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RGK bei uns nicht möglich, oder?
Verfasser:
JD.MKK
Zeit: 12.06.2019 13:28:51
0
2794228
Hallo Zusammen,

wir planen eigentlich mit einer LWWP, aber hier wird ja immer zu einem Ringgrabenkollektor geraten und daher habe ich mal ein Projekt angelegt:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=1Ip7HMALOwB7iCYu9319

Unser Grundstück muss mit ca. 1,8m aufgeschüttet werden, sodass ich ein waagerechter Ringgrabenkollektor ja lohnen würde, oder? Aber von den Werten kommen wir nicht auf die benötigten 7,6kW.

Ich denke wir bleiben bei der LWWP, aber ich wollte es mal zumindest gerechnet haben.

cheers

Verfasser:
Reggae
Zeit: 12.06.2019 15:32:31
0
2794265
Woher kommen die 7,6 Kw?
Heizlast gerechnet oder geschätzt?

Gruß Arne

Verfasser:
JD.MKK
Zeit: 12.06.2019 16:42:47
0
2794278
Über das Tool basierend auf der EnEV gerechnet.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.06.2019 16:49:26
0
2794280
Hi,

wäre ein Jammer, mit der Aufschütthöhe, wenn der RGK nicht möglich
wäre...

"Trockener Sand" ist für Dein Grundstück richtig?

H,t 0.329 ist ziemlich bescheiden gedämmt, sorry, aber da befindest Du
Dich aktuell in "guter" Gesellschaft bei den zuletzt vorgestellten Projekten...
Was für ein Wärmebrückenzuschlag wurde verrechnet?
Vielleicht geht da ja noch was bei einzelnen Dämmwerten?

Auf Deinem Grundstück sehe ich mit trockenem Sand Potenzial für ca. 6 kW
Heizlast nach der reinen Lehre, aber man könnte den Kollektor auch
höher belasten, weil trockener Sand nicht für Bodenhebungen anfällig ist.

Grüsse

winni

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 12.06.2019 16:54:18
0
2794281
Hallo,

Heizlast kommt mir bei den Außenabmessungen und Auslegungsteperatur auch hoch vor, eventuell keine KWL vorgesehen?
Da hier 1,8m aufgeschüttet werden, erkundige dich an welches Auffüllmaterial zu hier kostengünstig bekommen kannst. Zu bevorzugen ist hier bindiger Boden z.B. lehmhaltig, also viel Anteil an Material jenes Wasser aufnehmen kann.
Sehe hier schon die Möglichkeiten eine SWP zu installieren.


Wolfgang

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.06.2019 17:02:46
0
2794282
Verfasser:
JD.MKK
Zeit: 12.06.2019 17:47:47
0
2794293
Bin mir aktuell nicht sicher, was der richtige Boden ist. Hab daher mal WorstCase genommen, aber müsste eigentlich Richtung Lehm bzw. normaler Boden gehen.

Der Wärmebrückenverlust wurde pauschal berechnet und liebt bei 0,05 W/(m²k). Das Haus ist als KfW55 geplant der Wandaufbau ist 24er KS und 16er WDVS. Wir haben aber auch 65m² Glasfläche. Der Bauleiter meinte, dass wir weniger Energie brauchen werden.

KWL ist vorgesehen.

Der geplante Vorschlag würde mit lehmigen Sand auf 7,6kW kommen, was ja gerade so ausreichen würde. Hm... Ich sehe aber gerade, dass die Kollektoren auf 2,5m vergraben wurden. Das heißt ich müsste noch tiefer gehen. Ich denke mal die "Lebensgefahr" bezieht sich darauf, dass man sich böse verletzten kann, wenn man in eine 2,5m tiefe Grube fällt, richtig?

