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Planung Fußbodenheizung / Zuleitung Heizkreisverteiler
Verfasser:
Flachkollektoren
Zeit: 01.06.2019 08:41:19
0
2790889
Lieber Karl,

Danke für Deine ausführliche Information. Ich will nicht mit dem Faust-Spruch „ich bin so klug als wie zuvor“ antworte, weil auf jeden Fall ein von Dir angeführtes Argument sehr schlüssig klingt. Das ist die untere Kennlinienbegrenzung von geregelten Umwälzpumpen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, würde das bedeuten, dass bei zu großer Anbindeleitung diese untere Kennlinienbegrenzung unterschritten wird und dann funktioniert die Pumpe nicht.

Also die gesamte Heizkreisanlage mit FBH-Rohren und Anbindeleitung und allen notwendigen Entlüftern/Schlammabscheidern/Bögen/Verengungen/Erweiterungen muss in einer Art Balance ausgelegt werden, sonst bekomme ich Probleme. Wenn die FBH-Rohre zu klein sind, ist das schlecht wegen dann zu hohen Druckverlusten, aber offensichtlich ist es auch schlecht, wenn die Anbindeleitungen zu groß dimensioniert sind, weil dann die Pumpe Schwierigkeiten hat, überhaupt zu laufen.

Jedenfalls sagst Du, DN40 ist für Anbindeleitung zu groß. Es reicht DN32. Deine Argumente mit dem Platzbedarf und der Isolierung sind sicher auch zu berücksichtigen. Ich hoffe, meine Kurzfassung ist kein völliger Blödsinn.
Lg Horst

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 01.06.2019 07:57:45
1
2790878
Zitat von Flachkollektoren Beitrag anzeigen
Was ist schlimm daran, ein Rohr mit größerem Innendurchmesser als Hauptleitung zu den Heizkreisverteilern zu verwenden?

Abgesehen davon, dass dickere Rohre teurer sind: Wenn DN40 bei einem angeführten Volumenstrom von 1.424 Liter/h von Dir als Unsinn[...]


Man kauft sich mit dem Motto "Viel hilft viel" einige Nachteile ein.

Eine Rohrleitung DN 40 ist nicht nur größer und teurer, sondern hat auch noch eine dickere Dämmung zu erfahren um den Anforderungen der EnEV zu genügen. Dieser *dicke Prügel* muss erst mal platzmäßig im Gebäude untergebracht werden. Korrekt gedämmt macht das *mindestens* 122 mm Rohrdurchmesser die untergebracht werden müssen, die *normale* Bauausführung lässt darauf schnell auch 150 mm werden.
Je nach Einbausituation brauchts dann auch noch größere Vormauerungen, erhöhte Fußbodenaufbauten, tiefere abgehängte Decken (je nach Bauausführung) etc um eine solche *Prügel* fachgerecht ins Gebäude zu integrieren. Diese Kosten kommen dann noch oben drauf und Platz verlierst noch obendrein. Hinzu kommt dass die Technikdichte z.B. durch Lüftungsanlage etc sowieso schon hoch genug ist und man regelmäßig Probleme hat *alles* im Gebäude zu integrieren.

Hinzu kommt : Alle geregelten Umwälzpumpen haben eine untere Kennlinienbegrenzung unter die sie nicht geregelt werden können, heisst wenn die Pumpe in Betrieb ist läuft sie mindestens auf der untersten Kennlinie drunter geht nichts. Designt man eine Anlage die nur dort rumdümpelt gibts auch an der Pumpe nix zu regeln. Wenn ich was zu regeln haben will muss die Anlage auch so designt sein, dass es was zu regeln gibt.

Heisst weiter : Ab nem gewissen Punkt bringt mir die Rohrleitungsvergrößerung nichts mehr, da ichs dann an anderer Stelle wieder *wegdrosseln* muss um ne saubere Hydraulik mit dem passenden Betriebspunkt zu kriegen.
Wenn man keinen Nutzen von der Aktion hat dann ist das nicht blos Geld rausgeschmissen sondern man fängt sich noch den Nachteil ein, dass z.B. am FBH Verteiler die Abgangsventile stärker gedrosselt werden müssen und sich deren Betriebspunkt in nen deutlich schlechteren Betriebsbereich verlagert.
Da kommen wir dann auf den hydraulischen Abgleich der ja ach so überlebenswichtig ist. Je mehr ich die notwendigen Betriebszustände schon im Rohrnetz abgebildet und berücksichtig habe, desto weniger muss an den Verteilern zurechtgewürgt oder durch andere Maßnahmen wie voreinstellbares Partnerventil oder dynamische Durchflussregler einreguliert werden.

