da ich so noch mehr Ideen wie die Lüftung bekam, welches sich genial einfach umsetzen lässt. Am Ende war der Plan auf den ich kam Steinwolle (die Dicke war noch nicht sicher, Danke an dieser Stelle!) zusätzlich aufzulegen, an den Stellen wo die Wärme gehalten werden soll (der kleine Werkstattraum noch).

Zusätzlich bin ich viel unterwegs um zum Beispiel einen Anhänger zur Abnahme zu bringen, den ich zum renovieren beschafft habe. Was bedeutet, dass ich viel über das Handy schreibe und die mobile Ansicht ist hier etwas schwierig, was ein paar Probleme verursacht, aber ich gebe mein bestes. (das ist keine Kritik, nur eine Begründung).

Außerdem versuche ich oft zu signalisieren, dass es mir bewusst ist, das man viele meiner Informationen nicht unbedingt als technische Daten werten kann. Ich studiere selbst Mechatronische Systemtechnik.

Deswegen lasst uns beim Thema bleiben und wen der Stil des Themas abschreckt ist frei sich nicht zu beteiligen. Ich bin um jede Hilfe dankbar.

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 14:12:10
0
2787750
Zitat von Tommeswp Beitrag anzeigen
@ Themenstarter

Blauäugig und naiv ist es in meinen Augen, Deckenheizung und Wärmepumpe zu favoritisieren, aber ne 30er Aussenwand aus Hohlblocksteinen nicht dämmen zu wollen.
Ich nehm dir leider auch nicht ab, das die Vorbesitzer das Wohnzimmer fast nicht beheizt haben.


Wie korrekt diese Angaben sind kann ich leider auch nicht wissen und deswegen versuchte ich solche Informationen auch immer als wage einzuleiten.

Fakt ist man bekommt dieses Haus, auch aufgrund des sehr einfachen Aufbaus energetisch gut hin. Und spätestens nach dem ersten Herbst hätte die Nachbarin mit ihrer Wärmebildkamera herausbekommen wo es raus geht und man hätte die Wanddämmung noch anbringen können. So habt ihr mir gesagt...Die Wärme geht durch die Wände und ich kann die Dämmung den ganzen Sommer über aufbringen. In diesem Punkt habt ihr mir sehr geholfen. Das Problem was mich vermutlich auch etwas naiv wirken lässt ist, dass ich nicht wusste, wo man Berechnungen zu finden sind und Dinge wie Abakus kannte ich nicht. Allerdings hat die besagte Nachbarin meines Vaters gesagt, dass sie die Rechnungen macht und mir zeigt, leider ist sie wie alle in der Branche sehr gut ausgelastet und das hält die Berechnungen auf. Deswegen fehlt mir dazu leider jedes Wissen und erst hier finde ich Seite wie Abakus. Was aber nicht richtig ist, dass ich mir keine Gedanken um diese Dinge mache und gemacht habe. Allerdings versuche ich hier auf relevante Fragen einzugehen und Dinge wie "oh ja darüber dachte ich schon nach, "Wiederholung des Vorredners"" helfen nur mir mein Gesicht zu wahren, aber bringen den Thread nicht voran.


Ps.: die Deckenheizung finde ich super, besonders wegen der Kühlung im Sommer, allerdings hatte ich Email-Verkehr mit Nika und schrieb dort, was ich dann auch hier schrieb, da ich darüber nachdachte, dass die Deckenheizung am Anfang noch nicht ausreichen wird.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 21.05.2019 14:17:04
1
2787751
Ich würde mir dennoch jemanden mit Fachwissen suchen, der sagen kann, was, wann, wie und mit welchem finanziellen Aufwand machbar ist und wo derzeit die höchsten Wärmeverluste sind. Ebenso, welche Auswirkung (Taupunkt, Schimmelgefahr) ein Dämmen bspw. vorerst nur einzelner Bauteile hat.
Dieser Rat mit dem Fachmann war also durchaus ernst gemeint und ich persönlich sehe diese Investition in gut angelegtes Geld.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 21.05.2019 14:23:38
1
2787752
Ich denke man muss ein bisschen vorrechnen.
Ich bin der meinung das der Vorbesitzer entweder gefroren hat, oder die genannte Braunkohle vor 15 Jahren 1.000€ gekostet hat. :-)

1.000€ Braunkohlebriketts entsprechen ca. 1500-1700kg Briketts.
Vielleicht hat man ja zusätzlich mit Holz geheizt (das einen nichts kostete???) oder es gab da noch einen Heizlüfter nebenher ....

pro KG hat ein Brikett ca. 5,6kWh Heizwert.

