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Markt-Zukunft der Solarthermie
Zeit: 26.05.2019 16:40:06
0
2789307
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]

Auch wenn du diese Aussage noch so oft wiederholst wird sie deshalb nicht wahrer. Dir schwebt dabei immer wieder deine Lieblingsgrafik vor Augen um diese "Tatsache" belegen zu können. Dummerweise hält sich das Wetter nicht an diese "Vorgabe" dieser Grafik.

Mai 2019: Ähnliche[...]

Du zitierst eine Aussage zum Puffer und kommst mit...
Was hat das mit der Pufferaussage zu tun?
ich schrieb überbewertet. Wie bewertest du denn die Pufferwirkung im Jahr in Bezug auf die HU. Wieviel "Heiz"-kWh gehen durch den Puffer?

Die Kritik an der Grafik:
Was du mal wieder kritisierst, ist das, was du mal wieder zu der Grafik sagst und nicht ich, obwohl es dir schon viele, viele male erklärt wurde wie es richtig wäre.

Du kritisierst ich also selber, mal wieder.^^

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wenn ich mir vor Augen führe das 4000 kWh seitens ST ca. 1000 kWh WP-Strom erfordern wird, sieht die Rechnung, vereinfacht, so aus:

Kosten WP-Strom 300 €, einer WP nicht zuzuführender PV-Strom in gleicher Höhe = 490 € Verkaufserlös. In Summe 790 €.

Ernsthaft, lies es dir nochmal durch. Das ist ja eine Maja5-Rechnung.^^
die ist ja fast so chön wie die Rechnung zur Stromersparnis durch weniger Brennerstarts.^^

Mal abgesehen davon, daß du mal wieder mit speziell deinem Haus und deinem alten hohen PV-Vergütungssatz argumentierst, was hat das mit er Pufferwirkung zu tun?
.
Korrigiere bitte die Rechnung. Dann ist die Rechnung gültig, aber nicht allgemein, sondern für speziell deinen Fall, basierend auf Kaufentscheidungen der Vergangenheit, nicht Zukunft. Und das gilt nur noch solange du die Umage bekommst.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Btw: das die solaren Pufferspeicher während der Heizsaison überwiegend leer sind, ist doch wohl naheliegend, da dem Puffer während der Heizsaison laufend Wärme entnommen wird.

Ja, das ist doch genau der Punkt. Diese Energie, sofern war von der STA kommt, geht ungepuffert in den Heizkreis.

Zeit: 26.05.2019 16:49:33
0
2789313
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
In der kommerziellen PV Branche wird jetzt immer mehr von einem bevorstehenden Zeitalter „Post EEG“ gesprochen, das hier im Forum von einigen Schreiber(innen) nicht erkannt oder sogar in Abrede gestellt wird.


Ich Frage micht wer das ist und ob er/sie existiert.
Ein Zitatbelg wäre hilfreich.

Oder wird doch mal wieder nur der Strohmann verhauen?

Der Rest ist weitgehend ok so.

Das wurde schon vielfach gesagt, auch von den "bösen WPlern". Die Frage warum jetzt der "Hype" wurde schon vielfach damit beantwortet, daß früher der PV-Strom per EEG aufgekauft wurde. Das WP-PV konzept gab es schon früher, wurde nur nicht so genannt, da durch das EEG die Buchführung anders war (Volleinspeiser auf dem Papier).

Nur das ist mal wieder die alte Leier
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
ST hat dabei den angeborenen Vorteil, dass die pro m² Dachfläche erzeugbare Energiemenge in kWh entsprechend den Wirkungsgradverhältnissen bis zu einem Faktor drei höher liegt als bei der Kindergartenschwester.

Das wird von den PV-Späteinsteigern gerne übersehen.

Übersehen wird das nicht. Sonst hätte das ja auch gar nicht schon so oft kommentiert werden können.

Bis zu einem Faktor 3 ist richtig, wenn man die STA solo betrachtet.
-Da wird mal wieder die WP ausgeblendet.
-Ohne WP ist es immer noch Strom vs Wärme
(Primärenergiefaktor vom Verdrängungsstrommix bzw. Gegenwert in € beachten).
-Von dem Faktor 3 hat man oft nichts. Es fehlt der Nutzungsgrad. vom theoretischen Ertrag ist viel Überschuß. von der Peak-Effizienz endet viel als nutzloser Überschuß. Deswegen kommen ja meist nur 350 kWh/m² oder bei hoher deckung erheblich weniger heraus.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 26.05.2019 16:55:40
1
2789315
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
In der kommerziellen PV Branche wird jetzt immer mehr von einem bevorstehenden Zeitalter „Post EEG“ gesprochen, das hier im Forum von einigen Schreiber(innen) nicht erkannt oder sogar in Abrede gestellt wird.


Ich habe noch niemanden hier im Forum gesehen, der davon ausgeht, dass das EEG ein Dauerzustand sein sollte oder wird. Es wird lediglich kritisiert, dass der 52GW-Deckel möglicherweise schneller zuschlägt, als die Marktfähigkeit gegeben ist mit entsprechenden Konsequenzen.

Zitat:

ST hat dabei den angeborenen Vorteil, dass die pro m² Dachfläche erzeugbare Energiemenge in kWh entsprechend den Wirkungsgradverhältnissen bis zu einem Faktor drei höher liegt als bei der Kindergartenschwester.

Das wird von den PV-Späteinsteigern gerne übersehen.


Ich wüsste nicht, dass das jemand hier übersieht. Es wird jedoch überkompensiert durch andere Dinge: Überschüsse können praktisch unbegrenzt verwertet werden; ausgezeichnete Skalierbarkeit; Strom universeller nutzbar als Wärme u.v.a kommt am Ende ein Gewinn raus, ohne dass man auf stark steigende Brennstoffkosten hoffen muss...

Zeit: 26.05.2019 17:10:42
0
2789320
Oder Kurz gesagt:


Die STA hat den Nachteil.
Der Bedarf beschränkt den nutzen

Von dem guten Vollastwirkungsgrad hat man nicht viel, da man meist Teilast hat und wenn Vollast ist, hat man oft wenig Bedarf und damit nutzlosen Überschuß.

Ferner ist es kein Vorteil, sondern eher ein Nachteil der PV einen geringeren Wirkungsgrad zu haben. Das bedeutet, daß man bei der PV den Wirkunggrad noch deutlich steigern kann, bei der STA eben nicht.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.05.2019 17:56:51
0
2789332
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Kleiner Hinweis:

Ihm ist nicht aufgefallen, daß beim Thema Invest und Umlage die beiden Anlagen recht ähnlich sind, nur daß deine Anlage dabei viel mehr einspeist. und an anderen Stellen hat er dann wieder eine völlig gegenteilige Meinung wenn es um seine PV geht. Und nicht[...]


Kleiner Hinweis meinerseits:

Seinerzeit (2007) ging man bei PV von 1% Ertragsverlust p.a. aus (Degradation) der PV-Module! Mittlerweile stellt sich heraus das die PV-Erträge aufgrund höherer Sonnenstrahlung und Änderung des Wetters dies kompensiert.