Deswegen kann mans schon als technische Höchstschwierigkeit (unter nem Prof-Titel kommt man sicherlich auch nie auf die Idee, weil dem Inschiööör ists viel zu schwör) ansehen sich bei 3 oder 4 FBH-Verteilern die Wassermengen festzustellen, die Rohrleitungslängen aus dem Plan zu messen und kurz zu überlegen wo ist der schlechteste Fließweg, wieviel Druckverlust will ich haben und für die restlichen 2 oder 3 Verteiler kann welcher Überschuss ab dem Anschlusspunkt für die Anbindeleitung genutzt werden und man sucht sich dafür *passend* nen vernünftigen Rohrduchmesser aus, der die erforderliche Wassermenge problemlos mit dem zugehörigen Druckverlust an den Verteiler bringt.

Ganz am Ende der Prozedur muss man sich schon fragen : Wozu scheisst man sich mit erbsenzählerhaftem Wattgezähle an - genannt Heizlastberechnung - die einem sogar noch die Wassermengen aufs zentel Liter genau präsentiert, wenn man dann bei der Rohrleitungshydraulik nen großen Haufen drauf setzt und den ganzen vorher betriebenen Aufwand sinnlos per verhunzter Anlagenhydraulik erdet ?

Frei nach der Aussage des Herrn Inscheniööörs : Hamma schon immer so gemacht.

Holdrio die Schule brennt !

Verfasser:
Flachkollektoren
Zeit: 01.06.2019 06:27:37
0
2790872
Lieber Karl,

Was ist schlimm daran, ein Rohr mit größerem Innendurchmesser als Hauptleitung zu den Heizkreisverteilern zu verwenden?

Abgesehen davon, dass dickere Rohre teurer sind: Wenn DN40 bei einem angeführten Volumenstrom von 1.424 Liter/h von Dir als Unsinn bezeichnet werden und DN32 ausreichend sind, heißt das, dass DN40 in dem Fall einen Nachteil bringen?

Ich kann mir schon denken, dass bei FBH-Rohren von 18x2 oder 17x2 eine Anbindeleitung von DN150 (ich weiß gar nicht ob es das gibt) wahrscheinlich kontraproduktiv wäre. Aber davon ist ja keine Rede.

Oder sind DN40 in dem von Dir angeführten Fall schon ein Nachteil bzw. ab wann beginnt eine Auslegung der Anbindeleitung zu dick zu werden und was hätte das für Konsequenzen? Was wäre bei Hauptleitung zu HKV in DN50 oder noch größer?

Ich muss gestehen, dass ich kein Ingenieur bin und vielleicht für einen Experten wie Dich dumme Sachen frage. Deswegen bin ich froh, überhaupt Antworten zu erhalten.
Danke lg Horst

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 01.06.2019 05:21:59
1
2790871
Was hier veranstaltet wird ist einfach nur noch lächerlich !.

Laut der Berechnung sind 1424 l/h in der Anlage an Wasser zu bewegen.
Wer dafür DN 40 berechnet sollte ganz einfach seinen Ingenieurstitel wegen Unfähigkeit zurückgeben.

Dafür reicht lockerst und bequem Nennweite 32 bei ca. 0,5 m/s und nem R-Wert von ca. 104 pa/m. Man könnte es auch mit Nennweite 25 und 0,8 m/s und 341 pa/m abdecken wenn die Wege kurz sind.

@HFrik
Dem Inschinöör ist nix zu schwör.
Meistens ists aber einfach nur ein fauler Laberer der noch nicht mal des Tabellenbuch aufmacht und lieber Scheisshausparolen blubbert und damit seine Unfähigkeit dokumentiert. Leider nimmt mit dem Titel nicht die Qualität der Aussagen zu.
Nur zu deiner Information : Der Umlaufbeschleuniger umgangssprachlich auch Pumpe genannt wurde bereits erfunden. Den gibts heute schon in energiesparender Version mit integrierter Leistungsregelung und was noch viel besser ist : Diese technische Meisterleistung ist in ner Wärmepumpe bereits eingebaut.
Für den Fall dass im Physikunterricht grade krank warst und bei der Vorlesung als es um Rohrnetzberechnungen ging den Weg zur Vorlesung nicht gefunden hast und dazu noch unfähig bist das Datenblatt einer Wärmepumpe bezüglich der Restförderhöhe zu lesen .... 1m Restförderhöhe sind 10 000 pa, die Wärmepumpe schafft bei der Wassermenge sicherlich noch 3 m Restförderhöhe ... also reicht 1m Förderhöhe für ~ 100 m Verrohrung.