1500kg * 5,6kWh ergeben 8.400kWh Wärmebedarf -> das kann meiner Meinung nach nicht passen.
Auch bei 109qm nicht.

Ein normal bis gut gedämmtes Haus vor 10 Jahren hat nen Wärmebedarf von 10.000 - 12.000kWh bei üblichen 140-160qm.

Wenn ich die 8.400kWh Wärmebedarf auf 140qm hochrechne, dann läge das Haus bei 10.800kWh...

Ich glaube da wurde -was die Kosten angeht- ein wenig bewusst/unbewusst geflunkert.

Wenn man die 300kWh/m2 heranzieht - und die passen? dann kommt man bei nem Wärmebedarf von 30.000kWh heraus.

Bei dem Wärmebedarf von 30.000kWh einfach mal rechnen, dass sich Dämmung mehr als rentiert...
Beispiel statt 300kWh/m² durch Dämmung noch 150kWh/m².

Statt 30.000kWh Wärmebedarf nur noch die Hälfte.

In Euro:

Wärmepumpe mit JAZ 4 (ne WP nur zum rechnen....)

30.000kWh : 4 = 7.500kWh Strom -> bei 0,25€/kWh -> 1.875€
15.000kWh : 4 = 3.750kWh Strom -> bei 0,25€/kWh -> 937,50€

Wenn dich die Dämmung (günstig aus dem Netz) + b-Ware Holzfassade Rhombusstil 5.000€ kostet, dann hast du die
Dämmung + Fassade in fast 5 Jahren reingeholt. Da würde ich keine Sekunde lang überlegen, ob ich dämme oder nicht.

Das Problem an der Geschichte ist halt - dass man mehrere Dinge anpacken muss, und das ganze nicht auf 10 Jahre verteilen kann.
Es macht z.B. keinen Sinn, zu dämmen, und dann Jahre später erst die Fenster zu machen.


Für eine energetische Beurteilung und Dämm/Optimierungstipps gibts es von der BAFA Zuschüsse...
Eine Basisinfo würde ich mir da schon einholen, bevor man loslegt.

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 14:24:43
0
2787753
Tatsächlich denke ich seitdem hier schreibe auch darüber nach. Vorallem weil ihr mir erst aufgezeigt habt, dass diese ganzen Maßnahmen kein unüberschaubarer Aufwand ist. Allerdings ergibt sich für mich allein aus den Prozessen ein relativ klarer Ablauf. Auch dadurch, dass die Arbeiten ziemlich genau zum Beginn des Sommers anfangen werden.

Da ich, seit diesem Thread, den Aufwand die KfW-Effizienhaus Förderung zu bekommen schon zu großen Teilen gehe, aber gerade nicht sicher bin, was alles noch dazu gehört werde ich mich jetzt auch damit nochmal eingehender beschäftigen und da wäre ein solcher Berater ja dabei.

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 14:35:08
0
2787756
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Ich denke man muss ein bisschen vorrechnen.
Ich bin der meinung das der Vorbesitzer entweder gefroren hat, oder die genannte Braunkohle vor 15 Jahren 1.000€ gekostet hat. :-)

1.000€ Braunkohlebriketts entsprechen ca. 1500-1700kg Briketts.
Vielleicht hat man ja zusätzlich[...]


Vielen Dank für die Berechnung. Wie gesagt ihr habt völlig Recht. Die Wände werden definitiv nachgedämmt und das habe ich definitiv unterschätzt. Die Verkäuferin hat vielleicht nicht gewollt geflunkert, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das Wohnzimmer der einzige wirklich warme Raum der Wohnung war. Was für sie normal war und deswegen auch nicht Teil der Heizkostenrechnung war.