In einem Bestandshaus aus den 70ern hat man eine grundsätzlich andere Vorgehensweise und baut seine Heiztechnik auf die vorhandene Infrastruktur des Hauses auf!

Kein wirtschaftlich denkender Hausbesitzer käme auf die Idee seine Radiatoren auszubauen um auf FBH zu wechseln, oder WH zu realisieren. Okay, hier gibt es einige Enthusiasten denen alle Kosten und Mühen es Wert sind es doch zu tun.

Ich könnte hier etliche Gründe aufführen warum ich von meiner Lösung überzeugt bin, wäre aber eh OT und dürften die wenigsten Leser interessieren.

Der Unterschied zwischen "Gestern" und "Morgen" ist mir durchaus bewußt.

Oh, das mein Beispielhaus nicht unbedingt allgemeingültig ist, das ist genauso klar wie die Unterschiede bei neuerrichteten Häusern. Es sind und bleiben letztlich immer Unikate mit sehr unterschiedlichen Nutzerprofilen.

Die Wahrscheinlichkeit das "mein Fall" repräsentativer sein dürfte liegt trotzdem auf der Hand, da Millionen von Häusern entweder Öl oder Gas-beheizt werden. Und naheliegenderweise wird dann eine ST zum vorhandenen Kessel oder Therme verbaut, bevor man das "veraltete" Heizsystem komplett austauscht (Kosten) und zu einer WP, nebst PV und als Top of the act gleich einen Batteriespeicher dazu, da PV auch nicht mehr so lukrativ ist und als Notlösung der EV optimiert werden muß.

Merkwürdig ist nur, das in den letzten 20 Jahren in meiner Wohngegend kein derartiges Projekt umgesetzt wurde, von Neubauten abgesehen.

Wie schnell sich ein gut konzipiertes freistehendes Architekten-Haus durch äußere Umstände energetisch (bezogen auf den winterlichen PV-Ertrag) verschlechtern kann habe ich weiter oben geschildert.

Es ist weltfremd in einem Forum zu schreiben was alles im Wärmesektor im Gebäudebestand an veralteter Technik im Einsatz ist und dies zu kritisieren. Ich kenne Dutzende Häuser wo dieser Mißstand zu beobachten ist. Dummerweise fehlen in sämtlichen Fällen den Hausbesitzern nötige das Geld dazu, bzw. bekommen keinen Kredit dafür.

Zeit: 26.05.2019 18:06:05
0
2789337
Wozu zitierst du überhaupt, wenn du dann über etwas völlig anderes schreibst?

Inhalt des Zitates war, daß Thema "Einnahme aus der EEG-Umlage". Du kritisierst jemanden und bist dabei bei Kosten und Einnahmen im selben Boot.^^

Hier kritisierst du es zu machen.
Und anderer Stelle kritisiert du die Leute, die es nicht machen.

Das ist schon etwas seltsam.

Zeit: 26.05.2019 18:14:08
0
2789340
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Die Wahrscheinlichkeit das "mein Fall" repräsentativer sein dürfte liegt trotzdem auf der Hand, da Millionen von Häusern entweder Öl oder Gas-beheizt werden. Und naheliegenderweise wird dann eine ST zum vorhandenen Kessel oder Therme verbaut, bevor man das "veraltete" Heizsystem komplett austauscht (Kosten) und zu einer WP, nebst PV und als Top of the act gleich einen Batteriespeicher dazu, da PV auch nicht mehr so lukrativ ist und als Notlösung der EV optimiert werden muß.


Wenn du noch keine Solarlösung hättest (für den Markt sind nur die Käufer (Zukunft/Gegenwart) und nicht die Ex-Käufer (Vergangenheit) relevant) und man dir die Lösungen als Black-Box anbietet (Unterscheidung der Technik nicht möglich) und nur die Eigenschaften genannt bekommst:

Was würdet du nehmen?
A bei gleichem Preis die Anlage mit den besseren Zahlen/Eigenschaften oder die Anlage mit den schlechteren Zahlen?
B bei vergleichbaren Zahlen: Die günstigere Lösung oder die teurere Lösung, die nebenbei auch noch die größere Baustelle bedeutet?

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Merkwürdig ist nur, das in den letzten 20 Jahren in meiner Wohngegend kein derartiges Projekt umgesetzt wurde, von Neubauten abgesehen.

Das hatten wir doch schon, gerade eben erneut.
Gesetzesänderung 2012.

Und das muß erst in enKöpfen ankommen. Viele wissen es nicht besser und andere wehren sich mit allen Mitteln und Händen und Füßen gegen Neuerungen, teilweise selbst, wenn es sie nicht betrifft

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.05.2019 18:18:49
0
2789343
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Dann ist die Rechnung gültig, aber nicht allgemein, sondern für speziell deinen Fall, basierend auf Kaufentscheidungen der Vergangenheit, nicht Zukunft. Und das gilt nur noch solange du die Umage bekommst.

Ich denke die Rechnung ist aus meiner Sicht durchaus richtig, da ich keinen EV habe. Zukunft ist der ungewisse Teil von Entscheidungen wovon man hofft in der Vergangenheit richtige Entscheidungen getroffen zu haben, sei es Hauskauf oder was auch immer. Falsche Entscheidungen in der Vergangenheit kosten Geld in der Zukunft.

Da mir beim Kauf einer PV das Ende der EEG-Vergütung bekannt ist, habe ich über 20 Jahre Zeit mich auf dieses Datum einzustellen. D.h. ich habe trotz ST einge Optionen die ich ziehen kann.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Ja, das ist doch genau der Punkt. Diese Energie, sofern war von der STA kommt, geht ungepuffert in den Heizkreis.


Wie kommst du auf diesen absurden Gedanken? Gehst du tatsächlich davon aus, das mit der höheren Puffertemperatur in den Heizkreis gefahren wird? Nicht dein Ernst. LOL

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.05.2019 18:40:01
0
2789351
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Oder Kurz gesagt:

Die STA hat den Nachteil.
Der Bedarf beschränkt den nutzen

Von dem guten Vollastwirkungsgrad hat man nicht viel, da man meist Teilast hat und wenn Vollast ist, hat man oft wenig Bedarf und damit nutzlosen Überschuß.

Ferner ist es[...]

Diese gerne von dir bemühte Aussage macht mir jetzt wirklich keine Sorge. Das dumme ist, das man den Bedarf nur bedingt vorhersehen kann, folglich ist der tatsächlich Nutzen erst später bezifferbar.

Diese ewige Aussage von dir ist nervig, weil sie grundsätzlich von einem steten Überschuß aussgeht. Dir sollte aber schon bekannt sein, das dies nie der Fall sein kann. Oder kannst du ab diesem Tag diese Überschüsse anhand meiner ausführlichen Daten für den Rest des Jahres vorhersehen?

Übrigens würde es mich brennend interessieren wie du den WG einer PVA vergrößern willst.

Zeit: 26.05.2019 19:12:40
0
2789361
Sorry, aber was du gerechnet hast, ergibt keinen Sinn.