Deswegen :
Ja, haben wir schon immer so gemacht, dass man für Rohrnetze die Wassermengen zusammenzählt und dann einen angemessenen passenden Rohrdurchmesser auswählt. Das kann man sogar noch für die Nachwelt aufschreiben. Dann nennt man das Rohrnetzberechnung wenn mans noch um die Einzelwiderstände der Formstücke und Einbauten ergänzt. Weisst auch warum man sowas macht ?
Um es anschliesend so Labersäcken wie dir um die Ohren zu hauen wenn sie mal wieder meinen sie müssten Mist labern und Scheissdreck verzapfen. Und stell dir mal vor : Es gibt auch noch Leute die beherrschen das im Schlaf, haben dafür sogar ne Software und die können sogar noch Hydraulik .... und treten sogar den Beweis an und nehmen dich ganz locker auseinander wenn zu weit neben den anerkannten Regeln der Technik Scheisse laberst. Noch Fragen Hauser ?

Verfasser:
michi83
Zeit: 01.06.2019 00:01:33
0
2790863
Zitat von Lupo1 Beitrag anzeigen
Der EG Verteiler wird über den selben Steigstrang angeschlossen wie der OG Verteiler?
Kannst du bitte die Länge des Steigschachtes und Länge des 22x1 Rohres in der Etage angeben?
Ist es möglich die 22x1 Leitung im Seigschacht zu wechseln?

Hey Wolfgang,
nö die Rohre für das OG fahren auch nur den OG-Verteiler an. Diese Rohre sind im Plan mit rot und blau eingezeichnet an der Stelle an der sie durch die UG-Decke gehen. Von hier sind es zum OG-Verteiler ca. 13,5m Länge. Davon sind ca. 3-3,5m Steigung. Gesamtlänge zum WP-Anschluss wären dann ca. die 16-17m. Aber wie gesagt, die Rohre enden an der eingezeichneten Stelle (ragen momentan nur aus der Decke). Wie man von hier bis zur WP fährt ist noch offen. Ab hier könnte man auch in einer gemeinsamen Leitung fahren?

Geplant ist den UG-Verteiler und den EG-Verteiler über die Decke von HWR/Technik anzufahren. Mit was für Rohren der HB das plant weiß ich nicht. Wie gesagt diese Rohre (für UG und EG) sind noch nicht verlegt. Der UG-Verteiler hängt beim grünen Kasten unten und der EG-Verteiler unterhalb der Decke. Etwas weiter rechts davon werden dann die einzelnen EG-Heizkreise durch die Decke gehen. Nun klar? :-)

Zitat von Lupo1 Beitrag anzeigen
michi,
mir fällt gerade noch ein Punkt auf, der HWR/Technikraum, Abstellraum und Flur werden nicht beheizt. Sind jeweils nicht bei der Berechnung nicht berücksichtigt worden.
Das Bad liegt neben dem Abstellraum und dieser wird sich Energie vom Badraum holen.
Dies kann und wird man[...]


Also der Flur im UG wird schon beheizt. In der Berechnung hängt dieser Raum auf dem EG-Verteiler. In HWR/Technik heizen ja die zwei Verteiler, die WP und sonstige Technikgeräte. Denke da braucht es keine zusätzliche Heizung? Der Abstellraum wird unser Vorratsraum für Lebensmittel. Beheizen möchte ich diesen Raum eigentlich ungern. Evtl. die Wände innen dämmen, also zum Flur und Bad?

Verfasser:
Flachkollektoren
Zeit: 31.05.2019 19:44:40
0
2790818
Hallo Wolfgang,

Danke für Antwort. Es sind 360 m2 und in einer Art Vierkanthof verteilt.

