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Hilfe bei der Anlagenkonzeption (PV + Sole-WP)
Verfasser:
feanorx
Zeit: 28.05.2019 11:37:50
0
2789863
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen

Vergiss das mit Einphasig. Die Zähler saldieren über alle drei Phasen. Auch bei der PV-Einspeisung. Deshalb spielt es für PV überhaupt keine Rolle, ob die WP 1- oder 3-phasig ist. Der Elektriker verteilt normalerweise die Verbraucher im Haus auch gleichmäßig auf die 3 Phasen. Ich habe eine[...]


Vorsicht! Meines Wissens kann der Netzbetreiber über den Zähler entscheiden. Wenn man Pech hat bekommt man keinen sald. Zähler. Am besten du checkst das schonmal ab bzw fragst deinen Elektriker.
Um den max Eigenverbrauch zu erzielen reicht der sald. Zähler nicht unbedingt.
Via Akku und einphasiger WP lässt sich der Eigenverbrauch weiter steigern in dem man zum Beispiel Abends/Nachst, wo nix/wenig von der PV kommt, komplett aus dem Akku ziehen kann und keinen Netzbezug benötigt. Andererseits hat man ja auch noch andere Verbraucher.
Letztendlich alles Feintuning aber ich denke es kann nicht schaden sich vorher darüber im klaren zu sein.

@TE
Der Speicherpreis ist ja enorm. Hast du dir mal die Kombi angeschaut die ich verlinkt habe?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.05.2019 11:53:55
1
2789868
@feanorx Nix für ungut, aber Halbwissen ist nicht hilfreich.

OK, jetzt nochmals die ausführlichere Erklärung

Man sollte zwischen NB und Messstellenbetreiber unterscheiden. Letzteres kann unabhängig vom NB gewählt werden.

1. Im Normalfall ist der Zähler saldierend. Bei einer PV wird eh ein neuer Zähler gesetzt. Die grundzuständigen Messstellenbetreiber würden sich ihren Wettbewerbsvorteil zunichte machen, wenn sie keine saldierende Zähler setzen würden. Wenn der grundzuständige Messstellenbetreiber einen nicht saldierenden Zähler setzen will, kündigt man und geht z.B. zu Dicovergy oder Cometering.

2. Unabhängig davon, dass ein Akku aktuell wirtschaftlicher Unsinn ist, ist es bei einem saldierenden Zähler Wurst, ob die WP 1- oder 3-phasig läuft. Ich habe einen (1-phasigen) Akku und eine 3-phasige WP. Funktioniert problemlos mit Eigenverbrauch der WP aus dem Akku.

3. Wenn schon ein Akku, dann bitte mit einem Hybrid-WR auf der DC-Seite. Senkt die Kosten und ermöglicht ein 3-phasiges Ersatzstromnetz.

Grüße Nika

Verfasser:
feanorx
Zeit: 28.05.2019 12:22:51
0
2789880
@Nika
hab die Infos auch nur von Mitarbeitern des Netzbetreibers da ich mir auch PV zulegen will. Man hat aber schon das Gefühl das die alles selbst nicht so genau wissen :)
Evtl kannst du ja Licht ins Dunkel bringen was bestimmt auch dem TE hilft

Zählertausch kostet bei uns recht viel. Ich glaub es waren knapp 2000€. Wenn dann sollte man doch am besten von vorn herein alles richtig installiert bekommen.

Kostet es was den Messstellenbetreiber zu wechseln?

Ich habe einen (1-phasigen) Akku und eine 3-phasige WP. Funktioniert problemlos mit Eigenverbrauch der WP aus dem Akku.

Wenn die WP 3 phasig ist(wie meine) und nur vom Akku bezieht welcher aber nur 1 Phase bedienen kann, so muss man doch über die 2 anderen Phasen (falls das überhaupt geht zu synchronisieren) vom Netz ziehen. Also funktioniert das dann doch nicht so optimal mit dem Eigenverbrauch oder seh ich da was falsch?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.05.2019 12:38:32
0
2789885
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

hab die Infos auch nur von Mitarbeitern des Netzbetreibers da ich mir auch PV zulegen will. Man hat aber schon das Gefühl das die alles selbst nicht so genau wissen :)

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Hat aber auch gewisse Vorteile. Dann kann man die für einen besonders vorteilhaften Messkonzepten überreden :-)

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

Zählertausch kostet bei uns recht viel. Ich glaub es waren knapp 2000€. Wenn dann sollte man doch am besten von vorn herein alles richtig installiert bekommen.