Was du ausgerechnet hast:
WP übernimmt die Funktion der vorhandenen voll einsatzbereiten STA.
Sie brachut dann dafür 1000 kWh Strom. Sie bezieht dafür dann sowohl 1000 kWh aus dem Netz, als auch 1000 kWh von der PV.

1000+1000 = 1000? und zugleich
300 (Netzstrom)+ 490 (entgangene PV-Vergütung)= 790

Merkst du es?
Mal abgesehen davon, daß Ersatz einer vollkommen intakten STA (Bestand) durch WP nicht das Thema ist, sondern die Anschaffung einer STA!

Beim Thema würde man STA oder WP+PV anschaffen und dann die unterschiedlichen Eisparungen rechnen. Man kann auch WP mit Bestands-PV rechnen. Da ist aber auch jedem klar, daß das bei Altanlagen, bei denen der Vergütungssatz über dem Netzpreis liegt, sinnfrei ist. Das wäre dann WP mit Netzstrom, also WP solo vs STA, was wiederum ein anderes Thema ist.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wie kommst du auf diesen absurden Gedanken? Gehst du tatsächlich davon aus, das mit der höheren Puffertemperatur in den Heizkreis gefahren wird? Nicht dein Ernst. LOL


Gar nicht. Das habe ich auch nicht gesagt. Ich gehe davon aus, daß gepuffert wird was gepuffert wird. Was nicht gepuffert wird, wird nicht gepuffert. Ist der Puffer (bis auf die Warmwasserreserve) leer, so ist er leer.

Was z.B. auf Durchzug durchrauscht (hier rein, dort raus), wird nicht gepuffert. Bei deinem Komentar zu den Temperaturen solltest du dir die Begriffe "mischen" und "speichern/puffern" nochmal anschauen.

Du hast meine Frage nicht beantwortet.
Ungefähr, ganz grob, wieviel Heiz-kWh werden im Jahr gepuffert?
Nur darauf bezog sich die Aussage!

Zeit: 26.05.2019 19:49:53
0
2789365
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Das dumme ist, das man den Bedarf nur bedingt vorhersehen kann, folglich ist der tatsächlich Nutzen erst später bezifferbar.

Das ist jetzt ausnahmsweise mal eine inhaltlich korrekte Aussage.
Die exakte Bewertung ist nur rückwirkend möglich.

Man kann zwar nicht einzelne Schwankungen vorhersehen, aber Schwankungen mitteln ich langfristig wieder aus. So kann man auf Basis der Wetterdaten der letzten Jahre eine Prognose den nächsten Jahre (in Summe oder durchschnittlich) recht genau machen. Um einzelne Jahre geht es nicht, sondern um das, was die Anlage über die Standzeit bringt.

Und dabei geht es auch nicht um die letzte kWh, sondern um Größenordnungen. Ob es im Mittel 3267 kWh oder 3266 kWh sind, interessiert bei der Prognose keinen. Man will wissen ob es 2000, 2500, 3000 3500 oder 4000 sind, im Mittel über die Standzeit und nicht im Jahre x.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Diese ewige Aussage von dir ist nervig, weil sie grundsätzlich von einem steten Überschuß aussgeht. Dir sollte aber schon bekannt sein, das dies nie der Fall sein kann.


Und das ist völlig falsch. Das habe ich nicht gesagt. Das sagst du. Du kritisierst deine eigene Aussage, mal wieder.

Da soll keiner mehr sagen, du seist nicht selbstkritisch ;)


Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Diese ewige Aussage von dir ist nervig, weil sie grundsätzlich von einem steten Überschuß aussgeht. Dir sollte aber schon bekannt sein, das dies nie der Fall sein kann. Oder kannst du ab diesem Tag diese Überschüsse anhand meiner ausführlichen Daten für den Rest des Jahres vorhersehen?

Das Thema Vorersage: siehe oben. Es geht nicht um Jahr x, sonern was in der Summe unterm Strich herauskommt.

Dabei ist es nicht nötig die Überschüsse vorherzusehen. Die sind irrelevant! Es geht um die Überdeckung von Bedarf und Ertrag! Und der Teil wurde schon oft diskutiert Und dabei gibt es einige Effekte, die den Wettereinfluß begrenzen. das kommt noch zum Thema Mittelwert hinzu.

Man sollte noch etwas anderes nicht vergessen. Es geht um den Vergleich STA und PV. Mehr Sonne oder weniger Sonne wirkt sich auf beide Systeme aus. Haben beide Prognosen den gleichen Fehler, ist das für den Vergeich nicht so schlimm. Was übrig bleibt, ist die unterschiedliche Empfindlicheit auf das Wetter.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.05.2019 20:26:38
0
2789375
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Sorry, aber was du gerechnet hast, ergibt keinen Sinn.

Was du ausgerechnet hast:
WP übernimmt die Funktion der vorhandenen voll einsatzbereiten STA.
Sie brachut dann dafür 1000 kWh Strom. Sie bezieht dafür dann sowohl 1000 kWh aus dem Netz, als auch 1000 kWh[...]
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Dann lies meine gemachte Aussage: kein EV seitens PV = Volleinspeisung. Ist heute ein Novum, ich weiß. Ergo würde eine WP 1000 kWh = 300 € Normalstrom beziehen.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Mal abgesehen davon, daß Ersatz einer vollkommen intakten STA (Bestand) durch WP nicht das Thema ist, sondern die Anschaffung einer STA! [...]

Wann würde denn eine STA angeschafft werden? Doch nur bei vorhandener intakter Heizungsanlage und hohen Energiepreisen.

Die wenigsten Hausbesitzer verfügen über eine PV, ergo bezieht eine WP HH-Strom! Und das jedes Jahr. ST ist eine Einmalanschaffung, reduziert den Verbrauch fossiler Energie, wirkt daher Kostenmindernd.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Beim Thema würde man STA oder WP+PV anschaffen und dann die unterschiedlichen Eisparungen rechnen. [...]

Nein, der Normalfall ist: Bestandhaus, fossiler Wärmeerzeuger, ggf. durch ST unterstützt. Die wenigsten Hausbesitzer können mit PV etwas anfangen, bestenfalls noch ST, da es Wärmekosten reduzieren kann.

Ich hatte mich bereits beim Hauskauf auf zus. ST festgelegt, da PV seinerzeit ein Nischenprodukt war und sehr teuer. Also ein gewachsenes System mit Erweiterungspotential. Diese Möglichkeit hatten sich die wenigsten Hausbesitzer erschlossen.

Fakt ist und bleibt das meine damligen Entscheidungen logisch und richtig waren. Außerdem hat jeder Hausbesitzer andere Beweggründe sich ausgerechnet für das favorisierte System entschieden zu haben. Heutige Hausbesitzer würden vermutlich zu anderen Entscheidungen kommen. Das ist dann deren Sache.