Zur geplanten Hauptleitung 42x1,2: Die ist insgesamt 17 Meter lang

Dabei möchte ich nach 2 Meter die erste Abzweigung zu einem 11-er HKV machen (da ist die Frage, mit 35-er oder 28-er Rohr, weil es da noch 20 Meter sind), dann nach 6 Meter eine weitere Abzweigung mit nur 3 Meter 28-er Rohr für ebenfalls einen 11-er HKV, dann nach insgesamt 14 Metern die dritte Abzweigung mit 5 Meter 28-er Rohr für einen 10-er HKV und am Ende nach 17 Meter gibt es eine Reduktion vom 42-er auf das 28-er Rohr, das noch 12 Meter als 28-er Rohr zu einem 7-er HKV geht.

Wenn die Hauptleitung statt 42x1,2 mit 35x1,2 ausreicht, ist es mir natürlich auch recht. Ich will nur keinen unnötigen Druckverlust haben. Ich habe auch schon zwei Hauptleitungen 35x1,2 überlegt, die dann mit den Abzweigungen 28x1,0 je zwei HKV bedienen.

ERR gibt’s überhaupt nicht. Und alle Heizkreise sind etwa 80 Meter gleich lang und 18x2 mm.
Lg Horst

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 31.05.2019 13:35:18
0
2790740
Hallo Horst,

Anhand der installieren FBH Rohres werden ca. 350m² Heizfläche erschlossen.
Ist das Haus eine Wohneinheit oder mehrere?
Bei der Dimmensionierung für das Rohr ist die erforderliche Energiemenge entscheidend, wir haben z.B. einen 12 fach im EG und 11 fach Verteiler im OG jene jeweils mit einem 28x1,5 Rohr angeschlossen sind. Die Heizlast ist real ca. 4,4KW bei -16°, errechnet wurden hingegen 5,3KW.
Beide Leitungen sind damit überdimmensioniert aber es gab zwei Grunde diesen Durchmesser zu wählen, es ging hier um leichte Einstellbarkeit der FBH Kreise von EG zu OG sowie die Gesamtlänge der Anschlussleitungen. Je länger die Leitung von WP zum Verteiler ist, desto mehr beeinflusst der entstehende Druckverlust auch die Einstellbarkeit der FBH/WH.
Bei uns gibt es keine aktiven EER, die Leitungen sind fast alle kpl. offen und dennoch wird jeweilige Temperatur in den Räumen erreicht, also nicht so viel falsch gemacht. Anhand unserem realen Heizbedarf wäre ein durchgehendes 28er Rohr auch ausreichend gewesen.
Ist deine Hauptleitung 42x1,2 insgesamt 17m lang oder handelt es sich hier bei den 2m, 6m, 14m, 17m um Teillängen zwischen den Abzweigen?

@Karl, es wurden bei dem 10 Familienhäusern auch Öl- und Gasheizungen installiert wobei hier eine Spreizung von 15° angenommen wurde. Bei 16KW Leistung und angenommenen 5° Spreizung erhält man 98Pa/m Rohr, ein 35x1,5 wären es schon 286Pa/m. Bei kurzen Anbindeleitung und einer modulierenden WP dürfte in der Praxis auch häufig noch das 35x1,5 funktionieren. Würde es wegen ein paar Euro an möglicher Ersparnis aber nicht austesten wollen.

Wolfgang

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 31.05.2019 13:06:54
0
2790731
Zu der Zeit hat man vermutlich auch noch Einscheibenglas verbaut und jeder altgediente hat bei Zweischeibenglas sein „das rentiert sich nie“ zum Besten gegeben.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 31.05.2019 12:38:37
1
2790720
Zitat von Karl Napf Beitrag anzeigen
Nennweite 40 in nem EFH .... mein liebes Auge.
Sowas hat man früher in nem 10 Familienwohnhaus nach dem Heizkessel eingesetzt.

Vielleicht solltest ihr doch mal die Wassermengen zusammenzählen die da tatsächlich gebraucht werden und mal ins Datenblatt der WP schauen was die an[...]

Hydraulikauslegung nach dem Motto "Do hot mei Vaddr gmiggt un do migg i, on wnn's dr berg nuff goht".

Mit dem was die damalige Pumpe an Strom fürs umwälzen gezogen hat heizt man per WP heute tendenziell das ganze Haus....

Wenige Euro an kritischer Stelle in eine etwas grössere Rohrdimension gesteckt, und die nächsten 50 Jahre reicht die kleinste Pumpenleistungseinstellung um das Wasser optimal kreisen zu lassen.

P.S. noch ein paar Jahre vor dem 40'er Rohr im Zehnfamilienhaus hätte man ein 100-er Rohr oder mehr verbaut, als Schwerkraftheizung. Ganz ohne Pumpenstrom.

