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Hilfe zu kleinem Untertischboiler (Austria Email KDU 5
Verfasser:
Peter Mitteregger
Zeit: 29.01.2019 10:36:58
0
2742815
Hallo,

leider hilft mir der Hersteller auch auf Anfrage nicht weiter.... Es geht um einen kleinen 5 Liter Untertischboiler (Austria Email KDU 5). Würde mich sehr über Antworten freuen:

Hier der Link zur Bedien- und Montageanleitung

1) In der Anleitung steht "Das Abtropfen aus dem Sicherheitsventil kann verhindert werden, dazu montieren Sie ein Ausdehnungsgefäß mit mindestens 5% Volumen des Warmwasserbereiters auf das Zuflussrohr des Warmwasserbereiters." Bedeutet das, ich kann das Sicherheitsentil ganz weglassen, wenn ich ein 1L Ausdehnungsgefäß einbaue?

2) Es ist nicht erwähnt, wie ich die Opferanode zur Prüfung entnehmen kann. Es handelt sich um eine Gewindestange, die eher verklebt als geschraubt scheint. Gerne liefere ich Photos nach. Kann es sein, dass ich diese gar nicht prüfen/tauschen kann? Eigentlich sollte man diese Opferanoden ja mit einer Nuss herausdrehen können.

3) Es ist nicht erwähnt, wie ich das Gerät entkalklen kann. Einfach Kalklöseflüssigkeit hinein?

Vielen lieben Dank,

Peter

Verfasser:
muscheid
Zeit: 29.01.2019 10:53:05
0
2742822
Nein!
Das SV ist ein Muß. Das AG verhindert nur das ständige tropfen beim aufheizen. Allerdings kenne ich kein AG mit 0,25 l Nenninhalt.

Gewindestange?
dann ist die Anode wahrscheinlich auf einem Flansch montiert, der geöffnet werden muß (Dichtung erforderlich). Die Anode ist also nicht von aussen tauschbar, der Speicher muß geöffnet werden.

Verfasser:
Peter Mitteregger
Zeit: 29.01.2019 11:50:33
0
2742852
Vielen Dank, lieber muscheid!

Ich werde also ein SV mit AG einbauen, Danke! Der Installateur hat das damals nicht gemacht, trotz druckfester Montage. Ich sehe aber hier im Forum, dass er da nicht der Einzige ist anscheinend...

Opferanode kann ich also nicht prüfen. Schade. Wie macht das ein Profi? Mit Kamera in eine Leitung? Aufscharuben kann man den Boiler doch nicht?

Und wegen dem Entkalken? Wie entkalke ich so einen kleinen Boiler. Ich sehe keine Möglichkeit ihn aufzuschrauben, kann man die Entkalkerlösung also nur über einer der 2 Wasseranschlüsse einfüllen. Macht man das so?

Danke und GLG Peter

Verfasser:
arnc
Zeit: 29.01.2019 12:09:42
1
2742868
--Zitat--Bedienung --Einen Untertischspeicher muss man zur
Entleerung abmontieren und entsprechend entleeren.

Dann könnte man vllt einfach den Kalkentfernungsspaß durchführen--wenn überhaubt notwendig !!

Verfasser:
arnc
Zeit: 29.01.2019 12:17:04
1
2742873
Die Anleitung ist doch verständlich-

Da wird der Hersteller sicher nicht helfen, steht ja die Montage und Wartung sollte ein Fachmann übernehmen der sich ja in der Regel damit auskennt.........

Verfasser:
Peter Mitteregger
Zeit: 29.01.2019 12:25:56
0
2742877
Hallo arnc,

Montage habe ich einen Fachmann machen lassen, aber ich sträube mich ein wenig, alle 2 Jahre jemanden kommen zu lassen nur um zu Sehen, wie die Opferanode beieinander ist und um ein Mal Entkalkerlösung durchlaufen zu lassen. Daher möchte ich diese Überprüfung und das Entkalken selber machen.

GLG Peter

Verfasser:
arnc
Zeit: 29.01.2019 13:22:55
0
2742909
Warum überhaupt muß das gemacht werden ?

Kenne das bei anderen Boilern wenn dort ein Flansch gelöst wird ist die entsprechende Dichtung meist zerstört und dann woher neue nehmen ?

Ansonsten das (kleine ) Boilerteil ausbauen und es ist dann bearbeitbar------

!!!!!!!!!Wenn dann Wichtig Wasser/Sromanschluß vorher abstellen!!!!!!!!!!

Verfasser:
Peter Mitteregger
Zeit: 29.01.2019 13:38:39
0
2742918
Hi arnc,

ja, danke, ich dachte mir das auch, dass ich die Opferanode besser nicht herausnehme weil ich sie nicht mehr dicht hinein bekomme ohne Ersatzteile.

Warum überhaupt? Weil in der Anleitung steht, dass man alle 2 Jahre die Anode ansehen soll, ob sie getauscht werden muss...

Aber ja, danke für den zielführenden Tipp: Boilerteil ausbauen und dann sehe ich wohl hoffentlich hin zur Anode.

Danke und GLG Peter

Verfasser:
arnc
Zeit: 29.01.2019 14:15:48
2
2742942
Verfasser:
Effizient
Zeit: 07.03.2019 14:08:15
0
2761024


Den Anodenstrom kann man nur testen, wenn die Opferanode isoliert angebaut ist, dies ist nicht regelmäßig der Fall.

Hier sieht man offensichtlich nur ein Stück durch den Flansch geschobenes Gewinde mit rückwärtiger Mutter. Dann ist nur die Prüfung durch Flanschentnahme (mit Anode) möglich.
Bitte wie lange hat der alte Boiler dort gehalten? und wie oft wurde der geprüft? und wie hoch ist die Härte? Wasserwerk fragen, die erteilen Auskunft.
Ist also eine sehr dichte Überwachung notwendig?
Emailliert, ja dann geht Zitronensäure, ggf. auch über die Anschlußleitungen, wenn man den Flansch nicht öffnen mag. Dichtung beim Heizungsbauer oder Großhandel.
(Typenschildangaben fotografieren und dabei haben, hilft meistens.)

Verfasser:
Nebelmeister
Zeit: 07.03.2019 15:59:34
0
2761059
Moin!

Ausdehnungsgefäß?

Bei den kleinen Inhalten geht auch ein Wasserschlagdämpfer.

Bitte jetze nich mit was hartem schmeißen......

GrussGruss

Verfasser:
Peter Mitteregger
Zeit: 12.06.2019 14:38:21
0
2794249
Danke für euer aller Input.

Das Thema 'Druck' habe ich bei einem Gerät durch Kauf einer Niederdruckarmatur gelöst und beim anderen Gerät habe ich ein Sicherheitsventil montiert, weil da eine 300 eur Armatur dranhängt, die wollte ich nicht tauschen.

das Thema 'Anode' testen... Ich denke ich konnte die Anoden mit dem Multimeter durchmessen. Ein Gerät hatte 0,15, das andere 0,18. 0,3 wie man oft als minimum ließt haben beide nicht. Die Geräte sind aber erst 2 Jahre alt, ich nehme diese Werte jetzt als meine Basis und wenn da grob was abfällt, dann schau ich genauer.

GLG Peter

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Pluto25 schrieb: Weshalb schaltet die Pumpe bei über 50K Differenz ab? Diese Funktion mal außer Kraft setzen. Mit etwas Glück spült sich die Anlage dann wieder frei, in jedem Fall würde wenigstens wieder Wärme runterkommen...
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