Außerdem ist mir Energieautonomie ein wichtiger Punkt. Ich möchte ungern nach einigen Jahren vom EVU Betriebszeiten für eine WP vorgegeben bekommen.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Was z.B. auf Durchzug durchrauscht (hier rein, dort raus), wird nicht gepuffert. Bei deinem Komentar zu den Temperaturen solltest du dir die Begriffe "mischen" und "speichern/puffern" nochmal anschauen. [...]

Nein, die Begriffe sind schon richtig gewählt worden, weil sie genau das beschreiben wie das System arbeitet. Es wird Wärme im VRK gesammelt und ab einer gewissen Temperatur in den Pufferspeicher geladen um dort teilweise heruntergemischt zu werden. Wie das System arbeitet ist jederzeit in meinem Thread nachzulesen.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Ungefähr, ganz grob, wieviel Heiz-kWh werden im Jahr gepuffert?
Nur darauf bezog sich die Aussage! [...]

Ich glaube du hast etwas falsche Vorstellungen warum Wärme gepuffert wird? Zum einen um unnötiges Takten des Brenners zu vermeiden. Andererseits wird nur soviel Wärme gepuffert, egal ob von der STA oder Heizkessel, wie in einigen Stunden tatsächlich benötigt wird.

Um deine Frage halbwegs zu beantworten: ca. 5500 kWh zzgl. 2000 kWh seitens ST. Wobei selten über 50° gespeichert wird, eher 45°.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.05.2019 20:49:57
0
2789376
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Man kann zwar nicht einzelne Schwankungen vorhersehen, aber Schwankungen mitteln ich langfristig wieder aus. So kann man auf Basis der Wetterdaten der letzten Jahre eine Prognose den nächsten Jahre (in Summe oder durchschnittlich) recht genau machen. Um einzelne Jahre geht es nicht, sondern um das, was die Anlage über die Standzeit bringt.[...]

So einfach ist es nun doch nicht. Man könnte anhand langfristiger PV-Erträge (weil diese bereits seit 2007 Daten liefert) Ertragsprognosen aufstellen, aufgrund hoher Streuung +/- 20% aber untauglich. Dazu kommen sehr unterschiedliche Bedarfsanforderungen (WW) seitens der Bewohner.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Es geht um den Vergleich STA und PV. [...]

Den führe ich bereits seit 5 Jahren durch um schnell feststellen zu können wenn eines der beiden Systeme fehlerhaft laufen sollte.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 27.05.2019 01:51:16
0
2789438
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]


So einfach ist es nun doch nicht. Man könnte anhand langfristiger PV-Erträge (weil diese bereits seit 2007 Daten liefert) Ertragsprognosen aufstellen, aufgrund hoher Streuung +/- 20% aber untauglich.


Langjährige Auswertungen der Globalstrahlung Deutschland über Jahrzehnte bestätigen einen Toleranzbereich der Einstrahlung von +/- 20 %

Diese Auswertungen wurden durchgeführt, weil vor Jahren Forderungen gestellt wurden, dass Hersteller und Installationsbetriebe Erträge bei ST garantieren sollten.

Garantierte Erträge sollten eine Voraussetzung für die Förderung im MAP werden.
Nach einer Anhörung im damals zuständigen Ministerium wurde diese Idee nicht weiter verfolgt, weil auch vorgetragen wurde, welchen Einfluss das schwer kontrollierbare Nutzerverhalten auf Erträge von ST Anlagen hat.

Bei PV ist der letzte Punkt anders. Hier wirkt die Abnahmeverpflichtung nach EEG wie ein unendlich großer Speicher, in dem jede erzeugte kWh aufgenommen wird.

Bei einem Wegfall einer garantierten Einspeisevergütung nach EEG (52 GW Deckel) würde bei PV die gleiche Situation entstehen, die bei ST schon immer zu beachten war.

Nutzerverhalten und die volatile Globalstrahlung beeinflussen im Zusammenwirken mit der Anlagenauslegung und der Entwicklung der Energieträgerpreise die Wirtschaftlichkeit einer ST Anlage.

In einem PV Zeitalter ohne EEG der bisherigen Gestaltung gelten für Neuanlagen die sinngemäß gleichen Spielregeln und Aussagen auch für PV.

Die professionelle deutsche Solarbranche beider Technologien ist sich in diesem Punkt einig. Abweichende Meinungen dazu werden nur hier von einigen Schreiber(innen) vertreten

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 27.05.2019 02:11:35
2
2789440
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Die professionelle deutsche Solarbranche beider Technologien ist sich in diesem Punkt einig. Abweichende Meinungen dazu werden nur hier von einigen Schreiber(innen) vertreten



Strohmann beziehungsweise schlicht tatsachenwidrig...

Verfasser:
gnika7
Zeit: 27.05.2019 07:16:10
6
2789455
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Bei einem Wegfall einer garantierten Einspeisevergütung nach EEG (52 GW Deckel) würde bei PV die gleiche Situation entstehen, die bei ST schon immer zu beachten war.

Tatsachenwidrig!

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Nutzerverhalten und die volatile Globalstrahlung beeinflussen im Zusammenwirken mit der Anlagenauslegung und der Entwicklung der Energieträgerpreise die Wirtschaftlichkeit einer ST Anlage.

Schön, dass wir darüber geredet haben. Einen noch trivialeren Textbaustein gab es in deiner Sammlung wohl nicht.

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

In einem PV Zeitalter ohne EEG der bisherigen Gestaltung gelten für Neuanlagen die sinngemäß gleichen Spielregeln und Aussagen auch für PV.

Tatsachenwidrig!

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Die professionelle deutsche Solarbranche beider Technologien ist sich in diesem Punkt einig. Abweichende Meinungen dazu werden nur hier von einigen Schreiber(innen) vertreten[...]

Tatsachenwidrig! Es wurde dir schon mehrmals nachgewiesen, dass die Profis der gleichen Meinung sind, wie die von dir so herablassend benannten Schreiber/innen hier.

Grüße Nika

Zeit: 27.05.2019 11:31:10
2
2789546
Ziel des EEG:
Zitat:
Das EEG ist und bleibt das zentrale Steuerungsinstrument für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Ziel des EEG ist es die Energieversorgung umzubauen und den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung bis 2050 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgt insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes zur Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung. Daneben sollen die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung verringert, die fossilen Energieressourcen geschont und die Technologieentwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien vorangetrieben werden.


Es wäre daher völlig widersinnig, daß ein evetuelles Ende der Förderung gleichzusetzen sei mit der Abschaffung von EE über den Eigenbedarf hinaus, so wie es hier regelmäßig von bestimmten Personen immer wider dargestellt wird.

Richtig ist nur, daß die garantierte Vergütung in garantierter Höhe und damit die Umlage entfällt. Der Netzanschluß bleibt. Die zukünftige Vergütung ist (noch) ungeregelt. Es gibt aber eine Vorgabe der EU, daß eine Regelung kommn muß

Zitat:
Nach Art. 21 Abs. 2 d) der im letzten Jahr beschlossenen Änderungen der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie der Europäischen Kommission soll Anlagenbetreibern allerdings ein Recht auf Netzeinspeisung und Vergütung gewährt werden. Damit soll der Marktwert des Stroms abgebildet und zusätzlich auch den langfristigen Wert des EE-Stroms für das Netz, die Umwelt sowie die Gesellschaft berücksichtigt werden. Die Bundesregierung ist aufgefordert, die EU-Richtlinienänderungen spätestens bis Juni 2021 in deutsches Recht zu überführen.