2000€ hört sich für mich nach einem Gerücht an. Nichtmal ein Neuanschluss (Leitung zu Straße + Zähler) hat bei mit so viel gekoset. Ansonsten zu den Kosten des Wechsels
Finanztip: Messstellenbetreiber wechseln

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

Wenn die WP 3 phasig ist(wie meine) und nur vom Akku bezieht welcher aber nur 1 Phase bedienen kann, so muss man doch über die 2 anderen Phasen (falls das überhaupt geht zu synchronisieren) vom Netz ziehen. Also funktioniert das dann doch nicht so optimal mit dem Eigenverbrauch oder seh ich da was falsch?

Da muss nix synchronisiert werden. Der Akku-WR erhöht die Spannung solange bis der Nettobezug 0 ist. Da spielt es keine Rolle, ob 1- oder 3-phasig. Klar ist, wenn du über drei Phasen bereits 12kW zeihst, wird ein 1-phasig betriebener Akku an seine Grenzen stoßen. Aber dann ist auch egal, ob dieser innerhalb von 15 Minuten oder erst innerhalb von 25 Minuten leer ist. Bei solchen Entladeleistungen brauchst du eh einen 3-phasig betriebenen Akku.

Problematischer ist eher die Reaktionszeit bei einem schwankendem Bedarf. Die Elektronik des WR braucht immer etwas Zeit um das nachzuregeln. Das führt dazu, dass bei Verbrauchsanstieg immer ein paar Watt aus dem Netz gezogen werden bis der WR nachgeregelt hat. Das ist aber unabhängig davon, ob 1- oder 3-phasiger Verbraucher. Und ist nicht vom Nachteil, da der Akku üblicherweise eh nicht ausreicht die WP im Betrieb in der Heizsaison zu versorgen.

Der einzige Nachteil einer 3-phasigen WP ist, dass man diese nicht an einem 1-phasigen Ersatzstromnetz betreiben kann. Im Falle eines Hybrid-WR und einer entsprechend großen PV ist es aber irrelevant, da es 3-phasig läuft. Nur kleinere PV dürfen über eine Phase einspeisen. Größere müssen zur Vermeidung der Schieflasten das eh über 3 Phasen machen.

Grüße Nika

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 21.06.2019 09:29:53
0
2796557
Hallo zusammen,
wir sind nun inzwischen einen Schritt weiter. Die Heizlastberechnung hat 5.828 Watt ergeben (ohne Warmwasser). Auf der Basis haben wir nun die Wärmepumpe von Novelan ausgesucht: SICV 6.2k3 mit einer Heizleistung von B0/W35 von 1,25 bis 5,95 kW gem. Datenblatt, Leistungskurven sind hier.

Die Bohrfirma fragt nun an, wie der Heizwärmebedarf aussieht. Wenn dieser nur bei den 6kW liege, wäre eine Bohrung von 100 m ausreichend. Liegt er höher, empfiehlt er eine Reserve. Dann würden wir über die 100 m kommen und damit den Weg über das Bergbauamt gehen müssen. Wenn ich das richtig sehe, fallen hier lediglich 130 Euro für die Genehmigung an.

Nun zum Heizwärmebedarf: Die Heizlastberechnung hat die o.g. 5.828 Watt ergeben. Einen Sperrzeitenzuschlag benötigen wir nicht, da wir vorr. nicht über WP-Tarif beziehen werden. Fehlt noch der Warmwasserzuschlag: Wir duschen recht gerne, haben auch die Badewanne und würden daher nicht zu knapp dimensionieren wollen. Allerdings müssen wir ja nicht unbedingt in Extremsituationen wenn es -20 Grad Außentemperatur hat noch zusätzlich lange duschen. 250 Watt ist wohl der gerichtlich anerkannte Ansatz (wären 1000kW on top). Hier wurden mal (auch wg. Solarer Gewinne, Heizleistung durch Personen und Geräte etc.) 100 Watt vorgeschlagen (wären 400 Watt on top).

