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Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
gnika7
Zeit: 06.06.2019 09:30:23
0
2792434
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ich stelle meinen potentiellen Mietern bereits im Vorfeld alle relevanten Informationen zur Verfügung, wie Grundriss etc, auch den Energieausweis. Daher sind es nur ca. 60 Bewerber. Anderefalls wären es sonst Hunderte.

Wieso wären es anderenfalls hunderte? Sind die zur Verfügung gestellten Informationen so abschreckend?

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 06.06.2019 09:43:33
0
2792441
Ich glaube du hast keine Ahnung wie es auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich aussieht. Auf mein letztes Inserat wurden ca. 2000 Klicks regiestriert.

Und nein, die zur Verfügung gestellten Informationen waren nicht abschreckend, wenn, dann nur aufgrund der "zu hohen Miete", die noch sehr moderat ist.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 06.06.2019 09:56:11
0
2792447
@ HFrik und SolarMB

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein "Feind der Vermieter" oder sowas. Und verstehe auch die Probleme. Es ist eben so, dass nicht alles vollgeballert werden soll, was in der Stadt noch ein bisschen grün ist. Die Probleme sehe ich in Freiburg rund um die Uhr. Da wird das übrigens gemacht - die letzten Flecken betoniert :/

Bin selbst Besitzer zweier EFH, eines würde ich sogar vermieten, aber das scheint von der Lage her uninteressant - zwar gute ÖPNV-Anbindung und auch sonst infrastruktuell (DSL, LTE von allen Anbietern 1a), aber: Nicht urban genug. Die zahlen keine 300 € Monat kalt für eine Hütte mit riesiger Garage, Terrasse etc., hier im anderen Haus könnte man glatt 1800 verlangen, und es würde einem die Bude eingerannt.

Energieeffizienz interessiert niemanden, es geht eben darum, wohnen zu können. Aber nur weil: "Lage, Lage, Lage".
(Mag OT sein, vielleicht aber gerade deshalb nicht)

Aber ja, zugegeben, Vielen geht es auch nur um Außenfassade, Haustüre und hübsche Blumenkästen. Dem typischen Mieter einer Stadtwohnung aber allenfalls um die Möglichkeit, den Schlafplatz unter der Brücke nicht mit Anderen teilen zu müssen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 06.06.2019 10:04:08
0
2792452
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ich glaube du hast keine Ahnung wie es auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich aussieht. Auf mein letztes Inserat wurden ca. 2000 Klicks regiestriert.
[...]

Das muss ich auch nicht. Und darüber bin ich froh.

Nur ergibt deine Aussage, "durch zur Verfügung stellen aller Informationen, sinkt die Anzahl der Interessenten von hunderten auf 60" nur dann Sinn, wenn es irgendwas in diesen Informationen gibt, dass die vielen Interessenten "vergrault". Sei es die Lage, der Preis oder was auch immer...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 06.06.2019 10:06:13
0
2792453
aber das scheint von der Lage her uninteressant - zwar gute ÖPNV-Anbindung und auch sonst infrastruktuell (DSL, LTE von allen Anbietern 1a), aber: Nicht urban genug. Die zahlen keine 300 € Monat kalt für eine Hütte mit riesiger Garage, Terrasse etc.,

Ja, das Problem kenne ich, da mein MFH sich in einem kleinen Stadtteil befindet. Trotzdem war ich nie bereit eine Wohnung unter Wert zu vermieten. Und mein Konzept geht auch auf, aufgrund der Lage im Speckgürtel von Düsseldorf. Zum Glück will nicht jeder Mieter urban leben. Aber das "Paket" muß stimmen, vor allem beim heizen und Ausstattung der Wohnung.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 06.06.2019 10:09:22
0
2792454
wenn es irgendwas in diesen Informationen gibt, dass die vielen Interessenten "vergrault". Sei es die Lage, der Preis oder was auch immer...

Das "vergraulen" hat einen Namen, wie Phil schon schrieb: Lage, Lage ...

Aber auch das wird sich vermutlich ändern wenn die tollen Stadtwohnungen noch teurer werden und das bei steigenden Energiekosten.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 06.06.2019 13:20:26
0
2792521
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Aber auch das wird sich vermutlich ändern wenn die tollen Stadtwohnungen noch teurer werden und das bei steigenden Energiekosten.


