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Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 09.06.2019 21:23:17
4
2793545
Zitat von nochnix Beitrag anzeigen
Da brauch ich weder Berger, Eike noch den Bund das sehe ich selber das die Dinger kacke aussehen.
Naja hier kommen einige aus den Großstädten die sind die Betonklötze gewohnt die kennen es nicht anders.

ich finde die viel schöner als eine freie Sicht über einen Tagebau.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 09.06.2019 22:18:37
0
2793557
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Wieso gehen wir nicht diesem Vorschlag nach:


[Bild]


Niemand hat auch nur irgend etwas, das ist gerecht, dann sind doch alle glücklich ;-)


naja - dann gibt es noch PV auf dem Dach und ggf. Fassaden + Picea + Wärmepumpe, ausreichend Iso am Haus und das Haus ist autark ;-)

nur mal so

LG jogi

Verfasser:
RuthGl
Zeit: 11.06.2019 20:32:41
0
2794083
.

Verfasser:
crink
Zeit: 14.06.2019 18:28:23
0
2794902
Moin,

das Wirtschaftsministerium hat eine Konsultation zum Nationalen Energie- und Klimaplan veröffentlicht. Hier gibt es die Möglichkeit zu den bisher von der Regierung zur Erreichung der 2030er Ziele geplanten Maßnahmen Stellung zu nehmen. Der Link zur eigentlichen Befragung befindet sich etwas versteckt rechts auf der Seite.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
wpibex
Zeit: 16.06.2019 09:04:50
0
2795231
US-Fakten zur Verfügbarkeit ud Kosten von PV und Nuklear in den USA.

Verfasser:
crink
Zeit: 16.06.2019 09:41:20
1
2795237
Hi wpibex,

zum Glück sind PV-Anlagen in Deutschland wesentlich kostengünstiger als in den USA: 1,2 EUR/Wp für kleine Dachanlagen und <0,8 EUR/Wp für Großanlagen. Auch seltsam, dass der Preis für neue PV mit alten AKW verglichen wird. Ach ja, wie hoch ist die Deckungssumme der AKW-Versicherung?

Wir reden hier im Thread von der ZUKUNFT der Energiewende. AKW sind in Deutschland in wenigen Jahren VERGANGENHEIT und deshalb in diesem Thread Off-Topic.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
wpibex
Zeit: 16.06.2019 11:13:42
0
2795274
re crink:
wenn 450 KKWs in der Welt Grundlaststrom liefern und
China 8 neue KKWs pro Jahr baut
ist das die Zukunft
und nicht die Flatterstromerzeuger, die immer noch eine Pufferbatterie brauchen.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 16.06.2019 11:26:21
4
2795278
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
US-Fakten zur Verfügbarkeit ud Kosten von PV und Nuklear in den USA.


Wow, was für groteske Fake News. Da werden die Kosten von PV-Strom aus neuen Anlagen (3,5 ct/kWh) gegen Atomstrom (2,5 ct/kWh) aus abgeschriebenen Alt-AKWs und ohne Berücksichtigung der gesellschaftlichen Kosten verglichen. In den Kommentaren unter dem Artikel wird das auch erwähnt und wird auf die Kosten von 15 ct/kWh aus neuen AKWs verwiesen.

Alle Atompropagandisten sollten sich klar machen, dass es hierzulande völlig verlorene Liebesmühe ist, sich weiter für AKWs ein zusetzen. Kein Politiker wird sich nochmals die Finger daran verbrennen, und auch die Industrie hat kein Interesse mehr daran. Die Sache ist endgültig abgehakt.

