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Ausdehnungsgefäß auf Fußboden installiert bei Neuanlage
Verfasser:
mortadella3417
Zeit: 15.06.2019 13:20:39
0
2795059
Einen Guten Tag allen miteinander
Ich habe eine Frage an die Experten. Bei mir wurde eine Heizungsanlage neu installiert. Das Ausdehnungsgefäß wurde auf dem Fußboden, also unterhalb der Therme installiert. Jetzt stellt sich für mich die Frage ob das richtig ist, denn bei der alten Heizung war das Ausdehnungsgefäß oberhalb des Kessels und der Füllarmatur installiert. Nachgefüllt wird jetzt fehlendes Heizugswasser über den tiefsten Punkt nähmlich am Kappenventil vor dem Gefäß. Zwischengeschaltet ist jetzt auch noch die Entsalzungskartusche.
Um jetzt die Nachfüllleitung zu entlüften, muß doch ein Entlüftungsventil eingebaut werden über das der Füllschlauch entlüftet wird, bevor ich das Füllventil öffnen darf. Dies wurde aber von Seiten des HB nicht installiert. Ich ärgere mich jetzt darüber das man sowas einfach dem Betreiber überläßt.
Wenn ich also gedanklich richtig bin, wo muß diese Entlüftung eingebaut werden?
Wäre es richtig, wenn direkt nach Zapfstelle und nach der Entsalzugskartusche die ja nur in einer Fließrichtung betrieben werden darf, je ein Absperrventil mit Entlüftung eingebaut wird?
Für eure Antworten im voraus vielen Dank

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 15.06.2019 15:50:30
0
2795098
Hallo,

mach mal Bilder



MfG

Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.06.2019 18:03:54
0
2795122
Auch wenn hier höchstwahrscheinlich keine fachlich richtige Fülleinrichtung montiert ist, kann keine Luft in die Anlage kommen, weil der Füllschlauch vorher entlüftet wird. Warum am Kappenventil gefüllt wird, ist die nächste Frage. Gibt es kein FE-Hahn?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 15.06.2019 18:12:44
0
2795124
Wenn das ein größeres Gefäß mit drei Befestigungspunkten (meist ab 35l) ist, dann ist die Montage am Fußboden in meinen Augen sogar die einzig richtige Variante.

Bilder könnten hier Klarheit schaffen. Ansonsten hilft der Tastaturkrieg niemandem weiter.

Verfasser:
silence63
Zeit: 15.06.2019 19:03:53
0
2795135
Moin,

weiss zwar nicht, warum es ab 35 l die einzig richtige Variante ist, aber bei uns hängt es auch 10 cm über dem Fußboden...

Gruß von Thomas

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 15.06.2019 19:22:37
2
2795137
Wenn die Membran in der Horizontalen und das Heizungswasser unterhalb ist, wird die Membran am wenigsten belastet. So sollte ein MAG am längsten halten.

Verfasser:
mortadella3417
Zeit: 15.06.2019 19:47:29
0
2795142
Danke erstmal für die ersten Antworten.
Mit Bildern hochladen habe ich noch Probleme, da ich nicht weiß wie das funktioniert.
Ich habe ein Befüll- und Entleerungsventil gefunden. Es ist direkt an der Vitodens300 Therme verbaut und sitzt im Rücklauf.
Da kann ich doch ohne Bedenken kaltes entmineralisiertes Wasser nachfüllen, oder?
Es ist auch ein Systemtrenner an der Zapfstelle eingebaut.
Ich bin mittlerweile auch der Meinung das das Ausgleichgefäß am richtigen Platz aufgebaut ist. Ich denke das man sich dadurch die Entlüftung der Rohrstrecke zum Gefäß sparen kann. Bin ich da richtig?
Ich hoffe das ich die Fachleute mit meinen Fragen nicht unterfordert habe, aber für solche einfachen Fragen hat mein HB keine Zeit.
Was haltet ihr davon wenn der HB für eine Einweisung in eine neu erstellte Heizungsanlage Geld verlangt.

Wenn ihr zu meinen Ausführungen noch etwas schreiben könnt, sage ich jetzt schon Danke.

Verfasser:
silence63
Zeit: 15.06.2019 20:29:57
0
2795151
@hanssanitaer, danke für die Erklärung...👍

@TE, Einweisung sollte eigentlich als unentgeltliche Leistung dabei sein...ist aber nur meine persönliche Meinung...😐

Gruß von Thomas

Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.06.2019 22:17:21
1
2795190
Die Einweisung ist ein Qualitätsmerkmal ;>))

Verfasser:
Buddy5
Zeit: 15.06.2019 22:50:20
1
2795195
Wenn im Angebot die Inbetriebnahme und Einweisung aufgeführt werden ist es doch in Ordnung. Bei Auftragsvergabe habt Ihr gewusst was zu zahlen ist.

