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Verlegeplan und Heizkreise/Verteileranzahl
Verfasser:
Ralf Eberhard Hoffmann
Zeit: 07.05.2019 19:13:52
0
2781137
Hallo, in unserem Haus, ca. 120 qm Wohnfläche, soll eine Fußbodenheizung eingebaut werden. Habe jemanden der dieses privat für mich erledigt. Da ich ihn dabei unterstützen werde will, tun sich bei mir in der Planung auch ein paar Fragen auf. Mein Verlege Plan ist mit der Hand gemalt und dient nur zur Darstellung von Heizkreisen und deren Aufteilung. Er ist der Übersicht halber auf 2 Bögen aufgeteilt. Küche als zentraler Raum befindet sich dadurch auf beiden Plänen.
Wohnzimmer: 6 Heizkreise mit je 79,2 m und 10 cm Rohrabstand
( Wohnzimmer 5 Heizkreise mit je 95 m ) ???
Küche : 2 Heizkreise mit je 66 m und 10 cm Rohrabstand
Schlafzimmer: 3 Heizkreise mit je 70,5 m und 10 cm Rohrabstand
Badezimmer: 2 Heizkreise mit je 70,8 m und 5 cm Rohrabstand

Ich werde dafür Aluverbundrohre 16x2 mm dafür verwenden.
Im Wohnzimmer käme ich zwar auch mit 5 Heizkreisen (je Kreis dann 95 m) aus. Aber ich glaube dass es besser ist die Längen der Kreise so ziemlich auf einer Länge zu haben. Darum habe ich mich dort für 6 Heizkreise entschieden.
Meine Fragen:
Ist die Anordnung der Heizkreise im Wohnzimmer so richtig? Und reicht die eine Dehnungsfuge die mitten im Raum, zwischen Küchendurchgang und runter zur Außenwand (grün dargestellt) aus? Auch in allen anderen Türen kommt eine Dehnungsfuge.
Wieviel Heizkraftverteiler brauche ich? Ich würde 2 nehmen. Einer mit 6 Kreise( nur Wohnzimmer) und einer mit 7 Kreise (Küche, Bad und Schlafzimmer).Oder reicht ein Heizkreisverteiler?
Vom Technikraum führen 6 HK in das Wohnzimmer und 2 HK in die Küche. Alle 8 HK gehen durch die Tür zur Küche. Ist es dann richtig, dass ich die 3 HK fürs Schlafzimmer und 2 HK fürs Bad durch die Wand in den Flur nebenan ziehe. Damit in der Tür zur Küche kein Engpass entsteht?
Und eine letzte Frage: Auf den unteren beiden Bilder. Die Knicke in den Rohren….bekomme ich dasmit einer Biegefeder (außen) besser hin. Ohne Knicke?!
Würde mich freuen wenn mir jemand bestätigt das ich mit meiner Auffassungnicht so falsch liege. Oder was sollte ich ändern?
Danke und Gruß Ralf
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Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 07.05.2019 19:30:49
1
2781140
Hmm... Irgendwie kommt mir das ein bischen viel vor... 4 Kreise auf 50m2... Auch sieht bei dir das Rohr etwas geknickt aus. Miss bitte nochmal nach. 10cm VA bedeutet zwischen Vorlauf und Rücklauf... Und man legt in einer Schnecke.

Die Position des Verteilers ist auch ungünstig aber wohl nicht mehr zu ändern. Um weniger Rohrreibung zu haben vielleicht auf 18er Rohr hochgehen?

Gruss
Dom

Verfasser:
Engineer77
Zeit: 07.05.2019 20:42:57
2
2781153
Lieber Ralf,

deinen Text und die Pläne hab ich mir sehr aufmerksam durchgelesen und angeschaut. Zu aller erst fehlen zur hinreichenden Kommentierung die Angaben zum Baujahr des Hauses und welches Wärmeerzeugung eingebaut ist. Nun zu Deinen Plänen und deinen Ausführungen; die maximale Kreislänge ist auf 120m zu begrenzen, daher liegen Deine alle im grünen Bereich. Das Rohr muss sauerstoffdiffusionsdicht nach DIN 4726 sein und ich empfehle Dir ein Rohr mit der Dimension 17 x 2 mm zu verwenden.
Die Anordung der Kreise im Wohnzimmer ist meiner Meinung nach in Ordnung, ich würde diese auch nicht anders planen.
Die Dehnfuge muss an der Tür zur Küche vorhanden sein, da hier zwei unterschiedlich geregelte Kreise ( Wohnzimmer ein Raumregler, Küche ein Raumregler) vorhanden sein werden. Überall dort wo eine Tür durchquert wird ist eine Dehnfuge vorzusehen.