Die BeispielAnforderung für Effizienz-Haus 115 sind unter denen zu denen ich bereit bin xD.

Unteranderem bin ich mit einem Trapezblechhersteller im Gespräch, dass wir von denen Trapezblech mit Fehlern erhalten. Ich muss mich quasi um ein paar Baustellen kümmern :P

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 14:48:53
0
2787764
Gibt es eigentlich auch noch ein Forum zu Förderprogrammen....Das Angebot ist so unüberschaubar, dass es sich allein dafür vermutlich schon lohnt den Berater (der anscheinend auch 4000€ Zuschuss bekommt) zu nehmen, sofern er weiß was er tut.


Die Seite der KfW wurde seitdem ich das letzte mal drauf war massiv überarbeitet und ist jetzt absolut übersichtlich.

Die Maßnahmen die wir hier besprechen sind alle dort im Effizienzhaus-Programm integriert und werden gut bezuschusst. Ich denke ich habe einen Weg gefunden, alle Dämmbaustellen zumindest finanziell sauber abzudecken. Jetzt bleibt noch das Zeitmanagement

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.05.2019 14:55:02
0
2787767
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Für eine energetische Beurteilung und Dämm/Optimierungstipps gibts es von der BAFA Zuschüsse... [...]

Ebenso von KfW. Falls du das Programm KfW 151/152 oder KfW 430 nutzst, übernimmt die KfW mit KfW 431 50% der Kosten des Energieberaters, maximal jedoch 4000€ (das sollte reichen). Inwiefern das mit BAFA kombinierbar ist, müsstest du bei BAFA/KfW klären.


Ich habe jetzt die KfW-Programme für die Sanierung/Kauf nicht im Detail angeguckt. Diese scheinen jedoch durchaus attraktiv zu sein. Bei allen Förderungen immer darauf achten, dass diese üblicherweise vor Vertragsabschluss zur Maßnahme beantragt werden müssen. Mit KfW, BAFA, Landes- und ggfs. Gemeindeförderungen kommte man da schon auf ein ziemliches Haufen an Kohle.

Achja... Die WP-Förderung der BAFA nicht zu vergessen. Ich würde mal unterstellen, dass du ein RGK mit EWP nach Abzug der BAFA-Förderung günstiger hinbekommst als eine schnöde LWP. Und effizienter wäre das in jedem Fall.

Grüße Nika

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 14:59:14
0
2787771
Danke Nika.

Ich war nicht schnell genug meinen Beitrag zu bearbeiten. Es ist absolut wie du sagst, über die Kombination von BAFA und KfW informiere ich mich jetzt.

Melde mich mit Informationen. Vielleicht gibt man mir ja in 3 Monaten die Möglichkeit den Thread zu kürzen oder zusammenzufassen, um Leuten die in einer ähnlichen Situation sind einen Überblick geben zu können. Sicher gibt es die schon, aber sie sind, zumindest für mich schwer zu finden.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.05.2019 15:08:11
0
2787780
Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen
Vielleicht gibt man mir ja in 3 Monaten die Möglichkeit den Thread zu kürzen oder zusammenzufassen, um Leuten die in einer ähnlichen Situation sind einen Überblick geben zu können.

Leider ist die Halbwertszeit solcher Infos recht kurz. Seit 2016 haben sich z.B. die Förderbedingungen des KfW Programs 153 mindestens zweimal verändert. U.U. sogar öfters. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich plötzlich höre, das bestimmte Punkte plötzlich anders als bei mir geregelt sind. Deshalb hilft im wesentlich nur auf die HP zu gucken und sich die Informationen zusammen zu suchen. Auf den Energieberater würde ich da nicht vertrauen. Du weißt nie apriori, wie gut der ist. Erst im nachhinein, wenn du merkst, dass dieser irgendwas vergessen hat. Außerdem können viele nur die Werte in ihre Software eintippen, die Zusammenhänge und Auswirkungen verstehen aber nur wenige. Das Verständnis ist jedoch ausschlaggebend, dass man das beste Kosten/Nutzen-Verhältnis bekommt. Manchmal ist es z.B. günstiger, schlechtere Fenster zu nehmen und stattdessen die OG-Decke 10cm mehr zu dämmen. Die meisten sehen jedoch, schlechte Fenster also müssen bessere Fenster rein.