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 31.05.2019 11:20:56
0
2790707
michi,
mir fällt gerade noch ein Punkt auf, der HWR/Technikraum, Abstellraum und Flur werden nicht beheizt. Sind jeweils nicht bei der Berechnung nicht berücksichtigt worden.
Das Bad liegt neben dem Abstellraum und dieser wird sich Energie vom Badraum holen.
Dies kann und wird man dann später mit einer höheren Vorlauftemp. ausgleichen, absolut kontraproduktiv. Du musst das gesamte Haus als Hülle betrachten, Räume temperaturseitig abgrenzen erfordert oft bauliche Maßnahmen jene ich hier nicht zu erkennen ist.
Kann dir nur empfehlen diese Räume mit einer FBH zu belegen, dadurch wird das Ergebnis deiner Berechnung aber ein wenig anders darstellen.
Das Thema Wandheizung hat HFrik schon angesprochen, so wie jetzt wird es schwer das Bad auf WAF Faktor zu bringen.

Der EG Verteiler wird über den selben Steigstrang angeschlossen wie der OG Verteiler?
Kannst du bitte die Länge des Steigschachtes und Länge des 22x1 Rohres in der Etage angeben?
Ist es möglich die 22x1 Leitung im Seigschacht zu wechseln?

Wolfgang

Verfasser:
michi83
Zeit: 31.05.2019 10:48:31
0
2790700
Meinst du jetzt mich oder Horst? :)

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 31.05.2019 10:01:18
1
2790680
Nennweite 40 in nem EFH .... mein liebes Auge.
Sowas hat man früher in nem 10 Familienwohnhaus nach dem Heizkessel eingesetzt.

Vielleicht solltest ihr doch mal die Wassermengen zusammenzählen die da tatsächlich gebraucht werden und mal ins Datenblatt der WP schauen was die an Wassermenge weg haben will und dann mal ein Rohrnetzdiagramm oder ne Rohrnetztabelle konsultieren bevor hier mit Kanonen nach Spatzen geschossen wird. Für um die 2 m³/h brauchts keine Nennweite 40 ....

Viel hilft viel führt nicht zu ner sauber laufenden Anlage.
Die Verhältnissmäßigkeiten sollten passen.

Ist wie beim Kochen ... ne Prise Satz ist nicht die 500 g Packung reinschütten.

Verfasser:
michi83
Zeit: 31.05.2019 08:33:38
0
2790655
Hmm, weiß nicht ob ich das so verstanden habe :)

Du meinst von der WP mit einem 35x1,5 Rohr wegfahren und dann später zu den Verteilern aufteilen? Ich denke das würde kurz vor dem Abzweig zum OG-Verteiler gehen.

WP ---- 35x1,5 --- 22x1,5 --- OG
. . . . . . . . . . . . '--- 28x1,5 ---EG
. . . . . . . . . . . . '--- 22x1,5 ---UG

Hier mal der Plan vom UG. Bis auf die Rohre zum OG-Verteiler ist noch nichts installiert. Und diese Rohre ragen hier auch nur aus der UG-Decke. UG- und EG-Verteiler werden übereinander montiert (Grüner Kasten).


Verfasser:
Flachkollektoren
Zeit: 30.05.2019 15:52:45
0
2790481
Hallo Wolfgang,

Darf ich mich mit einer Auslegungsfrage für FBH einmischen?
18x2 mm Rohr
39 Kreise a maximal 80 Meter (76 bis 80 Meter) = maximal 3.120 Meter (3.000 bis 3.120 Meter)
Ab WP NIBE F1255 (4-16) eine Hauptzuleitung zu Heizkreisverteilern Kupfer 42x1,2 mm

Insgesamt 4 Heizkreisverteiler (alle auf selber Ebene Erdgeschoß, aber Wohnfläche kompliziert auf drei Einheiten verteilt - 1. Einheit A, 2. Einheit B und C, 3. Einheit D.

