Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
HEISHA + 1000l TWL Hygienespeicher
Verfasser:
Eierkopf
Zeit: 13.05.2019 11:12:26
0
2784086
Hallo zusammen,

ich weiß es gibt ca. 100 Beiträge zu Warmwasserspeichern und endlose Diskussionen mit der Gegenüberstellung FRIWA / Hygienespeicher.

Ich wollte mal die Fachwelt fragen ob das Beladen eines 1000l (850netto) TWL Hygienespeichers (KE.1079-90-B) über das Edelstahlwellrohr (5,8m2) möglich ist. Beim TWL ist das Wellrohr ja komplett von oben eingelassen.
Mein Problem ist das ich die 5KW PANA (H) nicht direkt an den Puffer hängen möchte (kann) um Korrosion zu vermeiden. Ich habe eine nicht sauerstoffdichte Flächenheizung. Geplant war es mal anders aber so ist es jetzt halt.

Für das Trinkwasser würde ich dann eine große FRIWA verwenden.

Gleich vorab. Für einen so großen Speicher habe ich mich aufgrund meiner großen PV-Anlage entschieden. Ich muss den Strom den ich nicht verkaufen kann sinnvoll im Haus verbraten. Der Heizenergiebedarf ist nur bei 3,9kw. Das Haus besteht aus 190m2 Hauptwohnfläche (2Erw. +2 Kinder) + 90m2 ELW (2Erw.)

Danke für eure Hilfe / Kritik!

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 13.05.2019 12:10:39
0
2784111
Hi,

wenn du den Speicher als Kombispeicher(also Heizung und Warmwasser) müsstest du den Speicher immer auf 40-45° halten, das ist für die Wärmepumpe extrem ineffizient selbst wenn so einen geringen Teil der benötigten Energie vom Dach holst.


Man bekommt bei den Kombispeichern meistens keine anständige Schichtung hin mit unterschiedlichen Temperaturzonen zu arbeiten funktioniert daher meistens nicht.

ich denke die Friwa macht das nicht besser bei größerer Entnahmemenge zwischendurch.

Wenn du die Wärmepumpe trenne willst würde ich eher einen Plattenwärmetauscher mit großer Fläche benutzen. Speichern kannst du PV Strom einfach durch eine leichte Erhöhung der VL Temperatur Tagsüber um 1-2 Grad.
Dafür braucht es keinen Puffer im Heizkreis.

Die meisten Überschüsse hast du eh im Sommer wo du nicht heizen musst.

Gruß Tobias

Verfasser:
Eierkopf
Zeit: 13.05.2019 12:42:27
0
2784119
Die WP geht direkt auf die Flächenheizung. So wie im bekannten Geisha-Schema empfohlen.
Der Speicher ist nur für WW und wird über das 3-Wegeventil angefahren.

So gering ist die Menge vom Dach nicht. Ich habe knapp 20kwp auf dem Dach. Ich habe eine dynamische Leistungsregelung.
Selbst im Winter habe ich meist genug Energie um die WP damit zu betreiben.

Mit der Heizwärme habe ich wenig Probleme. Habe die gesamte Fläche als Deckenheizung ausgelegt, im Arbeitszimmer und den Bädern ist zusätzlich Wandheizung angebracht.
Außerdem habe ich auf Süd- und Westseite große bodentiefe Fenster, die reichen meist schon aus um die Bude auf 22°C zu halten.

Wenn ich jetzt noch irgendwie ausreichend WW erzeugen und verteilen kann wäre ich zufrieden.

Verfasser:
rman
Zeit: 13.05.2019 13:28:11
0
2784133
Dann mach es so.

Mit 5,4m² Oberfläche ist das Wellrohr ein super Wärmetauscher.


Dann eine Friwa dran, z.B. TA Fristar2 WP für um die 1030€ und gut.

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 13.05.2019 13:28:55
0
2784134
Welchen Strom kannst du nicht sinnvoll verkaufen?
Bekommst du keine Einspeisevergütung?

