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Kombitherme an Puffer an schließen
Zeit: 18.06.2019 22:51:12
0
2796106
Hallo,

ich habe folgendes Problem.

Ich würde gerne eine Speicherpuffer an eine Kombitherme mit Durchlauferhitzer anschließen. Es geht um diese Therme:
Weishaupt Thermo Condens WTC 25-A Ausf. C
Anleitung zur Therme

Mir ist bewußt, dass die Therme dafür nicht ausgelegt ist und anscheinend die Pumpe nicht extern gesteuert werden kann. ABER vielleicht gibt es ja trotzdem Möglichkeiten.

Warum der Puffer? In einem zweiten Schritt soll eine Solarthermie oder PV Anlage zur Unterstützung von WW und Heizung erfolgen. (Zwei Puffer mit je 600L)

Folgende Ansätze habe ich mir ausgedacht:
- Im Sommer Therme komplett aus und sonst, Raumthermostat Therme immer ein Grad unter Raumtemperatur Solarregler. Sinkt die Raumtemperatur auf Grund fehlender Wärme im Speicher, schaltet sich die Therme ein und heizt nach.
Ob das praktisch so klappt ist natürlich eine ganz andere Frage.

- Heizungskreis komplett abtrennen und nur den Durchlauferhitzer der Therme direkt an den Puffer (je nach Technik mit oder ohne Wärmetauscher im Puffer) dran.
Kleine Pumpe, die über die Solarregelung gesteuert wird, an diesen kleinen Kreislauf, fertig. Allerdings frage ich mich, ob das der Therme auf Dauer gut tut und ob es energetisch Sinn macht?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Verfasser:
albin11
Zeit: 19.06.2019 07:50:21
0
2796133
Ich glaube du wirst dich für Thermie ODER PV entscheiden müssen.

Bei der Thermie hast du einen Großen Puffer bei dem du das Warmwasser entweder vorwärmst oder komplett an der Therme vorbei führst.
Bei der PV läuft es auf eine WP fürs Warmwasser hinaus das über einen internen *Boiler* gesammelt wird.

Zweiteres dürfte einfacher sein und macht Sinn wenn du weiterhin bei *Sonnenarm* mit Gas Warmwasser machen willst.

Vermutlich werde ich NICHT geholfen haben - aber vielleicht noch ein paar andere Antworten provozieren.

Verfasser:
la boca
Zeit: 19.06.2019 09:04:16
0
2796146
Hallo

Zitat von Benutzernamen sind out Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe folgendes Problem....

Warum der Puffer? In einem zweiten Schritt soll eine Solarthermie oder PV Anlage zur Unterstützung von WW und Heizung erfolgen...[...]


Also ich habe es schräg nach quer gelesen, aber das Vorhaben erschließt sich mir nicht. Momentan hört es sich für mich so an als willst Du irgendwas unbedingt aufs Dach knallen, was Energie erzeugt. Und bei irgendwas solltest Du schon die Richtung vorgeben und nicht auf beiden Pferden reiten.

Zeit: 19.06.2019 17:53:53
0
2796253
Es wird sehr wahrscheinlich Solarthermie.
Ca. 20 qm mit 1200l Puffer.

Aber die Frage inwieweit die Gaskombitherme vernünftig in das Puffersystem integriert werden kann, besteht weiterhin.

Vielleicht kennt sich jemand mit der Steuerung von dieser Therme aus und kann eine Steuerung empfehlen, die das könnte.

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 19.06.2019 18:35:45
0
2796263
die 20qm werden aber auf 60 Grad augeständert??!! gggrrrr
Gruß kd-gast

Verfasser:
Heinz Krokowski
Zeit: 20.06.2019 05:56:50
0
2796342
Man Man Man, es wird schon ein Schwachsinn gebaut.