Das ist doch ganz logisch. Die Mieter interessieren sich nicht für isolierte Energiekosten, sondern dafür, welche Kosten für die Wohnung insgesamt auf sie zukommen. Da wiegt dann eine wg Energiekosten teure Stadtwohung die Nachteile einer wg niedrigerer Energiekosten billigeren Stadtrandwohnung eben mehr als auf. Nur für die Vermieter macht das den Unterschied: für eine energetisch gute Wohnung kann man eine höhere Kaltmiete nehmen, weil die Kosten für den Mieter dadurch gleich bleiben.

Ich war mal an Rande mit dem Bau des meines Wissens ersten Mehrfamilien-Passivhaus in DE zu tun, das von einer gemeinnützigen Genossenschaft erbaut wurde. Die Vermietung lief trotz guter Lage nur schleppend, weil den potentiellen Mietern die niedrigeren Energiekosten nicht glaubhaft vermittelt werden konnten. Man hat sich dann dazu entschieden, in Anzeigen den Mietzins inkl. Heizung zu nennen und auch vertraglich festzuschreiben. Und damit war dann in Nullkommanix alles vermietet. Mietern erzählt man nun gar nicht mehr, dass es ein Passivhaus ist. Gelegentlich fragen Mietinteressenten, denen das Fehlen von Heizkörpern auffällt, ob es hier denn eine Fußbodenheizung gibt, worauf dann abwiegelnd geantwortet wird "Sowas ähnliches ...".

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 06.06.2019 13:56:06
0
2792533
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Das ist doch ganz logisch. Die Mieter interessieren sich nicht für isolierte Energiekosten, sondern dafür, welche Kosten für die Wohnung insgesamt auf sie zukommen. Da wiegt dann eine wg Energiekosten teure Stadtwohung die Nachteile einer wg niedrigerer Energiekosten billigeren[...]

Klar, das sehe ich auch so. Daher käme mir eine CO2-Steuer durchaus gelegen, vorrausgesetzt Strom wird entlastet, fossile Energie belastet.

Verfasser:
crink
Zeit: 06.06.2019 16:34:24
1
2792589
Moin,

zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum (naja, eine Woche) liefert PV mehr als Braunkohle:



Nachdem nun schon 6 Monate in Folge die monatliche Braunkohlestrommenge unter 10 TWh liegt nun das. So darf es gerne weitergehen. Sollte der CO2-Preis, der zumindest für Braunkohlestrom gezahlt werden muss, langsam seine Wirkung zeigen?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.06.2019 16:52:20
0
2792592
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Das ist doch ganz logisch. Die Mieter interessieren sich nicht für isolierte Energiekosten, sondern dafür, welche Kosten für die Wohnung insgesamt auf sie zukommen. Da wiegt dann eine wg Energiekosten teure Stadtwohung die Nachteile einer wg niedrigerer Energiekosten billigeren[...]

In welcher Stadt war das? Nicht dass wir einen gemeinsamen Bekannten haben. Nur neugierig, ist ja OT.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.06.2019 17:02:53
0
2792595
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
@ HFrik und SolarMB

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein "Feind der Vermieter" oder sowas. Und verstehe auch die Probleme. Es ist eben so, dass nicht alles vollgeballert werden soll, was in der Stadt noch ein bisschen grün ist. Die Probleme sehe ich in Freiburg rund um die Uhr.[...]

Nun, da wo wirklich ständiger Andrang an neuen Bewohnern ist wird man eben nicht (nur) diel letzten Grünen Fecken "zubetonieren" - sondern vielmehr ein absolutes verwaltungstechnisches Sakrilek begehen, nämlich einen bestehenden Bebauungsplan abändern - einmal nicht hin zu weniger und noedrigeren häusern, sondern budesweit zum nahezu ersten mal hin zu häherer Bebabung und stärkerer Ausnutzung der Grundstücke. Weil halt doch tatsächlich sich seit der Kaiserzeit als man den Plan mal aufgestellt hat, die Zahl der Bewohner und die Flächen je Bewohner erhöht haben. Man soll es nicht glauben aber dem ist so. Womit man dan die Möglichkeit schafft dass die benötigten Wohnungen auch entstehen können - aktuell sind die z.B. in Stuttgart und Umgebung schlicht per Baurecht verboten.
Nebenbei wären die neuen Wohnungen gleich mit ÖV und anderer Infrastrukur erschlossen, und nebenher wären sie rein auf Grund geometrischer Bedingungen (Oberfläche zu Volumen) energetisch günstig und auch kaum bis garnicht verkehrserzeugend. (Und mit hoher Wahrscheinlichkeit wären auch die Bestandswohnungen auf dem Grundstück danach gleich thermisch saniert oder neu gebaut)

Verfasser:
delta97
Zeit: 06.06.2019 19:20:54
0
2792616
Der Wahnsinn hat System.. oder das System hat Wahnsinn. Da versuchen wir hier im Forum die Politiker davon zu überzeugen, dass es wirksame Massnahmen zur Umsetzung der Energiewende braucht. Was passiert ? Nichts, aber auch gar nix !