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 16.06.2019 09:17:02
0
2795234
Bodenstehendes MaG ist in Ordnung. Ist halt einfach. Hinstellen und fertig.

Und ja, eine fachliche Einweisung in die neue Anlage kostet Geld, denn er verbringt ja seine Zeit mit Dir und erklärt Dir das hoffentlicu ordentlich. Das werden die wenigsten kostenlos machen und wenn, dann isses wahrscheinlich eher so huschi buschi.
Gruss
Dom

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.06.2019 10:07:24
1
2795246
Tja, so scheinen sich die Zeiten zu ändern. Eine ordentlche Einweisung gehörte immer zu den Leistungen, die selbstverständlich war und sicherlich im Angebot einkalkuliert wurden. Oder laufen hier im Forum nur die negativen Erfahrungen auf?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.06.2019 10:11:38
0
2795247
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Wenn die Membran in der Horizontalen und das Heizungswasser unterhalb ist, wird die Membran am wenigsten belastet.
....

Wieso? Ist dann nicht die Möglichkeit eines Luft- bzw. Gaseintrags höher?

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 16.06.2019 20:49:10
2
2795487
Also OldBo, ich bin ja kein HB, aber ich finde die Aussage vom HansSani schon richtig. Ich kenne von meinen Bauten, dass grössere Behälter von den beautragten HB's montiert immer auf den Boden kamen. Die haben ihre Anschlüsse mittig unterhalb der waagrechten Membrane, somit führen die Leitungen nach oben weg und können keine gasförmige Zustandsformen einbringen bzw. diese perlen zwangsweise nach oben weg.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 16.06.2019 22:17:22
2
2795514
Normalerweise drückt die Membran im Auslieferungszustand durch den Vordruck den Heizungswasserbereich komplett zu. Da ist sehr wenig Volumen, wenn man mal vom Anschluss absieht.

Kennt ihr Wasserbomben? Die hängen erheblich durch, wenn das Wasser oberhalb des Gummis liegt, sprich man die Bombe oben am Knoten festhält. Das zieht sich in die Länge wie ein alt gewordener Busen. Das gleiche passiert im MAG: Muss die Membran zusätzlich zum hydrostatischen Gleichgewicht zwischen Gas- und Wasserraum noch die statische Masse der Wasserfüllung tragen, dann wird die Membran aller Wahrscheinlichkeit mittig stärker ausgedehnt und dort stärker belastet.
Dabei ist nicht der Druck, sondern die höhere Dichte des Wassers entscheidend. In einem (membranlosen) Gefäß mit Wasser und Luft-Überdruck wird sich das Wasser trotz Druckausgleich immer unten befinden.

Last but not least gibt es auch einen praktischen Grund, denn Füllanschluss immer unten/ seitlich unten zu platzieren: Bei defekter Membran sollte man das Gefäß noch entleeren können.

Wer die möglicherweise längere Füllleitung zum MAG entlüften möchte, kann das komfortabel über ein Kappenventil tun.

EDIT: Noch ein Punkt: Gelangt Dreck, beispielsweise Späne vom Entgraten, ins Gefäß, dann liegen diese besser unten auf Stahl, werden vielleicht sogar wieder ausgeschwemmt, als dass sie irgendwo in der Membran hängen und diese in Folge etlicher Expansions und Kontraktionsprozesse perforieren.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 17.06.2019 08:48:26
0
2795572
Natürlich kann man über die Montage eines MAG's eine Doktorarbeit schreiben. Dabei sollte man dann auch berücksichtigen, dass es Gefäße mit horizontaler und vertikaler Membran gibt. Dazu kommen dann noch die Gefäße mit einer eingebauten Blase.

Letztendlich geben die Hersteller der Gefäße durch die vorhandenen Befestigungen und den Einbauanleitungen vor, wie ihre Gefäße eingebaut werden sollen. Logischerweise wird man z. B. ein 80er Gefäß nie aufhängen. Dagegen spricht bei Gefäßen bis 18 Liter nichts dagegen. Das Gefäß in meiner Anlage hängt seit ca. 25 Jahren ohne Probleme neben dem Kessel.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 17.06.2019 11:56:39
0
2795611
Also ich kenne Anlagen wo 80 oder 100 l an der Wand hängen (hoffentlich muß ich die nie tauschen).
Ein AG mit Füßen stellt man auf den Boden, das ist für Montage, Wartung und Erneuerung wesentlich einfacher.

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westwoodauto schrieb: Ich stand vor ein paar Jahren vor dem selben Problem..... Nach dem ich alle Komentare der Puffer und Regelungs Fetischisten gelesen hatte, hatte ich erst mal die Lust an dem Projekt verloren. Dann fand...
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