Deshalb mindest folgende Förderinstitutionen abklappern
- KfW für Bestandsbau
- BAFA
- Landesförderung
- Gemeindeförderung

Grüße Nika

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 15:19:07
0
2787781
Da sprichst du einen Punkt an, der mich auch schon sehr oft getroffen hat und ich deswegen jegliches Vetrauen in Leute verloren haben, die beruflich irgendwas für mich machen sollen. (z.B. wurde mir ein Vorderreifen von einem Motorrad falsch rum aufgezogen. Seitdem mache ich das selbst) Ich habe aus gesagten Punkten nicht auf den Berater vetrauen, aber wenn ich den dann im Haus hab, weil ich muss (KfW schreibt es vor) möchte ich im Grunde besser Bescheid wissen als er damit er keine Fehler macht, die ich dann ausbaden muss, wie @Nika schon sagte....

Die Heizung muss ich von einem Unternehmen anschließen lassen, da ich mir das nicht zutraue und das 100% funktionieren muss, allerdings tue ich mich sehr schwer einen HB zu finden dem ich vertraue....

Alles andere möchte ich selbst machen, weil es dann wenigstens ich war der Mist gemacht hat und es mein Mist ist xD

Ich glaube das Problem, was mir damals schon an der KfW aufstieß, ist, dass man so wie ich es verstehe immer Handwerker beauftragen muss.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.05.2019 15:36:29
0
2787787
Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen
Ich glaube das Problem, was mir damals schon an der KfW aufstieß, ist, dass man so wie ich es verstehe immer Handwerker beauftragen muss. [...]

In meinem Fall war es nicht nötig. Das einzige was man zeigen muss, sind Rechnungen. Materialrechnungen sind auch OK. Natürlich kannst du keine Rechnung für deine Arbeitsleistung einreichen :-P
Aber die Kostennachweise haben eigentlich nix mit der KfW zu tun. Das ist die Sache der Bank über die das läuft. Wenn deine Bank sagt, sie vertraut dir, dass du das Geld zweckgebunden verwendest, dann brauchst du keine Rechnungen einreichen. So eine Bank ist mir aber bis jetzt nicht begegnet.

Was du unter Umständen meinst, ist die gegebenenfalls erforderliche Fachunternehmererklärung. Kann mich nicht erinnert, dass diese bei der KfW benötigt wurde. Bei der BAFA schon. Je nach Energieberater kann gegebenenfalls dieser die Fachunternehmererklärung machen. Ich habe diese eigentlich nur bei der Heizung gebraucht.

Bei der Heizung kannst du den Kollektor und die FBH selber verlegen. Der HB schliesst dir einfach alles im Kesselraum an. Ich denke, es sollte sich einer finden können...

Grüße Nika

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 15:40:37
0
2787790
Ah ok, dann kann ich quasi das Material über den Kredit absetzen. Das ist sehr gut. Wir haben Gott sei Dank eine fähige Beraterin bei der Bank, die uns da sicher helfen wird.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.05.2019 15:54:05
0
2787796
Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen
Ah ok, dann kann ich quasi das Material über den Kredit absetzen. Das ist sehr gut. Wir haben Gott sei Dank eine fähige Beraterin bei der Bank, die uns da sicher helfen wird.

Zu beachten wäre noch, dass nicht jede Bank alle KfW-Förderprodukte anbietet. Ich würde mich außerdem nicht auf die Hausbank festlegen, falls noch andere Kredite außer KfW aufgenommen werden sollen/müssen.

Und auch wenn die Bank von KfW abrät, weil die eigenen Kredite günstiger sind, erstmal selber alles genau prüfen. Die Banken behaupten das gerne, weil die daran nicht wirklich gut verdienen.

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 16:12:27
0
2787800
FBH soll nur im Bad kommen, aber das wird noch etwas dauern. Denn erst muss das zweite Bad fertig werden. Aber die DH kann ich selbst machen ja :)

@gnika7
Hast du die Materialen die du für die Sanierung brauchst vorher durchgerechnet und danach die Höhe für den Kredit bestimmt. Denn da kommt ja einiges zusammen.

