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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.05.2019 13:23:43
0
2784849
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Also der war richtig gut! ymmd! [...]

Mal abwarten wo wir in einigen stehen werden. Mal sehen wer dann wem den Tag verschönern wird.


Traurig, dass Du meine Bemerkung zu Deiner Aussage "Der Unterschied zwischen uns beiden liegt darin, das ich das ganz Bild betrachte und nicht eine persönliche Energiewende" nicht mal verstehst.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 13:30:17
0
2784851
@MaJen Damit komme ich gut klar, oder soll ich mir jetzt große Gedanken über diese Botschaft machen. Wie schon oftmals erwähnt sind meine Beweggründe nicht unbedingt für jeden nachvollziehbar, braucht es aber auch nicht. Das meiste wird eh OT also fasse ich mich so kurz wie möglich.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.05.2019 14:02:23
2
2784860
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Glaubst du im Ernst ich würde dadurch vorschnell eine WP installieren lassen? Mein Standpunkt zu CO2 ist bekannt und die Widersprüchlichkeit der Politiker. Du wirst mir wohl noch so viel Entscheidungskompetenz zutrauen das ich sehr genau weiß wohin ich will. Es gilt nicht nur das "Problem" CO2 anzugehen, oder?[...]

Wieso CO2-Problem? Das ist doch längst bekannt, dass der Mensch da keine Auswirkungen hat, trotz der vielen fossilen Energieträger? Es geht schliesslich hier um die Markt-Zukunft der Solarthermie. ST boomt richtigehend die letzten Jahre. Deshalb solltest du aufhören dein totes Pferd PV zu reiten, endlich mal auf die Zukunft setzen und dein Norddach mit ST belegen.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Und solange mir eine WP monetär lediglich ca. 150 € Preisvorteil im Jahr "bringt", die ja erst einmal erwirtschaftet werden müssen ggü der bereits getätigten Investition, solange investiere auf anderen Gebieten die mir nützlicher erscheinen.

Das kann doch gar nicht sein, dass eine WP 150€ im Vorteil wäre. Dann wären deine vergangenen Investitionen nicht optimal. Das kann ich nicht glauben, schliesslich hast du als Querdenker immer das ganze Bild betrachtet und bist nicht dem Mainstream oder irgendwelchen Förderungen der Politiker nachgelaufen. OK, bei PV hast du nicht so drauf geachtet und hast das Gleiche gemacht, wie der Mainstream, der es sich leisten konnte. Aber du hast sicherlich aus dem Fehler gelernt und wirst diesen nicht wiederholen. Die rosigen Aussichten der ST zeigen wo die Zukunft sein wird. Deshalb am besten jetzt antizyklisch handeln und ST weiter ausbauen.

Und eine WP sich jetzt zu installieren wäre auch nur Mainstream. Irgendwann eine WP sich hinzustellen wäre auch Mainstream. Am besten man wartet bis die Absätze bei WPs signifikant fallen. Dann wird es der richtige Zeitpunkt sein, falls überhaupt. Aber eine WP braucht man eh nicht. Heizen kann man auch mit ST das ganze Jahr. Mit deinem Keller hast du den perfekten saisonalen Speicher. Also warum willst du dir irgendwann überhaupt eine WP zulegen?

Grüße Nika

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 14:58:39
0
2784878
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Wieso CO2-Problem? Das ist doch längst bekannt, dass der Mensch da keine Auswirkungen hat, trotz der vielen fossilen Energieträger? Es geht schliesslich hier um die Markt-Zukunft der Solarthermie. ST boomt richtigehend die letzten Jahre.[...]

Nur für dich: Unstrittig ist das durch verbrennen fossiler Brennstoffe CO2 feigesetzt wird und damit die Furcht des Klimawandels angefacht wird.

Wenn das so ein vordringliches Problem wäre warum steigen dann trotzdem unsere Ölverbräuche etc weiterhin an und wird nicht konsequent gegengesteuert? - Doch nicht so dringlich? Nur die Bürger zum Energieschwenk auffordern für mehr Umsatz?

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Das kann doch gar nicht sein, dass eine WP 150€ im Vorteil wäre. Dann wären deine vergangenen Investitionen nicht optimal.[...]

Da macht dir mal keine Sorgen das meine Investitionen nicht optimal waren.

Schon vergessen? Mein NT-Kessel ist "abgeschrieben", verursacht nur noch Betriebskosten von ca. 200 € momentan pro Partei. Aufgrund meiner Volleinspeisung wird eine WP Normalstrom beziehen. Dann rechne aus wieivel Strom ich aufwenden müsste um ca. 7000 kWh Wärmebedarf mittels WP zu stubstituieren? Und vergiß nicht die Anschaffungs und Installtionskosten in Rechnung zu setzen!

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
OK, bei PV hast du nicht so drauf geachtet und hast das Gleiche gemacht, wie der Mainstream, der es sich leisten konnte.[...]

Zu blöd das es 2007 noch keinen Mainstream gab. Du hinkst dieser Zeit weit hinterher, Nika. Damals hatte man gehofft das sich PV halbwegs amortisieren könnte, heute weiß man es, aber die Bedingungen sind weitaus schwieriger geworden.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Die rosigen Aussichten der ST zeigen wo die Zukunft sein wird. Deshalb am besten jetzt antizyklisch handeln und ST weiter ausbauen.[...]