HKV A mit 11 Heizkreisen - Abzweigung nach 2 Meter Hauptleitung 42x1,2 nach der WP mit T-Stück 42x35x42 und 20 Meter Zuleitung 35x1,2 (oder reicht hier 28x1,2 für die Zuleitung?)
HKV B mit 11 Heizkreisen - Abzweigung nach 6 Meter Hauptleitung 42x1,2 nach der WP mit T-Stück 42x28x42 und 3 Meter Zuleitung 28x1,0
HKV C mit 10 Heizkreisen - Abzweigung nach 14 Meter Hauptleitung 42x1,2 nach der WP mit T-Stück 42x28x42 und 5 Meter Zuleitung 28x1,0
HKV D mit 7 Heizkreisen - Nach 17 Meter Hauptleitung 42x1,2 nach WP Reduktion 42x1,2 auf 28x1,0 und dann noch 12 Meter Zuleitung 28x1,0

Ist das vom Druckverlust/Geschwindigkeit ok? - Ich kann zwar den Druckverlust und die Strömungsgeschwindigkeit für die 39 Heizkreise, die ziemlich gleich lang sein werden, mit dem online-Rechner erhalten. Aber wie man das bei der Hauptleitung 42x1,2 sowie den Zuleitungen (1 mal 35x1,2 und 3 mal 28x1,0) macht, weiß ich nicht.
Danke lg Horst

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 30.05.2019 10:20:27
0
2790400
michi,
habe ich schon geschrieben aber eventuell unverständlich.
Eine idiotensichere Variante ist 35x1,5 ab der WP zu verwenden, dies auch als Steigleitung verwenden bis zum Abzweig zum EG Verteiler.
Hier wird der EG Verteiler mit einem 28x1,5 Rohr angeschlossen und auch das 22x1 Rohr zum OG Verteiler. Der Anschluss zum UG Verteiler wird mit 22x1 auf möglichst kürzersten Anschluss zum 35x1,5 ausgeführt.
Du musstest also die Zuleitung zum OG Verteiler im Steigschacht kürzen, damit würden sich auch die Druckverhältnisse in den OG Heizkreisen erheblich verringern. Dies spart Strom aber noch viel entscheidender man kann dies auch wesentlich einfacher zu den anderen Heizkreisen im EG und UG thermisch abstimmen!!!
Wenn du das Rohr zum OG nicht einkürzen kannst, reicht ein 28x1,5 zum EG Verteiler für die erforderliche Leistung aus.
Drei einzelne Anbindeleitungen wie bei dir geplant, führen bei stark unterschiedlichen Heizbedarf sowie knapper Auslegung zu großen Druckdifferenzen in den Heizkreisen jene sich auch sehr schwer abstimmen lassen.
Unser Haus wurde ebenfalls mit einer zentralen Anbindeleitung ausgeführt, die thermische Abstimmung sowie Abgleich von den Etagen ist damit sehr einfach.

Wolfgang

Verfasser:
michi83
Zeit: 30.05.2019 08:37:25
0
2790371
Hallo Wolfgang,
also momentan ist nur die Zuleitung zum OG fix montiert. Und da ich bin echt erleichtert dass das Rohr hier ausreichend ist. Wäre ein großer Aufwand dies zu tauschen. ;)

Die Zuleitungen zu UG- und EG-Verteiler sind noch nicht verlegt. Da kann ich dem HB noch auf die Finger schauen. :). Was empfiehlst du hier jeweils für Rohrgrößen?

WP -> OG-Verteiler ca. 16-17m (22mm Rohr verlegt)
WP -> UG-Verteiler ca. 10m (Rohr noch nicht verlegt)
WP -> EG-Verteiler ca. 8m (Rohr noch nicht verlegt)

soll ich evtl. noch Pläne hochladen mit eingezeichneten Verteilern?

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 30.05.2019 07:15:35
0
2790356
michi,
die Zuleitung ins OG ist für die geforderte Heizleistung ausreichend aber man hätte es auch anders bzw. besser für die verwendete WP lösen können. Welchen Durchmesser ist vor allem das EG angeschlossen?
Wenn dieser Verteiler mit dem identischer Durchmesser angeschlossen wurde, dann sollte dies getauscht werden da unterdimensioniert!
Habe die Daten nochmals gerechnet, bei 3,1KW Heizleistung und 4° Spreizung würde der Druckverlust in der Zuleitung pro m auf 296Pa steigen. Damit würde bei optimaler Spreizung die Zuleitung unter Volllast hier einen Druckverlust von fast 30mbar verursachen. Der Druckverlust für den UG Verteiler hat ca. 4mbar, fürs OG 15,5mbar.
Da hier die FBH Kreise auch noch sehr unterschiedlich lang sind gibt es erhebliche Differenzen zwischen den Heizkreisen.
Wie bereits geschrieben, die Nibe regelt auf 4° Spreizung aus da hier wegen des verwendeten Kältmittel die höchste Effizienz erreicht wird. Würde den HB hier keinen großen Vorwurf machen, denn wenn dieser bisher überwiegend Gas-, Öl oder Pelletheizungen montiert hat wäre dies knapp aber noch ausreichend. Hier wird bei FBH häufig auch eine Spreizung von 7° angenommen.
Ein grober Richtwert hier für geringere Effizienz sind 2,5% pro 1° jene man dauerhaft zu bezahlen hat. Daher meine Empfehlung die Zuleitung ins EG tauschen und an dieses das OG anschließen.
Dadurch verringert sich in allen FBH Kreisen der Druckverlust und diese nähern sich an, das verursacht weniger Pumpenstrom und nebenbei einen effizienteren Betrieb.
Momentan sollte ein Tausch noch möglich sein, für die modulierende WP und da Volllast in die FBH Kreise nur selten erforderlich ist, wäre in der Regel ein 28x1,5 praktisch ausreichend. Der größere Durchmesser wäre überdimensioniert aber in jedem erdenklichen Fall ausreichend.