Jetzt kommen ein paar Goofen, nehmen notabene am Freitag frei und hauen auf den GrossKotzPutz. Und was passiert ? Die Politiker fangen sich an zu bewegen - wenn auch mit der Geschwindikeit einer aufgetauten Mumie.

Da kann man diesen Goofen nur gratulieren. Die haben was erreicht, was ich nie schaffen werde. Weil mir ist das zu doof.
Dieses System ist definitiv wahnsinnig & Gruss delta97

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 06.06.2019 19:45:55
0
2792622
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
In welcher Stadt war das? Nicht dass wir einen gemeinsamen Bekannten haben. Nur neugierig, ist ja OT.


Das ist das Haus: https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSP/SharedDocs/Projekte/WSProjekte_DE/Kassel_Marbachshoehe_Passivhaeuser.html

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 07.06.2019 12:08:39
0
2792827
Tja, diese Goofen, vu Chind zu Chind, usm andre Ländli aber. Wenn's nur so funktioniert... aber zum "mal eben frei nehmen" nur soviel dazu, dass die Kinners über's Jahr oder so und noch viel mehr "Freistunden" machen, ohne aber dabei etwas Sinnvolles zu tun.

Wie man sich daher über die Freitagschüler so echauffieren kann, wird mir fremd bleiben.

@ HFrik
Richtig, so ist das...
Stuttgart hat aber noch den Sonderfall, dass die Bebauung der größten Teile des Stadtrandes nicht ganz so einfach ist. Nicht zu vergessen sei auch die Notwendigkeit von Naherholungsgebieten. Wer ins Grüne weit raus muss, spart nix.

Und selbstverständlich erhöht eine dichtere Bebauung den Verkehr, es ist schließlich nicht anzunehmen, dass die alle mit der Straßenbahn fahren, selbst wenn die Bebauung grüner Flecken sowieso schon erschlossen ist.

In Stuttgart ist der ÖPNV für die Meisten sowieso nur ein Notnagel, wenn der Benz mal nicht anläuft.
Ich habe länger dort gewohnt, außer "Auto" kennt man dort nicht viel. Als Radfahrer gehört man sofort zu einem Alien.
Energiewende geht dort gedanklich nur durch irgendwelche noch größeren, "neue" Diesel. Mehr geht in deren Birne, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht rein.

Verfasser:
kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.06.2019 15:22:11
1
2793174
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin,

zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum (naja, eine Woche) liefert PV mehr als Braunkohle:


[Bild]


Nachdem nun schon 6 Monate in Folge die monatliche[...]



...na ja, ob das so gut ist, wird sich noch zeigen - inzwischen gibt es nicht nur in Südaustralien, sondern auch in D erste Blackouts - glaubt ihr nicht?
Na dann zieht euch mal das hier rein.
Unter der Überschrift "Der Tag, an dem der Strom knapp wurde" zeigt deutlich auf, was noch alles passieren könnte - bisher nur bei stromintensiven Industrieanlagen - immerhin ein Anfang...*fg
Paar Zitate gefällig? gerne doch:
"Jetzt werden Großverbraucher wie Aluminiumhütten, Walzwerke und Gießereien abgeschaltet. Und zwar deutschlandweit …"

@crink - extra für Deine Photovoltaik-Euphorie:
"Mitte Dezember war es wieder so weit. „Die deutsche Regelzone war am 14. Dezember in der Spitze um rund 2500 Megawatt unterdeckt, die Gründe dafür untersuchen wir zurzeit“, sagt der Sprecher der Bundesnetzagentur. Rechnerisch fehlte die Kapazität von zwei großen Kernkraftwerken. Der Netzbetreiber Amprion, der für den Westen der Republik zuständig ist, erklärte, die Erzeugung von Photovoltaikstrom sei an dem Tag „deutlich von der Prognose abgewichen“.