Betrachte es doch einmal so: CO2-Abgabe, über 20 Millionen fossiler Heizkessel/Thermen, die verschwinden nicht so schnell. Und wer hat denn bei diesen unruhigen Zeit Geld in WP und PV zu investieren? Evtl. doch lieber eine kleine STA?

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Und eine WP sich jetzt zu installieren wäre auch nur Mainstream. Irgendwann eine WP sich hinzustellen wäre auch Mainstream. Am besten man wartet bis die Absätze bei WPs signifikant fallen.[...]

Bei den zuvor genannten Tatsachen, was sollte mich dazu bringen jetzt eine WP installieren zu lassen?

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Heizen kann man auch mit ST das ganze Jahr. Mit deinem Keller hast du den perfekten saisonalen Speicher. Also warum willst du dir irgendwann überhaupt eine WP zulegen?[...]

Theoretisch ja, hätten wir im Winter mehr Sonne. 25% täglich sind bei wolkenlosem Himmel kein Problem. Aber das weißt du als PVler doch auch, das die gerade dann schwächelt wenn man sie am nötigsten braucht. Verkehrte Welt.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Mit deinem Keller hast du den perfekten saisonalen Speicher. Also warum willst du dir irgendwann überhaupt eine WP zulegen?
[...]

Nun zumindest liegen meine Verbräuche verglichen mit anderen Foristen im grünen Bereich! Was willst du also?

Und um deine Frage zu beantworten: Von wollen kann nicht die Rede sein, diese Entscheidung ist abhängig vom technischen Ableben meines NTler. Und das kann dauern.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.05.2019 17:20:14
0
2784927
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wenn das so ein vordringliches Problem wäre warum steigen dann trotzdem unsere Ölverbräuche etc weiterhin an und wird nicht konsequent gegengesteuert? - Doch nicht so dringlich? Nur die Bürger zum Energieschwenk auffordern für mehr Umsatz?[...]

Du hast absolut Recht. Das ist eine multinationale Verschwörung gesteuert durch die Ölkonzerne und USA damit wir durch Umstellung auf EE deren Gewinne und Umsätze steigern und so weiterhin in deren Abhängigkeit verbleiben. Wobei, das könnte auch Putin sein, der uns dazu bringen will durch Umstellung auf EE noch mehr Gas von ihm zu kaufen.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Zu blöd das es 2007 noch keinen Mainstream gab.

Da hast du absolut recht. Die drei damalige Nachbarn von mir und die vielen anderen Investoren die 2007 und davor bereits eine PV installiert haben basierend auf den fast zehn jährigen Erfahrungen anderer PV-Betreiber waren absolut kein Mainstream. Die damalige Investition basierte sicherlich nicht auf opportunistischen Überlegungen und Wirtschaftlichkeitsrechnungen um den eigenen Nutzen zu maximieren. Schließlich war es schon damals klar, dass € keine 5 Jahre überlebt.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Bei den zuvor genannten Tatsachen, was sollte mich dazu bringen jetzt eine WP installieren zu lassen?

Wie kommst du auf diese hirnrissige Idee jetzt in eine WP zu investieren und damit die EEG-Umlage auf deinen Wärmebedarf zu zahlen. Es ist doch viel günstiger weiterhin Öl zu nutzen und auf diese Weise den anderen zu überlassen für die Wärmewende zu blechen. Sollten unsere Politiker auf die verrückte Idee kommen Energieträger entsprechend ihrem CO2-Fußabdruck zu besteuern dann ist immer noch genug Zeit auf WP zu wechseln. Aufgrund der höheren Belastung von Öl und Entlastung von Strom würde der Vorteil sich sicherlich von 150€ auf 300€ verdoppeln. Bis dahin kann man aber kostengünstig einfach Öl verbrennen und den multinationalen Ölkonzernen aus USA und AE so richtig eins auswischen, weil man ST hat.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Theoretisch ja, hätten wir im Winter mehr Sonne. 25% täglich sind bei wolkenlosem Himmel kein Problem. Aber das weißt du als PVler doch auch, das die gerade dann schwächelt wenn man sie am nötigsten braucht.

Richtig blöd, dass ich als PV-ler das nicht vor meiner Erweiterung der PV wusste. An richtig sonnigen Tagen hatte ich mit meiner mickrigen PV nur 25% PV-Deckung mit Heizung. Die Erweiterung würde blöderweise auch weniger sonnigen Tagen, die PV-Deckung der Heizung nicht verbessern. Und vor allem, was mache ich bloß mit ganzen Überschüssen im Sommer. Das Netz ist bereits verstopft und mein VNB würde viel lieber mehr für höheren Leistungsanschluss zahlen anstatt gemütlich meine PV-Erträge dazu nutzen um seine Kosten zu senken. Und mein Keller ist blöderweise auch viel zu gut gedämmt, dass ich die Überschüsse dort weder zum Trockenheizen benutzen noch saisonal einlagern kann.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Nun zumindest liegen meine Verbräuche verglichen mit anderen Foristen im grünen Bereich! Was willst du also?