Zudem habe ich(Vorsicht Laie) hygienische Bedenken bei der relativ niedrigen WW-Temperatur und dem riesigen Speicher.

Ist der Speicher schon eingebaut? So wie ich verstehe, ja.
Wer sind die 6 Personen? 4x deine Familie + Eltern?

Dann würde ich einen 300 Liter WW Speicher empfehlen.
Wer hat den Speicher in der größe für eine WP empfohlen?

Hast du noch Solarthermie?

Gruß
Philipp

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 13.05.2019 13:30:46
0
2784135
Hi,

ok das hat sich mit nicht so ganz erschlossen.

Problem wäre dann meiner Meinung nach noch das du bei dem Speicher ja nur die oberen 2/3 erwärmen kannst, außer du würdest noch ne Ladepumpe oder sowas anbringen.

Hast mal nach einem Speicher mit 2 Wärmetauschern unten und in der Mitte gesucht ? die könntest du ja verbinden und hättest dann eine ähnliche tauscherfläche wie mit dem hygienespeicher.

GRuß Tobias

Verfasser:
rman
Zeit: 13.05.2019 13:46:33
0
2784139
Zitat von Poeggsken Beitrag anzeigen

Zudem habe ich(Vorsicht Laie) hygienische Bedenken bei der relativ niedrigen WW-Temperatur und dem riesigen Speicher.




Hygienische Bedenken hätte ich auch, wenn es sich um Trinkwasser handeln würde. Viel mehr sorgen machen würde ich mir um die Korrosion. Der Speicher wäre innerhalb kurzer Zeit durchgerostet wenn er so wahnsinnig wäre im Speicher sein Trinkwasser zu erwärmen.

Verfasser:
rman
Zeit: 13.05.2019 13:50:32
0
2784144
Wenn der Speicher noch nicht gekauft ist, dann gibt es sicherlich billigere Methoden sein WW zu machen.
Ein einfacher Pufferspeicher mit einem 7,7m² großem Wärmetauscher wie der TWL HLP1000-B wäre hier die sinnvollere und günstigere Alternative.

Verfasser:
Eierkopf
Zeit: 13.05.2019 14:16:41
0
2784149
Da es ein reiner Pufferspeicher und kein Trinkwasserspeicher ist, gibt es mit der Hygiene keine Probleme. Bei der Kombination Edelstahlwellrohr und Puffer kann der Speicher eigentlich garnicht groß genug sein.

Jeder der in Deutschland eine PV-Anlage besitzt ist an die 70%-Regelung gebunden, entwerder hart abgeregelt oder über dynamisch über meinen SmartMeter geregelt. Ich kann also nur max. 70% der Anlagenleistung einspeisen. Ich möchte das jetzt nicht auf die Spitze treiben und Thermische Verluste der PV abziehen usw.. Fakt ist, dass ich im Frühjahr, Sommer und Herbst immer 1-2kW übrig habe, die ich im Haus verbrauchen kann / muss. Diesen Überschuss möchte ich einfach in mein WW stecken auch wenn evt. Thermische Verluste durch den großen Speicher entstehen. Immerhin kostet mich diese Wärme nichts.


Über eine Ladepumpe habe ich auch schon nachgedacht. Allerdings bedarf das dann wieder einer extra Steuerung.

Ich hatte vorher jeden Speicherbeitrag 100x gelesen, haben mir Angebote von Zeeh, Hellmann usw. geholt aber irgendwie bin ich auf keine Musterlösung gekommen.

Das Problem bei den Pufferspeichern mit Glattrohr ist, das diese WT dann auch nur aus Stahl sind und somit genauso rosten und mir mein System über die Zeit Verschlemmen. Ich hatte auch individuelle Speicher angefragt. Allerdings baut niemand ein Glattrohr aus Edelstahl. Das liegt wohl an der Anbindung der unterschiedlichen Materialien um Kontaktkorrosion zu vermeiden. Bei dem TWL Hygienespeicher ist das ja sehr gut gelöst.