Verfasser:
gagamel
Zeit: 20.06.2019 11:13:59
0
2796387
So wie ich das verstanden habe, werden die Puffer der Therme vor-/nachgeschaltet.
Bei vorhandener Wärme im Puffer wird die Therme über ein 3-Wegeventil abgekoppelt/vorbeigeführt. Beim Lauf der Therme werden die Puffer abgekoppelt.
Das macht Sinn, was die Funktion angeht.


Euere Meinungen dazu?


" Man Man Man, es wird schon ein Schwachsinn gebaut."

Sowas hilft keinem Ratsuchenden.!

Verfasser:
albin11
Zeit: 20.06.2019 12:05:12
0
2796401
Wenn man die Therme mit vorgewärmten Warmwasser beschicken darf, kann man eine Speicher mit Durchlaufwärmetauscherprinzip verwenden.

Der Knackpunkt an der Sache dürfte aber die gewünschte Heizungsunterstützung sein.

Verfasser:
gagamel
Zeit: 20.06.2019 13:22:17
0
2796422
Heizungsvariante: Puffer vor die Therme mit 3-Wege-Ventil einbinden.
WW-Variante: Nur Gasbetrieb, oder extra WW-Speicher vor, oder hinter die Therme.
Vor die Therme...zur Anhebung der Zulauftemperatur bei wenig Sonne, oder Therme AUS und mit Warmwasser durchströmen lassen, wenn Temp. des WW-Speichers genügt.
Die Frage ist nur, ob sich der Aufwand bei 1200 Liter lohnt. Diese würden nur in der Übergangszeit etwas bringen und nur für wenige Stunden. Aber immer hin. Speicher könnte man erweitern, wenn dies bei der Planung berücksichtigt wird.
Ist eine FBH vorhanden?

Zeit: 20.06.2019 21:13:14
0
2796514
Schon mal vielen Dank für die Ideen.

Zur Info, gebaut ist noch garnix.
Bisher gibt es bei uns nur die einfache Gas-Kombitherme, die die Heizung warm macht und das WW im Durchlaufprinzip erhitzt. Keinerlei Puffer.

Ziel ist es, den Gasverbrauch zu reduzieren, einmal der Umwelt zu Liebe und zweitens für den Geldbeutel.

Idee ist bisher eine Solarthermieanlage, wie beschrieben, auf das Dach zu setzten.
Wir haben 55qm Dachfläche (220Grad SW) und letztes Jahr 16000kwh Energie verbraucht.
Das Gas hat uns 1300€ im Jahr gekostet. (leider kein Anbieterwechsel möglich).

In den Heizungsraum passen leider nur max. 600l Speicher rein. Davon würden aber auch max. 3 Stück reingehen.

Bisher habe ich ein Angebot von Volksolar (die genannten 2 Speicher mit 4 Röhrenkollektoren und Zubehör für 8800 (abzuegl. 2700 Förderung)

oder Wagner (5 FK mit 1x500l & 1x300l mit Zubehör für 8000 (abzuegl 2000 Förderung)

Vielleicht noch zur Info: Geheizt wird mit Radiatoren und die sind leider nur im Einrohrsystem angeschlossen. Also keine FBH.

Was würdet ihr vorschlagen? Einige User meinten auch PV mit WP?
Die Gastherme würde ich ungern wechseln, da die gerade mal 10 Jahre als ist.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 20.06.2019 21:37:55
1
2796518
Welche Ersparnisse erhoffst du dir denn?

Selbst utopische 50% sparen gerade mal 650€ im Jahr. Da brauchst du ja 10 Jahre um die kosten rein zu holen, selbst wenn du die Betriebskosten der Solaranlage ignoriert.

Ich würde aber eher mit 20-30% Ersparnis rechnen, lohnt sich dann nie höchstens der Gaspreis steigt ums 3-4 fache an.