Das ist doch schön. Und ich will, dass möglichst viele andere auch ihre Verbräuche minimieren. Und an deinem Beispiel kann man doch sehr gut erkennen, wie wir das möglichst günstig für alle hinbekommen. Deine Rahmenbedingungen lassen sich locker auf mindestens 70% der Fälle von Foristen hier übertragen. Ich verstehe es überhaupt nicht, warum diese nicht deinem Beispiel folgen und viel zu oft auf eine WP+PV-Kombi setzen. Ich auch diesen Fehler gemacht. Insbesondere mit meiner kürzlich erfolgten Erweiterung der PV. Aber ich hoffe, dass es den anderen anhand deiner und meiner Beiträge jetzt klar wird, welche Technologie mehr Zukunft bei der lokalen Wärmeerzeugung hat.

Grüße Nika

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.05.2019 18:12:19
0
2784952
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Das ist eine multinationale Verschwörung gesteuert durch die Ölkonzerne und USA damit wir durch Umstellung auf EE deren Gewinne und Umsätze steigern und so weiterhin in deren Abhängigkeit verbleiben.[...]

Da ist sie wieder - die Keule der Verschwörungen.

Keine Sorge die USA und ihre Konzerne haben uns längst in der Tasche. Brauchen wir hier aber nicht weiter vertiefen, da OT.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Die damalige Investition basierte sicherlich nicht auf opportunistischen Überlegungen und Wirtschaftlichkeitsrechnungen um den eigenen Nutzen zu maximieren. Schließlich war es schon damals klar, dass € keine 5 Jahre überlebt.[...]

Mir ist schon klar das ihr Spätgeborenen schon immer etwas klüger waren als eure Vorgänger. Und ich wette das du bereits vor 12 Jahren eine PVA installiert hast, oder? Nicht? Vermutlich noch im Studium?

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Wie kommst du auf diese hirnrissige Idee jetzt in eine WP zu investieren und damit die EEG-Umlage auf deinen Wärmebedarf zu zahlen. [...]

Was mich mittlerweile echt nervt ist, das ihr WPler euch zum Maß aller Dinge machen wollt. Aber du gestehst mir schon zu, das ich imstande bin meine Entscheidungen so zu treffen wie sie mir als Investor am besten passen?

Was noch auffällt: Vor einigen Jahren gab es diese dogmatisch geführten Diskussionen pro WP in diesem Forum nicht. Dabei war seinerzeit auch schon der Klimawnadel und der Verursacher gleichfalls bekannt.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Und mein Keller ist blöderweise auch viel zu gut gedämmt, dass ich die Überschüsse dort weder zum Trockenheizen benutzen noch saisonal einlagern kann.[...]

Na Glückwunsch zu deinem gut gedämmten und trockenen Keller. Den habe ich übrigens auch. Kleiner Tip von mir: mit ca. 8 kWh Wärmeüberschuß bekommst du keinen Keller von 17° auf 20° hochgeheizt.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Ich verstehe es überhaupt nicht, warum diese nicht deinem Beispiel folgen und viel zu oft auf eine WP+PV-Kombi setzen.[...]

Vielleicht liegt es an den unterschiedlichen Rahmenbedingungen?? Ich möchte nicht wissen wieviele der WPler mit lauwarmen Wasser duschen oder mittels DLE ihr WW bereiten um mit einer traumhaften JAZ zu glänzen.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Aber ich hoffe, dass es den anderen anhand deiner und meiner Beiträge jetzt klar wird, welche Technologie mehr Zukunft bei der lokalen Wärmeerzeugung hat.[...]


Nun, wenn du mir heute schon sagen kannst welche Politik in 5 Jahren gemacht wird, der Euro noch Bestand hat, und wir die Speicherung überschüssigen Stromes in den Griff bekommen haben, dann wäre ich vielleicht bei dir. So aber halte ich mir weitere Optinen offen. Gell?

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
delta97
Zeit: 15.05.2019 20:47:48
0
2785036
PV ist billig und die WPen modulieren heute. Das Bessere ist der Feind der guten ST. ST ist in der ST Nische gefangen. In speziellen Fällen ist ST auch heute noch konkurrenzfähig. Einzelfallrechnung ist angesagt - Polemik bringt nichts.

Viel Erfolg beim Rechnen & Gruss delta97

Ein Aspekt im Keller ist die Wäschetrocknung.
Im MFH bringt das bei mir minus 2% Energieverbrauch.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.05.2019 23:06:37
0
2785078
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
"" Achja der Anteil der Gasanlagen liegt bei 8% = 3,98 GWh von 51,8 GWh.""

Das solltest du gemäß der Förderpolitik vom "grünen" Ministerpräsidenten von Stuttgart für Kesseltausch + STA nochmal prüfen.
Dann müßtest du merken was dahinter steckt.
Dieser Lehrer ist so wenig grün wie die Merkel.!
[...]


Hallo JoRy

Diese Förderpolitik wurde aber schon eingeführt, als des Ländle noch einen schwarzen MP und eine parteilich gleichfarbige Umweltministerin (Tanja Gönner) hatte.

Letztere galt damals als enge Vertraute der Kanzlerin.