Verfasser:
rman
Zeit: 13.05.2019 14:51:10
0
2784169
Ja, wenn der Speicher die nächsten 200 Jahre halten soll, dann würde ich mir einen aus Edelstahl kaufen.
Für alle anderen Anwendungen ist ein normaler Pufferspeicher mit einem Schlammabscheider + Magnet sicherlich ausreichend.

Inhibitor rein und alle sorgen vergessen.

Eventuell hilft es das System mit hexagonalem Wasser zu füllen.

Verfasser:
Eierkopf
Zeit: 22.05.2019 23:20:47
0
2788256
Ich werde den Speicher jetzt direkt an die WP anschließen.

Aufgrund der 1000L würde ich den Speicher im "Winter bzw. Heizbetrieb" nur im oberen drittel laden und sobald der "Sommerbetrieb" aktiviert wird würde ich den Speicher gern komplett durchladen.
Ich werde ggf. für den Winter einen DLE nachschalten.

Wo würdet Ihr die WP an den Speicher im Winter- bzw. Sommerbetrieb anbinden?
Danke für eure Unterstützung!


Verfasser:
mdonau
Zeit: 23.05.2019 00:23:26
0
2788274
ich frage mich, wieso da nicht Sauerstoffdiffusionsdichtes Rohr verbaut ist?

bei dem wellrohr würde ich erstmal auf den Druckverlust schauen.

alternativ sonst mal nach einem VA-puffer
nach eigenem Plan fragen. soo teuer ist das auch nicht...

Verfasser:
Eierkopf
Zeit: 23.05.2019 11:16:33
0
2788339
Also ein VA Puffer in der Größe mi passender Dämmung und Wellrohr kostet definitiv mehr als die restlich Heizungsanlage zusammen.

Meine Flächenheizung ist halt nicht sauerstoffdicht, was aber bis auf den Puffer überhaupt kein Problem ist.
Ich kenne einige Leute mit diesem Speicher, wüsste nicht das jemand Probleme mit Druckverlust hat.

Verfasser:
Eierkopf
Zeit: 23.05.2019 12:54:00
0
2788380
Ich habe mir das mit einer Sommer / Winterschaltung in etwa so vorgestellt. Kann sowas funktionieren?
Danke!


Verfasser:
lowenergy
Zeit: 23.05.2019 18:24:55
0
2788456
Wenn schon zusätzlicher Aufwand mit Umschaltventilen betrieben wird, würde ich das wie folgt machen:



Im "Normalfall" die Beladung des Pufferwasserspeichers im Tankmodus nur im obersten Bereich = Vorlauf rote Leitung und Rücklauf blaue Leitung.

Bei PV-Stromüberschuss dann Umschalten auf die beiden grünen Leitungen = um de kompletten Inhalt des Pufferwasserspeichers auf Temperatur "hochzuschaukeln".

Verfasser:
rman
Zeit: 23.05.2019 20:55:42
0
2788488
Da wo du den Boilerfühler reinsteckst, wird die Temperatur gemessen und bis zu diesem Punkt wird der Pufferspeicher von oben geladen.

Aktuelle Forenbeiträge
Jens99 schrieb: Hi Wolfgang, Das wär toll wenn du Mal nachschauen könntest . Wie würde ich dann ein wickelfalzrohr durch eine Porenbetonwand isoliert durchführen, sodass kein tauwasserausfall erfolgt? Oder wäre der...
daniel19 schrieb: Das hört sich doch schonmal gut an solche Werte wie unten ;) Der Kessel ist schon längers defekt, aktuell haben wir nochmals so ein Dichtmittel reingefüllt .... MAG ist erst erneuert wurden .. Aktuell...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Haustechnische Softwarelösungen
ENERGIE- UND SANITÄRSYSTEME
Website-Statistik