Bzgl. des globalen Atomstromanteils: der ist irrelevant klein, und wird absolut sicher weiterhin stark abnehmen. In den nächsten 20 Jahren gehen vielfach mehr AKWs vom Netz als neue dazu kommen. Und auch in China beträgt der jährliche EE-Zubau ein Vielfaches vom Zubau an AKWs. Wo noch neue AKWs gebaut werden, da ist nicht die Stromversorgung das Ziel, sondern die Aufrechterhaltung des Atomwaffenarsenals, deren Kosten man über den Atomstrom der Zivilgesellschaft aufbürdet und die Militärhaushalte dadurch entlastet.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 16.06.2019 11:28:57
2
2795279
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
re crink:
wenn 450 KKWs in der Welt Grundlaststrom liefern und
China 8 neue KKWs pro Jahr baut
ist das die Zukunft
und nicht die Flatterstromerzeuger, die immer noch eine Pufferbatterie brauchen.


Die Chinesen bauen neue AKWs aus den gleichen Gründen, aus denen UK ein neues AKW in Hinkley Point baut: um das Atomwaffenarsenal aufrecht erhalten zu können. Der "Flatterstrom" kostet selbst dann, wenn er durch Speicherung grundlastfähig gemacht wird, immer noch nur halb so viel wie Atomstrom aus neuen AKWs.

Wer heute noch Atomstrom fordert, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.

Verfasser:
wpibex
Zeit: 16.06.2019 11:35:29
1
2795280
wer behauptet, das KKWs Material für Kernwaffen liefert,
offenbart seine Unkenntnis in Nuklearphysik.
ab auf die Ignorliste.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 16.06.2019 11:53:41
3
2795293
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
wer behauptet, das KKWs Material für Kernwaffen liefert,
offenbart seine Unkenntnis in Nuklearphysik.
ab auf die Ignorliste.


Jaja, bei den Scheibenweltlern ist alles anders ...

Hier in unserem Universum ist das so.

Zeit: 16.06.2019 12:35:51
1
2795315
Scheibenwelt: Terry Pratchett

Ich liebe diese Bücher

Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
wer behauptet, das KKWs Material für Kernwaffen liefert,
offenbart seine Unkenntnis in Nuklearphysik.
ab auf die Ignorliste.


Schön gesagt, aber sachlich komplett falsch.

Zwar gibt es Konzepte, die vergleichsweise wenig Atommüll produzieren, welcher zugleich auch kaum waffentauglich ist. Fakt ist aber, das der überwiegende Großteil der Atomreaktoren anders gebaut wurde und Plutonium erzeugt. Und das ist kein Zufall! Es gab sehr großes militärisches Interesse daran.

Zitat:
Wiederaufarbeitungsanlagen können zur Gewinnung von waffenfähigem Plutonium verwendet werden und werden aus diesem Grund von allen Nationen mit eigenständigem Atomwaffenprogramm betrieben.


Darum ist es auch leichter die Erlaubnis für den Bau und Betrieb eines Atomkraftwerkes zu bekommen, wenn das Thema Brennstäbe und Wiederaufbereitug von den Atom(waffen)mächten kontrolliert / übernommen wird.

Inzwischen haben wir aber mehr als genug davon, so daß man daran arbeitet das Putonium im Raktor zu entsorgen. Bispielsweise wurde der russische Reaktor BN-800 speziell dazu entworfen auch solche Stoffe umzusetzen.

Dennoch bleibt das Problem, daß (andere) Staaten mit der Technik waffentaugiches Material herstellen können.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 16.06.2019 12:53:26
1
2795322
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Darum ist es auch leichter die Erlaubnis für den Bau und Betrieb eines Atomkraftwerkes zu bekommen, wenn das Thema Brennstäbe und Wiederaufbereitug von den Atom(waffen)mächten kontrolliert / übernommen wird.


Eben. Man werfe nur mal einen Blick in den von Trump aufgekündigten Vertrag mit dem Iran. Ohne Anreicherungsanlagen gibt es keinen Brennstoff für AKWs und kein Spaltmaterial für Atombomben. Und wenn man die Kosten der Anreicherungsanlagen als zivile Kosten deklarieren kann, dann kann man sich seinen Militärhaushalt künstlich klein rechnen.