...aber "Dunkelflauten" auch nur in Ansätzen sind ja von den Grünen "verboten" worden... ;-)

...und jetzt kommt auch noch dieses Unwort "Blackout":

"am 18. Dezember, kam es zu einem Blackout in der Hamburger Alu-Hütte von Trimet samt dem benachbarten Walzwerk. „Die Produktion fiel schlagartig und ungeplant vollständig aus“, heißt es in dem Brief an Homann. Nur mit Notstromdiesel habe die Notbeleuchtung aufrechterhalten werden können. „Dies verursachte beträchtlichen Produktionsausfall und Sachschaden.“ An diesem Donnerstag war die Alu-Hütte schon wieder von einem Ausfall betroffen.

Dem abschließenden Fazit ist nicht wirklich viel hinzuzufügen:
"Hydro-Chef Backs schreibt an den Chef der Netzagentur, Homann: „Die Entscheidung zum Ausstieg aus der Kernenergie in Verbindung mit Überlegungen, die Braunkohleverstromung schon in Kürze erheblich zu senken, erscheint riskant.“

So wird das nix - mit "Der Zukunft der Energiewende".
Na ihr EE-Jünger, relativiert das ganze wie immer schön, schiebt anderen Energieerzeugungsarten den schwarzen Peter zu usw., usf.
kabo63.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 08.06.2019 15:32:05
1
2793178
"Die Entscheidung zum Ausstieg aus der Kernenergie in Verbindung mit Überlegungen, die Braunkohleverstromung schon in Kürze erheblich zu senken, erscheint riskant.“"



Riskant bedeutet aber nicht unmöglich , oder ?

Verfasser:
kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.06.2019 16:21:16
1
2793186
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
"Die Entscheidung zum Ausstieg aus der Kernenergie in Verbindung mit Überlegungen, die Braunkohleverstromung schon in Kürze erheblich zu senken, erscheint riskant.“"



Riskant bedeutet aber nicht unmöglich , oder ?


...na ich hoffe doch und inzwischen formiert sich mehr und mehr Widerstand:
Anti Windkraft Demo

...ist schon seltsam, dass so etwas seit dem 23. Mai hier gar nicht zur Kenntnis genommen wird - ist sicher zu unbedeutend, sind alles nur "Spinner" oder passt nicht ins Weltbild - gelle?
Scheint ein bissel Muffensausen in der WE-Branche zu verursachen, kein Wunder, wenn man nur mal dort zwischen den Zeilen liest:
"Sicher gibt es Planer, die nur an ihren wirtschaftlichen Vorteil denken und die benachbarte Bevölkerung vor vollendete Tatsachen stellen. Diese schwarzen Schafe sollten ihr Handeln überdenken, denn sonst geht bald gar nichts mehr." - oh, wo ist den der "ethische" Sauberkeitsanspruch dieser doch so "grünen" Branche hingekommen? Jemanden vor "vollendete Tatsachen" zu stellen ist dann wohl doch Ausdruck von Arroganz - nein? Doch!
….und wenn es dann heißt:
"Pakt für Wertschöpfung zu unterlegen, der unter anderem eine verpflichtende Beteiligung am Umsatz beinhaltet" - das klingt nach einem klaren Aufruf zum korrumpieren von Bürgern und Einrichtungen - nein? Doch!
Jetzt kommt es richtig dicke:
"...Die Länder sollen ein Siegel für faire Windenergie einführen..." - wie? Windenergie ist unfair?(zu teuer?, zu korrupt?, naturzerstörend?) hm - doch kein "Saubermannimage" mehr, oder hat es dass mit dem EEG überhaupt jemals gegeben?
"Direkte wirtschaftliche Beteiligung durch eine Neufassung von Paragraf 36g EEG missbrauchssicher regeln.." - echt jetzt? Welchen Missbrauch hat denn die Branche schon verzapft?
...nee Georg, so wird das nix!
kabo63.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 08.06.2019 16:42:54
1
2793192
Na ich bin ja mal gespannt , welcher Investor wirklich noch einmal versucht in Deutschland ein Kernkraftwerk zu planen und durch sämtliche Instanzen der Gerichte durchzieht und dann such noch eine Versicherung dazu findet.
Sind die Finnen eigentlich schon fertig mit ihrem neuesten Akw ?

Naja , die Engländer bauen ja such gerade eins , mal sehen welches Land zuerst fertig ist .

Welcher Endpreis nachher dabei raus kommt ist natürlich auch interessant .

Zieh es doch endlich durch kabo 63, sollte dir doch nicht schwer fallen.