In der Branche wurde damals vermutet, dass der Vorstoß von BW mit der Einführung der regenerativen Baupflicht im Gebäudebestand ein Testballon für eine bundesweite Regelung sein könnte

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 24.05.2019 11:00:05
0
2788607
Die deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) informierte in einem aktuellen Übersichtsartikel über das Symposium-Solarthermie 2019 passend zum Thema des Threads

Die Zukunft der wassergeführten Wärmeversorgung

Die Solarthermie, die hierzulande schon länger unter einem geringeren Interesse im Vergleich zur Schwester Photovoltaik leidet, sollte ihr Licht jedoch nicht allzu sehr unter den Scheffel stellen. Das machte der fachliche Leiter Harald Drück gleich zu Beginn deutlich. Denn jammern sei nicht angebracht, schließlich wurden 2018 genauso viele Solarwärmeanlagen wie Wärmepumpen verkauft und nach wie vor sei mehr Solarthermie als Wärmepumpen installiert.

In dem Artikel wird auch auf laufende Gesetzgebungsprozesse eingegangen, die die Zukunft des deutschen Wärme- und Solarmarkts neu regeln sollen

Dietmar Lange

Zeit: 24.05.2019 12:22:16
0
2788641
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
In dem Artikel wird auch auf laufende Gesetzgebungsprozesse eingegangen, die die Zukunft des deutschen Wärme- und Solarmarkts neu regeln sollen


Ja, das sollte man wirklich lesen, speziell jenen Abschnitt. ;)

Da steht mehr zum Thema CO2 drin als über Soarthermie. Soviel dazu, daß CO2 kein Thema sei.

Die Grafik zur STA ist auch kommentierungsbedürftig.

Seit 2008 geht es durchgehend bergab bis 2017. 2018 hat man es dann geschafft bei diesem abwärtstrend ein Ück zurück zu gehen. Man hat von dem was man von 2016 nach 2017 verloren hat nicht einmal die Hälfte, eher ein Drittel, wieder"zurückerobert. Man ist also näher am Tiefpunkt 2017 dran als am zweittiefsten Punkt 2016. Ja, es geht bergauf.^^

Der Vergleich zu PV ist auch interessant
Solarthermie wird in der Regel in m² angegeben, PV in kWp. Neben der Trdirion hat das auch praktische Gründe. Man kann es zwar in Nenneistung "umrechnen". Die Ergebnisse sind aber für die meisten Fragestellungen nicht sinvoll vergleichbar.

Man hat einfach einen Umrechnungsfaktor von 0,7 definiert. 1 m² seien 0,7 KW. Bei voller Sonne (peak) kommt das ungefähr hin.

Dummerweise gibt es 2 Probleme.
1. Von der Peakleistung hat man bei der STA selten etwas, da man im Sommerhalbjahr ohnehin häufig schon zuviel hat. Die Anlage könnte 0,7 kW/m² liefern (eventuell sogar etwas mehr), aber es werden keine 0,7 kW abgenommen und verwertet.

Der Bedarf beschränkt den Nutzen!

Und im Winterhalbjahr ist der Zustand Peak deutlich seltener.

2. Der dominierende Betriebzustand ist Teillast. Und da fällt die Leistung im Vergleich zur PV überproportional ab.

Das führt dazu, daß man bei der PV um die 1000 kWh pro kWp "erntet" und bei der STA eher so um die 300 bis 350 kWh, mit goßen individuellen Abweichungen. Das hängt sehr stark vom Bedarfsprofil ab. Im Wohnbereich ist es eher weniger, insbesondere wenn es um relativ große Anlagen geht (hohe Deckung). Ursache ist die gegenläufige Entwicklung von solarem Angebot (Winter niedrig, Sommer hoch) und Heizwärmebedarf (Winter hoch, Sommer niedrig bis 0)

Wir haben also bei PV gegenüber der STA rund den dreifachen Ertrag pro kWp, und das ist dann auch noch Strom anstatt Wärme (höherer Wert und höhere Primärenergieeinsparung). Und das ist ein großer, klarer, marktrelevanter technischer Vorteil.

Die Grafik ist ja ganz nett, aber für die meisten Fragestellungen "Äpfel mit Birnen..." Beachtet man den Kontext der Veröffentlichung, so ist diese (irreführende) Darstellung sicher nicht rein zufällig gewählt.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 24.05.2019 12:50:58
0
2788648
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Wir haben also bei PV gegenüber der STA rund den dreifachen Ertrag pro kWp, und das ist dann auch noch Strom anstatt Wärme (höherer Wert und höhere Primärenergieeinsparung). Und das ist ein großer, klarer, marktrelevanter technischer Vorteil.



@all

Erträge werden in der Solartechnik immer auf den m² bestrahlte Kollektor- oder Modulfläche bezogen, da das einfallende Licht die primäre Energiequelle ist.

"Volle Sonne" ist per Definition eine Einstrahlung von 800 W/ m². Das ist ein blauer Himmelszustand mit wenig Bewölkung und wenig Dunst in der Luft.

Bei Erträgen in kWh pro m² liegt Solarthermie weit vor PV.

Das sind elementarste Grundlagen der Solartechnik

Dietmar Lange

Zeit: 24.05.2019 12:57:43
0
2788654
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ein ehemaliger Fachkollege bewohnt ein im Heizungsbereich selbst projektiertes Sonnenhaus in Baden - Württemberg. Erfahrungsberichte aus dem Sonnenhaus Institut informieren ganz ähnlich.