Generell mein Verständnis: Je tiefer gebohrt wird, um so höher die Temperatur aus dem Boden und damit
a) die Effizienz der Anlage über das gesamte Jahr hinweg und
b) die Maximalleistung, da mit den 5,95 kW der Anlage auf eine höhere Temperatur geheizt bzw. mehr Wärme abgenommen werden kann.

Ich zahle je kW ca. 700 Euro. Ich sollte nicht über 8 kW gehen, denn dann bin ich wieder bei zwei Bohrungen und es entstehen Mehrkosten bei Verteiler und die Effizienz sinkt wohl.

Was würdet ihr empfehlen? Ich tendiere zu 7kW Bohrung, dann bin ich auf der sicheren Seite. Nochmal nachbohren geht ja nicht (dann wäre eher eine zweite gleichtiefe Bohrung angesagt), sprich wenn dann muss es jetzt passen. Oder würdet ihr 8kW empfehlen? Denke aber, dass die 700 Euro Mehrkosten wahrscheinlich nicht rechnen: 7kW / 4 JAZ * 2000 * 20 Cent (wg. Solar günstiger angenommen) = 700 Euro Stromkosten. Auf 10 Jahre gerechnet müsste ich also 10% Effizienzgewinn erreichen, um die 700 Euro wieder reinzuholen. Eher unwahrscheinlich...

Viele Grüße
Gregor

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 21.06.2019 10:47:21
1
2796568
Hallo Gregor,

wenn 100m für 6 kW Heizlast ausreichen würde ich bei 100m bleiben.
Die Auslegungen sind in der Regel auf 1.800 Volllaststunden bezogen. Wenn man mehr hat, z.B. 2.400 Stunden, sinkt die Leistung in Watt pro Bohrmeter etwas ab, dafür steigt der absolute Entzug in kWh deutlich an.

Du kannst die Leistung leichter und günstiger verbessern indem du eine verbesserte Verfüllung mit einer Wärmeleitfähigkeit von mindestens 2 Watt je Meter und Kelvin verwenden lässt. Das kostet 1-3 Euro je Bohrmeter zusätzlich und verbessert die Leistung um 15%. Die Leistungsangaben beziehen sich sonst immer noch auf Verfüllung mit 0,8 W/mK.

Wenn du 20m tiefer bohren lässt gewinnst du schätzungsweise 2% Effizienz, d.h. 2% weniger Strom. Würde ich nicht machen.

Der durchschnittliche Bewohner verbraucht 600 kWh WW pro Jahr. 0,4 kW reichen für 3.500 kWh. Für 1 kW musst du dich schon seeeeehr anstrengen.

In der Praxis wird deine Heizlast vermutlich deutlich niedriger liegen als 6 kW, weil in den Berechnungen weder innere noch solare Gewinne enthalten sind. Du wirst wahrscheinlich niemals an 5 kW herankommen.

Sicherheitshalber die Frage: das ist eine Doppel-U-Bohrung mit 32x3mm Rohr?

Auf keinen Fall lass die beiden Kreise unter der Erde mit einem Y-Stück verbinden. Lasse beide Kreise bis in den Heizungskeller verlängern und lasse sie einzeln mit einem Kugelhahn absperrbar machen. Das ist ganz wichtig, es gibt unzählige Anlagen die schlecht laufen weil das nicht gemacht wurde. Die Bohrfirma weiß das nicht und wird es bestreiten. "Haben wir immer so gemacht, gibt keine Probleme".
Gibt häufig doch Probleme, dutzende Fäden dazu in diesem Forum.

Grüße
Frank

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 21.06.2019 13:10:28
1
2796594
Hallo Frank,
hier die Angaben gem. Antrag bei der Bergbaubehörde:
Ringraumverfüllung
Verpressmaterial Füllbinder L-HS oder gleichwertig mit 0,97 W/(mxK) Wärmeleitfähigkeit, Wasserdurchlässigkeit von <5 x 10 hoch -9.
--> Welches Material hat denn 2 W / mxK ?
Erdwärmesondentyp
PE 100 RC Sonde Doppel-U 32x2,9mm oder 40x3,7mm, Innendurchmesser 26,2 mm
--> Scheint ja zu passen

Es ist gem. Zeichnung eine füll und Entleerungsventil vorgesehen und vor und nach der Umwälzpumpe ist ein Absperrventil eingezeichnet. Zusätzlich noch ein Absperrventil vor dem Ausdehnungsgefäß. Meinst du das mit Absperrventil?