Du brauchst zwei Heizkreisverteiler, mit einem kommst Du nicht hin und ja Du kannst durch die Wand gehen, achte jedoch darauf, dass sich hier kein Schall aus dem Technikraum in den Flur übertragt und Dich ggfls. beim Schlaf stört

Die Knicke bekommst Du mit einer Biegefeder zwar weg aber ich würde die Schleife etwas größer verlegen im Bad. Auch sollte die Badwanne (sofern vorhanden) ausgespart werden, bei der Dusche kann man die Schleifen durchlegen sofern diese begehbar und keine aus Acryl oder MEtall ist.

Die maximale Vorlauftemperatur sollte 45°C nicht überschreiten, da sonst Schäden an den Fußbodenkonstruktion entstehen können.

Hoffe ich konnte etwas helfen
Gruß

Verfasser:
HGHartkopf
Zeit: 08.05.2019 07:52:10
1
2781229
Bitte den Hinweis von Engineer77 betreffs der Verteileranzahl beachten.
Fußbodenheizungsverteiler haben einen maximalen Heizwasserdurchsatz von ca. 2 m³/h.
18 Heizkreisen sind möglich, 2 Verteiler sollten aber angebracht sein.

Verfasser:
Ralf Eberhard Hoffmann
Zeit: 08.05.2019 11:15:18
0
2781310
Zitat von Engineer77 Beitrag anzeigen
Lieber Ralf,

deinen Text und die Pläne hab ich mir sehr aufmerksam durchgelesen und angeschaut. Zu aller erst fehlen zur hinreichenden Kommentierung die Angaben zum Baujahr des Hauses und welches Wärmeerzeugung eingebaut ist. Nun zu Deinen Plänen und deinen Ausführungen; die maximale[...]

Hallo Engineer 77, vielen Dank für deine Mühe. Du hast mir sehr geholfen. Im WZ brauche ich die Dehnfuge also nur im Durchgang zur Küche einfügen. Nicht auch im Teil des WZ's, wegen der grösse des Raumes dachte ich daran die Fuge durchzuziehen.
Das Haus wurde im letzten Jahr gebaut. Ist aber noch nicht Isoliert, da es nur/noch als Ferienhaus im Sommer dient. Aber um mit dem Innenausbau anzufangen macht es Sinn den Fussboden fertig machen. Das Rohr ist vom Kollegen schon gekauft. DIN Nr. weiss ich nicht. Ist aber ein Alu verbundrohr in 16x2. Die FBH soll später mit einer Wärmepumpe betrieben werden, welche ich noch nicht habe. Darüber welche, muss ich mich noch Informieren. Es reicht aber eine Wärmepumpe, an der ich dann beide Verteiler schließe, oder? Auch über den Schallschutz in der Wand zum Flur muss ich mich noch schlau machen. Vielleicht hast du ja noch ein paar Tipps für mich.
Beste Grüße Ralf

Verfasser:
Engineer77
Zeit: 01.07.2019 19:37:28
0
2799094
Hallo Ralf,

da ich nicht sehr oft im Forum unterwegs bin, sorry für die verspätete Rückmeldung und schonmal vielen Dank für Deine Nachricht.
Du beschreibst ein Alu-Verbundrohr in 16x2mm, kannst Du den Hersteller nennen? Ich selbst habe bisher noch kein Alu-Verbundrohr bei Fußbodenheizung einegsetzt, es spricht aber nichts dagegen.
Du kannst die beiden Verteiler an eine Wärmepumpe anschließen das funktioniert, jedoch sollte die vorher die Leistung der Wärmepumpe bestimmt werden und dabei die eventuelle Sperrzeit des EVU ( Energieversorgungsunternehmens) berücksichtigt werden.
Wegen dem Schallschutz musst Du nur darauf achten, dass der Durchbruch wieder verschlossen wird bzw. dieser liegt ja eh unter dem Estrich, da brauchst Du keine großen Anstrengungen vorzunehmen.

Gruss

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