Wie bewährt sich das Sonnenhaus-Konzept in der Praxis?


Das kann man natürlich machen. Bei Interesse an diesem Konzept empfehle ich die verlinkte Seite mit den Ergebnissen in Ruhe zu lesen.

Man beachte:
Es wird überwiegend der Winter betrachtet. Zum Sommer fehlen teilweise die Daten. Dennoch läßt sich die Größeordnung der Eträge ermitteln. Also rechnet mal die spezifischen Erträge pro m³*a aus.

Zitat:
Der Solareintrag in den Speicher erreichte im Winter 2011/2012 mit 5064 kWh den höchsten und im darauf folgenden Winter mit 3713 kWh den niedrigsten Wert.


Addiert dazu den Warmwasserbedarf im Sommerhalbjahr. OOOPS, keine Daten. Ich setze mal großzügig 1800 kWh an. (Das wären 3600 kWh im Jahr für Warmwasser! Das ist ein häufig genannter und sogar großzüger Richtwert) Teilt die Jahreserträge durch die 36 m² Kollektorfläche

2011/12 6864 kWh/36 = 190 kWh/m²*a
2012/13 5513 kWh/36 = 153 kWh/m²*a

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Fritzli Beitrag anzeigen
[...]


Nur zu ST:

Kontrollrechnung:

2231 kWh: 14.4m² = 154,93 kWh/m²a

So grottenschlecht kann eine fachgerecht geplante und bestimmungsgemäß betriebene Anlage in D eigentlich nicht arbeiten.

Richtwert für HU in D:

>350 kWh/m²a

Alles andere ist Stand Technik 2018 Schrott!

Dietmar Lange

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 24.05.2019 13:08:09
0
2788658
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Dummerweise gibt es 2 Probleme.
1. Von der Peakleistung hat man bei der STA selten etwas, da man im Sommerhalbjahr ohnehin häufig schon zuviel hat. Die Anlage könnte 0,7 kW/m² liefern (eventuell sogar etwas mehr), aber es werden keine 0,7 kW abgenommen und verwertet.

Der Bedarf beschränkt den Nutzen!

Und im Winterhalbjahr ist der Zustand Peak deutlich seltener.[...]

Dummerweise gibt es bei deiner Betrachtungsweise (wie immer) einen großen Spielverderber:

Das Wetter!

Bisher teilweise relativ mild, aber speziell im Mai über 35% Minderertrag bei PV und ST. Ergo kaum Überschüsse bei ST: 12 kWh. Vergleich zum Vorjaheszeitraum: 217 kWh.

Und noch ein Faktum:

Durch den milden Winter wurden ca. 1300 kWh weniger an fossiler Energie verbraucht. Die Konsequenz daraus: Ein höherer solarer Deckungsanteil der STA.

Hier im Forum wird bereits sehr rege pro CO2-Steuer und Klimawandel etc. diskutiert. Das dürfte einer ST auch in die Karten spielen.

Mal abwarten.

Zeit: 24.05.2019 13:23:10
0
2788666
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
[...]


Die Technologie lebt !

Das erreicht fast dänische Dimensionen.

Größtes Solarheizwerk Deutschlands

[i]In Ludwigsburg in Baden-Württemberg haben die Vorbereitungen für den Bau der bisher größten Solarthermieanlage Deutschlands[...]


Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Zu den Kosten pro TWh Wärme mit solchen speziellen Anlagen informierte der zuständige Fachmann aus Regensburg schon vor dem Projektstart und hat damit wahrscheinlich auch die künftige Betreiber überzeugt.

Solare Fern – und[...]


Dann wollen wir mal prüfen, was diee beiden Beiträge miteinander zu tun haben.

5.500 MWh Jährlich und 13 Millionen Euro ergeben 2,36€/kWh.
Auf 10 Jahre gerechnet sind das also ca. 24 Cent/ kWh und auf 20 Jahre gerechnet sind es ca. 12 Cent. Und das ist der reine Invest, ohne irgendwelche Betriebskosten, Abrechnung etc. Dabei würde der Betreiber auf jede Rendite verzichten. Es gibt keine Zinsen.

Das ist weit, weit weg von den 2,5 bis 4,5 Cent, die in dem verlinkten Video aus Beitrag 2 genannt werden. Aber zum Glück wird das Projekt wird das Projekt zu rund 75% gefördert (was dann alle an der Heizkostenabrechnung vorbei bezahlen).

Arcon Sunmak ist ein Solarspezialist, der aus zwei Unternehmen entstanden ist. Mit unterschiedlichen Spezialisierungen. Die sind hier tätig (europäisch), aber auch in wesentlich sonnenreicheren Regionen ("äquatorial"). Die bieten Fernwärme und Prozeswärme. Das ergibt folgene Kombinationsmöglichkeiten.