Ob ein Y-Verbinder genutzt wird, muss ich fragen.
VG
Gregor

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 21.06.2019 13:43:02
1
2796598
Die Wasserdurchlässigkeit und Frostbeständigkeit haben die alle.
Es gibt mittlerweile mindestens ein halbes Dutzend Produkte mit Wärmeleitfähigkeit oberhalb 2 W/mK, zum Beispiel Stüwatherm, Thermocem, Calidutherm, Schwenk Füllbinder EWM, Fischer Geosolid 240 und andere. Das bringt eine deutlich höhere Leistung und Soletemperatur. Sollte allmählich Standard sein, ist es aber leider nicht überall.

Nein, diese Absperrventile und Füllarmaturen gibt es sowieso.
Wichtig ist dass man jeden Solekreis einzeln absperren kann mit einem Kugelhahn - kostet so etwa 8-10 Euro pro Stück. Am besten je einen in VL und RL, also 4 Stück.

Dazu muss man an die Solekreise heran kommen, weshalb man sie bis in den Heizungskeller zum Sammler verlängern muss. Nach dem Kugelhahn darf man sie gerne wieder mit einem Y-Stück verbinden.

Grüße
Frank

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.06.2019 13:47:07
1
2796599
Zum Hintergrund, es gibt oft Probleme die Luft komplett aus der Erdwärmesonde
zu bekommen, wenn die Solekreise nicht einzelnd absperrbar sind.
Da läuft dann manche Doppel-U- unerkannt als Einfach-U-Sonde...

Grüsse

winni

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 21.06.2019 13:58:08
1
2796601
Lesestoff zum Verfüllmaterial

Um das Ergebnis zu interpretieren multipliziere die Leistung in Watt pro Meter mit dem Bohrlichwiderstand Rb um den Temperaturverlust innerhalb des Bohrloches zu erhalten, also alle Widerstände einschließlich Rohrwand und Verfüllung.

Doppel-U mit 0,8 W/mK: 0,134
Doppel-U mit 2,0 W/mK: 0,07

Bei einer Sonde die mit 40 Watt je Bohrmeter belastet wird macht das schlappe 2,56° aus bei der Soletemperatur. Du müsstest schätzungsweise 50m tiefer bohren um den gleichen Effekt zu erreichen mit der schlechten Verfüllung.

Leider sind solche grundlegenden Erkenntnisse erst bei einem Teil der Bohrfirmen angekommen, obwohl es verbesserte Verfüllungen schon seit mehr als 10 Jahren gibt. Die meisten Firmen wollen dafür einen Preisaufschlag, 1-3 Euro wären OK, mehr als 5 Wucher.

Die Auslegungsrichtlinien für die verschiedenen Gesteine wurden alle mit den alten Verfüllungen erstellt. Wenn du also verbesserte Verfüllung verwendest ergibt das gegenüber der Standardauslegung eine echte Verbesserung und Leistungssteigerung.

Grüße
Frank

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 02.07.2019 22:23:53
0
2799422
Soderle, verbesserte Verfüllung mit 2 W/mK für 3,90 Euro pro Meter geht i.O. Persönlich wurde mir geraten, eher in Tiefe denn Verpressung zu investieren, da es keine praktischen Untersuchungen gebe, nur Theorie. Habe auf den Artikel verwiesen, in dem ja praktisch und theoretisch ein Nachweis erbracht wird. Top: Großes Interesse und ich solle doch den Artikel mal zusenden, man ist an sowas sehr interessiert. Sehr löblich.

Eure weiteren Hinweise gehe ich an, wenn es denn soweit ist (Entlüftung et al).

Noch ein paar Fragen wg. FBH-Auslegung. Diese liegt mir nun vor. Die Badezimmer sind hier unterversorgt, dafür ist Esszimmer überversorgt:


1) Bad-Unterdimensionierung: Sollte ich hier danach fragen, ob man mit einer Wandheizung zusätzlich heizen kann, oder sollte es kein Thema sein, da ich in den meisten Monaten tats. auf 24 Grad hochheizen kann, nur im extremen Wintermonaten könnte es enger werden?