Verfasser:
la boca
Zeit: 20.06.2019 21:58:37
0
2796521
Also bei uns wurde das bivalente System (Holzvergaser,Gastherme,BWWP) so gelöst:

Fühler am Ein-/Ausgang des Puffers schaltet Therme ein/aus. Pufferfühler oben in Tauchhülse sagt dem drei Wege Ventil Heizkreis vom Holzvergaser freigeben oder Weg von der Therme freigeben. Das ganze in Abhängikeit zu dt von VL + RL. Die BWWP arbeitet im Sommer via PV und im Winter erfolgt die Erwärmung via Ladepumpe vom Holzvergaser mit noch mehr Fühlern. Natürlich muss man das der Therme und vor allem der Mischereinheit sagen können. Ob das Deine kann entzieht sich meiner Kenntnis.

la boca

Verfasser:
albin11
Zeit: 20.06.2019 23:01:28
0
2796526
PV solltest du machen, wenn du dein Warmwasser bzw. deine Heizung geklärt hast.

55 qm sind ganz grob 10 kWp - die dir ca 1/3 deines Stromverbrauchs abfangen (ca. 30 ct/kWh und sich im Rest über die EEG-Vergütung finanzieren.
Sie bringen dir relativ wenig wenn du heizen willst und machen dir für ca 12 ct/kWh (EEG-Vergütung) Strompreis dein Warmwasser warm. Das kann direkt 1:1 sein oder über eine Wärmepumpe ca 1:3 .. 1:4 .. 1:5.

Eine WP zur Heizung wird schwierig werden, solange du kein FBH oder sonstige Niedertemperatur hinbekommst.

Lass die Heizungsunterstützung weg - schau das du eher noch in die Wärmedämmung investiert.
Lass dir ein Angebot für die Solare Warmwasserbereitung machen und schau was das für ein Aufwand ist. Eine einfache Brauchwasserwärmepumpe wäre hier eine Alternative und mit deiner Kombitherme als Backup kannst du es auch entspannt sehen, wenn du eine Quasi-Kopplung an die PV hast - also vermeidest mit Netzstrom Warmwasser zu machen.

Verfasser:
gagamel
Zeit: 21.06.2019 16:39:06
0
2796620
Die Preise erscheinen mir zu hoch. (wenn nur Material ohne Arbeit)
Kauf dir ein Komplettpacket mit 2 Kollektoren+150Liter WW-Speicher+Zubehör.
Das kommt auf ca.2000€ + Leitunken+ Eigenleistung. Evtl. - Förderung.
4 Kollektoren würde ich nicht nehmen. Im Sommer wirst du nich wissen, wohin mit der Wärme und dann hast du ein Problem. (evtl. kannst du bei Bedarf noch ein Puffer zu schalten )
Die Heizungsvariante würde ich ohne FBH lieber vergessen.
WWWP ist gut und schön, aber Sonne ist kostenlos.
PV Anlage lohnt, wenn Mittags jemand zu Hause ist und
der Strom sebst verbraucht wird. Für 13 Cent / Kwh + ca.4500€ PV-Anlage und im Winter für 28Cent zukaufen......da lachen sich die Stromproduzenten schlapp.
Ohne Investitionen, ohne Risiko, ohne Wartungskosten für das Doppelte zu verkaufen.......Wenn noch das Finanzamt dazu kommt.....
Aber es ist wie bei Allem,
es gibt PRO und Contra.

Zeit: 22.06.2019 09:30:46
0
2796715
Zitat von Turbotobi76 Beitrag anzeigen
Welche Ersparnisse erhoffst du dir denn?

Selbst utopische 50% sparen gerade mal 650€ im Jahr. Da brauchst du ja 10 Jahre um die kosten rein zu holen, selbst wenn du die Betriebskosten der Solaranlage ignoriert.

Ich würde aber eher mit 20-30% Ersparnis rechnen, lohnt


Wenn sich die Anlage in 15 Jahren amortisiert, fände ich das vernünftig. Das wäre mit 30% machbar.