Fernwärme (gegenläufiges Lastprofil) mitteleuropäisch (mittelmäßiger gegenläufiger Ertrag)
Prozesswärme (gleichmäßiges Lastprofil) mitteleuropäisch (mittelmäßiger gegenläufiger Ertrag)
Fernwärme (weniger gegenläufiges Lastprofil) "äquatorial"(sehr hoher gleichmäßiger Ertrag)
Prozesswärme (gleichmäßiges Lastprofil) "äquatorial"(sehr hoher gleichmäßiger Ertrag)

http://de.arcon-sunmark.com/referenzen/codelco-minera-gaby-chilezum Vercleich: Prozeswärme in Chile von der Firma, die von 2,5 bis 4,5 Cent spricht

Zum Vergleich (Planwerte)
Regensburg:
5.500 MWh mit 14800 m², ergibt ca. 370 kWh/(m²*a)
Chile
80.000 MWh mit 49920 m², ergibt ca. 1600 kWh/(m²*a)

Hinzukommen Baukosten (Grundtück, Löhne etc) Chile vs Regensburg

Nun ratet mal, wo der Haken ist.
;)

Verfasser:
albin11
Zeit: 24.05.2019 13:48:16
0
2788675
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Dummerweise gibt es bei deiner Betrachtungsweise (wie immer) einen großen Spielverderber:

Das Wetter!

Bisher teilweise relativ mild, aber speziell im Mai über 35% Minderertrag bei PV und ST. Ergo kaum Überschüsse bei ST: 12 kWh. Vergleich zum Vorjaheszeitraum: 217[...]


Das Wetter korrespondiert letzlich mit Notwendigkeit der Speicherung.

Für WP kommt häufig die Empfehlung sie ohne Pufferspeicher zu betreiben. Die Deckung des eigenen Wärmebedarfs geht dann über Netzbezug zu Zeiten in denen es Defizite auf dem eigenen Hausdach gibt.

Bei Solarer Energie gibt es immer 2 Möglichkeiten der Deckung. Massive Überkapazität bei der Erzeugung oder massive Speicherung.
Der Vorteil der PV liegt darin das die Überkapazitäten im Stromnetz noch werden.

Der Vorteil der PV wird schwinden wenn es höhe Installierte Leistungen gibt, ST hätte dann Vorteile wenn sie die Speicherung einfacher hin bekommt.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 24.05.2019 14:06:06
0
2788681
Zitat von albin11 Beitrag anzeigen
Für WP kommt häufig die Empfehlung sie ohne Pufferspeicher zu betreiben. Die Deckung des eigenen Wärmebedarfs geht dann über Netzbezug zu Zeiten in denen es Defizite auf dem eigenen Hausdach gibt. [...]

Die Empfehlung ist auch goldrichtig. Ich habe ohne Pufferspeicher im Mai 96% solaren Deckungsgrad. 4% kommen eigentlich nur durch den Standby in der Nacht
Netzbezug zur Deckung des Wärmebedarfs ist eigentlich nur von Mitte Nov. bis Mitte Feb. erfoderlich. In der Rest der Zeit kann der Wärmebedarf zu fast 100% durch PV gedeckt werden. Man muss nur die Erzeugung nach Verfügbarkeit richten. Die Trägheit der FBH glättet das ganze dann eh.

Zitat von albin11 Beitrag anzeigen

Der Vorteil der PV wird schwinden wenn es höhe Installierte Leistungen gibt,[...]

Nein wird es nicht. Du vergisst die Sektorkopplung. Das ist bei ST nicht möglich. Beziehungsweise nur mit Einschränkungen in Großanlagen.

Grüße Nika

Zeit: 24.05.2019 14:30:17
0
2788687
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Dummerweise gibt es bei deiner Betrachtungsweise (wie immer) einen großen Spielverderber:

Das Wetter!

Bisher teilweise relativ mild, aber speziell im Mai über 35% Minderertrag bei PV und ST. Ergo kaum Überschüsse bei ST: 12 kWh. Vergleich zum Vorjaheszeitraum: 217 kWh.

Eher ein kleiner "Spielverderber".
Ja, solche Momente gibt es.

Und was ist mit Juni, Juli, Augus, Septemper und all den anderen Jahren?
Der Mai eines Jahres ist nicht repräsentativ für all die die (Sommerhalb)Jahre über die gesamte Standzeit hinweg. Und das sind 10, 20 30... Jahre!

Das zeigt nur, daß es spezielle Monate gibt in denen das Thema Überschuß weniger ausgeprägt ist. Das ist nichts neues. In einem solchen Jahr gehört der Mai dann anteilig mehr zum "Winterhalbjahr" (Heizsaison). Das ist damit doch voll berücksichtigt in der Aussage.

Auf deine Überschußauswertung deiner Anlage gehe ich nicht erneut ein. Da drehen wir uns ohnehinnur weder im Kreis.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Und noch ein Faktum:

Durch den milden Winter wurden ca. 1300 kWh weniger an fossiler Energie verbraucht. Die Konsequenz daraus: Ein höherer solarer Deckungsanteil der STA.


Klassische Irreführung
Hier wechselst du mitten im Satz von kWh auf %. Warum wohl? ;)

In einem Milden Winter verbraucht man in beiden Fällen weniger, weil es ein milder Winter ist. Das ist der Hauptfaktor für den geringeren Verbrauch (fossile Aufstockung). Und deswegen steigt der Anteil in %, aber nicht in kWh!