Zusatzinfo: Meine Bäder sind schon recht knapp bemessen, hier nochmal 2-3 cm wg. zusätzlichem Wandaufbau zu verlieren muss sich wenn lohnen. Zudem sind es ja auch wieder zusätzliche Kosten.

2) Esszimmer-Überdimensionierung: Warum ist denn das Esszimmer überdimensioniert worden? Macht man das so?

Wie ihr wisst, habe ich ja eine kontrollierte Wohnraumlüftung und Einzelraumregelung. Ich denke aber mal, dass eine optimale Auslegung auf den Bedarf sinnvoller ist, so dass die ERR nur selten eingreifen muss.

3) Verlegeabstand: Oder ist es besser, wenn der Verlegeabstand so klein wie möglich ist (und somit mehr Leistung denkbar), ich aber nach Bedarf dann runterregle? Da die Novelan auch Kühlen kann, ist ein enger Verlegeabstand sicher gut, da dann die Kühlung gleichmäßiger ist, oder?

Fragen über Fragen :) Bin gespannt auf eure Antworten

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 03.07.2019 06:08:28
1
2799457
Das ist eben nicht nur Theorie, sondern wurde und wird bei zahlreichen Untersuchungen bestätigt. Man kann die Leistung einer Erdsonde ja messen mit einem sogenannten thermal response test. Solche Tests hat man natürlich vergleichend mit verschiedenen Verfüllmaterialien durchgeführt. Das Ergebnis entspricht der Theorie.

Eine Investition in Verfüllung ist wirksamer und preiswerter als in mehr Tiefe.
Das Potenzial ist natürlich begrenzt. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 2 hat man den größten Teil des möglichen Nutzens schon ausgeschöpft. Eine weitere Steigerung der Wärmeleitfähigkeit bringt nur noch relativ wenig. Gibt schon Materialien mit Wärmeleitfähigkeit bis zu 4.

Bei dem Aufpreis nimmt man sich eine ordentliche Gewinnspanne mit, ist aber OK.

Wieder mal bezeichnend, dass eine Fachfirma sich nur sehr begrenzt auskennt. Die hydraulische Auslegung von Sonden sowie die Auswirkung unterschiedlicher Rohrgeometrien, der Verfüllung usw. sollte eigentlich bei denen zum Repertoire gehören. Das ist keine Raketenwissenschaft, in einem eintägigen Lehrgang könnte man denen alles vermitteln was es dazu zu wissen gibt.

Leider wieder mal nur Pi mal Daumen und Verweis auf jahrzehntelange Erfahrungen.
Da werden ganz grobe Fehler gemacht, Stichwort Entlüftung und Anbindung nach Tichelmann.

Grüße
Frank

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 04.07.2019 22:14:21
0
2799915
Kann mir jemand wg der FBH helfen, oder sollte ich besser einen neuen Thread aufmachen?

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 06.07.2019 03:23:19
0
2800173
Hallo Gregor,
solche Temperaturunterschiede wie in der Berechnung angenommen wurden sind in einen Niedrigenergiehaus schwerlich realisierbar. In der Praxis erreichen wir weniger als 2° mit zusätzlichen Wandheizungen in den Bädern.
Daher solltet ihr umdenken und in den Bädern mit geringeren Temperaturen rechnen oder alle anderen weisen eine höhere Temperatur auf.
Vor allem das untere Bad gibt mir Rätsel auf, dies hat einen Bedarf von 548W also 117W/m². Vergleiche mal hier den m² Bedarf mit den anderen Räumen, Essen hat nur 29W/m².
Der Bereich Essen dürfte mittig im Süden liegen, Bad viel Außen- oder Fensterfläche oder aber auch wenig belegte Fläche aufweisen. Im Bad ohne WH eine angenehme Temp. von wenigsten 22° zu erreichen wird hier bei niedriger Vorlauftemperatur nicht möglich sein.
Der Bereich Essen kann man z.B. mit einen größeren Verlegeabstand ausgleichen.

Wolfgang

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KarlZei schrieb: Die im übrigen sicher nicht nur für mich sehr hilfreich war. Danke dafür!
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