Hinweis:
Sollte der Deckel zufallen, fällt das zeitlich zusammen mit dem Ablauf der ersten 20 Jahre EEG. Ab da fallen die aktuell vorhandenen EE-Anlagen, die über 40% des Strommarktes ausmachen, Schritt für Schritt aus dem EEG heraus. Die sind dann auch nicht weg, einfach so, irgendwie. Das muß dann auch geregelt werden, sei es durch eine Überführung in den freien Markt oder eine Art "Nachfolger-EEG". Es entbehrt jeder Grundlage zu unterstellen, daß PV dabei eine diskriminirende Sonderrolle zugedacht sei, die sie von der Vergütung ausschließt, zumal es dann auch noch der EU-Vorgabe widerspricht, welche in deutsches Recht umzusetzen ist.

Zeit: 27.05.2019 12:11:06
0
2789575
@SoarMB

Was du hier von dir gibts, ergibt immer weniger Sinn.

Ja, ich habe deine Rechnung gelesen. Darum habe ich sie auch korrigiert, was du nun übernommen hast. Nun tust du so, als sei es anders herum.

Ok, nun ist die Rechnung vom Prinzip richtig, aber du rechnest immer noch das Falsche. Abschaffung ist noch immer keine Anschaffung! Zusätzlich ist es keine Marktteinahme (OT). Und schon gar nicht ist es ein Vergeich STA vs PV.

Deine Argumentation ist völliger Quatsch.
Vergleich: STA - PV
Zitat:
Die wenigsten Hausbesitzer können mit PV etwas anfangen,...

Daher rechne ich nur STA. Siehe da, gewonnen.
??? Was für eine Logik ist das denn?

Und sich dann immer wieder herablassend äußern über die, die noch keine PV haben. Das Muster ist klar. PV ist offensichtlich in so einem Weltbild gut, bis sie Konkurrenz der STA ist. Dann ist sie böse.

Zitat:
Ich hatte mich bereits beim Hauskauf auf zus. ST festgelegt,

Das sagt doch schon alles. Du hast dich festgelegt. Und ja, es ist ein anderes Thema und damit OT. Das ist die Vergangenheit!

Puffer:
Da werden wieder Nebelkerzen geworfen ohne Ende, gewürzt mit Untertellungen. Ich kenne die Nebelkerzenthemen sehr gut. Sie sind aber OT. Es ging um deie Aussage, daß die WP Puffer haben muss Es geht um die Menge die gepuffert wird. Was durchrauscht, wird nicht gepuffert. Ob danach gemischt wird oder nicht, ist für diese Frage irrelevant. Die "Kesseloptimierung" ist ebenso irrelevant für die Fragestellung, mal abgesehen davon daß das auch anders geht. Die WP braucht diese Optimierung nicht.

Bei den Zahlen werden wir uns nie einig, solange du so unsinnige Werte aus deinen Grafiken herausliest wie bisher, bei denen dann milde Maitage die vielfache Heizlast von frostigen Apriltagen haben. Merkst du das wirklich nicht?

Ich bleibe mal bei 2017. 3200 kWh Netto, sogar idealisiert, absolut perfekt gepuffert, soar mit Zeitreisefunktion (gepuffert auf gestern) und absolut verlustfrei. Davon lassen sich über 2000 kWh im Wrmwasserbereich unterbringen. Die restlichen 1000 bis 1200 kWh werden anteilig gepuffert und anteilig direkt genutzt, gemischt oder nicht. Die Aufteilung ist von Haus zu Haus verschieden mist im Bereich von 30/70 bis 70/30.

Konsequenz:
Je nach Objekt kann der Heizpuffer entfallen ohne goße Einbußen
Solare Direktheizung

Das Thema kommt immer mal wieder auf.es senkt die Kosten und erhöht damit die Wirtchaftlichkeit. Man muß es aber verstehen um zu erkennen wann die Sparversion sinnvoll ist und wann man höhere Einbußen hat. Und bevor du wiedermit deinem aus kommst: Ich weiß, Versicherungsschaden. Da nimmt man dann die Vollversion und nicht die Light-Variante

Nun zum Puffer bei WP+PV.
Die kann die Ertragsspitzen eh nicht umsetzen, allenfalls mit Heizstab. Der Puffer bringt also etwas weniger. Die verbleibende Größenordnung, häufig 400 bis 600 kWh, liegt überwiegend in der milden Übergangszeit. Die Arbeitszahl ist in dem Bereich überdurchschnittlich! Da geht es dann um 100 bis 150 kWh, die dann erst durch das Hausnetzt gehen (egal, Hauptsache genutzt). Am ende werden dann vielleicht 100 kWh eingespeist anstatt selbst verbraucht.

Muss die WP dafür einen Puffer haben?

Es ist wohl eher so, daß mit solchen unsinnigen Forderungen die Kosten der Konkurrenz hochgetrieben werden sollen. Nüchtern betrachtet stehen hier die Größenordnung 100 kWh Einspeisung anstatt Eigenverbrauch vier oder fünfstelligen kWh-Mengen einspeisung zusätzlich gegenüber, weil die Konkurrenz die Überchüsse nutzt, diebei der STA nutzlos sind.

Zeit: 27.05.2019 12:21:31
0
2789583
Hier wird das Muster offensichtlich:

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Das kann ich dir sagen: Ich finde es doch ziemlich befremdlich wie sich die WP/PVler von der Allgemeinheit den Großteil ihres Invests bezahlen lassen um dann prahlerisch zu erklären wie günstig PV ggü ST doch sei.
Wenn man dann selber eine PV hat (die ca. nur ein fünftel liefert), für die man ähnlich viel investiert hatund ähnlich vielaus dem Umlagetopf bezieht, ist das messen mit zweierlei Maß. Ach ne, doch nicht. Der eine hat STA. Dann ist ja gut. Der andere hat PV anstatt STA. Dann ist PV böse.

Zeit: 27.05.2019 13:34:29
0
2789615
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Garantierte Erträge sollten eine Voraussetzung für die Förderung im MAP werden.
Nach einer Anhörung im damals zuständigen Ministerium wurde diese Idee nicht weiter verfolgt, weil auch vorgetragen wurde, welchen Einfluss das schwer kontrollierbare Nutzerverhalten auf Erträge von ST Anlagen hat.


Das sind zwei verschiedene Themen.

Abweichungen zu langfristigen Prognosen lassen sich nur langfristig gerichtsfest belegen, auch wenn man es gut vorhrsagen kann. Das liegt dann zeitlich jenseits der Gewährleistung. Das ist sinnfrei! Darum ging es dort nicht. Ferner gibt es Faktoren die dafür sorgen, daß die Prognosen des (Netto)Ertrages über die Standzeit wesentlich genauer sind als die Vorhersage eines einzelnen Jahres mit den genannten +/- 20 % Abweichung bei der Strahlung. Der Faktor Mensch bleibt natürlich. Der Mensch ist aber ein Gewohnheitstier und im Betand kann man Verbrauchstdaten erheben, was häufig ohnehin geschieht..