Ist er dazu auch noch sonnig, hat man in beiden Fällen auch noch mehr Ertrag.

Nun kehrt sich aber dein Beispiel gegen dich. Beim milden sonnigen Winter hast du im Mai zwar mehr Ertrag, aber auch weniger Bedarf. Dann wird die Einsparung durch STA wieder weniger. Der Rest ist bei der STA Überschuß. Unterm Strich kommt vielleich etwas mehr heraus. Es kann aber auch weniger werden Die PV speist ein was über ist.

Die höhere Deckung in % ergibt sich vor allem durch den Geringeren

Letzlich entscheiden aber nicht solche Momentaufnahmen, sondern was sich in der Summe über die Standzeit ergibt!

Zeit: 24.05.2019 14:51:13
0
2788694
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von albin11 Beitrag anzeigen
[...]

Nein wird es nicht. Du vergisst die Sektorkopplung. Das ist bei ST nicht möglich. Beziehungsweise nur mit Einschränkungen in Großanlagen.

Grüße Nika


Das ist schon richtig. Der Vorteil schwindet dann etwas (nicht verwechseln mit verschwinden). Dazu muß dann die installierte Leistung im Vergleich zu heute sehr, sehr viel größer sein.

Die zweite Bedingung zur Speicherung hat er auch genannt.

In dem Szenario, sollten wir es erreichen, ist es dann sinnvoll den Strom mit P2G zu nutzen und das Gas dann dort zu verwenden, wo man auch Gas braucht und nicht einfach nur Energie braucht.

Die Begründung dafür ist einfach. Gas aus P2G ist immer teurer als der Strom aus dem es gemacht wird. In einem Überchußszenario ist der Strom eher billig. In diesem Szenario werden häufige Überschüsse vorausgesetzt, das bedeutet man kann den Strom überwiegend in direkter Konkurrenz nutzen. Eine WP reduziert den Wärmepreis abermals. In dem Szenario rentiert sich eine STA noch weniger als heute.

Es gibt aber Leute, die billigstem EE-Strom für P2G postulieren, während die WP dann gleichzeitig mit teurem Kohlestrom laufen. Finde den Fehler.^^

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 24.05.2019 14:51:52
0
2788696
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von albin11 Beitrag anzeigen
[...]

Die Empfehlung ist auch goldrichtig. Ich habe ohne Pufferspeicher im Mai 96% solaren Deckungsgrad. 4% kommen eigentlich nur durch den Standby in der Nacht
Netzbezug zur Deckung des Wärmebedarfs ist eigentlich nur von Mitte Nov. bis Mitte Feb. erfoderlich. In der Rest der Zeit kann der[...]

Diese Empfehlung führt für eine WP in eine Sackgasse, denn die wenigsten Bestandshäuser verfügen über FBH.

Wenn eine WP sich überhaupt im Massenmarkt durchsetzen will, muss sie vernünftig an einem Pufferspeicher, der in den meisten Fällen vorhanden sein dürfte aufgrund WW, zu betreiben sein.

Da meine EEG in 2028 ausläuft könnte ich mir gut vorstellen meine PV mittels nachrüstbarem Heizstab im Zusammenspiel mit dem vorhandenen VRK auch ohne WP auf > 80% EE kommen.

Wozu dann noch eine WP anschaffen? Dann wäre es doch wirklich klüger mehr PV aufs Dach zu schrauben um den fossilen Anteil, der dann nur noch 10 - 15% betragen würde = 1000 kWh.

Alternativ um auf 100% EE zu kommen, eine WP am vorhandenen Pufferspeicher der mit einem Temperaturhub RL > 25° VL >= 50° klarkäme. Zumal diese WP auch über keine großartige "Intelligenz" und Regelungssteuerung verfügen muß.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
gnika7
Zeit: 24.05.2019 14:56:08
0
2788698
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wozu dann noch eine WP anschaffen? Dann wäre es doch wirklich klüger mehr PV aufs Dach zu schrauben um den fossilen Anteil, der dann nur noch 10 - 15% betragen würde = 1000 kWh.

Ich sehe es nicht als meine Aufgabe, solche Fragen dir immer wieder zu beantworten. Wenn du ein wenig darüber nachdenkst, kommst du selber drauf...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 24.05.2019 15:15:56
0
2788705
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Eher ein kleiner "Spielverderber".
Ja, solche Momente gibt es.

Und was ist mit Juni, Juli, Augus, Septemper und all den anderen Jahren?
Der Mai eines Jahres ist nicht repräsentativ für all die die (Sommerhalb)Jahre über die gesamte Standzeit hinweg. Und[...]
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Du wirst "überrascht" sein: es gibt keinen typischen Monat! Die Erträge schwanken von 1000 kWh - 500 kWh in den Sommermonaten.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Nun kehrt sich aber dein Beispiel gegen dich. Beim milden sonnigen Winter hast du im Mai zwar mehr Ertrag, aber auch weniger Bedarf. Dann wird die Einsparung durch STA wieder weniger. Der Rest ist bei der STA Überschuß. Unterm Strich kommt vielleich etwas mehr heraus. Es kann aber auch weniger werden Die PV speist ein was über ist.[...]