Verfasser:
nochnix
Zeit: 08.06.2019 16:58:21
0
2793195
Widerstand gibt es immer, die Muschelschubser sollen ihren strom selber verbrauchen und nicht unsere Natur versauen.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/widerstand-gegen-neue-stromtrasse-in-franken-erfolgreich,RSPXk9a

Verfasser:
delta97
Zeit: 08.06.2019 17:19:51
0
2793200
Verfasser:
kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.06.2019 17:40:06
0
2793209
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Na ich bin ja mal gespannt , welcher Investor wirklich noch einmal versucht in Deutschland ein Kernkraftwerk zu planen und durch sämtliche Instanzen der Gerichte durchzieht und dann such noch eine Versicherung dazu findet.
Sind die Finnen eigentlich schon fertig mit ihrem neuesten Akw ?[...]


...ich verstehe zwar nicht, was meine 2 vorherigen Beiträge mit der Kernenergie("AKW" ist sachlich/physikalisch falsch!) zu tun hat und Du kannst auch gerne dieses/Dein Feindbild weiterpflegen - ich hoffe nur, Du kannst außer der ewigen Wiederholung Deiner falschen Argumente auch noch etwas Substanz hinzufügen...
Es gibt genügend gut laufende Projekte - Beispiel gefällig?
Bitteschön: Südkorea nimmt zweiten APR-1400 in Betrieb und der erste APR läuft hervorragend, auch wirtschaftlich...
Hier noch eins: Taishan-2: weltweit zweiter EPR erstmals kritisch - andere modernisieren anstatt abzuschalten: Argentinien: Embalse usw, usf. :-)
kabo63.

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 08.06.2019 18:03:29
2
2793217
Kabo,

zu Deinen Infos zum 14.12.18
Erzeugung und Verbrauch
Im-und Export

Du saugst Dir aber alles rein was in Dein Weltbild passt.

Große Energieverbraucher hatten schon immer Stromverträge mit Abschaltoptionen.

WB

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 08.06.2019 20:11:30
1
2793248
Zitat von kabo63 Beitrag anzeigen
Kernenergie("AKW" ist sachlich/physikalisch falsch!)


"Kernenergie" ist sachlich/physikalisch jedenfalls weitaus falscher als Atomenergie, denn mit harmlosen Nusskernen hat das nix zu tun. Der ursprüngliche Begriff lautete Atomenergie, erfunden hat diesen schon 1899 ein Physiker. In den 1920er wurde er wieder neu erfunden durch den Science Fiction Autor Heinlein. Alle Wissenschaftler haben diesen Begriff bis in die Mitte der 1950er Jahre ausschließlich verwendet. Franz Josef Strauß war nicht Kernminister, sondern Atomminister. Jane Russel hatte keinen Kernbusen, sondern einen Atombusen. Und niemand bezeichnet eine Atombombe als Kernbombe. Die Internationale Atomenergiekommission heisst bis heute nicht Kernenergiekommission.

Erst als die Sowjets ebenfalls die Bombe hatten, hat sich das bis dahin positive Bild der Atomenergie gewandelt. Das hat die Atomindustrie erkannt und hat eigens Werbefachleute engagiert, um diese negative Wendung ins Positive zu verdrehen. Diese Spindoctores haben den Begriff "Kernenergie" erfunden, um diese mit "Atom" verbundenen Ängste der Bürger im Sprachgebrauch auszuschalten.

Sie sind also ein Opfer von Hirnwäsche, wenn Sie behaupten, Atomenergie sei ein sachlich falscher Begriff, und der richtige Begriff sei Kernenergie. Sachlich trifft Atomenergie besser zu, und wer es ganz genau nimmt, der spricht von Fissionsenergie.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.06.2019 21:05:44
0
2793266
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Sie sind also ein Opfer von Hirnwäsche, wenn Sie behaupten, Atomenergie sei ein sachlich falscher Begriff, und der richtige Begriff sei Kernenergie. Sachlich trifft Atomenergie besser zu, und wer es ganz genau nimmt, der spricht von Fissionsenergie.

Komisch, ich bin offiziell ein Kernphysiker und nicht Atomphysiker. Auch der Ursprung der Energie in den Kraftwerken sind die Kernkräfte und nicht Atomkräfte...

Grüße Nika

Verfasser:
delta97
Zeit: 08.06.2019 21:12:37
3
2793271
Die Differenzierung AKW vs KKW ist schon ein bisschen pingelig.. Im Volksmund ist AKW populär. Mir ist das egal, Hauptsache abschalten & Gruss delta97
www.derbund.ch/...akw-muehleberg/s.html

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