Zitat von gagamel Beitrag anzeigen
Die Preise erscheinen mir zu hoch. (wenn nur Material ohne Arbeit)
Kauf dir ein Komplettpacket mit 2 Kollektoren+150Liter WW-Speicher+Zubehör.
Das kommt auf ca.2000€ + Leitunken+ Eigenleistung. Evtl. - Förderung.
4 Kollektoren würde ich nicht nehmen. Im Sommer wirst du nic


Die reine WW Lösung rechnet sich interessanterweise sehr ähnlich. Bei ca. 12-14% WW Anteil, braucht die WW Lösung auch 15 Jahre bis zur Amortisierung.
Bei rein Wassergeführten Anlagen ist die Stagnation angeblich kein Problem.

Zum Thema Niedertemperatur.
Natürlich erreicht man mit Solarthermie im Winter keine Vorlauftemperaturen von 60 Grad, aber trotzdem unterstützt die Anlage die Gastherme.

Hier wäre es wirklich interessant, wenn jemand mit einem ähnlichen Anlagenaufbau seine Erfahrungen teilen könnte.

Verfasser:
albin11
Zeit: 22.06.2019 22:08:23
0
2796865
Zum Thema Niedertemperatur.
Natürlich erreicht man mit Solarthermie im Winter keine Vorlauftemperaturen von 60 Grad, aber trotzdem unterstützt die Anlage die Gastherme.
---
Wie willst du die einbinden - das das funktioniert ?

Beim Warmwasser ist es mir - denke ich - klar. Das wird vorgewärmt und dann nachgeheizt - das würde ja die Gasttherme weiterhin machen

Aber im Heizkreis ? Da musst du irgendwie doch auf die 60 grad VL kommen.

Zeit: 23.06.2019 21:00:10
0
2797072
Zitat von albin11 Beitrag anzeigen
Zum Thema Niedertemperatur.
Natürlich erreicht man mit Solarthermie im Winter keine Vorlauftemperaturen von 60 Grad, aber trotzdem unterstützt die Anlage die Gastherme.
---
Wie willst du die einbinden - das das funktioniert ?



Der Puffer für das Heizungswasser wird von zwei Wärmequellen erhitzt.
Reicht die Wärme der Solarkollektoren nicht mehr, heizt die Gastherme auf die nötige Temperatur nach. Das wäre dann im Winter der Fall. Daher muss die Gastherme im Winter wesentlich weniger machen, als ohne Solarkollektoren.

Verfasser:
albin11
Zeit: 23.06.2019 21:46:30
0
2797086
mhm

Dann heizt doch aber die Gastherme den Puffer über den Rücklauf hoch .. also auf das Niveau das man zum Heizen gerade noch benötigt.

Ich würde sagen - du musst den Puffer komplett rausnehmen wenn die Therme läuft- wo ist da mein Denkfehler ?

Verfasser:
gagamel
Zeit: 24.06.2019 09:52:08
0
2797147
Zitat von albin11 Beitrag anzeigen
mhm

Dann heizt doch aber die Gastherme den Puffer über den Rücklauf hoch .. also auf das Niveau das man zum Heizen gerade noch benötigt.

Ich würde sagen - du musst den Puffer komplett rausnehmen wenn die Therme läuft- wo ist da mein Denkfehler ?



Deshalb ein 3-Wege-Ventil. Damit wird der Speicher abgekoppelt, wenn Speicher Temp. unter der Heiz.Temperatur ist.

Zeit: 25.06.2019 11:16:09
0
2797359
Zitat von gagamel Beitrag anzeigen
Zitat von albin11 Beitrag anzeigen
[...]



Deshalb ein 3-Wege-Ventil. Damit wird der Speicher abgekoppelt, wenn Speicher Temp. unter der Heiz.Temperatur ist.


So wurde es mir bereits vorgeschlagen oder
man schließt den Heizkreis der Therme nur an den Puffer an. Damit heizt die Therme nur den Puffer. Der Heizkreis wird über eine Extrapumpe von dem Solarregler gesteuert. Dieser steuert dann auch die Therme, also wann nachgeheizt werden soll.
Nachteil extra Pumpe, aber kein Umschaltventil.

Was ist in der Praxis besser?

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