Dass der Neubau in Hinkley Point ausschließlich militärischer Logik folgt, ist ja auch kein großes Geheimnis. Auch wenn sie derzeit etwas nationalistisch verblendet sind, können die Briten ja durchaus rechnen. Warum sollten die einen Vertrag über langfristig sehr hohe Atomstromvergütungen unterschreiben, obwohl EE-Strom auch inkl Speicherung nur halb so viel kostet?

Zeit: 16.06.2019 12:56:31
0
2795323
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
US-Fakten zur Verfügbarkeit ud Kosten von PV und Nuklear in den USA.


Kommen wir doch mal zu den Fakten.

Inzwischen wissen wir alle wie die Kosten da zusammengerührt wurden und werden.
Es wurden niemals die tatsächlichn Kosten ausgewiesen, sondern immer nur ein Teil der Kosten. Ein anderer Teil der Kosten wurde vom Staat verdeckt und ein weiterer großer Teil (Endlager...LOL) kommt auf Dauer hinzu.

Und dennoch werden Atomkraftwerke stillgelegt, weil sie am Markt beim Preis nicht mithalten können.
Zitat:
In den Vereinigten Staaten (USA) sind 100 große, Strom produzierende Kernreaktoren (65 Druckwasserreaktoren und 35 Siedewasserreaktoren) in Betrieb. Dies sind mehr Kernreaktoren als in jedem anderen Land der Erde. Die Kernreaktoren stehen an 61 Standorten und lieferten im Jahre 2008 rund 20 Prozent des elektrischen Stroms.[1] Bis zum 31. Dezember 2013 wurden 32 Reaktoren stillgelegt. Allein 2013 waren es aus wirtschaftlichen Gründen das Kernkraftwerk Kewaunee, das Kernkraftwerk San Onofre und das Kernkraftwerk Crystal River; das Kernkraftwerk Vermont Yankee folgte 2014, das Kernkraftwerk Fort Calhoun 2016[2] und das Kernkraftwerk Oyster Creek 2018. Weitere Stilllegungen wurden beschlossen, so das Kernkraftwerk Pilgrim auf den 1. Juni 2019. Das 1973 begonnene und dann nicht fertiggestellte Kernkraftwerk Watts Bar 2 wurde ab 2007 weitergebaut und 2016 in Betrieb genommen

Da haben alte bezahlte, abgeschriebene Meiler eine Verlängerung bis in die 30er Jahre bekommen und werden trotzdem geschlossen, weil sie sich beim Strompreis nicht qualifizieren konnten.

Zudem geht es um Alte Meiler, abgechrieben und damals vergleichsweise billig zusammengeschustert. Ok, das klingt jetzt nach Polemik, dient aber dazu darauf hinzuweisen, daß diese Kosten in keinster weise mehr aktuell sind. Die Altanlagen sind schlechter und billiger konstruiert worden. Sie sind unsicherer, halten nicht ewig und können daher nicht mehr lange laufen. Neubauten nach aktuellem Stand kosten erheblich mehr. Dementsprechend ist dann auch der Strom teurer. Sie sind etwas sicherer. Sie sind dafür zwar hoffentlich sicherer, aber dennoch nicht absolut sicher.

Und für den Atommüll gibt es keine Lösung
Ein Endlager ist nicht in Sicht. Wie auch? Wo auch?

Verfasser:
wpibex
Zeit: 16.06.2019 13:01:51
0
2795326
<Dennoch bleibt das Problem, daß (andere) Staaten mit der Technik waffentaugiches Material herstellen können. >
Eben nicht. Entladene Brennelemente aus LWRs enthalten ~25% PU240 + Pu242.
Die emittiern spontan Neutronen.
Damit ist das untauglich für eine kernwaffe.
Wer sowas haben will, baut besser Zentrifugen. Siehe Iran.