Ausgangspunkt war hier der Merksatz
Der Bedarf beschränkt den Nutzen!

Das ist eine Tatsache. Man kann nun versuchen dies mit mangelnder Prognosefähigkeit unter den Tisch zu kehren, das ist aber ein Eigentor. Da wird im Diskussionseifer "verbrannte Erde" gespielt und man merkt es nicht einmal.^^

Der genannte Zusammenhang ist unabhängig von der Prognosefähigkeit. Man kann es dann schlimmtenfalls nur rückwirkend berechnen. Fehlende Prognosefähigkeit ist dann aber auch nicht gut für die STA, sondern schlecht: keine Planungssicherheit!

Wie auch immer, was dort diskutiert wurde, waren kürzere Zeiträume. Alles andere ist sinnfrei für solche Regelungen(siehe oben). Eine STA kostet viel, bringt aber wenig. Bei 5 Cent/kWh geht es dann bei 200 kWh bzw 500 kWh Abweichung in einem Jahr um 10 bzw. 25€. Über die Standzeit gleicht sich das aus, es wird deutlich weniger, wenige € pro Jahr, eventuell 0€ oder am Ende sogar doch mehr als zugesichert. Da stellt sich dann die Frage, ob man daraus dann einen Gewährleistungsfall macht, der schnell vierstellige Kosten überscheitet. Man trifft dann also eventuell "Unschuldige" und hat tere Gewährleitungsfälle, obwohl die Anlage in Ordnung ist. Und in den anderen Fällen müßte man um Verhältnismäßigkeiten diskutieren. Dann wäre aber an die Große Glocke gekommen, das STA häufig viel kostet und wenig bringt.

Das ist aber ein völlig anderes Thema!
Und das ist auch kein Freischein die wildesten Versprechungen zu machen.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 27.05.2019 13:49:45
0
2789623
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Und sich dann immer wieder herablassend äußern über die, die noch keine PV haben. Das Muster ist klar. PV ist offensichtlich in so einem Weltbild gut, bis sie Konkurrenz der STA ist. Dann ist sie böse.[...]

Fangen ich mit dieser Aussage einmal an!

Ja, richtig ich betrachte sie herablassend, weil sie einfach zu blöd sind über ihren Tellerrand zu blicken!

Ich habe demnach zur STA Jahrzente später eine PVA angeschafft um welchem Weltbild zu entsprechen??

Vielleicht kommen dir in diesem Zusammenhang Begriffe wie vollgerichtige Entscheidung und Verbesserung der Energiebilanz in den Sinn?

Was dir offensichtlich fehlt ist so etwas wie Langzeiterfahrung in einem Wohnobjekt. Macht nichts, muß dich auch nicht kümmern.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Das sagt doch schon alles. Du hast dich festgelegt. Und ja, es ist ein anderes Thema und damit OT. Das ist die Vergangenheit! [...]

Ja und? Glaubst du allen Ernstes das es damit getan war. Vielleicht braucht es einige Jahre bis man das Optimum aus einer STA herausgekitzelt hat? Zumal vor ca. 3 Jahren weitere Verbraucher (Mieter, Wohnfläche) dazu gekommen sind.

Damit ist dann immer noch nicht Schluß, denn in absehbarer Zeit sind dann Planungen dahingehend den EV des MFH zu optimieren, ggf auch ohne WP!

Ich habe mir z.B. mal den Wärmebedarf von Georg Fiebig in seinem Profil angeschaut.ca. 14000 kWh, das entspräche auf meine Situation bezogen einer Wohnfläche von ca. 400 m².

Würde ich bereits heute schon mit meiner PVA EV umsetzen können, läge ich vermutlich bei unter 4000 kWh die fossil abgedeckt werden müssten.

Und erkennst du es? Es geht auch ohne WP!

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Puffer:
Da werden wieder Nebelkerzen geworfen ohne Ende, gewürzt mit Untertellungen. Ich kenne die Nebelkerzenthemen sehr gut. Sie sind aber OT. [...]

Ja, ja, Nebelkerzen, schon klar.

Thema hier Zukunft der ST. Ergo wird dann wohl auch ein Puffer vorhanden sein müssen, oder?

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Es ging um deie Aussage, daß die WP Puffer haben muss Es geht um die Menge die gepuffert wird. [...]

Grundsätzlich benötigt auch eine WP einen Puffer für WW, immer! Der Nachteil dieser Püfferchen ist der das sie mit möglichst niedrigen Temperaturen beladen werden sollten, aufgrund dürftiger Dämmung. Zum Vergleich: Ein 840 l Pufferspeicher besitzt 140 mm Dämmung.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Die "Kesseloptimierung" ist ebenso irrelevant für die Fragestellung, mal abgesehen davon daß das auch anders geht. Die WP braucht diese Optimierung nicht. [...]

Einen 15 kW NT-Kessel zu betreiben ist natürlich trvial. Anders gehen bedeuted bei dir den Oldtimer raus, WP rein.

Den fett hervorgehobenen Satz solltest du überdenken. Ich lese hier so viele Hilferufe von WP-Betreibern, die ihrer WP den Stromhunger abgewöhnen wollen- keine Optimierung nötig???

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Bei den Zahlen werden wir uns nie einig, solange du so unsinnige Werte aus deinen Grafiken herausliest wie bisher, bei denen dann milde Maitage die vielfache Heizlast von frostigen Apriltagen haben. Merkst du das wirklich nicht? [...]

Merkst du es nicht? Du suchst dir willkürlich die Zahlen heraus die deine Aussage bestätigen. Damit kann ich aber gut leben.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Je nach Objekt kann der Heizpuffer entfallen ohne goße Einbußen
Solare Direktheizung [...]

Na, du musst es ja wissen. Und Abends/Nachts?

An sonnigen Wintertagen reicht bereits die solare Einwirkung der Sonne um das Haus auf teilweise > 25 zu erwärmen, daher puffert man diese ST-Wärme für die Nacht/Morgen.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Versicherungsschaden. Da nimmt man dann die Vollversion und nicht die Light-Variante [...]

Was bitte schön verstehst du unter einer Light-Variante? Nur zu deiner Info, das ist bereits die Vollversion!

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Nun zum Puffer bei WP+PV.
Die kann die Ertragsspitzen eh nicht umsetzen, allenfalls mit Heizstab. Der Puffer bringt also etwas weniger. Die verbleibende Größenordnung, häufig 400 bis 600 kWh, liegt überwiegend in der milden Übergangszeit. [...]

Und da fängt dann auch schon der Nachteil einer WP an - die geringe Puffergröße, wo dann Strombezug nötig ist.