Den Ablauf der Einnahmen stelle ich mir im Moment so vor
Vorraussetzung ist die Berechnung der Heizlast am Besten werden die geplanten Dämmarbeiten direkt miteinberechnet:
Vor Einzug: chronologisch
Beauftraung der Heizung (da ich glaube dass das am längsten dauern wird)
(je nach finanziellen Möglichkeiten)
Renovierung der Küche
Renovierung des vorhandenen Bades
Renovierung des Wohnzimmers
(Einzug möglich) (diese Punkte sind relevant, da uns die Verkäufer ein bisschen in eine unangenehme Situation gedrängt haben, aufgrund des zeitlichen Ablaufs)
Renovierung der restlichen Räume (inklusive Abhängung der Decke und Deckenheizung)
(Einzug)
Beauftragung Dach
(das möglichst früh damit PV möglichst früh, aber nicht früher als die Schritte diezum Einzug möglich sind, sonst bräuchte ich zum Dachdecken auch eine Firma und das wird teuer, aber sonst schaffe ich den Rest nicht vielleicht wird das abdecken auch nach dem Wohnzimmer beauftragt, das sind alles Variablen die durch die Firmen bestimmt werden)
Bis Dachabdeckung fertig Einbau: Lüftungsrohre Dämmung Keller/Dach/Wand
wenn Dach fertig neues Dach drauf (das passiert vielleicht gleichzeitig. Ich weiß nicht wie die Abläufe dort sind, aber die Firma wird das wissen)
Wände fertig dämmen
Fenster einbauen


Das ist der Ablauf den ich mir entwickelt habe

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 21.05.2019 16:14:42
0
2787802
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen
[...]

Zu beachten wäre noch, dass nicht jede Bank alle KfW-Förderprodukte anbietet. Ich würde mich außerdem nicht auf die Hausbank festlegen, falls noch andere Kredite außer KfW aufgenommen werden sollen/müssen.

Und auch wenn die Bank von KfW abrät, weil die eigenen Kredite günstiger[...]



Wir sind bei der Apo-Bank und die Dame hat uns mit eher kreditnehmerunüblichen Vorraussetzungen einen Super-Zinssatz verschafft, der auch schon einen KfW Anteil enthält, aber klar wenn die Apo Bank sich da quer stellt, müssen wir woanders hin.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.05.2019 20:34:39
0
2787879
Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen

@gnika7
Hast du die Materialen die du für die Sanierung brauchst vorher durchgerechnet und danach die Höhe für den Kredit bestimmt. Denn da kommt ja einiges zusammen.
[...]

Da musste ich nicht wirklich rechnen. Es war klar, dass KfW für Neubau nicht ausreicht. Es musste auch ein Bankkredit her. Auch bei diesem musste man einen Verwendungsnachweis erbringen.
Nur EK konnte ich nach Gutdünken verwenden.

Ansonsten musste man bei der Bank vorher zeigen, dass man mit dem vorhandenen Geld und Eigenleistungen hinkommt. Eine Kostenschätzung für alle Gewerke habe ich vorher erstellt.

Grüße Nika

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 22.05.2019 13:45:56
0
2788047
Hey,
Am 5.6 habe ich jetzt einen Termin mit einem empfohlenen EB.

Ich bin gespannt.

Verfasser:
Glasshead93
Zeit: 22.05.2019 19:58:30
0
2788191
Hey,
Ich habe mich derweil mit der Lüftungsanlage ein bisschen vertraut gemacht.

Ich bin bei meiner Rechercheauf folgendes Gerät gestoßen:

http://www.mitsubishielectric.com.au/lossnay-lgh-rvx-e-series-energy-recovery-ventilator.html

und finde dieses recht interessant. Ich könnte es im Dach unter der Dämmung anbringen und könnte so Rohrwege und die komplette Isolation der Rohre umgehen, da ich die Anlage installiere und dann die Dämmung auf die ganze Anlage lege, außer vielleicht auf die Lüftereinheit, auch wenn ich vermute, dass diese über die Abluft gekühlt wird, sollte dies nötig sein.

dann habe ich noch fragen:
der Flexschlauch geht von den großen Rohren (125er) zu den Lüftungsöffnungen? diese sollten im besten Fall maximal weit voneinander entfernt sein.
Ihr könnt besser einschätzen, ob beide Öffnungen in der Decke die Anlage stark ausbremsen.
Eine andere Lösung mit der Öffnung im unteren Teil des Raumes würde erheblichen Mehraufwand bedeuten.