Mit den BN-xxx haben die Russen inzwischen einen schnellen Reaktoryp, der je nach BE-Beladung Pu brüten oder verbrennen kann. Damit ist die Stromerzegung für die nächsten 1000 Jahre gesichert. Die Flüssigsalzreaktoren werden auch noch den Bedarf an Prozeßenergie decken.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 16.06.2019 13:38:33
3
2795340
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
Mit den BN-xxx haben die Russen inzwischen einen schnellen Reaktoryp, der je nach BE-Beladung Pu brüten oder verbrennen kann. Damit ist die Stromerzegung für die nächsten 1000 Jahre gesichert. Die Flüssigsalzreaktoren werden auch noch den Bedarf an Prozeßenergie decken.


... und jetzt bitte alle zusammen:

Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt,
wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld?


Welchen ökonomischen oder ökologischen Sinn soll das denn ergeben, wenn man für halb so viel Geld viel saubereren und sogar zuverlässigeren EE-Strom kriegen kann?

Nehmen Sie's endlich hin: Sie haben vertoren, und Sie werden mit Ihrer Ideologie nie wieder ein Bein auf die Erde kriegen. Das gilt, ungeachtet der wenigen aus anderen Gründen noch neu gebauten AKWs für den ganzen Planeten.

Zeit: 16.06.2019 14:51:52
2
2795365
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
Eben nicht. Entladene Brennelemente aus LWRs enthalten ~25% PU240 + Pu242.
Die emittiern spontan Neutronen.
Damit ist das untauglich für eine kernwaffe.
Wer sowas haben will, baut besser Zentrifugen. Siehe Iran..

Ok, wir kommen jetzt vom Hauptthema sehr in eine spezielle Ecke. Damit wir nicht in einer Nische versacken zum Abschluß hier nur eine Abschlußbemerkung.

Es ging nicht darum was man nicht haben will,
sondern darum was man haben will!


Natürlich will man da kein PU240 drin haben. Das ist eine Frage der Aufbereitung. Dazu muß man das Material aber erst einmal haben! Wenn nichts da ist, kann man nichts aufbreiten! So einfach ist das! Und dann wird in der Wiederaufbereitung genau das herausgezogen, was man für den jeweiligen Zweck benötigt.

In der Natur gibt es nur PU244! Das ist nicht waffentauglich. Alles andere muß künstlich erzeugt werden.
Kein Reaktor, kein PU239!

Wenn man die zivilen Reaktoren gleich so gebaut hätte, daß sie wenig Müll und dazu auch noch kaum bis gar nicht tauglich produziert hätte, dann...

Die Unfallrisiken sind damals wie heute da, mit den alten Meilern und dem Atommüll. Ebenso bestand damals wie auch heute das Risiko, daß es als Waffe eingesetzt wird. Der Unterschied zu heute: Damals wollte man die Waffen selber haben. Heute sind sie da. Da geht es eher darum, daß kein anderer die Möglichkeit bekommt.

Drei Optionen:
-Kontrolle (unsicher)
-Abschaffung / keine Neubauten
-neue Reaktortypen anderer Bauart.

Die Kosten sind aber enorm. Die haben herzlich wenig zu tun mit den immer wieder behaupteten Kosten für Atomstrom aus abgeschriebenen "billig" gebauten Altanagen, die man heute so nicht mehr bauen dürfte, direkt wie indirekt subventioniert, ohne Entsorgungskosten...

Atomkraft wie wir sie heute kennen als Zukunft bedeutet zukünftige Probleme. Da müßte sich schon noch sehr viel ändern.

Zeit: 16.06.2019 15:04:12
1
2795376
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von wpibex Beitrag anzeigen
[...]


... und jetzt bitte alle zusammen:

Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt,
wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld?


Welchen ökonomischen oder ökologischen Sinn soll das denn ergeben, wenn man für halb so viel Geld viel[...]