Verfasser:
JD.MKK
Zeit: 12.06.2019 18:08:52
0
2794300
P.S. Gerade mit meiner Frau gesprochen und es kam die Frage auf, was wir im Garten pflanzen können. Ich weiß, dass der Ringkollektor dem Boden Energie entzieht und Blumen etc. erst später Blühen etc. Können wir dort aber einen Baum pflanzen, oder kann ein Baum nur dort gepflanzt werden, wo kein Ringkollektor liegt?

Zum Haus noch kurz: 200qm auf 2,5 Geschossen mit relativ hohen Decken (2,8m / 2,6 / 2,5-4m)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.06.2019 18:15:19
1
2794302
Der Boden macht halt einen großen Unterschied und das müsste genauer
bestimmt werden.
Da könntest Du Dich hiermit in verschiedenen Tiefen auch selber versuchen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fingerprobe_(Boden)

Mit Lehm könnte man die Sache einiges vereinfachen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=oh0Arln5KY0P9PDu32XD

Die 2,5 Meter sind die Endtiefe, nach Aufschüttung des Grundstücks.
Du müsstest also nur ca. 70 cm tief graben und entsprechend viel
geringer ist auch das zu bewegende Erdvolumen. Gegenüber den im
Planer genannten m3.
Bei 70 cm Tiefe besteht naturgemäss auch keinerlei Lebensgefahr. :-)

Bei 16 cm WDVS wird meist Material mit WLG 035 gerechnet.
Neopor, WLG 032 kostet kaum mehr oder weniger, als z.B. Steinwolle.
Ein paar cm mehr WDVS kostet fast nur Materialmehrkosten.
Aber Dämmung ist nicht nur Wanddämmung.
Die grosse Fesnterfläche zieht das H,t runter, kann aber hohe solare
Wärmegewinne bringen, die in einer üblichen Heizlastberechnung
nicht berüccksichtigt werden. Nur bei einer Berechnung nach PHPP.

Grüsse

winni

P.S. Bäume kann man über den Ringgrabenkollektor pflanzen.

Verfasser:
JD.MKK
Zeit: 12.06.2019 19:13:06
0
2794316
Danke für die Erklärung. Ich werde mal morgen mit dem Bauleiter sprechen und klären was für ein Boden wir aktuell haben und womit er plant es auszuschütten. Ich habe mich aber bei der Aufschüttung etwas geirrt und es sind nut 1,8m zum Aufschütten, sonder nur 0,8m. Ich müsste also 1,7m tief Graben, um die Leistung zu erhalten. Ist ja immer noch machbar.

Die Frage der Fragen sind natürlich die Kosten. Ich habe gerade keinen guten Überblick was SWWP angeht. Die Förderung ist größer und einfacher wie bei LWWP, was kostet es mich unterm Strich für SWWP + RGK + Arbeit - Förderung. Kann man das grob beziffern?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.06.2019 19:43:07
0
2794326
Wenn Du den Kollektorgraben baggern lässt und selber das Solerohr
und den Frostschutz beschaffst und selber verlegst, würde ich hier grob
mit ca. 15000 EUR mit einer modulierenden Kompaktwärmepumpe (also
eine mit integriertem Warmwasserspeicher) fertig installiert rechnen,
abzgl. 4500 EUR Bafa-Förderung.

Den Kollektor hast Du dann für immer und die nächste Wärmepumpe
würde preiswerter.

Grüsse

winni

Verfasser:
JD.MKK
Zeit: 13.06.2019 17:46:58
0
2794633
Hab mal den Erdbauer angefragt und unter 4k wird es nichts. 4k + Material ? + SWWP wird wohl mehr als 12k im Endeffekt (also mit Förderung) und somit auch um einiges teurer als eine LWWP.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.06.2019 17:57:07
1
2794636
Das ist ein Mondpreis oder ist das mit Verlegen?
Baggerarbeiten nicht nach m3 anfragen, sondern nach Stundensatz
für die Baggerstunde.

Die berichteten Kollektorkosten, einschl. Material und Baggerarbeiten
und selber verlegen, liegen üblicherweise zwischen 2000,-- und 3000,--
Euro.

Grüsse

winni

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