Da der Rahmen bereits vorgegeben ist, und die STA-Erträge in etwa vorhersehbar sind, kenne ich den Anteil der fossil zu ersetzen ist. Momentan schwebt mir tatsächlich vor die zukünftigen PV-Überschüsse in den Pufferspeicher zu "heizen". Ich werde das in ca. 2 Jahren mit einer kleinen PV-Inselanlage mit Batteriespeicher testen.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Muss die WP dafür einen Puffer haben? [...]

Wer braucht bei vorhandener moderner Wärmetechnik noch WP? Im Neubau wird man anders planen müssen, im Bestand eher nicht.

Da du ja gerne auf die verherrenden STA-Überschüsse herumreitest:

Moderne STA's benötigen monatlich ca. 6-8 kWh eletrische Energie. 6 kWh bei geringer Sonne, 8 kWh bei durchgehender Sonne. Und diese Energie ist grundsätzlich EE!

Und falls es dir entgangen sein sollte: Man kann auch ein Bestandhaus aus 1972 auf Energieklasse "A" bringen mit < 40 kWh/a m² - ohne WP!

Zeit: 27.05.2019 16:10:51
0
2789648
Kurz:
Du verurteilst den, der nicht auf PV setzt (allgemein)
Du verurteilst den, der auf PV setzt, wenn er WP+PV und keine STA hat.
Du setzt selbst auf PV.Dasist aber ok, denn du hast eine STA.

Die Diskusion ist sinnferi, wenn man sich schon fstgelegt hat, ungeachtet der Fakten.

Ja Nebelkerzen, weil du Ahnungslosigkeit unterstellst, blos weil Dinge gerade nicht genannt wurden, die für die augenbickliche Frgestteung nicht rrelevant sind.

Und immer schön alles verhackstücken.
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Grundsätzlich benötigt auch eine WP einen Puffer für WW, immer!

Lol, das habe ich selbst auch gesagt, in genau dem Kontext!
Es ging bei der aussage aber ausdrücklich um den Heizpuffer!
Du kannst noch so sehr hypothetisch über die Warmwasserspeicher lästern. Entscheidend ist das Ergebnis!

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Einen 15 kW NT-Kessel zu betreiben ist natürlich trvial. Anders gehen bedeuted bei dir den Oldtimer raus, WP rein.

Den fett hervorgehobenen Satz solltest du überdenken. Ich lese hier so viele Hilferufe von WP-Betreibern, die ihrer WP den Stromhunger abgewöhnen wollen- keine Optimierung nötig???

1) Es geht um Puffer an WP.Da ist di Pufferung des Kesselst irrelevant.
2) Optimierung.

Das habe ichnicht gesagt. Lies richtig! Das ist das, was du daraus machst! Du kritisierst dich mal wieder selber. Da soll keiner sagen, du seist nicht sebstkritisch.
Original
Zitat:
Die WP braucht diese Optimierung nicht.

"Diese" optimierung mit Heizpuffer ist in der Regel nicht nötig. Das geht anders.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Merkst du es nicht? Du suchst dir willkürlich die Zahlen heraus die deine Aussage bestätigen. Damit kann ich aber gut leben.

Ich weise auf massive Unstimmigkeiten bei deiner Rechnung hin. Wenn du das Willkür nennst, ist das deine persönliche Definition von Willkür. Damit lege ich bei dir offenbahr einen Finger in die Wunde. Nochmal zum Mitschreiben:

Milder Maitag durchschnittlich vielfache Heizlast frostiger Apriltage.
Natürlich gibt es dazu von dir keine Stellungnahme oder gar Korrektur, nur Ignoranz.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Na, du musst es ja wissen. Und Abends/Nachts?

An sonnigen Wintertagen reicht bereits die solare Einwirkung der Sonne um das Haus auf teilweise > 25 zu erwärmen, daher puffert man diese ST-Wärme für die Nacht/Morgen.
[...]
Was bitte schön verstehst du unter einer Light-Variante? Nur zu deiner Info, das ist bereits die Vollversion!

Vollversion, ich weiß. Das sag ich doch!
Für die Light-Variante(Direktheizung) spricht der geringere Preis, was bei deimem Fall(Versicherung) nicht greift. Nun verstanden?

Was soll mit nachts sein? Es steht doch alles da! Es gibt begrenzte Einbußen. wenn man sie bezifert, steht das dem geringeren Anschaffungspreis gegenüber.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Und da fängt dann auch schon der Nachteil einer WP an - die geringe Puffergröße, wo dann Strombezug nötig ist.

Lol. immer schön verhackstücken.

Du tust so, als würdest du auf was Neues verweisen. Du zitierst die Stelle, wo ich den "Nachteil" genau durchgehe und beziffere. Genau darum hab ich das ausgerechnet. Im Beispiel sind das dann 100 kWh Einspeisung anstatt Eigenbedarf, dafür aber Eigenverbrauch Haushalt und weitere Einspeisung (mehrere Tausend kWh)

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wer braucht bei vorhandener moderner Wärmetechnik noch WP? Im Neubau wird man anders planen müssen, im Bestand eher nicht

Fast alle Bestandshäuser brauchen eine Heizung. WP ist eine Möglichkeit. Geht es um solare Nutzung, steht da die PV der STA gegenüber. Aber manche schreien nur STA und scheuen den Vergleich. Aber in deinem Fall ist PV böse solange man nicht auch eine STA kauft. Das ist doch keine sachliche Diskussion. Und die Rechenfehler die systematisch das eine verbessern und das andere kaputtrechnen sind äußerst auffällig.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Da du ja gerne auf die verherrenden STA-Überschüsse herumreitest:

Die Überschüsse interessieren mich nicht. Die fliegen aus der Rechnung raus, da sie nutzlos sind. Das einzige was spart, ist jener Ertrag, der der Bedarfseckung dient. Mich interessiert der Nettoertrag. Das ist das was spart!

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Moderne STA's benötigen monatlich ca. 6-8 kWh eletrische Energie. 6 kWh bei geringer Sonne, 8 kWh bei durchgehender Sonne. Und diese Energie ist grundsätzlich EE!

Und falls es dir entgangen sein sollte: Man kann auch ein Bestandhaus aus 1972 auf Energieklasse "A" bringen mit < 40 kWh/a m² - ohne WP!

Das ist soweit richtig und ist hier auch jedem bekannt. Das ist mir auch nicht entgangen. Natürlich geht es auch ohne WP.
Genau darum vergleiche ich doch!

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 27.05.2019 17:00:45
0
2789666
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Das sind zwei verschiedene Themen.

Abweichungen zu langfristigen Prognosen lassen sich nur langfristig gerichtsfest belegen, auch wenn man es gut vorhrsagen kann. Das liegt dann zeitlich jenseits der Gewährleistung. Das ist sinnfrei!

Darum ging es dort nicht.



@all

Meine Bemerkung lautete:

Garantierte Erträge sollten eine Voraussetzung für die Förderung im MAP werden.
Nach einer Anhörung im damals zuständigen Ministerium wurde diese Idee nicht weiter verfolgt, weil auch vorgetragen wurde, welchen Einfluss das schwer kontrollierbare Nutzerverhalten auf Erträge von ST Anlagen hat.