Dieser Weg gefällt mir sehr gut und die Lösung kommt mir auch durchdacht vor. Auf diesem Wege könnte ich auch die Wege der Flexrohre erheblich reduzieren.

Wegen einer Sache stutze ich noch. Es wird geschrieben, dass die Querschnitte großzügig gewählt werden sollen, aber in Komplettpaketen werden nach meinem Verständnis die Abluft und Zuluft Ventile über Flexrohre angeschlossen, die ja einen erheblich kleineren Durchmesser haben und damit doch Gefahr laufen Geräusche zu verursachen?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 27.05.2019 08:15:42
0
2789471
Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen

http://www.mitsubishielectric.com.au/lossnay-lgh-rvx-e-series-energy-recovery-ventilator.html

und finde dieses recht interessant. Ich könnte es im Dach unter der Dämmung anbringen und könnte so Rohrwege und die komplette Isolation der Rohre umgehen, da ich die Anlage installiere und dann die Dämmung auf die ganze Anlage lege, außer vielleicht auf die Lüftereinheit, auch wenn ich vermute, dass diese über die Abluft gekühlt wird, sollte dies nötig sein. [...]

Das Gerät habe ich jetzt im Detail nicht angeguckt. Hier Zehnder Q350/450 recht belieb.
Dämmung auf das Gerät zu legen finde ich nicht optimal. Filter müssen regelmäßig gewechselt werden. Da ist besser eine Dämmung drum herum zu bauen.
Gar nicht zu dämmen ist keine Option. Im Sommer wärmst du die Luft zusätzlich vor. Im Winter hast du Kondenswasserbildung. Und in beiden Fällen wird der Nutzen der Wärmerückgewinnung gemindert.

Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen

dann habe ich noch fragen:
der Flexschlauch geht von den großen Rohren (125er) zu den Lüftungsöffnungen? diese sollten im besten Fall maximal weit voneinander entfernt sein.
Ihr könnt besser einschätzen, ob beide Öffnungen in der Decke die Anlage stark ausbremsen.
Eine andere Lösung mit der Öffnung im unteren Teil des Raumes würde erheblichen Mehraufwand bedeuten.

Dieser Weg gefällt mir sehr gut und die Lösung kommt mir auch durchdacht vor. Auf diesem Wege könnte ich auch die Wege der Flexrohre erheblich reduzieren.

Mir fällt der Kontext. Ich verstehe nicht was du hier meinst.


Zitat von Glasshead93 Beitrag anzeigen

Wegen einer Sache stutze ich noch. Es wird geschrieben, dass die Querschnitte großzügig gewählt werden sollen, aber in Komplettpaketen werden nach meinem Verständnis die Abluft und Zuluft Ventile über Flexrohre angeschlossen, die ja einen erheblich kleineren Durchmesser haben und damit doch Gefahr laufen Geräusche zu verursachen?

Die Flexrohre gibt es in 65 und 75. Mit 75er bist du auf der sicheren Seite. Diese sind vollkommen ausreichend. Falls einer für einen Ventil nicht reicht, legt man zwei. Dabei ist zu beachten, dass mehr nicht immer besser ist. Wenn der Raum z.B. recht wenig Volumenstrom benötigt und du das Ventil mit zwei Rohren anbindest, dann kommt am Ventil zu viel Luft an. Dann musst du am Ventil stark abregeln und man bekommt Strömungsgeräusche. Im Zweifel ist jedoch immer besser zwei Rohre zu legen. Bei zu viel Luft kann man auch am Verteiler z.B. über Luftmengendrossel die Luftmenge reduzieren, sodass es am Ventil keine Probleme gibt.

Grüße Nika

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