Der BN-9800 hat einen besonderen Hintergrund. Dazu gehörte ein amerikanisch russisches Abrüstungsabkommen. Die Amerikaner haben auch darin investiert. Da ging es darum (Waffen)Plutonium zu entsorgen. Die Finanzierung läuft also teilweise über die Entsorgung der Altlasten. Diese Entsorgungskosten findet man natürlich nicht im (Atom)Strompreis wieder. ;)

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 16.06.2019 15:46:55
0
2795390
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
In der Natur gibt es nur PU244!


Naja, bei Plutonium kann man nicht wirklich von "natürlichem Vorkommen" in technisch nutzbaren Mengen sprechen.

Überhaupt argumentieren die Atompropagandisten wie auch hier immer gerne so, als würden Brennstäbe für ihre AKWs aus dem Nichts auftauchen und nach der Nutzung ebenso spurlos wieder verschwinden. Man braucht Anreicherungsanlagen und/oder Reaktoren, um Brennstoff oder Waffenmaterial herzustellen. Die Prozesskette ist im wesentlichen die gleiche. Wenn man einem Staat die komplette Prozesskette überlässt, dann gibt man ihm die Atombombe. Genau zu dem Zweck, in den Mitgliedstaaten des Nichtverbreitungspakts die höhere als für Brennstäbe notwendige Anreicherung zu verhindern, gibt es die IAEO und deren Kontrolleure.

Die Kontrollen der IAEO sind aber bekanntlich nicht besonders effizient und können - siehe Iran - auch leicht umgangen werden. Die Israelis haben nicht ohne Grund AKW-Baustellen im Irak und Atomanlagen in Syrien bombardiert.

Zeit: 16.06.2019 17:03:17
1
2795411
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]


Naja, bei Plutonium kann man nicht wirklich von "natürlichem Vorkommen" in technisch nutzbaren Mengen sprechen.

Das ist völlig richtig.

Mir ging es eher darum, daß es das Waffenplutonium in der Natur gar nicht gibt und das "Naturplutonium" ungeeignet ist. Das heißt alles Waffenplutonium kam aus Reaktoren heraus, in denen es zuvor künstlich hergestellt wurde, sei es gezielt oder als Nebenprodukt.

Da ist es schon seltsam was hier behauptet wurde. Spezialisierte militärische Reaktoren mögen dafür je nach Zweck besser geeignet sein. Das schließt aber die zivilen Reaktoren nicht aus, so wie hier behauptet wurde. Sie müssen dafür nicht optimiert sein, denn sie stellen es in großer Masse her, ganz nebenbei, als Abfallprodukt.

Ohne Reaktor, keine Plutonium-Atomwaffen!

Letztlich ist das auch nur ein Teil der Geschichte. Für die Energiwende ist das Thema Waffen nur bedingt relevant. Das Probem besteht darin, das durch diesen Hintergrund die Entwicklung der Reaktoren beeinflußt wurde und man nicht alles getan hat um Atomreaktoren mit minimalem Abfallproblem zu entwickeln. Dort wurde zwar auch geforscht, aber mit begrenzten Mitteln.

Die Diskussion wäre völlig anders, wären die Reaktoren sicher und würde der Atommüll nur in geringer Menge anfallen, die sich dann auch nicht ansammelt, sondern in absehbarer Zeit auf ungefährliches Niveau abklingt, so daß man kein Endlager bräuchte un die zu sichernde Menge überchaubar bliebe.

Da sind wir aber nicht!

Man arbeitet daran. Die Perspekive gibt es. Allerdings ist die Glaubwürdigkeit dahin. "Saubere" ungefährliche Atomkraft (Reaktor, aber vor allem der dauerhaft zu sichernde Atommüll) reiht sich daher beim Fusionsreaktor ein. In der Theorie klingt es nett. In der Praxis ist es nicht verfügbar.

Verfasser:
wpibex
Zeit: 16.06.2019 18:01:04
1
2795427
Blinde reden von der Sonne ;-)

Zeit: 16.06.2019 18:11:36
0
2795429
Wie wahr. ^^

Verfasser: wpibex
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Forumsregeln (siehe Forumsregeln)
Verfasser: Kevin89
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
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