Wolfgang

Verfasser:
michi83
Zeit: 29.05.2019 20:45:02
0
2790317
Hey, nö die gesamte Zuleitung zum OG-Verteiler (Wärmepumpe -> OG-Verteiler) sind ca. 16-17m. Die UG- und EG-Verteiler hängen an separaten Zuleitungen.

WP -> OG-Verteiler ca. 16-17m
WP -> UG-Verteiler ca. 10m
WP -> EG-Verteiler ca. 8m

Verfasser:
Flachkollektoren
Zeit: 29.05.2019 16:22:27
0
2790234
Hallo michi,

Wie lang ist die gesamte Zuleitung? Du schreibst zunächst 8-10 Meter bei UG und EG und dann noch zusätzlich 16-17 Meter für OG. Heißt das, die Gesamtlänge der Zuleitung ist 24-27 Meter?
lg Horst

Verfasser:
michi83
Zeit: 29.05.2019 12:53:50
0
2790175
Also der OG-Verteiler wird direkt von der Wärmepumpe angefahren.

Du meinst dann ist das 22er Rohr in Ordnung bei dieser Länge? (Zuleitung ca. 16-17m + natürlich die Rückleitung in gleicher Länge).

Ob UG- und EG-Verteiler jeweils separat angefahren werden weiß ich nicht genau. Ich meine schon. Frage ich aber nach. Diese Verteiler kommen noch Aufputz übereinander in den Technikraum im UG. EG-Verteiler hängt dann oben UG-Verteiler unten.

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 29.05.2019 12:14:53
0
2790166
Michi,
bekommt bei dir jeder Verteiler eine eigene Versorgungsleitung vom Technikraum?
Anhand der benötigten Heizleitung von 1,8KW fürs OG würde es in diesem Fall ausreichen, ergibt bei 4° Spreizung einen Druckverlust von knapp 84Pa/m.
Falls der der EG Verteiler mit selben Rohr angeschlossen wird wäre dies leider nicht empfehlenswert da hier der Druckverlust auf 206Pa/m steigt.
Die Nibe regelt die Spreizung auf 4° aus und man sollte das Rohrsystem danach dimensionieren. Deine gesamte Heizlast ist etwas über 6KW und die Anbindeleitung zum OG ist auch relativ lang.
Für ein einregulieren der Heizkreise sollten diese auch nicht so auseinander streuen, der kürzerste ist bei dir 42m der längste 127m. Ein einregulieren ist hier fast nur durch "abwürgen" der Heizkreise möglich, damit steigt der nötige Pumpenstrom unverhältnismäßig an. Bedenke eine solche Pumpe läuft bei einer modulierenden WP auch über 3000h p.a. und damit wirken sich 10-20W bereits stärker aus als man annimmt. Eine Befreiung von den EER wirst du nicht beantragt haben, meist besser diese montieren lassen um anschließend diese zu eliminieren.
Kenne den Hausplan nicht aber, man könnte z.B. den Badkreis verlängern, hier eine dichtere Belegung vorsehen, prakisch mit einer Aluverbundrohr leichter möglich und dann auch 6-7cm Verlegeabstand in einem kleinen Raum umsetzbar. Andere Möglichkeit diesen Kreis mit den "zwei" Küchenkreisen zusammen legen, Küche hat insgesamt 208m + 45m Bad würde gemittelt 3 Heizkreise mit 85m ergeben.
Im EG gibt es ebenfalls kurze Heizkreise, auch hier wäre im Bad eine Wandheizung vorteilhaft aber da bereits verputzt wohl nicht mehr realistisch möglich.
Man kann hier die Heizleitung nur unwesentlich über eine dichtere Verlegung nach oben bringen.
Den Flurkreis kannst du mit dem Arbeitszimmer zusammen legen und aufteilen, ergibt dann auch einen gut gemittelten Heizkreis. Den warmen Vorlauf legt man hier ins Zimmer. Bei den Heizkreisen sollte man die warmen Vorlaufleitungen bis zum geplanten Verlegeraum isolieren.
Würde mit einer zentralen Anbindeleitung von der WP abgehend planen, wegen der Länge und der Heizlast würde ich hier 35x1,5 bis zum EG verlegen.
An das Rohr dann entsprechend 28x1,5 an den EG Verteiler und 22x1 an den OG Verteiler weiter führen. Den Anschluss für UG wie OG ausführen.