Richtig lesen! Dieser Mai war relativ kühl und nass, ähnlich dem April, mit geringeren Erträgen beider Anlagen. Überschüsse untypisch gering.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Die höhere Deckung in % ergibt sich vor allem durch den Geringeren

Letzlich entscheiden aber nicht solche Momentaufnahmen, sondern was sich in der Summe über die Standzeit ergibt! [...]

Außnahmsweise volle Zustimmung.

Interessanterweise stelle ich seit 2016 nur eines fest: stetig sinkender Ölverbrauch pro Jahr. Abwarten ob und wie lange sich dieser Trend fortsetzen wird.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 24.05.2019 15:22:38
0
2788708
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Ich sehe es nicht als meine Aufgabe, solche Fragen dir immer wieder zu beantworten. Wenn du ein wenig darüber nachdenkst, kommst du selber drauf...

Brauchst du auch nicht. Das denken darfst du ruhig mir weiterhn überlassen. Es führen verschiedene Wege zu fast 100% EE in der privaten Energieerzeugung. Außnahme bleiben weiterhin November bis Januar.

Ich denke das ich mittlerweile weitaus bessere Vorraussetzungen auf den Weg dorthin habe.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 24.05.2019 15:29:08
0
2788710
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[
Interessanterweise stelle ich seit 2016 nur eines fest: stetig sinkender Ölverbrauch pro Jahr. Abwarten ob und wie lange sich dieser Trend fortsetzen wird.

Das ist auch keine Überraschung
Spiegel: 2015 bis 2018 waren die wärmsten Jahre seit Messbeginn

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 24.05.2019 15:37:01
0
2788711
Zitat von albin11 Beitrag anzeigen
ST hätte dann Vorteile wenn sie die Speicherung einfacher hin bekommt.[...]

Ich denke das der Hersteller meines Systems da auf einen guten Weg war indem Heiz- Solarkreis und Pufferspeicher einen geschlossenen Kreislauf bilden, ohen WT. Es genügt lediglich ein Heizkreismischer und eine FriWa um diese Wärme zu managen.

Auch eine WP wäre ohne weiteres integrierbar. Aber den eingefleischten WPlern fehlt da ein wenig Phantasie, weil sie nur Pufferspeicher mit WT kennen.

Zeit: 24.05.2019 15:46:05
0
2788716
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wenn eine WP sich überhaupt im Massenmarkt durchsetzen will, muss sie vernünftig an einem Pufferspeicher, der in den meisten Fällen vorhanden sein dürfte aufgrund WW, zu betreiben sein.

Da meine EEG in 2028 ausläuft könnte ich mir gut vorstellen meine PV mittels nachrüstbarem Heizstab im Zusammenspiel mit dem vorhandenen VRK auch ohne WP auf > 80% EE kommen


1. Wieso "muß" sie das und was heißt vernünftig?

In der Regel wird so die WW-Bereitung gemacht. Es geht also "vernünftig". Was "muß" denn deiner Meinung nach darüber hinaus für die "Durchsetzung im Massenmarkt" gepuffert werden? Und warum?

2.Wenn du mit der STA, ergänzt um Heizstab, auf 90% Deckung im Jahr willst, benötigst du sehr viel PV oder mußt etwas am Haus machen. Du weist ja selbst auf die andere Situation im Bestand hin, und das schon bei einer Aussage bezüglich des Mais, bei dem man nur vom Tag in die Nacht puffern muß, und das bei Schwachlast!

Was du nun in den Raum stellt, geht schon sehr in Richtung Jenni-Haus und erfordert entweder Saisonspeicherfähigkeit oder massive Kapazitäten, so daß sie auch noch im Kernwinter weitgehend ausreichen. Das ist eine völlig andere Größenordnung. Das wirst du so wie beschrieben kaum hinbekommen. Eine WP reduziert gegenüber dem Heizstab die notwendige PV-Größe ganz erheblich.

PV-Thermie mit Heizstab ist als Konkurrent zur STA im anderen Berreichen interessant. Die Warmwasserbereitung ist ja immer wieder ein Thema, insbesondere im Bereich Mehrparteienhaus. Da gibt es Konzepte, bei denen die Warmwasserbereitung dezentral am Heizkreis hängt. Im Winter reichen dann die Vorlauftemperaturen mehr oder weniger aus, vor allem im Bestand. In der Übergangszeit wird mit Heizstab nachgeheizt, Teils Solar und Teils mit Netzstrom(Teil eines Teils). Im Sommer erfolgt die WW-Bereitung per Heizstab überwiegend solargedeckt.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Man kann nachrüsten und die vorhandene Infrastruktur im Haus nutzen, bzw. man kann ein zweites Rohrnetz inklusiver der entsprechenden Verluste sparen. Das steht dem (Netz)Stromverbrauch beim Nachheizen gegenüber, abzüglich der solaren Deckung. Unterm Strich kann es daher sehr viel Sinn machen. Das ist auch eine solare Warmwasserbereitung, nur über den Mittelsmann Strom auf einer anderen technischen Basis.

Ich zitiere mal aus dem Gedächtnis singemäß:
Für einen Ingenieur ist es ungewohnt und tut sogar etwas weh mit Strom zu heizen, aber es funktioniert sehr gut und macht Sinn.

Ich muß mal schauen ob ich das Original wiederfinde.

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