Warum es dort noch in Bonn ging , weiß jeder genau, der bei der Anhörung anwesend war oder sich in seinem Unternehmen mit Stellungnahmen zu den Plänen mit garantierten Erträgen befasst hat. Auslösende Ursache zu den Plänen war eine grottenschlecht geplante ST - Anlage bei einem ranghohen Beamten, die dann über ein Jahr von einem Institut überwacht wurde.

Ich habe diesen Bericht gelesen und war bei der Anhörung anwesend

Bei der Anhörung und in der Diskussion wurden keine Argumente vorgetragen, die entfernte Ähnlichkeit den langatmigen Ausführungen hatten.

Es ging auch nicht um die These

Der Bedarf beschränkt den Nutzen!

Dem Ministerium ging es um die Frage, wie kann verhindert werden, dass Fördergelder in unsinnig ausgelegte Anlagen fließen und welche Kontrollen sind notwendig, um Störungen zu erkennen

Als Folge der Anhörung erfolgten Änderungen in der Förderichtlinie im MAP bei den technischen Bedingungen zu Solarthermie.

Eine Herstellerreaktion waren Solarregelungen mit Funktionskontrollen und Wärmemengenzählungen, die zuvor in dieser Form nicht am Markt waren, heute aber fast selbstverständlich sind.

Dietmar Lange

Zeit: 27.05.2019 17:48:31
0
2789677
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ich habe diesen Bericht gelesen und war bei der Anhörung anwesend

Bei der Anhörung und in der Diskussion wurden keine Argumente vorgetragen, die entfernte Ähnlichkeit den langatmigen Ausführungen hatten.

Es ging auch nicht um die These

Der Bedarf beschränkt den Nutzen!

Oh, Wunder!
Oh, Wunder!
Genau das sage ich ja!
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Das sind zwei verschiedene Themen.
...
Darum ging es dort nicht.

Zu dem Treffen habe ich nur zwei Aussagen gemacht.

1. Darum geht es nicht! Anderes Thema! siehe oben
Oh wunder, daß es jetzt keine Inhaltlichen Überschneidungen gibt

2.
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Wie auch immer, was dort diskutiert wurde, waren kürzere Zeiträume.

Kontext: kürzer als die betrachtung über die Standzeit.
Was Sie hiermit bestätigen:

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Warum es dort noch in Bonn ging , weiß jeder genau, der bei der Anhörung anwesend war oder sich in seinem Unternehmen mit Stellungnahmen zu den Plänen mit garantierten Erträgen befasst hat. Auslösende Ursache zu den Plänen war eine grottenschlecht geplante ST - Anlage bei einem ranghohen Beamten, die dann über ein Jahr von einem Institut überwacht wurde.


Kurz:
Meine Aussage: ...kürzer als die Standzeit
Ihre Ausage: ...ein Jahr

Ich sehe das als Bestätigung.
Falsch ist es nur, wenn die Standzeit ein Jahr oder weniger beträgt!
Wollen Sie etwa das damit sagen? ;)

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 28.05.2019 06:54:36
0
2789778
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Kurz:
Du verurteilst den, der nicht auf PV setzt (allgemein)
Du verurteilst den, der auf PV setzt, wenn er WP+PV und keine STA hat.
Du setzt selbst auf PV.Dasist aber ok, denn du hast eine STA. [...]

Nicht verurteilen, eher bedauern.

Wer zu spät kommt, den ...

Es führen viel Wege zum gesetzen Ziel Energieeinsparung. Ich hatte auf ST gesetzt, heute wird, zumindest im Neubau, auf ggf. WP und ggf. PV gesetzt. Ist aber auch nicht immer zu beobachten, wie ich in meinem Umfeld feststellen kann.

Btw: Kinderreiche Familie setzen auch heute noch auf STA, warum wohl?

Außerdem was hat PV mit ST zu tun? Es sind 2 unterschiedliche Energielieferanten und daher betrachte ich beide emotionslos.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Ich weise auf massive Unstimmigkeiten bei deiner Rechnung hin. Wenn du das Willkür nennst, ist das deine persönliche Definition von Willkür. Damit lege ich bei dir offenbahr einen Finger in die Wunde. Nochmal zum Mitschreiben:

Milder Maitag durchschnittlich vielfache Heizlast frostiger Apriltage.
Natürlich gibt es dazu von dir keine Stellungnahme oder gar Korrektur, nur Ignoranz. [...]

Es gibt doch eine ganz einfache Möglichkeit diese Rechnung zu validieren: HGT!

April 2019: 243,
Mai 2019: ca. 200

damit ist doch alles bewiesen. Zum Vergleich:

April 2018: 198
Mai 2018: 83

Die Unterschiede und deren Konsequenz sind doch augenfällig, oder? Und da dankenswerterweise einige Foristen ihre monatlichen Verbrauchsdaten veröffentlichen, werden diese Werte einen ähnlichen Trend vorweisen.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Für die Light-Variante(Direktheizung) spricht der geringere Preis, was bei deimem Fall(Versicherung) nicht greift. Nun verstanden? [...]

Ja, ja, Direktheizung = WP, schon klar. Und trotzdem komme ich mit meiner Wärmetechnik auf ähnlich gute Werte. Monetär sogar entscheidend besser.

Und

Potential zum mehr oder weniger Nullenergiehaus, im Winter eher unwahrscheinlich.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Fast alle Bestandshäuser brauchen eine Heizung. WP ist eine Möglichkeit. Geht es um solare Nutzung, steht da die PV der STA gegenüber. Aber manche schreien nur STA und scheuen den Vergleich. Aber in deinem Fall ist PV böse solange man nicht auch eine STA kauft. [...]

Ja, WP wäre eine Möglichkeit, wird aber dummerweise zu wenig eingesetzt, warum wohl?

PV und ST stehen u.U. in Konkurrenz, aber nicht unbedingt (wie in meinem Fall). Nach wie vor braucht ST ca. 30% der Fläche um eine kWh zu ernten.

Und ja, eine WP könnte das durch COP > 4 kompensieren. Siehst du ob dieses "Vorteils" den WP-Markt boomen?

Außerdem "böse" PV nur weil man "Angst" hat das ST schlecht aussehen könnte? Was soll das? Es hängt doch entscheidend vom Nutzerprofil ab, welche Technik den Vorzug erhalten sollte.

Nach meiner Prognose fällt der Ölverbrauch in 2019 um > 1000 kWh. Das spielt einer ST in die Karten.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Die Überschüsse interessieren mich nicht. Die fliegen aus der Rechnung raus, da sie nutzlos sind. Das einzige was spart, ist jener Ertrag, der der Bedarfseckung dient. Mich interessiert der Nettoertrag. Das ist das was spart![...]

Bisher sind keine nennenswerte Überschüsse angefallen, dafür aber der Wärmebedarf im Mai gestiegen.

Falls es interessiert: Bisher sieht die Energiebilanz wie folgt aus:

Erzeugung
PV 2500 kWh,
ST 2000 kWh,

Verbrauch
Öl 4000 kWh,
Strom 1250 kWh

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