Wolfgang

Verfasser:
michi83
Zeit: 29.05.2019 10:58:12
0
2790136
-Raumregler hab ich nur mal elektrisch vorbereitet. Also UP liegt die Leitung. Möchte aber auf die Regler verzichten.
-Ich werde den Raum „EG 1004 – Arbeiten“ mit zwei Kreisen versorgen. Anders als in der Berechnung. Das ist auch schon mit dem HB geklärt. Gesamtlänge je Kreis: ca. 72m.
-Zu den Druckverlusten in den Steigleitungen kann ich nichts sagen. Weiß nicht ob das mit eingerechnet wurde. Hab nur die Berechnung von oben.
-Ein elektrischer Heizkörper wäre gut möglich im Bad OG. Wandheizungen sind nicht möglich.
-Die Duschflächen werden wir auch verlegen, die wurden bei der Berechnung von der Fläche UG-Bad und EG-Bad abgezogen.

-Was sind Über- und Unterdeckungen in den Räumen?

-Wie seht ihr das mit der dünnen Zuleitung zum Verteiler im OG? kann die Probleme machen?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 29.05.2019 06:37:14
0
2790075
- Die Kreise mit >100mBar könnte man aufsplitten.
-Druckverluste der Steigleitung wurden nicht gerechnet?
- Elektroheizkörper im Bad? Vielleicht noch Wandheizung möglich?
- benötigte Vorlauftemperatur habe ich nicht gleich gesehen, ebenso wie über- und unterdeckungen in den Räumen.

Verfasser:
SG03
Zeit: 29.05.2019 06:23:52
0
2790072
Wozu Raumregler mit Nachtabsenkung ?

Verfasser:
michi83
Zeit: 28.05.2019 20:51:25
0
2790021
Hallo, wir sind kurz vor dem Verlegen der Fußbodenheizung.

17x2mm Rohre, Verlegeabstand 10 cm, Vorlauftemperatur 30°C, Erdwärmepumpe NIBE F1255-6

Die Heizkreisverteiler für UG und EG sind noch nicht montiert. Diese kommen noch Aufputz in den Technikraum. Zuleitungslänge ca. 8-10m.

Der Heizkreisverteiler im OG ist montiert und wird mit 22mm Rohr (19mm Innendurchmesser) angefahren. Die Zuleitung ist 16-17m lang. Daran kommen 8 Kreise aufgeteilt in Kinderzimmer1, Kinderzimmer2, Elternschlafzimmer und Bad.

Was mir hier nicht gefällt ist die dünne Zuleitung zu dem Verteiler bei dieser Länge. Leider ist mir das erst jetzt aufgefallen. :(
Aber ist das so noch in Ordnung? Oder sollten die Rohre getauscht werden?
Dies wäre nicht so schön, da die Rohre durch zwei Decken gehen und in der Wand zum OG schon verputzt ist (Grobputz).

Hier mal die Berechnung vom Heizungsbauer:



Die Beläge und Zuleitungslängen stimmen nicht, hier meine Korrektur:



Könnt ihr sonst noch über die Berechnungen schauen und mir Tipps für Verbesserungen geben. Was ist schlecht? Was muss geändert werden?
Braucht ihr noch weitere Infos?

Vielen Dank schon mal!

Grüße
Michi

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ThomasShmitt schrieb: Naja ist beides. Das Thermometer misst die Temperatur und zeigt sie dir an und danach regelt dann das Thermostat. Bzgl....
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